Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Hymne 20.31 Gegen Pfeilspitze und Blutfluss; Liebes- und Eintrachtssprüche

divi tārā udabhi śryan / sapta sūryasya raśmayaḥ | / dhārāḥ samudriyā apas / tās te śalyam acucyavuḥ ||

Am Himmel [sind] die Sterne … (?), / sieben die Strahlen der Sonne; / die Ströme, die Wasser des Meeres: / diese haben deine Pfeilspitze herausfallen lassen.

īḍe agniṃ svāvasuṃ namobhir / iha prasakto vi cayat kṛtaṃ naḥ | / rathair iva pra bhare vājayadbhiḥ / pradakṣiṇaṃ marutāṃ stomam ṛdhyām ||

Ich preise Agni, den gut Begüterten, mit Verneigungen; / hier verhaftet soll er unser Getanes prüfen; / wie mit Wagen, mit siegeslustigen, / möchte ich den Lobgesang der Maruts rechtsherum zum Gelingen bringen.

sapta sravanti śiśave marutvate / pitā putrebhyo apy avīvatad v ṛtā | / ubhe pipṛta ubhe asya rājata / ubhe yatete ubhe asya puṣyataḥ ||

Sieben fließen für den Säugling, den [mit den] Maruts; / der Vater hat für die Söhne die Ordnungen gelenkt [?]; / beide erfüllen ihn, beide leuchten ihm, / beide bemühen sich, beide gedeihen um seinetwillen.

vedaḥ svastir druhaṇaḥ svastiḥ / parśur vediḥ paraśur naḥ svastiḥ | / haviṣkṛto yajñiyā yajñakāmās / te devāso havir idaṃ juṣadhvam ||

Der Veda [sei] Heil, der Druhaṇa [sei] Heil, / das Beil, die Vedi, das Beil [sei] uns Heil; / ihr Götter, die ihr die Opfergabe bereitet, opferwürdig, opferbegehrend: / diese Opfergabe genießt.

upa priyaṃ panipnataṃ / yuvānam āhutīvṛdham | / aganma bibhrato namaḥ ||

Zum Lieben, / Bewunderten, / jungen, Opferspende-Mehrer / sind wir gekommen, Verehrung bringend.

imā yās te śataṃ hirāḥ / sahasraṃ dhamanīr uta | / tāsāṃ te sarvāsāṃ sākam / aśmanā bilam apy adhām ||

Diese deine hundert Adern / und tausend Röhren: / von ihnen allen zusammen / habe ich mit einem Stein die Öffnung verschlossen.

idaṃ khanāmi bheṣajaṃ / māṃpaśyam abhirorudam | / yenā nicakra āsur- āsurī / -īndrāṇī kevalaṃ patim ||

Dieses Heilmittel grabe ich aus, / das Mich-Anschauen- und Nach-mir-Weinen-Bewirkende, / mit dem die Asura-Frau Indrāṇī / den Gatten ganz [für sich] gewann [?].

akṣyau nau madhusaṃkāśe / anīkaṃ nau samañjanam | / antaḥ kṛṇuṣva mā hṛdi / mana in nau sahāsati ||

Unsere beiden Augen sind honigglänzend, / unser beider Gesicht [ist] Zusammensalbung; / nimm mich ins Herz hinein; / der Sinn soll bei uns beiden gemeinsam sein.

tvāṣṭreṇāhaṃ vacas- vacasā / -erṣyāṃ vy amīmadam | / atho yo manyus te pate / tam u te śamayāmasi ||

Mit dem Spruch des Tvaṣṭṛ habe ich / die Eifersucht verscheucht [?]; / und den Zorn, den du hast, Herr, / den besänftigen wir dir.

vratena tvaṃ vratapate samakto / 'hā viśvā sumanā dīdhyo naḥ | / taṃ tvā vayaṃ jātavedaḥ samiddhaṃ / prajāvanta upa sadema sarve ||

Durch die Observanz, du Herr der Observanz, [Sie] vereint, / leuchte uns an allen Tagen wohlgesinnt; / dich, so entfacht, Jātavedas, / wollen wir alle, mit Nachkommenschaft, uns nähern.