Ich lasse diese begehrenden Wasser los; sie haben sich zusammen mit Milch vereint, rauschend. Der Reichtum hier sei uns gegeben, [der] glückliche; jedes Wasser soll diese der Reihe nach aufnehmen.
sakṛd yad dyaur ajāyata / sakṛd bhūmir ajāyata | / sakṛd yaḥ pṛśniyā dugdhaṃ / tad anyo nānu jāyate / mā tvānu jani kaś cana ||
Als einmal der Himmel geboren wurde, einmal die Erde geboren wurde, einmal, was die Pṛśni [Kuh] gemolken hat – danach wird nichts anderes mehr geboren; nach dir werde niemand geboren.
iṣvagram iṣuyāvanaṃ / maṇiṃ kṛṇve sumaṅgalam | / sa mā śaravyābhyaḥ pātu / divānaktaṃ ca jīvase ||
Pfeilspitze, Pfeilabwehrer: Ich mache den Talisman zu einem sehr glückverheißenden. Er soll mich vor den Pfeilen schützen, bei Tag und Nacht, zum Leben.
Du bist durch Brahman festgestellt. Wir zermalmen dich. Mit dem Apāmārga (Abwehrkraut), o Kundiger, wischen wir dieses von dir ab. Schlage den Jungen, den Schleudernden!
śīrṇaṃ ta etan na kṣutaṃ ta etat / saṃkṣutaṃ duḥkṣutaṃ tubhyam astu | / rudrāśaniṣ ṭe jaghanena grīvā / indra iva vṛtraṃ vajreṇa hantu ||
Zerbrochen ist dir dies, nicht Niesen ist dir dies; Niesen, Fehlniesen soll dir sein. Rudras Blitzstrahl soll deinen Nacken mit [seinem] Hinterteil [treffen]; Indra soll [ihn] wie Vṛtra mit dem Vajra töten.
Wegen Unheil, Umniesen: Wir wollen das Heilvolle, das Niesen genießen. Freundlich sollen sie dir sein; deine Unglücksnase und das Blatt sollen [auf dich] urinieren.