Paṭala 30: astrāṇāṃ janmanāmanirūpaṇam
Die Darlegung der Geburt und Namen der Astras
Auf Nāradas Frage, wie die zahllosen, machtvollen Astras (Waffen) das Gefolge des Gottes bilden können und woher sie stammen, entfaltet Ahirbudhnya zunächst die vertraute sāṃkhya-geprägte Kosmogonie (Pradhāna, Mahat, Ahaṃkāra, Sinnesorgane, Elemente, Weltenei, Brahmā) als Rahmen, um dann zu erklären: da selbst Götter und Könige das ungeteilte Sudarśana nicht zu tragen vermögen, teilt sich dieses in die vielen einzelnen, benannten Astras. Das Kapitel schließt mit einem umfangreichen, unkommentierten Namenskatalog von rund 90 Astras, gegliedert nach ihrem Ursprungsort am Körper des Gottes (Antlitz, Brust, Schenkel, Fuß, übrige Glieder). Titelkorrektur: Die OCR-Vorlage liest den Kapitelanfang fälschlich als 'ācāryāṇāṃ' (der Lehrer); der Kolophon sichert eindeutig 'astrāṇāṃ' (der Astras/Waffen), was auch inhaltlich allein passt.
Oṃ. Nun die Darlegung der Geburt und Namen der Astras (Waffen), der dreißigste Lehrabschnitt.
[Anrufungsstrophe wie in den vorigen Kapiteln, erneut schwer OCR-verderbt und mit [?] markiert.]
(Die Frage, wie die Astras das Gefolge des Gottes bilden)
Śrī-Nārada sprach: Wie [ist es zu verstehen, dass] die großen, machtvollen, unermesslichen Astras, an ihrer Spitze das Brahmāstra, das Gefolge des Gottes bilden? (1) (Die Frage nach ihrer Geburt und ihren Namen) Woraus sind diese großen Astras entstanden, o großer Herr? Welches sind ihre Namen? Das sage mir, der ich dich frage.
V.1-2: Einleitung. Titelkorrektur: Der Kapitelanfang liest in der OCR-Vorlage fälschlich 'ācāryāṇāṃ' (der Lehrer/Ācāryas), was aber weder zum Inhalt (durchweg Waffen/Astras) noch zum ausdrücklich überlieferten Kolophon-Titel 'astrāṇāṃ janmanāmanirūpaṇam' (Geburt und Namen der Astras) passt — ein naheliegender OCR-Fehler durch die graphische Ähnlichkeit von 'ācāryāṇāṃ' und 'astrāṇāṃ' in der Devanagari-Handschrift; der vorliegenden Übersetzung wird daher durchgehend der kolophon-gesicherte Titel zugrunde gelegt. Nārada fragt, wie die Astras (Kampfwaffen im weitesten, auch mantrischen Sinn) zum Gefolge des Gottes gehören können und woher sie stammen.
