Quelle: Ahirbudhnya-Saṃhitā, Bd. 2 (archive.org in.ernet.dli.2015.322565), OCR ca. S. 613–625, Devanāgarī-OCR, stark verrauscht; sa-Feld in IAST rekonstruiert, unsichere Stellen mit [?]. Nach den Chakra-Mantras (Kap. 54–57) folgt die Auslegung der fünf „Hotṛ“-Sprüche des Taittirīya-Āraṇyaka (Daśahotṛ, Caturhotṛ, Pañcahotṛ, Ṣaḍhotṛ, Saptahotṛ), die im Brahmacakra (Kap. 23) verwendet werden. Ihre Glieder (Vorsatz, Verstand, Rede, Lebenshauch, Sāman usw.) werden als Geräte und Amtsträger eines inneren, viṣṇuitischen „Weltenordnungs-Opfers“ (jagadvidhāna-yajña) gedeutet; der Opferer gibt am Ende sein Selbst als Opfergabe an Viṣṇu (Vācaspati). Die in Klammern gesetzten Zwischenüberschriften stammen von den Herausgebern der Adyar-Ausgabe.
dhyātaṃ sakṛd bhavānekakoṭyaghaughaṃ haraty alam | sudarśanasya tad divyaṃ bhargo devasya dhīmahi ||
ahibudhnyaḥ |
daśahotā caturhotā pañcahotā tathaiva ca | ṣaḍhotā saptahotā ca pañcahotāra īritāḥ ||1||
vigdhaṃ [?] sisṛkṣato viṣṇor yaj jñānamayaṃ tapaḥ | [ … ] kraturūpeṇa sa saṃkalpo nirūpyate ||2||
atrāpy avadadhāno 'yaṃ yogī tattannirūpaṇam | tāṃs tān nivartayaty eva kratūn jñānamayāñ śubhān ||3||
(tatra prathamaṃ daśahotrādipadavivakṣitamantraviśeṣasūcanam)
cittiḥ sruk daśahotābhyām agnihotrasya kāraṇam | pṛthivyādiko hotā caturhotā nigadyate ||4||
darśasya pūrṇamāsasya nidānaṃ sa dvayor api | agnir hotā pañcahotā cāturmāsyodbhavas tu saḥ ||5||
sūryas te sa ca vāghotā paśubandhasya kāraṇam | ṣaḍhotārāv imau vede nirṇītau munisattamaiḥ ||6||
mahāhaviḥ saptahotā jyotiṣṭomasya kāraṇam |
(atha yathoktānāṃ mantrāṇām arthavarṇanapratijñā)
athārtho daśahotrādeḥ varṇyate śṛṇu nārada ||7||
Ahirbudhnya sprach: „Daśahotṛ“, „Caturhotṛ“, „Pañcahotṛ“, „Ṣaḍhotṛ“ und „Saptahotṛ“ – diese werden [zusammen] als die „Pañcahotṛs“ [die Fünf Hotṛ-Sprüche] bezeichnet. Die Askese, die aus Erkenntnis besteht und die Viṣṇu, der schaffen will, [vollzieht] – dieser „Saṅkalpa“ [Entschluss] wird dargestellt in der Gestalt von Opfern (kratu) [?]. Auch hier vergegenwärtigt der Yogin, der aufmerksam ist, jene [Sprüche] und vollzieht ebenso die guten, aus Erkenntnis bestehenden Opfer.
Zuerst der Hinweis auf die einzelnen Mantras, die mit „Daśahotṛ“ usw. gemeint sind: „Citti“ und „Sruk“ [Löffel] mit dem Daśahotṛ sind die Ursache des Agnihotra; „Pṛthivī … [der Hotṛ]“ heißt Caturhotṛ [Spruch der vier Hotṛs] und ist der Ursprung von Neu- und Vollmondopfer, bei beiden; „Agni ist der Hotṛ“, der Pañcahotṛ, ist die Quelle der Cāturmāsya-Opfer; „Sūrya“ [„sūryaṃ te cakṣuḥ …“] und „vāg hotā“ [„Rede ist der Hotṛ“], die beiden Ṣaḍhotṛ, sind im Veda von den besten Weisen als Grundlage des Tieropfers (paśubandha) bestimmt; „Mahāhavis“ [„mahāhavir hotā“], der Saptahotṛ, ist die Grundlage des Jyotiṣṭoma. Nun wird der Sinn von „Daśahotṛ“ usw. dargelegt; vernimm ihn, Nārada.
