Was dir die Götter zum Anteil machten / am Neumond, als sie in Größe zusammenwohnten: / diese Opferfeier erfülle, Allbegehrte, / gib uns Reichtum, Glückliche, mit guten Männern.
ghṛtaṃ te agne divye sadhasthe / ghṛtena tvā manur adyā sam īdhe | / ghṛtaṃ te devā āpyā vahanti / ghṛtaṃ tubhyaṃ duhrate gāvo agre ||
Schmalz ist dein, Agni, im himmlischen Sitz; / mit Schmalz entzündet dich Manu heute; / Schmalz tragen dir die verwandten Götter, / Schmalz melken dir die Kühe zuerst.
yo rudro agnau yo apsv antar / ya oṣadhīr vīrudha āviveśa | / ya imā viśvā bhuvanāni cākl̥pe / tasmai rudrāya namo astv adya ||
Rudra, der im Feuer, der im Wasser darin, / der in Pflanzen und Kräuter eingedrungen ist, / der diese ganzen Welten gestaltet hat: / diesem Rudra sei heute Verehrung.
Den Kampfsieger, Bezwinger, Agni, / den Grimmigen rufen wir aus dem höchsten Sitz; / er soll uns über alle Schwierigkeiten hinüberbringen, alle Tage, / der Gott Agni soll die Übel [hinwegbrennen?] [?].
Ob im Luftraum, ob im Wind es war, / ob in den Bäumen, ob in den Gräsern, / was die Tiere gehört haben, als es ausgerufen wurde: / dieses Brahman soll wieder zu uns kommen.