(Beginn der erzählenden Antwort darauf)
Ahirbudhnya sprach: Einst weilte der Gott Nārāyaṇa, ganz auf sich selbst gegründet; vor der Schöpfung fand er, versehen mit den Mitteln des [kosmischen] Spiels (līlā), Genuss an sich selbst [Text unsicher, ?]. (3) (Der Entschluss des Erhabenen, sich um des Spieles willen selbst zu vervielfältigen) Dann, um des Spieles willen, beschloss der Herr, sich selbst zu vervielfältigen. (Die Erschaffung der von Puruṣa präsidierten Pradhāna/Urmaterie) Dann [entfaltete er] die unmanifeste Urmaterie (pradhāna), von sich aus von Puruṣa präsidiert. (4) (Die Erschaffung des Mahat aus Pradhāna) Dann erzeugte er aus dem Unmanifesten das Große (mahat), Nārada. (Die Erschaffung des Ahaṃkāra aus Mahat) Und daraus weiter den aus den drei Guṇas bestehenden Ahaṃkāra (Ich-Prinzip). (5) (Die Erschaffung der elf Sinnesorgane aus dem sättvischen Ahaṃkāra) Diese zehn Sinnesorgane, von der Natur der Erkenntnis und der Handlung, sowie den Manas (Denksinn), erzeugte er aus jenem sättvischen Ahaṃkāra. (6) (Die Erschaffung der subtilen und groben Elemente aus dem tamasischen Ahaṃkāra) Diese zehn Elemente und Elementen-Subtilitäten, o großer Weiser, erschuf Janārdana aus jenem tamasischen Ahaṃkāra. (7) (Die Erschaffung des von sieben Hüllen umgebenen Weltenei) Mit diesen [Prinzipien] von Mahat bis zu den [groben] Besonderheiten erzeugte er das Weltenei, umhüllt von sieben, je zehnfach [größeren] Hüllen. (8) (Die Erschaffung des Vierantlitzigen im Ei) In jenem Ei machte Viṣṇu selbst sodann den Prajāpati (Brahmā), den Schöpfer der höheren und niederen Wesen, durch seine eigenen Kräfte. (9)
V.3-9: Kosmogonischer Rahmen (entspricht der bereits in früheren Kapiteln dargelegten sāṃkhya-geprägten Pāñcarātra-Kosmologie): Nārāyaṇas Spiel-Entschluss zur Selbstvervielfältigung, Entfaltung von Pradhāna, Mahat, Ahaṃkāra (dreifach nach den Guṇas), den elf Sinnesorganen samt Manas, den subtilen und groben Elementen, Bildung des siebenfach umhüllten Weltenei, und schließlich Erschaffung Brahmās (des Vierantlitzigen) im Ei durch Viṣṇu selbst.
(Dass die als Macht des Erhabenen fungierende Zeit an der Schöpfung mitwirkt)
Hari, in Gestalt seiner eigenen Macht (śakti) und verbunden mit der Zeit (kāla), als der Weltbestehende, vollzog die Schöpfung unter den zu erschaffenden [Prinzipien] von Mahat an. (10) (Dass es der Erhabene selbst ist, der unter dem Vorwand des Vierantlitzigen [Brahmā] die mannigfaltige Welt erschafft) Viṣṇu, unter der Bezeichnung 'Brahmā', fertigte das bunte Weltall [Text unsicher, ?]; er erzeugte das Mannigfaltige, ausgestattet mit den jeweils eigenen Kräften. (11) (Dass die Namen und Formen der Götter usw. eben aus den Worten des Veda [abgeleitet werden]) Nachdem er, der Herr [Text unsicher: die Vorlage liest hier auffällig 'yamaḥ' (Yama), doch der Sinn verlangt wohl 'yaḥ prabhuḥ', 'der (als) Herr (fungiert)', ?], die Veden betrachtet hatte, gestaltete er die mannigfaltigen Namen und Formen der Wesen, der Götter usw., so wie zuvor [im vorigen Weltzeitalter]. (12) (Die Rechtfertigung, dass auch der, dessen Wünsche [bereits] erfüllt sind, dennoch erschafft) Der Höchste Herr, obgleich er stets alle Wünsche [schon] erfüllt hat, erfuhr dennoch durch die von ihm selbst erschaffenen Geschöpfe den Geschmack des Spiels (līlā-rasa). (13) (Dass allein der Erhabene der Erhalter ist) Es gibt fürwahr keinen anderen Erzeuger der Welten außer Hari; er selbst erhält, in der Gestalt seiner Herrschermacht, die gesamte Welt. (14) (Dass Erhaltung ohne die Vernichtung der Bösen unmöglich ist) Ohne die Vernichtung der Daityas und Dānavas kann [die Welt] nicht erhalten werden, mitsamt Göttern, Dämonen und Menschen. (15)
V.10-15: Fortsetzung der kosmogonischen Lehrerzählung: Zeit (kāla) als Wirkmacht des Erhabenen in der Schöpfung; Brahmā nur 'Vorwand'/Aspekt für Viṣṇus eigenes Schöpfungswirken; Namen und Formen der Wesen aus dem Veda abgeleitet, nach dem Muster des je vorigen Weltzeitalters; die klassische Rechtfertigung, dass der begierdenlose, allerfüllte Gott dennoch aus reinem Spiel (līlā) erschafft; er allein ist der Erhalter der Welt; Überleitung zur Notwendigkeit der Dämonenvernichtung als Bedingung der Welterhaltung. V.10-15 an mehreren Stellen (bes. V.11 f., V.14 f.) OCR-unsicher [?], doch die Aussage insgesamt eindeutig und aus dem sonstigen Lehrgut dieser Saṃhitā bekannt.