[?] V.2 im OCR verderbt („vigdhaṃ sisṛkṣataḥ … śatabhiḥ“). V.3 „avadadhānaḥ“ unsicher. Die Fünf Hotṛ-Sprüche stammen aus dem Taittirīya-Āraṇyaka (3. Prapāṭhaka: „cittiḥ sruk“, „pṛthivī hotā“, „agnir hotā“, „sūryaṃ te cakṣuḥ“, „mahāhavir hotā“ mit „vāg hotā“); ihre Verwendung im Brahmacakra (Kap. 23) und ihre Zuordnung zu den Opfern (Agnihotra, Darśa-Pūrṇamāsa, Cāturmāsya, Paśubandha, Jyotiṣṭoma) folgt dem Text der Saṃhitā. V.4–7: Kürzel wie im OCR gelesen.
Nun der Sinn des Daśahotṛ-Spruchs, zuerst die Wörter „citti“ usw.: „Citti“ [Vorsatz] heißt die Verstandeskraft (buddhi), Ursache der Entscheidung (vyavasāya); „Citta“ ist das Ich-Prinzip (ahaṃkāra), Ursache des Selbstbewusstseins; „Manas“ [Denken] heißt das Organ, das Ursache von Entschluss und Zweifel ist; „Vāc“ [Rede] heißt die ausgesprochene Rede, die die Gestalt „So sei es“ hat; „ādhīta“ ist die Tätigkeit der Rede, nämlich das Aufsagen [Studium]; „ketas“ [Einsicht] heißt Wissen als Erfassen des zu Sprechenden; „vijñāta“ ist das Auszusprechende im Bereich des Erfassens; das Organ der Rede ist … Sarasvatī; sie schützt, [indem] sie die Reden preist; der [Herr] heißt „Vākpati“; das Bemühen (prayatna) als Ursache der Lautäußerung ist „Prāṇa“; „Sāman“ ist die Feinheit (sauṣṭhava) der Lautäußerung.
Der Name „Daśahotṛ“ usw. bezeichnet die zum Opfer gehörigen Geräte. Von dem einzigen Viṣṇu, der die Welt macht und Kraft besitzt, ist die viṣṇuitische Śakti, die Göttin, die allen Wesenszuständen folgt, ein Teil: die „Kriyā“ [Tätigkeit, Tat] genannt, das Werkzeug des Hari zum Handeln; ein [anderer] Teil, „Vibhūti“ [Macht-Entfaltung] genannt, wird hier als Welt erkannt. Saṅkalpa (Entschluss) heißt Viṣṇus Wille; die Tat ist das Werkzeug seines Handelns. Die Handlungen von Verstand, Ich-Sinn und Denken werden im „Wort“ gemeint. Vom Verstand bis zum Maß [?]: diese Tätigkeit, die Tätigkeitsbesitzerin ist, im ausgebreiteten Opfer des Hari mit Namen „Weltenordnung“ [jagad-vidhāna]: „Sruk“ [Löffel] als Ājya (Opferbutter) und als Nebenredner; Brahmā [ist] Zustimmung und Vortrag [?]. Das ausgesprochene, erkannte „Wort“ heißt Agni [Feuer]; das Aufsagen [ādhīta] heißt „barhis“ [Opferstreu]; das Bemühen als dessen Ursache, der Lebenshauch, heißt „havis“ [Opfergabe]; die ausgesprochene Rede ist die Vedi [Altar], der Träger der Hotṛ; und die Gleichheit (sāmya) der Aussprache, das Sāman, heißt „Adhvaryu“.
