yathāyam agnis tapati / yathā tapati sūryaḥ | / evā te tapyatāṃ mano / hṛdayam aṅgamaṅgaṃ paruṣparur / māṃ kāmena na ramāsā atra ||
Wie dieses Feuer brennt, / wie die Sonne brennt, / so soll dein Sinn brennen, dein Herz, / Glied um Glied, Gelenk um Gelenk. / Vor Sehnsucht nach mir sollst du hier keine Ruhe finden [?].
yathā tapati paraśuṃ / yathā vāsinakhādanam | / yathā sūrya udyan sarvaṃ saṃtapati | / evā te tapyatāṃ mano hṛdayam / aṅgamaṅgaṃ paruṣparur / māṃ kāmena na ramāsā atra ||
Wie man die Axt erhitzt, / wie das Beil, das (Holz) frisst [?], / wie die aufgehende Sonne alles erhitzt – / so soll dein Sinn brennen, dein Herz, / Glied um Glied, Gelenk um Gelenk. / Vor Sehnsucht nach mir sollst du hier keine Ruhe finden.
smara hai smaratād amum / aṅgajvareṇocchocanīnām | / takmanainaṃ saṃ sṛja / viśvaśāradena mama kāmena ||
Denke, ho, denke an jenen [?]: / mit dem Gliederfieber der Versengerinnen [?]. / Verbinde ihn mit Takman, / mit dem das ganze Jahr währenden (Fieber), / mit meiner Sehnsucht.
Die Sehnsucht, die Sumitra für Sumitrā / ohne Gewand [?] gemacht hat – / wie sie nach dessen Sehnsucht / niemals schlief, / so soll jene (N.N.) vor Sehnsucht nach mir / niemals schlafen.
Śālālava, das Zusammenführen: / aus dem Wald ist Wald(-Gewächs) herbeigebracht, / mit dem Gaya, der Gandharva, / die Apsaras zusammenführte; / damit führe ich jenen (jene) zu mir zusammen, / bis zum Tod, bis in weite Ferne.