etad yad anyatra jigāṃsatha / yad anyatra vivīṣatha | / tad vaś cittam amūmuhaṃ / tad vaś cittam anīnaśam ||
Wenn ihr (dorthin) anderswohin gehen wollt, / wenn ihr anderswohin streben wollt – / euren Sinn habe ich damit verwirrt, / euren Sinn habe ich damit zum Verschwinden gebracht.
asti vai pathāṃ niṣkuṭaṃ / nadīnāṃ ca niraṅkaśam | / tena vaś cittam amūmuhaṃ / tena vaś cittam anīnaśam ||
Es gibt ja einen Verschluss [?] der Wege / und einen Nicht-Haken (Zügellosen) der Flüsse; / damit habe ich euren Sinn verwirrt, / damit euren Sinn zum Verschwinden gebracht.
indreṇa medinā yuj- yujā / -āgninā jātavedasā | / tena vaś cittam amūmuhaṃ / tena vaś cittam anīnaśam ||
Mit Indra, dem verbündeten [?], als Gespann, / mit Agni Jātavedas – / damit habe ich euren Sinn verwirrt, / damit euren Sinn zum Verschwinden gebracht.
pratīcīnāṃ vo abhy adhām / aśvam ivāśvābhidhānyā | / kṛṇve vo māmake vaśe / pador upānahau yathā ||
Ich habe euch von hinten (rückwärts gewandt) aufgezäumt, / wie ein Pferd mit dem Zaum. / Ich bringe euch in meine Gewalt, / wie die Sandalen (an) den Fuß.
Wie Vögel (Beflügelte) setzten sie sich zu Indra, / die Seher Priyamedha, bittend: / Enthülle das Dunkel, fülle das Auge, / befreie uns wie mit Fesseln Gebundene.
uttodinīṃ śimidvatī / durgayonir vyadvarām | / mṛgām̐ anu pra pātaya / marīcīr anu nāśaya ||
Die Stechende (Antreibende), die Śimidā-Besitzende, / die schwer zugänglichen Ursprungs, die Fresserin [?] – / die Tiere (mṛga) lass weiter fliegen, / die Lichtstrahlen (marīci) lass verschwinden.
aśvasyāsnaḥ saṃpatitā aśvaḥsyāstnaḥ V/122 / parṇe te vasatiṣ kṛtā | / asṛk patatriṇām asi / jahi vāmūn pra bādhama ||
Aus dem Blut (des) Pferdes [?] herabgefallen: / im Blatt ist dir die Wohnung gemacht. / Blut der Geflügelten bist du; / erschlage jene, treibe sie fort.