Einladung an Indra zum Soma mit svāhā, Anschirren der Falben, Bitte um Rinder und Lob durch die Kuśika. In den Versen 4 und 5 fehlt in der Quelle der Saṃhitā-Text; übersetzt nach dem Padapāṭha.
Indra soll mit svāhā trinken, dessen der Soma ist, der Kräftige, der Stier, mit den Marut herbeigekommen. / Der Weiträumige soll sich an diesen Speisen sättigen; möge diese Gabe das Verlangen seines Leibes erfüllen [?].
Ich schirre dir die beiden Dienstbaren an, zur Schnelligkeit, an deren Willfährigkeit du seit alters Gefallen fandest. / Hier sollen dich die Falben niedersetzen, Schönlippiger; trink doch von diesem gut gepressten, lieblichen [Trank].
Ihn, der sich gern mit Milch mischt, den gut Hinüberführenden, Indra, haben sie für den Vorrang und die Erhaltung hingestellt, [ihn] preisend. / Berauscht, Soma getrunken habend, Ṛjīṣin, treib uns Rinder vielfach zusammen.
imaṃ kāmaṃ ... [Anm.: Saṃhitā-Text und Padapāṭha der Quelle stimmen an dieser Stelle nicht überein (verschoben oder gekürzt). Padapāṭha: imam kāmam mandaya gobhiḥ aśvaiḥ candra-vatā rādhasā paprathaḥ ca svaḥ-yavaḥ mati-bhiḥ tubhyam viprāḥ indrāya vāhaḥ kuśikāsaḥ akran]
Diesen Wunsch erfreue mit Rindern, mit Rossen, mit glänzendem Gut, und breite [ihn] aus. / Nach Licht/Himmel verlangend haben dir, Indra, die Redekundigen mit Gedanken Lobrede gemacht, die Kuśika.
śunaṃ huvema ... [Anm.: Saṃhitā-Text und Padapāṭha der Quelle stimmen an dieser Stelle nicht überein (verschoben oder gekürzt). Padapāṭha: śunam huvema maghavānam indram asmin bhare nṛ-tamam vāja-sātau śṛṇvantam ugram ūtaye samat-su ghnantam vṛtrāṇi sam-jitam dhanānām]
Zum Glück wollen wir den freigebigen Indra anrufen, in diesem Treffen den männlichsten, beim Gewinn der Beute; / den Hörenden, Gewaltigen, zur Hilfe in den Kämpfen, den die Widerstände Erschlagenden, den Gewinner der Schätze.