Kapitel 44: ṛgvede 3.44 · ayaṃ te astu haryataḥ soma ā haribhiḥ sutaḥ
Indra und die Falben (hari) – Wortspiel mit Gelb und Gold
Kunstvolles Lied, in dem fast jede Zeile ein Wort der Wurzel/des Farbworts hari (falb, goldgelb; auch Pferd, Soma) enthält; Bedeutung wechselt zwischen Farbe, Rosspferd und Bezeichnung von Soma/Lichtern. Vers 3 und 5 sind unsicher.
Dieser Soma sei dir da, der geliebte, mit den falben [Pressmitteln/Strömen] gepresst [?]. Gern annehmend, Indra, komm mit den Falben zu uns; besteige den goldgelben Wagen.
Begehrend ließest du die Uṣas strahlen [?], begehrend ließest du die Sonne leuchten. Wissend, verständig, Falbenlenker, wächst du, Indra, über alle Herrlichkeiten hinaus.
Himmel, den falbenernährenden, und Erde, die falbfarbige, hielt Indra fest, um viel Nahrung zu bewahren [?]; zwischen denen der Falbe wandelte. [Anm.: PP-Trennung 'hari toḥ' verderbt; dharitoḥ 'zum Halten' [?].]
Geboren, der Falbe, der Stier, leuchtet er den ganzen Lichtraum aus. Der Falbenrossige legt die goldgelbe Waffe an, in die Arme den Vajra, den Goldgelben.
Indra hat den begehrenden, hellen Vajra, von Leuchtenden umgeben, aufgedeckt mit den Falben, mit den Presssteinen, den Gepressten [?]; heraus trieb er mit den Falben die Rinder. [Anm.: 5ab/5c syntaktisch unsicher.]