agner brahmacāry asi / mama brahmacāry asi | / prajāpatiṣ ṭvā gopāyatu / devāya tvā savitre pari dadāmi / svasti caratād ihāsau ||
Agnis Brahmacārin (Vedaschüler) bist du, mein Brahmacārin bist du; / Prajāpati soll dich behüten. / Dem Gott Savitar übergebe ich dich; / wohlbehalten soll N.N. hier umherziehen.
viśvam asi viśvapate / sarvam asi sarvapate | / taṃ tvāsau devāya tvā savitre pari dadāmi / svasti caratān mayi ||
Das All bist du, Herr des Alls, / alles bist du, Herr von allem. / Dich, den N.N., dem Gott Savitar übergebe ich dich; / wohlbehalten soll er bei mir umherziehen.
Zurückgekehrt [?] (und) ausgezogen, siegbegierig – / der Wunsch aller soll hier umhergehen. / Alle Feindseligkeiten und Missgeschicke hinter sich lassend, / sollen sie im Gehorsam gegen den göttlichen Savitar ihres Weges gehen.
Zu uns ist die Hand gekommen, die (unversehrte?) [?], der Himmel; / wieder soll er kommen, mit dem Leib einig, / mit Atem, Glanz, Hitze (harasā) und Kraft. / Mitra (und) Varuṇa sollen uns von beiden Seiten schützen.
Wenn du (es) berührt hast [?], wenn Verklebtes (haftet) / oder wenn es im Traum angeklebt ist: / Ablöser des Angehefteten bist du, / von überwältigender Kraft.
yat te hṛdi śliṣṭaṃ / yac ca śliṣṭaṃ purītati | / madhye pṛṣṭīnāṃ yac chliṣṭaṃ / tat pārṣṇyāva chinadmi te ||
Was dir im Herzen angeheftet ist / und was im Herzbeutel (purītat) angeheftet ist, / was mitten zwischen den Rippen angeheftet ist – / das schneide ich dir mit der Ferse ab.