śaṃ mā vāto abhi vātu / śaṃ me tapatu sūryaḥ | / ahāni śaṃ bhavantu me / śaṃ rātrī prati dhīyatāṃ / śam uṣā me vy ucchatu ||
Wohltuend soll der Wind mich anwehen, / wohltuend soll mir die Sonne scheinen; / die Tage sollen mir wohltuend sein, / wohltuend soll die Nacht sich [an mich] legen, / wohltuend soll mir die Morgenröte aufleuchten.
Steht auf, Väter, die ihr früher da wart; / König Yama, [den] Ruheplatz, preist; / dieser, der Männerbeste, Vortrefflichste, ist gekommen: / macht ihm Raum, so weit [er] Verwandte [hat].
Wessen dieses gepriesene Abbild gemacht, / von Göttern gegeben und unversehrt zusammengetragen [ist]: / dreimal sieben Mal haben die Seher, hinweggegangen, / den Tod mit dem Fußtritt (?) abgewehrt [?].
Die Kühe sind zum Stall gegangen, / der Vogel ist zur Wohnung gegangen; / am Standplatz standen die Berge; / an seiner Stelle habe ich die beiden Nieren zur Ruhe gebracht.
ā gāvo goṣṭham agamann / āgnidhānāny agnayaḥ | / ā vṛkkau sam avitsātām / utsaktabheṣajam asi ||
Zum Stall sind die Kühe gekommen, / zu den Feuerstätten die Feuer; / die beiden Nieren haben sich zusammengefunden; / du bist ein umgehängtes (?) Heilmittel.
Es hat sich hingestellt diese ganze Welt; / es stand der Wind, der die Wälder erschüttert; / es standen die Bäume, im Stehen schlafend; / stehen bleiben soll diese deine Krankheit.
śataṃ yad bheṣajāni te / sahasraṃ saṃbhṛtāni ca | / teṣām asi tvam uttamaṃ / śreṣṭham āsrāvabheṣajaṃ / vasiṣṭhaṃ roganāśanam ||
Hundert sind deine Heilmittel, / und tausend sind zusammengetragen; / von diesen bist du das oberste, / das beste Mittel gegen Ausfluss, / das trefflichste, der Krankheitsvernichter.
Wenn wir dich heute bei diesem Opfer, / Hotṛ, Wissender, hier gewählt haben – / fest … fest und, du bester Besänftiger [?] –, / wissend, kundig geh zum Soma.