So sollte man dieses viṣṇuitische Opfer namens „Weltenordnung“, das zehn Geräte hat, heute bedenken: wenn man etwas ausspricht, Weltliches oder Vedisches, in viṣṇuitischer Gesinnung, soll man diesen Mantra bedenken. „Vācaspate vidhe nāman“ [„Herr der Rede, ordne, vidhema nāma“]: dessen Sinn wird gesagt: „Vāc“ ist die viṣṇuitische Śakti, die höchste, ganz aus Wortbrahman (śabda-brahman); „Vācaspati“ ist ihr Herr; „vidhi“ ist der, der ordnet; „nāma“ heißt: er beugt (nāmayati) alles in sich; „wir mögen dir, Herr, „Nāma“ verrichten“ [vidhema], mit dem anderen Namen: Sich-Beugen; „mögest du unserem Beugen den Namen verleihen [?]“, das Gemüt geneigt zu machen: das ist es wieder, was der Weise als Selbstübergabe ausspricht. „Der schon genannte Vācaspati möge den Soma, [nämlich] dem Somasaft vergleichbaren Selbstsaft, trinken [wie] von mir im Opfer für ihn dargebracht [?]. Den Reichtum, den er, [der Getränkte,] uns [gibt], den Eigenen, möge er einsetzen; der erwägenswerte Reichtum ist seine Gnade [?].“ „Svāhā“ ist die Selbstübergabe: „es sei wohl-dargebracht“ [„sv-āhuta“].
[?] V.9–12 (Tabelle der Bedeutungen der Wörter des Daśahotṛ-Spruchs: cittiḥ, ākūtiḥ, vāc, ādhītam, ketaḥ, vijñātam, vākpati usw.) im OCR teilweise verderbt; V.11 „tad … yā sarasvatī“ verstümmelt; V.16–17 im OCR zerstört („mitir“, „stabdho“); V.19 „sruktayā“, „upavaktā“ unsicher; V.29 „mananīyaṃ ta …“ verderbt. Der zugrunde liegende Text ist Taittirīya-Āraṇyaka 3.1 („cittiḥ srug ājyaṃ cittam ājyam …“), hier als Ganzopfer „Jagadvidhāna“ (Weltenordnung) gedeutet: zehn Geräte (Rede, Verstand usw.) werden den Opfergeräten gleichgesetzt. Die Zeilen „vācaspate vidhe nāman“ folgen dem Wortlaut des Mantra.
Dieses selbe Opfer wird hier als „Vier-Hotṛ“ [Opfer] angesehen. „Pṛthivī“ [Erde] ist die Prakṛti, die die Welt ausbreitet (prathana); „Dyaus“ [Himmel] ist der Puruṣa, der mit seiner eigenen [Kraft] Bewusstsein strahlt; „Rudra“ ist die Zeit (kāla), die die beiden in der Auflösung hemmt (ruṇaddhi) und bei der Entstehung zerfließen lässt (dravayati), Verbinderin und Trennerin. „Bṛhaspati“: die große (bṛhat) Śakti, weil sie alles wachsen lässt; ihr Herr ist der Gott der Götter, Janārdana.
Nun zum Sinn des „grahabhāga“ [„Ergreif-Teil“] des Spruchs: „Vāco vīryam“ [„Kraft der Rede“] ist der Lebenshauch, Viṣṇus höchste Regung des Schaffenwollens, und das ist das am meisten Zusammengetragene, weil es alle Dinge zum Gegenstand hat; nach der Regel „prāṇo havis“ [Lebenshauch ist die Opfergabe] wird hier der Lebenshauch als Opfergabe angesehen. „Āyakṣyase“ [„du wirst geopfert werden / du bist es, dem geopfert wird“]: du, der du selbst Vācaspati bist; daher möge er diesem Opferherrn [uns] Wohl (suvaḥ sukham) [geben]; du, [der] … [?] trink den Soma wie zuvor. Zum Schluss: „irāṃ dadatam indram …“ – die Bitte um Beseitigung des Hindernisses: „Der Ungeborene [Aja, d.h. Gott] möge Tauglichkeit erzeugen [?].“
[?] V.31 „dyotate sa svayā citā“ (OCR „dyotate sa svayā citā“) sinngemäß; V.34 „vāco vīryam“ Lesung der Zeile unsicher; V.35–37 stark verderbt (Handschriftenvarianten der Ausgabe: bhāmindriyāyattayaktaye u.ä.); die Übersetzung gibt nur den Grundgedanken der Selbsthingabe des Opferers an Vācaspati-Viṣṇu.
