tviṣir asi tviṣivanto bhūyāsma | / cakṣuṣmanto gomantaḥ / prajāvanto varcasvinaḥ ||
Du bist Glanz; mögen wir glanzvoll werden, / mit Augen, mit Kühen, / mit Nachkommen, mit Lichtglanz.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20
tviṣir asi tviṣivanto bhūyāsma | / cakṣuṣmanto gomantaḥ / prajāvanto varcasvinaḥ ||
Du bist Glanz; mögen wir glanzvoll werden, / mit Augen, mit Kühen, / mit Nachkommen, mit Lichtglanz.
yad ahnā saṃcinutha / kṣīraṃ bharathodhabhiḥ | / idaṃ tad viśvarūpā vaḥ / payo harāmi vīrudhā ||
Was ihr am Tag zusammenlest, / Milch, mit Eutern tragt – / diese eure Milch, ihr Vielgestaltigen, / trage ich fort mit dem Kraut.
yad aghnyā oṣadhībhyo / 'dbhyaḥ saṃbharathā madhu | / idaṃ tad viśvarūpā vaḥ / kṣīraṃ harāmy oṣadhyā ||
Was ihr, Unantastbare, aus den Pflanzen, / aus den Wassern als Honig zusammenbringt – / diese eure Milch trage ich fort / mit der Pflanze.
yo abhyavabhṛṇāyasi / svapantam iccha pūruṣaṃ / śayānam akasvalam | / ayasmayena varmaṇ- varmaṇā / -āśmamayena varmaṇā / pary asmān varuṇo dadhat ||
Der du den Schlafenden, den Liegenden, / Unbewegten, den Mann, umfassend suchst – / mit eisernem Panzer, / mit steinernem Panzer / soll Varuṇa uns ringsum umhüllen.
ye no gṛhe brāhmaṇā manyamānā / ghorāṃ vācaṃ mithuyānubruvanti | / enohṛto malahṛto bhavantu / duryoṇam asmat pari te harantu ||
Die Brahmanen, die bei uns im Haus, sich dafür haltend, / eine furchtbare Rede falsch nachsprechen – / sie sollen Sünde-behaftet, Schmutz-behaftet werden; / sie sollen sie als Übel von uns fort tragen.
ayam agniḥ satpatir vṛddhavṛṣṇiyo / rathīva patyai na janayat purohitaḥ | / nābhā pṛthivyā nihito davidyutad / adhaspadaṃ kṛṇutāṃ ye pṛtanyavaḥ ||
Dieser Agni ist der Herr der Guten, dessen Kraft gewachsen ist, / wie ein Wagenlenker für den Gatten, hat er den Purohita nicht erzeugt; / im Nabel der Erde niedergelegt hat er geleuchtet; / sie sollen die, die uns bekämpfen, tiefer stellen.
agne śardha mahate saubhagāya / tava dyumnāny uttamāni santu | / saṃ jāspatyaṃ suyamam ā kṛṇuṣva / śatrūyatām abhi tiṣṭhā mahāṃsi ||
Agni, sei kühn zu großem Glück; / deine höchsten Herrlichkeiten seien da. / Mache die Herrschaft über die Gattin gut zügelbar; / überwinde die Mächte der Feindseligen.
dṛṣṭo damūnā atithir duroṇa / imaṃ no yajñam upa yāhi vidvān | / viśvā hy agne abhiyujo vihatya / śatrūyatām ā bharā bhojanāni ||
Gesehen, Hausfreund, als Gast im Haus – / komm zu diesem unserem Opfer, wissend. / Denn alle Angreifer, Agni, zerschlagend, / bring uns die Genüsse der Feindseligen.
agne sapatnān pra ṇudasva jātān / praty ajātāñ jātavedo nudasva | / adhi no brūhi sumanasyamānaḥ / śarma no yaccha trivarūtham udbhit ||
Agni, stoße die geborenen Nebenbuhler hinweg; / die ungeborenen stoße zurück, Jātavedas. / Sprich zu uns wohlgesinnt; / gewähre uns dreifachen Schutz, Durchbrechender.
prānyān sapatnān sahasā sahasva / praty ajātāñ jātavedaḥ śṛṇīhi | / idaṃ rāṣṭraṃ pipṛhi saubhagāy- saubhagāya / -ānu tvā devā vasavo madantām ||
Überwältige die anderen Nebenbuhler mit Kraft; / die ungeborenen zerschmettere, Jātavedas. / Fülle dieses Reich zum Glück; / nach dir sollen sich die Götter, die Vasu, berauschen.