(Dass der Erhabene selbst, um die Bösen zu vernichten, in Gestalt des Diskus (Cakra) besteht)
Und daher besteht der Herr Viṣṇu in der Gestalt des Diskus; durch jenen Diskus werden alle Daityas und Dānavas erschlagen. (16) (Dass die Götter usw. nicht die Kraft haben, das Sudarśana zu tragen) Von den Göttern, den himmlischen Wesen und besonders von den irdischen Herrschern kann das unübertreffliche Sudarśana nicht [unmittelbar] getragen werden. (17) (Dessen Aufteilung in der Form benannter Waffen) Daher [entstanden] für sie, in vielfältige und zahlreiche [Formen] geteilt, die Astras, die Waffen-Geschlechter, zur Vernichtung der Feinde, Nārada. (18) (Der Ursprung der Astras aus dem Sudarśana, welches das eigentliche Selbst des Erhabenen ist) Jene Astras gingen aus dem Sudarśana, der eigentlichen Gestalt Viṣṇus, hervor; daraus [entstanden] die unfehlbaren, furchterregenden und gewaltigen Astras. (19) Der Weltenherr, in Gestalt des Diskus, fasste den Gedanken, Geschöpfe zu erschaffen — [nämlich] alle Astras aus sich selbst zu erschaffen, o großer Weiser. (20) Aus eben diesem [Sudarśana] erhob sich eine grimmige Gestalt, tawnyfarben [bräunlich-gelb], mit tawnyfarbenen, rollenden Augen [Text unsicher, ?], mit knirschenden, feuergleich funkelnden Fangzähnen, furchtbar, mit tawnyfarbenem, blitzgleich leuchtendem Haar. (21)
V.16-21: Kernstück der Lehrerzählung: Viṣṇu besteht als Cakra/Sudarśana eigens zur Vernichtung der Dämonen; da selbst Götter und Könige das ungeteilte Sudarśana nicht zu tragen vermögen, teilt es sich in die vielen benannten Einzel-Astras auf; diese entspringen unmittelbar aus dem als Diskus verkörperten Weltenherrn, der eigens den Entschluss zu ihrer Erschaffung fasst; V.21 beschreibt eine furchterregende, tawnyfarbene, feuer- und blitzgleiche Gestalt, aus der die Waffen hervorgehen — vermutlich eine Steigerungsform des Sudarśana-Puruṣa selbst. V.21 im Detail OCR-unsicher [?].
(tatra mukhajātānyastrāṇi)
nārāyaṇaṃ pāśupataṃ brāhmamastraṃ tathaiva ca |
astraṃ brahmaśiro nāma viṣṇucakraṃ ca jṛmbhaṇam ||
kālapāśamathāgneyamastraṃ hayaśirastathā |
prasvāpanaṃ tāpasaṃ ca kālākhyamamitaprabham ||23||
daṇḍacakraṃ kālacakraṃ dharmacakraṃ tathaiva ca |
śaivaṃ śūraṃ raudramāsuraṃ viśvaraṃ ghorameva ca ||24||
astrāṇyetāni mukhyāni mukhato jajñire vibhoḥ |
(Die vom Antlitz geborenen Astras)
Nārāyaṇa, Pāśupata und ebenso das Brāhma-Astra; das Astra namens Brahmaśiras ('Brahmas Haupt'), das Viṣṇucakra ('Viṣṇu-Rad') und das Jṛmbhaṇa ('Gähnungs-Astra'); die Kālapāśa ('Zeit-Schlinge'), das Āgneya ('Feuer-Astra'), das Hayaśiras ('Pferdehaupt-Astra'), das Prasvāpana ('Einschläferungs-Astra') und das Tāpasa, sowie das unermesslich strahlende, Kāla ('Zeit') genannte [Astra]; (22-23) das Daṇḍacakra ('Stab-Rad'), das Kālacakra ('Zeit-Rad'), ebenso das Dharmacakra ('Recht-Rad'); das Śaiva, das Śūra, das Raudra, das Āsura, das Viśvara und das Ghora ('Schreckliche') — (24) dies sind die vornehmsten Astras, die dem Herrn aus dem Antlitz entsprossen.
