Paṭala 31: yogāṅgayamaniyamāsananirūpaṇam
Die Darlegung der Yoga-Glieder Yama, Niyama und Āsana
Mit diesem Kapitel beginnt der zweite Band (Uttarārdham) der Ahirbudhnya-Saṃhitā und zugleich ein neuer großer Themenblock: die klassische Aṣṭāṅga-Yoga-Lehre, eingebettet in die Pāñcarātra-Theologie. Ausgehend von Nāradas Frage nach der 'Verehrung des Herzens' (hṛdayārādhana) als Alternative zum äußeren Opfer entfaltet Ahirbudhnya zunächst eine klassische Beschreibung des von der Urmaterie gelösten reinen Selbst (Puruṣa/'höchster Ort Viṣṇus'), benennt Yoga und rechtes Handeln als die Mittel zu seiner Erreichung, und legt dann die ersten drei der acht Yoga-Glieder systematisch dar: die zehn Yamas (sittliche Zügelungen), die zehn Niyamas (Beobachtungen) und elf Sitzhaltungen (āsana) mit technischen Anweisungen, von denen dem Mayūrāsana eine besondere heilende Wirkung zugeschrieben wird. Das Kapitel schließt mit der Ankündigung der Nāḍī-Reinigung als Voraussetzung für den im folgenden Kapitel behandelten Prāṇāyāma.
Oṃ. Die zum ehrwürdigen Pāñcarātrāgama gehörige Ahirbudhnya-Saṃhitā (Zweiter Teil, Uttarārdham).
Nun die Darlegung der Yoga-Glieder Yama, Niyama und Āsana, der einunddreißigste Lehrabschnitt.
[Anrufungsstrophe wie in den vorigen Kapiteln, erneut schwer OCR-verderbt und mit [?] markiert.]
(Die erste Frage nach dem Wesen des äußeren Opfers)
Śrī-Nārada sprach: Du hast [zuvor] gesagt, dass, dem äußeren Opfer (bāhyayāga) übergeordnet, die Verehrung des Herzens (hṛdayārādhana) die höchste sei; erkläre mir deren Wesen, wie es sich der Ordnung nach verhält. (1)
(Beginn der Antwort darauf)
Ahirbudhnya sprach: Gut gefragt hast du dies; höre, Nārada, ihr Wesen, durch das der von aller Welt verehrte Erhabene erfreut wird. (2) (Die Kennzeichnung des äußeren Opfers) Das äußere Opfer, das hier mit den dreifachen Mitteln vollzogen wird — durch eben diese, durch den Entschluss (saṃkalpa) bewirkten [Mittel], [erfolgt] die Verehrung gegenüber dem Gott. (3) Dies wird die Verehrung des Herzens genannt, das Mittel zu jedem Ziel. (Dass die Selbsthingabe der Herz-Verehrung gleichwertig ist) Oder aber [sie besteht in] der Hingabe des eigenen Selbst an jenen Erhabenen. (4) Man gebe selbst die reine, von der Prakṛti gelöste Selbst-Opfergabe (ātmahavis) durch den Mantra jener besonderen Gottheit in Gestalt des Diskus. (5)
V.1-5: Einleitung. Nārada erinnert an eine frühere Lehre, wonach die 'Verehrung des Herzens' dem äußeren Ritualopfer übergeordnet sei, und bittet um deren nähere Erklärung; Ahirbudhnya definiert sie als Hingabe des von der Urmaterie (Prakṛti) gelösten, reinen Selbst als Opfergabe an den Gott in Diskus-Gestalt (Sudarśana) — eine Vorwegnahme des im weiteren Kapitel entfalteten Yoga-Weges zur Verwirklichung des von der Prakṛti unterschiedenen reinen Selbst.
(Die Frage nach dem Wesen des von der Prakṛti gelösten Selbst)
Śrī-Nārada sprach: Erkläre mir die Gestalt des Selbst, [wenn es] von der Prakṛti gelöst ist. Durch welches Mittel wird es erreicht? Sage mir dies mit Gewissheit. (6)
(Beginn der Antwort darauf)
Ahirbudhnya sprach: Höre: Jenes Höchste ist subtil, allgegenwärtig, selbstleuchtend, von der Natur der Erkenntnis, ohne Anfang und Ende, unveränderlich, frei von Gebrechen. (7) Es ist ohne Auge und Ohr, ohne Tastsinn und Geruchssinn, und doch beständig wirksam [wörtl. 'gehend, fest']; frei von Namen, Kaste usw., ohne Farbe, und doch ohne [gewöhnliche] Eigenschaften. (8) Es hört alles, sieht alles, hat überall Hände und Füße, ist das Höchste; unberührt, unbewegt, friedvoll, selbstleuchtend, unvergleichlich. (9) Fern und doch nahe wirkend, nur durch Erkenntnis erreichbar, makellos; Träger der Wesen, von gleichförmigem Licht, das Licht der Lichter, jenseits der Finsternis. (10) Unvergänglich, in allen Wesen weilend — das ist der höchste Ort (paramaṃ padam) Viṣṇus. (Dass Yoga und rechtes Handeln die Mittel sind, um dieses vom [Übrigen] gesonderte Wesen des Selbst zu erreichen) Das Mittel, es zu erreichen, sind der Yoga und das vom Veda gebotene Handeln (karman).
