ayā viṣṭhā janayan karvarāṇi / sa hi ghṛṇir urur varāya gātuḥ | / sa praty ud aid varuṇo madhvo agraṃ / svāṃ yat tanūṃ tanvām airayata ||
Durch dies (?) erzeugend die Lobgesänge (karvarāṇi) [?], / er ist der Glühende, weit, ein Weg für den Erwählten; / Varuṇa stieg empor zur Spitze des Honigs, / als er seinen Leib durch den [eigenen] Leib in Bewegung setzte.
yajñena yajñam ayajanta devās / tāni dharmāṇi prathamāny āsan | / te ha nākaṃ mahimānaḥ sacante / yatra pūrve sādhyāḥ santi devāḥ ||
Mit dem Opfer opferten die Götter dem Opfer; / das waren die ersten Satzungen. / Diese Mächtigen gelangen zum Himmelsgewölbe, / wo die früheren Sādhyas, die Götter, sind.
devā yad devān haviṣāyajant- -āyajanta / -āmartiyān manasāmartyena | / bravāma tatra parame vyoman / vadema tad uditau sūryasya ||
Wenn die Götter die Götter mit der Opfergabe verehrten, / die Unsterblichen mit unsterblichem Geist, / so wollen wir dort im höchsten Raum sprechen, / wollen [es] sagen beim Aufgang der Sonne.
mugdhā devā uta śunāyajant- -āyajanta / -ota gor aṅgair bahudhāyajanta | / ya imaṃ yajñaṃ manasānvavindat / pra ṇo vocat tam iheha bravāma ||
Betört verehrten die Götter, und sie verehrten (auch) mit dem Hund, / und mit den Gliedern der Kuh verehrten sie vielfältig. / Wer dieses Opfer mit dem Geist aufgefunden hat – / der möge es uns verkünden; ihn wollen wir hier (und) hier ansprechen.
yat puruṣeṇa haviṣā / devā yajñam atanvata | / kva svit tad adya no brūyād / yadi havyenejire ||
Als die Götter mit dem Menschen (puruṣa) als Opfergabe / das Opfer ausspannten (vollzogen) – / wo, wer möge uns heute das verkünden, / wenn sie mit der Opfergabe geopfert haben?
Indra, der gute Beschützer, hilfreich mit seinen Hilfen, / möge gnädig sein, allwissend; / er soll den Hass zurückdrängen, Furchtlosigkeit schaffen; / möchten wir Herren guter Manneskraft sein.
Dieser gute Beschützer Indra, der Hilfreiche, / möge den Hass, den geheimen, weit von uns wegtrennen. / In der Gunst dieses des Opferwürdigen, / in [seinem] guten Wohlwollen möchten wir sein.
yas te pṛthu stanayitnur ya ṛṣvo / yo daivaḥ ketur viśvam ābhūṣatīdam | / mṛḍayā no vidyutā deva sasyāya / mota vadhī raśmibhiḥ sūryasya ||
Dein weiter Donner, der hohe, / der göttliche Blitz-Zeichen (ketu), der dies All schmückt – / sei uns mit deinem Blitz gnädig, o Gott, für das Korn, / und erschlage uns nicht mit den Strahlen der Sonne.
yas te stanaḥ śasayur yo mayobhūr / yaḥ sumnayuḥ suhavo yaḥ sudakṣaḥ | / yena viśvā vanasi vāryāṇi / sarasvatī tam iha dhātave kaḥ ||
Deine Brust, die strotzende, die Wohltat bringt, / die Gunst schenkt, gut anrufbar und gut kundig ist, / mit der du alle begehrenswerten Güter gewinnst – / Sarasvatī, mache diese hier zum Trinken bereit.