V.22-24: Katalog der 'vom Antlitz geborenen' Astras (rund 20 Namen), im Original ohne weitere Einzelbeschreibung aufgezählt. Die Namen sind in Transliteration mit deutscher Gloss (in Klammern) wiedergegeben, soweit die Bedeutung des Sanskrit-Kompositums unmittelbar erschließbar ist; unklar bleibende Einzellesarten (z.B. 'Viśvara' in V.24) sind wegen OCR-Schäden mit Vorbehalt übernommen.
(Die von der Brust geborenen Astras)
Das Saṃmohana ('Betörungs-Astra'), ebenso das Aiṣīka (Schilfrohr-Astra), das hochglänzende Aindra-Cakra ('Indra-Rad'); (25) die beiden Āśīviṣa ('Schlangengift-Astras'), 'trocken' und 'feucht' genannt, beide allerschrecklich; das Pināka-Astra, das Kaṅkāla ('Gerippe-Astra') und das überaus grimmige Kāpāla ('Schädel-Astra'); (26) das Saurya ('Sonnen-Astra'), die Vāruṇapāśa ('Varuṇa-Schlinge'), das Saṃtāpana ('Verbrennungs-Astra'), das Feindebezähmende; das Āgneya ('Feuer-Astra'), das unfehlbare Vāruṇa, ebenso die Dharmapāśa ('Recht-Schlinge') — (27) diese Astras entsprangen dem Gott aus der Brust.
V.25-27: Katalog der 'von der Brust geborenen' Astras (rund 14 Namen), ebenso als reine Aufzählung überliefert und hier mit deutscher Gloss wiedergegeben.
(athorujātānyastrāṇi)
śaktidvayaṃ ca vāyavyamastraṃ mausalameva ca ||28||
gāndharvaṃ darpaṇaṃ cāstraṃ śoṣaṇaṃ paridāraṇam |
tejaḥprabhaṃ ca paiśācamaindramastraṃ sudāruṇam ||29||
yāmyaṃ vilāpanaṃ cāstraṃ vaināyakamamitraham |
kalyāṇīṃ modakīṃ caiva śikharaṃ kośameva ca ||30||
etāni janayāmāsa nijorururuvikramaḥ |
(Die vom Schenkel geborenen Astras)
Ein Paar Śakti-Astras ('Speer-Astras'), das Vāyavya ('Wind-Astra') und ebenso das Mausala ('Keulen-Astra'); (28) das Gāndharva, das Darpaṇa ('Spiegel-Astra'), das Śoṣaṇa ('Austrocknungs-Astra'), das Paridāraṇa ('Zerreißungs-Astra'); das Tejaḥprabha ('Glanzlicht-Astra'), das Paiśāca ('Dämonen-Astra'), das überaus grimmige Aindra-Astra ('Indra-Astra'); (29) das Yāmya ('Yama-Astra'), das Vilāpana ('Wehklage-Astra'), das feindebezwingende Vaināyaka ('Vināyaka-Astra'); die Kalyāṇī, die Modakī, das Śikhara ('Gipfel-Astra') und das Kośa ('Behälter-Astra') — (30) diese erzeugte der von gewaltiger Kraft schreitende [Gott] aus seinem eigenen Schenkel.
V.28-30: Katalog der 'vom Schenkel geborenen' Astras (rund 17 Namen), ebenfalls als reine Namensliste überliefert.
