Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Hymne 20.35 Opfer und Rückruf der Götter

saṃ varcasety ekā ||

[Nur Anfangsverweis der Edition:] „saṃ varcasā …“ – ein Vers. [Der Vers ist nur mit seinem Anfang „Mit Glanz [sollen sie sich vereinen] …“ angegeben.]

saṃsrāvabhāgās taviṣā bṛhantaḥ / prastareṣṭhā barhiṣadaś ca devāḥ | / imaṃ yajñam abhi viśve gṛṇantaḥ / svāhā devā amṛtā mādayantām ||

Die Anteilhaber am Zusammenfluss [des Opfertranks], durch Kraft gewaltig, die auf der Streu Sitzenden und die Götter auf dem Grasbüschel-Sitz, – alle [Götter], die zu diesem Opfer hin lobsingen: „Svāhā!“ – die unsterblichen Götter sollen sich berauschen.

yān āvaha uśato deva devāṃs / tān preraya punar agne sve sadhasthe | / jakṣivāṃsaḥ papivāṃso madhūny / asmai dhatta vasavo vasūni ||

Die begehrenden Götter, die du, o Gott, [hierher] geführt hast, – die schicke wieder zurück, o Agni, in ihren eigenen Sitz. Ihr Vasus, die ihr gegessen und die Honigtränke getrunken habt, gebt diesem [Opferherrn] Güter.

ayaṃ no yajño apy etu devān / uttarāṃ vedim apy etu vediḥ | / vi muñcāmy ṛtvijo dakṣiṇābhir / devā yakṣīṣṭa punar uttarāvat ||

Dieses unser Opfer soll auch zu den Göttern gehen; zur höheren Vedi soll die Vedi gehen. Ich löse die Priester [aus ihrer Verpflichtung] mit den Opferlöhnen. Ihr Götter, opfert wieder [in Verbindung mit] dem Höheren (der Uttaravedi).

yajña yajñaṃ gaccha / yajñapatiṃ gaccha | / svāṃ yoniṃ gaccha svāhā ||

O Opfer, geh zum Opfer! Geh zum Opferherrn! Geh in deinen eigenen Schoß! Svāhā!

eṣa te yajño yajamāna sahasūktanamovākaḥ | / suvīraḥ svāhā ||

Dies ist dein Opfer, o Opferherr, [verbunden] mit der Ruf-Verneigung samt dem Lobspruch, mit guten Helden [versehen]. Svāhā!

manasaspata imaṃ deva yajñam | / svāhā vāci svāhā vāte dhāḥ svāhā ||

O Herr des Geistes, [nimm] dieses Opfer, o Gott! Svāhā der Rede! Svāhā, setze [es] in den Wind! Svāhā!

svāhā hutebhyo / vaṣaḍ ḍhutebhyaḥ | / devā gātuvido gātuṃ vittvā gātum ita svāhā ||

Svāhā den in Feuer Geopferten, Vaṣaṭ den Vaṣaṭ-Geopferten! Ihr Götter, Wegekenner, habt den Weg gefunden – geht diesen Weg! Svāhā!

saṃ barhir aktaṃ haviṣā ghṛtena / sam indreṇa vasubhiḥ saṃ marudbhiḥ | / saṃ devebhir viśvadevebhir aktam / indraṃ gacchatu yat svāhā ||

Die Streu ist gesalbt mit der Opferspeise, mit Schmalz; [sie ist vereint] mit Indra, mit den Vasus, mit den Maruts; gesalbt mit den Göttern, mit allen Göttern. Zu Indra soll gehen, was [dies] ist: Svāhā!

āśāsānā saumanasaṃ / prajāṃ cakṣur atho balam | / indrāṇyā anuvrataṃ / saṃ nahye amṛtāya kam ||

Wohlwollen, Nachkommenschaft, Sehkraft und dazu Stärke erwünschend, binde ich mich – der Indrāṇī gehorsam – [zusammen] zur Unsterblichkeit, zum Wohlergehen.