yad adya dugdhaṃ pṛthivīm asakta / yad oṣadhīr vyasarad yad āpaḥ | / vatse payo gavi payo yad asyām / asmāṃs tat sacatāṃ payaḥ ||
Was heute gemolken die Erde berührt hat, was durch die Pflanzen, was durch die Wasser [sich] verbreitet hat: die Milch im Kalb, die Milch in der Kuh, was hier an Milch ist – diese Milch soll uns folgen.
ā no medhā sumatir viśvarūpā / hiraṇyavarṇā jagatī jagamyāt | / sā no agne medhā / juṣatām iha pracetāḥ ||
Zu uns soll kommen die Einsicht, die gute Gesinnung, vielgestaltig, goldfarben, die weite [Gesinnung]. Diese Einsicht, o Agni, soll uns hier annehmen, o Allwissender.
Hinausgehen soll der Wüterich (Iṣiri), der hier eingedrungen ist, und der Vayāṣṭha, die beiden Gefährten, die hier sind. Der Nähstrahl [Syūmaraśmi] der sieben Ṛṣis soll seinen Weg gehen; der Schwarze soll wieder zu den eigenen Wildtieren zurückkehren.
Geh zu den sieben Ṛṣis, zu Syūmaraśmi; der Schwarze soll den Wildtieren folgen, das Kraftross dem Pferd. Der Preisenswerte [soll] uns – mit guter Nachkommenschaft, guten Helden – zusammen mit Opfer und Milch verbinden.
namo astv ṛṣaye syūmaraśmaye / namaḥ kṛṣṇāyota yo vājo asya | / namo devāyārvateṣu jiṣṇave / 'yaṃ no vājī pra tirāty āyuḥ ||
Verneigung dem Seher Syūmaraśmi; Verneigung dem Schwarzen und was seine Kraft ist; Verneigung dem Gott unter den Rossen, dem Siegreichen. Dieser unser Kraftvolle soll unser Leben verlängern.