(Die vom Fuß geborenen Astras)
Das Asiratna ('Schwert-Juwel'), das Praśamana ('Befriedungs-Astra'), das Kandarpadayita ('Liebesgott-Verleihende'); (31) das Madana ('Liebesrausch-Astra') und das Somana-Astra, das Sada [?] und das Saṃvartana ('Auflösungs-Astra'); das Māyādhara ('Zauber-Astra'), das Soma-Astra, das Tvāṣṭra und ebenso das Śīteṣu ('Kaltpfeil-Astra'); (32) das Bhaga-Astra — diese Astras sind, o Nārada, in fünffacher Weise [aus dem Fuß] geboren.
V.31-32: Katalog der 'vom Fuß geborenen' Astras (rund 12 Namen). Die Angabe 'pañcadhā jātāni' ('in fünffacher Weise geboren') im Schlussvers ist unklar, da mehr als fünf Namen aufgezählt werden; möglicherweise bezieht sie sich auf eine hier nicht mehr erkennbare Untergruppierung. Einzelne Namen (z.B. 'Sadam' in V.32) bleiben wegen OCR-Schäden unsicher.
(Die von den übrigen Gliedern geborenen, 'zusammenfassend' genannten Astras)
Das Saṃdāmana, das Satyavat, das Dharaṇa und ebenso das Dhṛṣṭa; (33) das Bhadrāśvatanaya, ebenso das Satyakīrti; das Mohana, das Bhāsala und das gesichtsabgewandte Sarvanāga; (34) das Jṛmbhaka, das Pratihāra und ebenso das treffliche Varuṇa; das gesichtsabgewandte Avāṅmukha, das Dhana ('Reichtum'), das Dhānya ('Korn'), das Vṛṣākṣa, das Kāmarūpaka; (35) das Dṛḍhanābha, das Kāmaruci, das Sunābha und das Makara; das Dākṣa, das Vṛttimat und ebenso das andersartige Daśāvakra; (36) das Rucira, das Daśaśīrṣa, das feindebezwingende Yogaṃdhara; das Anidra, das Makara, das Bhoktṛ und ebenso das Kalyāṇī; (37) das Dantodara, das Somanasa, ebenso das Pañcanābha; das Mahānābha, das Pramathana, das Jyotiṣa und ebenso das Kathana; (38) das Trairāśi, das Sākṣimāli, das Vibhrama und ebenso das Dhṛtikā; das Kalaśa, ebenso das Viṣama-Astra und ebenso das Budhyātārha; (39) das Vidhūta, das Karaṇa, das Lakṣākṣa und ebenso das Karṣaṇa — alle diese 'zusammenfassenden' Astras (40) erzeugte jener Gott, der Feindebezwinger, aus seinen eigenen übrigen Gliedern.
(Schluss des Kapitelinhalts)
So sind, o Nārada, die Namen und auch die Geburten dieser [Astras] genannt worden, sowie in Kürze die Erhabenheit sowohl der Astras als auch dieses Yantra [des Sudarśana].
So lautet im ehrwürdigen Pāñcarātra, im Tantrarahasya, in der Ahirbudhnya-Saṃhitā der dreißigste Lehrabschnitt mit dem Titel »Die Darlegung der Geburt und Namen der Astras«.
Om.
(Verse von Anfang an: 1825)
V.33-40: Der weitaus umfangreichste Katalog, die 'von den übrigen Gliedern geborenen, zusammenfassenden' Astras (rund 40 Namen) — auch hier reine Namensaufzählung ohne Einzelbeschreibung, in Transliteration wiedergegeben; viele dieser Namen sind sonst unbezeugte Eigennamen, deren Bedeutung nicht mit Sicherheit erschließbar ist, daher überwiegend unübersetzt gelassen. V.41 (Kapitelschluss, ohne eigene Verszählung im Drucktext) resümiert knapp Namen, Geburt und Erhabenheit der Astras und des Sudarśana-Yantra. Kolophon bestätigt kumulativ 1825 Verse (1784+41).