vyāghrāyobhayādate / pathe 'ham akaraṃ namaḥ ||
Dem Tiger, der beiderseits beißt, / dem Weg habe ich Verneigung gemacht.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20
vyāghrāyobhayādate / pathe 'ham akaraṃ namaḥ ||
Dem Tiger, der beiderseits beißt, / dem Weg habe ich Verneigung gemacht.
namas te pathye revati / svasti mā parā ṇaya / svasti punar ā naya | / atho svasti nas kṛdhi / jīvā jyotir aśīmahi ||
Verneigung dir, Wegegöttin, Reiche! / Führe mich zum Heil hin, / führe wieder zum Heil zurück, / und schaffe uns Heil; / lebend mögen wir das Licht erlangen.
āmanasaṃ yajāmahe / satyaprāśaṃ purohitam | / taṃ devaṃ prathamaṃ yaje / yo 'mum āmanasaṃ karat ||
Den Āmanasa (Gemüterwecker) [?] verehren wir, / den Wahrheitsspeiser, den Hauspriester. / Den Gott, den ersten, verehre ich, / der jenen (N.N.) zum Āmanasa (an mich denkend) macht.
āmanaska devak- devaka / -āroruvatka devaka | / arvāg avastaraṃ kṛdhi / yam ahaṃ kāmaye priyam ||
O Āmanaska, Devaka, / Devaka, Āroruvatka, Devaka: / mache den, den ich liebe, / zu mir hergewandt und herabgeneigt.
ayaṃ no agnir adhyakṣo / ayaṃ no vasuvittamaḥ | / asyopasadye mā riṣām- riṣāma / -āyaṃ rakṣatu naḥ prajām ||
Dieser Agni ist unser Aufseher, / dieser ist unser bester Gutfinder. / In seiner Nähe mögen wir keinen Schaden nehmen; / er soll unsere Nachkommenschaft schützen.
asmin sahasraṃ puṣyāsm- puṣyāsma / -aidhamānāḥ sve gṛhe | / imaṃ sam indhiṣīmahy / āyuṣmantaḥ suvarcasaḥ ||
An diesem (Agni) mögen wir tausendfach gedeihen, / uns mehrend in unserem eigenen Haus; / ihn möchten wir entzünden, / langlebig, mit gutem Glanz.
śuddhavālā kṛṣṇaphalā / kabrūr balāsabheṣajī | / śuktivalgasya nāśanī / devī dadātu bheṣajam ||
Die Weißhaarige, Schwarzfrüchtige, / die Braune, Heilmittel gegen Balāsa, / Vernichterin des ‚Śuktivalga‘ [?] – / die Göttin soll das Heilmittel geben.
aśvattho devasadanas / tṛtīyasyām ito divi | / tatra lohitavṛkṣo jātaḥ / śigruḥ kṣiptabheṣajaḥ ||
Der Aśvattha, der Götterwohnsitz, / im dritten Himmel von hier: / dort ist der rote Baum entstanden, / Śigru, dessen Heilmittel für Geschleudertes (kṣipta) gilt [?].
na tatra bhavo hanti / na śarva iṣum asyati | / yatra tvaṃ deva tumburo / parvateṣu virohasi ||
Dort schlägt Bhava nicht, / Śarva schießt den Pfeil nicht ab, / wo du, Gott Tumburu, / auf den Bergen wächst.
kṛṣyām anyo vi rohati / girer anyo 'dhi pakṣasi | / trātārau śaśvatām imāv / ā gantāṃ śigrutumburū ||
Auf dem Acker wächst der eine, / auf der Bergflanke der andere; / als immerwährende Retter / sollen diese beiden kommen, Śigru und Tumburu.