Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Hymne 20.12 Aśvin, Gharma-Opfer

upa hvaya iti tisraḥ ||

„upa hvaye“ – drei [Verse, nur Incipit].

(…) || PS 16.68.5 is repeated

(…) [Wiederholung von PS 16.68.5]

(…) || PS 16.68.6 is repeated

(…) [Wiederholung von PS 16.68.6]

sūyavasād bhagavatīty ekā ||

„sūyavasād bhagavatī“ – ein [Vers, nur Incipit]: „Von guter Weide [sei die] Glückliche …“

saṃjānānā upa sīdān abhijñu / patnīvanto namasyaṃ namasyān | / ririkvāṃsas tanvā sumnam āyuḥ / sakhet sakhyur nimiṣi rakṣamāṇāḥ ||

Einträchtig setzt euch hierher, ihr Ausdauernden (?), / mit Ehefrauen, den Verneigungswürdigen [Gott] verehrend; / die Leibeskraft, Gunst und Lebensdauer überschreitend (?), / sollen Freunde am Freund geschützt sein im Augenblick.

samiddho agnir aśvinā / tapto vāṃ gharma ā gatam | / duhyante nūnaṃ vṛṣaṇeha dhenavo / dasrā vadanti kāravaḥ ||

Entzündet ist Agni, ihr Aśvin; / heiß ist euer Gharma, kommt. / Jetzt werden hier die Kühe gemolken, ihr Stiere; / ihr Wundertäter, [so] sprechen die Sänger.

samiddho agnir aśvinā rathī divas / tapto gharmo duhyate vām iṣe madhu | / vayaṃ hi vāṃ purutamāso aśvinā / havāmahe sadhamādeṣu kāravaḥ ||

Entzündet ist Agni, ihr Aśvin, Wagenfahrer; / vom Himmel wird heißer Gharma gemolken, für euch Honig zur Stärkung. / Denn wir, die vielrufenden Sänger, / rufen euch, ihr Aśvin, bei den Zusammenkünften.

yad usriyāsv āhutaṃ ghṛtaṃ payo / 'yaṃ so aśvinā vāṃ bhāga ā gatam | / mādhvī dhartārā vidathasya satpatī / taptaṃ gharmaṃ pibataṃ rocane divaḥ ||

Was in den Kühen als Schmalz, Milch dargebracht ist – / dies ist dein Anteil, ihr Aśvin; kommt. / Ihr Süßen, Halter, Herren der Versammlung, / trinkt den heißen Gharma im Lichtraum des Himmels.

tapto vāṃ gharmo nakṣati suhotā / pra vām adhvaryuś carati payasvān | / madhor dugdhasyāśvinā tanāyā / vītaṃ pātaṃ payasa usriyāyāḥ ||

Heiß nähert sich euer Gharma, der Gutopfernde; / euch beiden geht der Adhvaryu milchreich entgegen. / Von der gemolkenen Süße, ihr Aśvin, für das Geschlecht, / genießt, trinkt von der Milch der Kuh.

upa drava payasā godhug oṣum / ā gharme siñca paya usriyāyāḥ | / vi nākam akhyat savitā vareṇyo / 'nu dyāvāpṛthivī supraṇītiḥ ||

Lauf zu; mit Milch melke die Kuh, den Kuhmelker (?), / gieße in den Gharma die Milch der Kuh. / Er hat den Himmel erhellt, Savitar, der Begehrenswerte, / nach Himmel und Erde, der gut Führende.