V.6-11: Zentrale Beschreibung des reinen, von der Prakṛti gelösten Selbst (Puruṣa) bzw. des 'höchsten Ortes Viṣṇus' — eine an die klassische Puruṣa-Schilderung der Bhagavadgītā (13.12ff.) und der mittleren Upaniṣaden erinnernde Passage: sinnenlos und doch allwahrnehmend, unbewegt und doch allgegenwärtig, jenseits aller gewöhnlichen Bestimmungen. Yoga und vom Veda gebotenes Handeln werden als die beiden Mittel zu seiner Erreichung benannt, was den Übergang zur folgenden Yoga-Lehre einleitet.
(Die diesbezügliche Frage)
Śrī-Nārada sprach: Was für ein Handeln ist zu erkennen, was für eine Art wird 'Yoga' genannt, durch die beide das Selbst die Kaivalya (Isoliertheit/Alleinheit), jenseits der Prakṛti, erlangt?
(Beginn der Antwort darauf)
Ahirbudhnya sprach: Höre zuerst: Das Handeln (karman) wird hier als zweifach bezeichnet. (Die Zweiheit des Handelns) Das eine wird 'hinführend/vorantreibend' (pravartaka) genannt, das andere 'zurückführend' (nivartaka). (13) (Dass das hinführende bzw. zurückführende Handeln der Reihe nach Mittel zu weltlichem Aufstieg bzw. zum höchsten Heil sind) Das 'hinführende' [Handeln] wird als Mittel zur Frucht des Himmels u.a. bezeichnet; das sogenannte 'zurückführende', o göttlicher Weiser, ist als Mittel zur Erlösung (mokṣa) zu erkennen. (14) (Dass das Wort 'aṣṭāṅga-yoga' die Vereinigung von individuellem und höchstem Selbst bedeutet) 'Vereinigung' (saṃyoga) wird Yoga genannt, [nämlich] die von individuellem Selbst (jīvātman) und höchstem Selbst (paramātman); dieser wird als achtgliedrig (aṣṭāṅga) bezeichnet, wodurch das Selbst zur Anschauung gelangt. (15) (Die Aufzählung der Yoga-Glieder) Ich werde seine acht Glieder einzeln darlegen, o Unversehrter: Yama (Zügelung) und Niyama (Beobachtung), und danach Āsana (Sitzhaltung); (16) dann wird Prāṇāyāma (Atemlenkung) genannt, sowie Pratyāhāra (Sinnesabkehr) und Dhāraṇā (Konzentration); ebenso Dhyāna (Meditation) und Samādhi (Versenkung) — dies sind die Glieder, Nārada. (17)
V.12-17: Übergang zur eigentlichen Yoga-Lehre: die klassische Zweiteilung des vedisch gebotenen Handelns in 'hinführendes' (weltlicher Lohn) und 'zurückführendes' (Erlösung); Definition des Yoga als Vereinigung von individuellem und höchstem Selbst; Aufzählung der acht Glieder des Aṣṭāṅga-Yoga (Yama, Niyama, Āsana, Prāṇāyāma, Pratyāhāra, Dhāraṇā, Dhyāna, Samādhi) nach dem aus Patañjalis Yogasūtra bekannten Schema, hier in die Pāñcarātra-Theologie eingebettet.
(Die Darlegung des Wesens der Yamas)
Wahrheit, Mitgefühl, Standhaftigkeit, Reinheit, Keuschheit (brahmacarya), Vergebung, Aufrichtigkeit; maßvolles Essen, ebenso Nicht-Stehlen und Gewaltlosigkeit — dies sind die zehn Yamas (Zügelungen). (18) (Die nähere Bestimmung von Wahrheit usw.) Wahrheit ist heilsame Rede, die dem tatsächlich Wahrgenommenen entspricht; Mitgefühl ist die Unfähigkeit, das Leid aller Wesen zu jeder Zeit zu ertragen. (19) Standhaftigkeit ist das feste Pflichtbewusstsein in den eigenen Aufgaben, selbst in Not; Reinheit ist die Tauglichkeit aller Sinnesorgane für die vorgeschriebenen [rituellen] Handlungen. (20) Keuschheit ist das Ablegen der Vorstellung von Genießbarkeit selbst gegenüber der eigenen Gattin; Vergebung aber ist Unerschütterlichkeit des Geistes angesichts dessen, was [gewöhnlich] Erregung verursacht. (21) Aufrichtigkeit ist die Gleichförmigkeit der Regungen von Rede, Denken und Körper; maßvolles Essen ist für die in den [vier] Lebensstadien (āśramas) Stehenden das vom Veda gebotene Essen. (22) Nicht-Stehlen ist die Begierdelosigkeit, durch Rede, Körper und Denken, gegenüber dem Besitz anderer; Gewaltlosigkeit ist das Unterlassen, durch Rede, Denken und Körper, anderen Schmerz zuzufügen. (23)
V.18-23: Die zehn Yamas (äußere sittliche Zügelungen) mit ihren Einzeldefinitionen — eine in der klassischen Yoga-Literatur breit bezeugte Liste (vgl. Yogasūtra 2.30, Yājñavalkya-Smṛti u.a.), hier vollständig in der spezifischen Formulierung dieser Saṃhitā wiedergegeben.
