āsanmantryāṃ vacasyāṃ / saṃpibantīṃ nyakvarīm | / uttarāṃ janaṃgamāṃ / pra tā dhamāmi lakṣmyaḥ ||
Die im Rat [Flüsternde] (?), die Redselige, / die Mittrinkende, die Nyakvarī (?), / die Höhere, die unter Leuten Wandelnde: / diese Lakṣmīs blase ich fort.
Die schreckliche [Lakṣmī], die in deinen Leib eingedrungen ist, / die Lakṣmī, die dich ganz durchtränkt hat: / Agni hat sich ihrer bemächtigt (?) – zum Glück; / die Wasser sollen dich reinigen zu großer Freude.
Die Schwager nicht tötende, Varuṇa, / die Gatten nicht tötende, Bṛhaspati, / die Söhne nicht tötende, Indra, [solche] Lakṣmī: / diese, Savitṛ, sende ihr zu.
yā te lakṣmīś cakṣuṣi yota datsu / yā hastayo stanayor yopapakṣayoḥ | / śroṇyor bhaṃsasi yā padoṣ ṭe / sarvās tā ati krāma ghorāḥ ||
Die Lakṣmī, die in deinem Auge oder in den Zähnen [ist], / in den Händen, in den Brüsten oder in den Flanken, / in den Hüften, im Gesäß, die in deinen Füßen [ist]: / über alle diese, die schrecklichen, schreite hinweg.
Das Unheilvolle soll die Erde forttreiben, das an den Füßen [ist]; / von den Händen [treibe es fort] Varuṇa, Mitra, Aryaman; / fort [treiben es] die Ādityas [und] Anumati, gern gewährend; / möge uns Savitṛ zum Glück anregen.
Diese haben sie von ihr abgesondert, / wie man Kühe auf der Brache [aussondert], gleichsam Aditis [?]; / es sollen sich die glückhaften Lakṣmīs ergötzen; / die bösen aber haben sie vernichtet.
sāhuṣī nāma vā asi / sahamānā sahasvatī | / gṛhaguptim anuvartiṃ kulāyinīṃ / tā ihā veśayāmasi ||
Sāhuṣī („Bezwingerin“) heißt du wahrlich, / die Bezwingende, die Kraftvolle; / die Hausbehüterin, die Nachfolgende, die Hausbewohnerin: / diese lassen wir hier einziehen.
?Die als Umherschweifende in beiden [Gestalten] geworden ist – / die eine belebt die andere, die guten und bösen –: / diese Lakṣmī führen wir durch Herbeirufen hin, / die gute zur sehr guten, zum Glück? [?]
Einhunderteins Lakṣmīs [gibt es]; / deren Königin bist du geworden; / mit den glückhaften, Glückhafte, vereinigt, / verbinde dich mit uns durch Glückhaftes.