Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Hymne 20.28 Sarasvatī; gegen Störer; Spruch an die Eule

yad apsu te sarasvati / goṣv aśveṣu yan madhu | / tena no vājinīvati / mukham aṅdhi sarasvati varcasā ||

Was in den Wassern, Sarasvatī, in den Kühen, den Rossen an Süße ist: / damit, Kraftreiche, / salbe uns das Gesicht, Sarasvatī, mit Glanz.

yo adya deva sūrya / tvāṃ ca māṃ cāntarāyati | / tasmin duṣvapnyaṃ sarvaṃ / duritāni ca mṛjmahe ||

Wer heute, Gott Sūrya, / zwischen dich und mich tritt: / auf ihm wischen wir alle bösen Träume / und Übel ab.

yo no +'bhicchāyaṃ martyeṣv / agniṃ tiṣṭhasy antarā | / tasya vṛścāmi te mūlaṃ / na cchāyāṃ karavo 'param ||

Der du unter den Sterblichen als Schatten (?) / zwischen uns und Agni stehst: / dessen Wurzel schneide ich ab; / du sollst keinen Schatten mehr werfen [?].

ghnantv enaṃ deveṣavo / brahmāṇo ghnantu menyā | / yo asmākaṃ prajāpate / agniṃ tiṣṭhaty antarā ||

Die Götterpfeile sollen ihn erschlagen, / die Brahmanen sollen [ihn] erschlagen, die Geschosse; / wer, Prajāpati, zwischen uns / und Agni tritt.

prajāpate yo 'smām̐ ādṛś- ādṛśā / -āgniṃ tiṣṭhaty antarā | / taṃ mṛtyave pra yacchāmi / sa rudrasyāstv ākhaṇaḥ ||

Prajāpati, wer uns in solcher Weise / zwischen uns und Agni steht: / den übergebe ich dem Tod; / er soll Rudras Beute (?) sein.

pra suvainaṃ devavajrebhyo / mṛtyur vi kramatām adhi | / sinātv enān nirṛtir / mṛtyoḥ pāśair bandhair avimokyaiḥ ||

Sende ihn fort zu den Götterblitzen, / der Tod soll über ihn hinausschreiten; / Nirṛti soll sie binden / mit den Schlingen und Fesseln des Todes, den unlösbaren.

sumaṅgalena vacasā / keśin grāmaṃ na ā vada | / brahmaṇābrahmaṇā tv- tvā / -olūkācchā vadāmasi ||

Mit glückverheißender Rede, / du Haarige (Eule?), sprich uns ins Dorf; / mit Brahman [und] ohne Brahman (?) / sprechen wir dich, Eule, an [?].

parāṅ eva parā vada / parācīm anu saṃvatam | / yathā yamasya tvā gṛhe / 'rasaṃ praticākaśaṃ / niyastaṃ praticākaśam ||

Nach der Ferne rede fort, / entlang der abgewandten Richtung (?); / [so] dass ich dich im Haus des Yama / kraftlos erblicke, / niedergeworfen erblicke.

śunam ulūka no vada / yaṃ dviṣmas tam ito naya | / rājño yamasya te gṛhe / sikatābhir videvyam / ākhus te mūṣiked bhāgaḥ ||

Sprich uns Gutes, Eule; / den wir hassen, den führe von hier fort; / im Haus des Königs Yama / [sollst du] mit Sandkörnern spielen (?) [?]; / die Ratte [und] auch die Maus sei dein Anteil.

ā vada bahulaṃ goṣṭhaṃ / dhītavatsam anaṣṭagum | / dhvāṅkṣāya dvipadāṃ vada / śune catuṣpadāṃ vada ||

Sprich [her] zum reichen Viehstall, / [mit] gepflegten Kälbern, ohne verlorene Kühe; / dem Raben verkünde die Zweifüßer, / dem Hund verkünde die Vierfüßer [?].