Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Hymne 20.48 Gegen das feindliche Heer

snuṣāsau senāsyāḥ senāyā / ihāsyāḥ śvaśuroyam asyāḥ śvaśuraḥ | / sā yathā snuṣā śvaśurād adhaspadyate / adharā padyate nīcī padyate ||

‚Die Schwiegertochter dort – [aus] jenes Heeres, des Heeres hier – dieser Schwiegervater ist ihr Schwiegervater.‘ Wie die Schwiegertochter vor dem Schwiegervater zu Boden tritt, so soll sie niedrig treten, tief treten.

evāsau senāsyāḥ senāyā / adhas padyatām adharā padyatāṃ nīcī padyatām | / sendrāgnibhyāṃ hatavīrāṃ hatapūruṣāṃ / parājitāṃ praṇuttaitu paramāṃ parāvatam ||

So soll jener [Feind] des Heeres dort niedrig treten, tiefer, unten treten. Mit Indra und Agni, seiner Helden beraubt, seiner Männer beraubt, besiegt, zurückgestoßen, soll er in die fernste Ferne gehen.

tām indrāgnī hatavīrāṃ hatapūruṣāṃ parājitāṃ / praṇuttāṃ yatīm anvākśītām | / parājita etv asāv āmuṣyāyaṇo amuṣyāḥ putraḥ ||

Diese, von Indra und Agni ihrer Helden beraubt, ihrer Männer beraubt, besiegt, zurückgestoßen, [wenn] herannahend, rückwärts zusammengeschlagen: Besiegt soll gehen jener NN, Abkömmling des NN, Sohn der NN.

asnā vyakta etu | / aghaṃ hi raṇyetv asāv āmuṣyāyaṇo amuṣyāḥ putraḥ ||

Mit Blut überströmt soll er gehen. Denn Unheil möge sich [ihm] zuwenden, jener NN, Abkömmling des NN, Sohn der NN.

aghapratīko aghenainaṃ vidhyāmaḥ | / abhūtyā enaṃ pāśe sitvā / duṣvapnyena saṃ sṛjya / mṛtyor vyātta āsann api dadhāmi ||

Mit Unheil im Gesicht durchbohren wir ihn mit Unheil. Mit dem Unheil [der Nicht-Fülle] fessele ich ihn an die Schlinge, verbinde ihn mit Alptraum und lege ihn in den offenen Rachen des Todes.