anu manyatām anumanyamānā / prajāvatīṣam akṣīyamāṇam | / tasyā vayaṃ heḍasi mā vi bhūma / sā no devī suhavā śarma yacchatu ||
Sie soll zustimmen, die Zustimmende, / [uns] Nachkommenreiche, unerschöpfliche Nahrung; / in ihrem Zorn (heḍas) mögen wir nicht geraten. / Diese Göttin, gut anzurufen, möge uns Schutz gewähren.
anumate anu manyasva tā no / yā te vayaṃ cakṛmā yā tanūbhiḥ | / yā tokeṣu tanuṣu yā prajāyāṃ / yā goṣv oṣadhīṣv apsv antaḥ ||
Anumati, stimme zu dem zu, was wir für dich getan haben, / was mit unseren Leibern, / was mit den Kindern, den Leibern, was in der Nachkommenschaft, / was in den Rindern, den Pflanzen, den Wassern drinnen.
Die göttliche Anumati soll zu uns kommen, / die mit guter Herrschaft und Männerkraft, die Wohlgeborene; / denn ihre Zuwendung ist heilvoll gewesen. / Sie soll dieses von den Göttern geliebte Opfer beschützen.
anumatir viśvam idaṃ jajāna / yad ejati carati yac ca tiṣṭhati | / tasyās te devi sumatau syām- syāma / -ānumate anu hi maṃsase naḥ ||
Anumati hat dieses All erzeugt, / was sich regt, was geht und was steht. / In deiner, der Göttin, Gunst möchten wir sein; / Anumati, stimme uns wahrlich zu.
Dein Name, der gut anzurufen ist, o gut Führende, / Anumati, das Zugestimmte, o Freigebige – / damit fülle du, Göttin, uns die Gunst / und die Kraft, die allbegehrte, mannreiche.
prajābhyas tvā prajās tvānu prāṇantu prajā anu prāṇihi | / śukraṃ te śukreṇa candraṃ candreṇāmṛtam amṛtena krīṇāmi ||
Für die Geschöpfe [kaufe ich] dich; die Geschöpfe sollen dir nachatmen; atme den Geschöpfen nach. / Dein Lichtes kaufe ich mit Lichtem, Strahlendes mit Strahlendem, Unsterbliches mit Unsterblichem.
Zu jenem Gott Savitar, dem Weisheitskräftigen, / der Wahres antreibt, Schätze verleiht, den Lieben, / singe ich zwischen die beiden Schalen (?) hin das Lied.
Dessen aufwärts gerichteter Glanz (amati) der Lichtschein aufleuchten ließ auf der Bahn, / der Goldhändige hat den Himmel (svar) abgemessen in Gnade, der Kundige.
Dieser Seher der Weisen, der Tausendfache, / der Gedanke, das Licht in der Ordnung – / der Rötliche (bradhna, die Sonne) soll die zusammenströmenden Morgenröten in Bewegung setzen.