(Die Darlegung des Wesens der Niyamas)
Hören der [philosophischen] Lehrsätze (siddhāntaśravaṇa), Geben, Zuversicht (mati), Verehrung des Herrn (īśvara), Zufriedenheit, Askese, Gottesglaube (āstikya), Scham, Rezitation (japa) und ebenso Gelübde (vrata) — dies sind die zehn Niyamas (Beobachtungen), die den Yoga fördern. (24) (Die nähere Bestimmung von 'Hören der Lehrsätze' usw.) 'Hören der Lehrsätze' wird von den Weisen als das Hören des Vedānta bezeichnet. (25) Geben ist die Übergabe rechtmäßig erworbenen Besitzes an einen würdigen Empfänger; Zuversicht in die vorgeschriebene [rituelle] Handlung wird 'Gesinnung' (mati) genannt. (26) Die Verehrung des Herrn ist, nach Vermögen, ebenso mit Hingabe [die Verehrung] Viṣṇus [Text unsicher, ?]; Zufriedenheit ist die Freude an dem, was von selbst [ohne eigenes Zutun] zufällt, [im Bewusstsein] 'dadurch [allein ist mein Zweck erfüllt]'. (27) Askese ist die Auszehrung des Körpers durch [Observanzen] wie den Kṛcchra- und den Cāndrāyaṇa-Ritus; Gottesglaube (āstikya) ist die Gewissheit, 'es gibt eine nur durch den Veda erkennbare Wirklichkeit'. (28) Scham ist, wie die Weisen sagen, die Scheu, eine verbotene Handlung zu begehen; Rezitation (japa) gilt als die vom Guru gelehrte Übung des Selbststudiums bzw. Mantra-Wiederholung. (29) Gelübde ist die Annahme dessen, was der wahre Lehrer (ācārya) als Mittel gelehrt hat, als solches. (30ab)
V.24-30ab: Die zehn Niyamas (innere/rituelle Beobachtungen) mit Einzeldefinitionen, strukturell parallel zu den Yamas in 31.18. Bemerkenswert die ausdrückliche Bhakti-Einfärbung ('Verehrung des Herrn' als eigener Niyama, 'Gottesglaube' als Gewissheit über eine nur vedisch erkennbare Wirklichkeit) gegenüber der eher neutralen Patañjali-Liste.
(Dass die Sitzhaltungen der Gesundheit dienen)
Ich will die wichtigsten und mannigfaltigen Sitzhaltungen (āsana) darlegen; wenn die Yogins eine davon einnehmen, gelangen sie zur Befriedung. (Die Aufzählung der wichtigsten Sitzhaltungen) Cakrāsana, Padmāsana, Kūrma, Mayūra, ebenso Kukkuṭa, (31) Vīrāsana, Svastika, Bhadra, ebenso Siṃhāsana, Muktāsana und Gomukha — dies sind, Nārada, die wichtigsten. (32) (Das Cakrāsana) Indem man den linken Fußknöchel an die rechte Ferse legt und den rechten Knöchel auf die andere Ferse, den Körper aufrecht haltend — dies ist das vorzügliche Cakrāsana. (33) (Das Padmāsana) Indem man beide Fußsohlen bequem oben auf die Oberschenkel legt — dies wird Padmāsana genannt, das alle Verfehlungen vernichtet. (34) (Das Kūrmāsana) Indem man, gesammelt, den After mit den beiden Fußknöcheln in überkreuzter Weise zusammendrückt — dies wird Kūrmāsana genannt, das höchst wirksame Mittel zur Yoga-Vollendung. (35) (Das Mayūrāsana) Indem man die beiden Knöchel beiderseits des Nabelkreises einsetzt [Text unsicher, ?], sich mit den beiden Handflächen auf dem Boden abstützt, den Körper stabartig emporhebt, mit gleichmäßig erhobenem Kopf und Füßen — dies wird Mayūrāsana genannt; es vertreibt alle Gifte und beseitigt alle Krankheiten. (36-37)
V.30cd-37: Aufzählung der elf Haupt-Sitzhaltungen und Beschreibung der ersten vier (Cakra-, Padma-, Kūrma-, Mayūrāsana); dem Mayūrāsana wird zusätzlich eine gift- und krankheitsabwehrende Heilwirkung zugeschrieben — eine frühe Bezeugung des in der späteren Haṭhayoga-Literatur geläufigen Motivs der therapeutischen Āsana-Wirkung. V.36 im Detail (genaue Fußstellung) OCR-unsicher [?].
