Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Hymne 20.51 Emporhalten, Rudra, Schluckauf

ut tabhnāmi gavāṃ kṣīram / ud rathaṃ rathavāhanam | / ut tabdhā asmākaṃ vīrā / mayi gāvaś ca gopatau ||

Ich halte empor die Milch der Kühe, empor den Wagen, den Wagenzug. Emporgehalten seien unsere Männer und die Kühe bei mir, ihrem Herrn.

ut tvā stabhnātu savitā devo agnir / un mitrāvaruṇāv aśvinobhā | / sarvān sapatnān avadhīr yugena / viśāṃ patir upasattaidhy atra ||

Dich soll Gott Savitar emporstützen, Agni; empor Mitra und Varuṇa, beide Aśvins. Alle Nebenbuhler hast du mit dem Joch erschlagen; sei hier der Herr der Sippen, der sich [zu uns] Setzende.

tvaṃ hi rudra vaśinī nirniṣe / tvaṃ deveṣūta mānuṣeṣu | / yad īśāno nayasi yac ca haṃsy / asmākam astu pitṛṣu svadhāvat ||

Du, o Rudra, bist der Beherrscher, der Bringende, bei den Göttern und bei den Menschen; was du als Herr führst und was du schlägst, [das] soll uns unter den Vätern zu Eigenmacht [Svadhā] sein.

vāyav ā rundhi no mṛgān / asmabhyaṃ mṛgayadbhyaḥ | / sa no nediṣṭham ā kṛdhi / vāto hi raśanākṛtaḥ ||

O Vāyu, halte uns die Wildtiere zurück, uns, die wir Wild suchen. Bring ihn uns ganz nahe, denn der Wind ist der Zügel-Macher.

ud asurya ud u yakṛt Bhatt. asū(⟨ su)rya / sthāma gacchatu te punaḥ | / yato nilayate yakṛt / tat prastambham ājatu | / memaṃ pṛthupravartane / jaghanastambhinaṃ karaḥ ||

Auf, o Leber ‚asurya‘ (Hs. surya), dein Ort soll wieder hierher kommen. Von wo die Leber sich niederlässt, dorthin soll die Stütze kommen. Mach mich nicht, o Weitausfahrender, zu einem mit Hüftstütze.

yā pārśve saṃtanoti / hṛdayaṃ jihvayā saha | / tāṃ tvaṃ devi pṛthivi / hikkām arasāṃ kṛdhi ||

Die [Ader], die an der Seite das Herz mit der Zunge verbindet – die, du Göttin Erde, mache zum saftlosen Schluckauf.

anusṛptām ity ekā ||

[Anfangsverweis:] „anusṛptām …“ – ein Vers.

pra patāta iti dve ||

[Anfangsverweis:] „pra patāta …“ – zwei Verse.

PS 8.16.8 is repeated

[Verweis:] PS 8.16.8 wird wiederholt.

aharahar balim itye haranto / 'śvāyeva tiṣṭhate ghāsam agne | / rāyaṣpoṣeṇa sam iṣā madanto / 'gne mā te prativeśā riṣāma ||

Tag für Tag Opfergabe bringend, wie dem stehenden Pferd Futter: Mit Reichtumsfülle und Labung uns berauschend, o Agni, mögen wir deinen Hausgenossen nicht schaden.