(Das Kukkuṭāsana)
Die Padmāsana-Haltung einnehmend, mit den beiden Händen, die zwischen den Knien hervortreten, auf dem Boden aufgesetzt — dies, [den Körper] in der Schwebe haltend, ist das Kukkuṭāsana (Hahn-Sitz). (Das Vīrāsana) Indem man einen Fuß auf den einen Oberschenkel setzt, und ebenso den anderen [Fuß] auf den [entsprechend] anderen Oberschenkel — dies wird Vīrāsana (Helden-Sitz) genannt. (39) (Das Svastikāsana) Indem man beide Fußsohlen fest zwischen Knie und Oberschenkel legt und mit aufrechtem Körper geduldig sitzt — das nennt man Svastika[-āsana]. (40) (Das Bhadrāsana) Indem man die beiden Knöchel fest zu beiden Seiten des Damms (sīvanī) an den vorderen Fußteil legt und sie mit den beiden Händen umfasst — das wird Bhadrāsana (Heil-Sitz) genannt, das Unheil vertreibend. (41) (Das Siṃhāsana) Indem man die beiden Knöchel zu beiden Seiten des Damms in überkreuzter Weise legt, beide Hände auf die Knie legt, sämtliche Finger spreizt, (42) die Augen auf die Nasenspitze gerichtet, den Mund geöffnet, [so sitzt] der Weise — dies wird Siṃhāsana (Löwen-Sitz) genannt, von allen Göttern verehrt. (43) (Das Muktāsana) Indem man den linken Knöchel oberhalb der Scham (meḍhra) legt und hier den anderen [ebenso], und die beiden Hände, ineinander verschränkt, in der Mitte der Glieder [im Schoß] ablegt — dies wird Muktāsana (Befreiungs-Sitz) genannt, in dem die nach Erlösung Strebenden (mumukṣu) verweilen. (44) (Das Gomukhāsana) Indem man beide Knöchel zu beiden Seiten des Rückens legt, (45) sie dann in überkreuzter Weise mit den beiden Händen ergreift und mit den Handrücken die beiden großen Zehen [fasst] — dies wird Gomukha (Kuhgesicht-Sitz) genannt. (46)
V.38-46: Beschreibung der sieben verbleibenden Sitzhaltungen aus der V.31-32 genannten Liste (Kukkuṭa-, Vīra-, Svastika-, Bhadra-, Siṃha-, Mukta-, Gomukhāsana), technisch-präzise Körperhaltungsanweisungen im selben knappen Stil wie 31.31-37.
(Dass zur Vollendung des Prāṇāyāma die Nāḍī-Reinigung notwendig ist)
Zur Vollendung des Prāṇāyāma soll man danach die Reinigung der Nāḍīs (feinstofflichen Kanäle) vollziehen, mittels der im Körper befindlichen Winde und zusammen mit den Feuern, o Askese-Reicher (tapodhana). (47)
So lautet im ehrwürdigen Pāñcarātra, im Tantrarahasya, in der Ahirbudhnya-Saṃhitā der einunddreißigste Lehrabschnitt mit dem Titel »Die Darlegung der Yoga-Glieder Yama, Niyama und Āsana«.
Om.
(Verse von Anfang an: 1872)
V.47: Überleitungsvers zum folgenden Kapitel 32 (Nāḍī-Reinigung, Vāyu-Kunde und die übrigen fünf Yoga-Glieder ab Prāṇāyāma). Kolophon bestätigt kumulativ 1872 Verse (1825+47). QUELLENWECHSEL: Ab diesem Kapitel wechselt die Quelle vom ersten auf den zweiten Band derselben Adyar-Ausgabe (Rāmānujācārya/Schrader 1916, 'Uttarārdham'), archive.org-Kennung in.ernet.dli.2015.322565 (Ocr_detected_script: Devanagari, saubere Tesseract-OCR), Stream .../2015.322565.Ahirbudhnya-Samhita_djvu.txt; der erste Band (in.ernet.dli.2015.487334, 'Pūrvārdham', bisherige Quelle für Kap.1-30) endet exakt mit dem Kolophon von Kap.30 bei kumulativ 1825 Versen, ohne Überlappung oder Lücke zum zweiten Band.