Der Caturhotṛ ist damit erledigt; nun wird der Pañcahotṛ [Fünf-Hotṛ-Spruch] gesagt. „Agni“ ist vorher schon erklärt; er wird als „Hotṛ“ gepriesen. Die beiden „Aśvins“ [Reiter] sind Erkenntnis und Lebenshauch, weil sie [wie zwei Reiter] die Welt durchdringen (aśnuvāte): sie werden „Adhvaryu“ und „Pratiprasthātṛ“, die beiden Adhvaryus, genannt. „Tvaṣṭṛ“ ist der Entschluss (saṅkalpa), weil daraus alles Geformte [gemacht] ist; „Mitra“ ist Freundlichkeit (maitrī), das Erbarmen des Hari. Dieser „Soma“-Spruch bleibt für das Opfern übrig.
Die beiden Wörter „Soma“ und „Śukra“ im Genitiv beziehen sich auf … [?] „Kraft, Essenz“; die anderen [im Nominativ] bezeichnen das Selbst, und „purogā“ [Vorangehender] wird Grund genannt: „Soma des Soma“ ist die Seele (jīva), denn der Soma, wenn er gepresst ist, würde den Puruṣottama erfreuen – die durch Selbstopfer erzeugte Seele ist [noch] viel höher. „Śukra“ (das Lichte, Feine) ist ein Name der Seele, weil sie äußerst wesentlich (ati-sāra) und weil sie Same der Welt (jagad-bīja) ist. „Indra“ ist die Anrede an den Gott, den Hari-Meister. „Vātāpi“ [„Windbefreundeter“]: der Alldurchdringende, durch Wind, d.h. durch seine eigene Tätigkeit: die Weltenträgerin, die Tätigkeit der Schöpfung, unbegreiflich, vom Durchdringen ausgehend; für sie gibt es keinen Gegenstand, kein Wesen, das irgendwie ausgeschlossen wäre. „Havanaśrut“ [Rufhörer]: er, der den Ruf [des Opferers] mit Ehrerbietung anhört.
„O Indra, höchster Herr, dem Täter, der den Ruf hört: am Morgen getrunken sind die gepressten Somas; diese sind wir, deine Selbste“ [?]. „Svāhā, wohlgeopfert sei dies, dies ist die höchste Opfergabe.“
[?] V.41–44 (die Erläuterung von „soma“ und „śukra“ als Genitiv/Nominativ) ist im OCR stark verderbt („raktasārābhidhāyinau“, „bhāryā“); die Auslegung gibt nur den Sinn (Seele als „Soma des Soma“). Verszählung: 41–44 fehlt im OCR; V.45 ist zweimal beziffert. V.48 „prātaḥ pītāḥ“ (OCR „bhrātaḥ“) unsicher.
Nun der Ṣaḍhotṛ [Sechs-Hotṛ-Spruch]: Der Opferer, das Opfertier, das geschaffene Wesen, „vaktra“ [Mund], das Selbst, die Opfergabe – zusammen mit Leib und Sinnen Viṣṇu erreichend, samt dem Opfer [?]. Er gebiert (sūte), er erfreut sich, er opfert: so wird er genannt. „Sūrya“ [Sonne] geht in diesen Viṣṇu ein; das Auge ist Ursache der Erkenntnis. „Vāta“ [Wind] ist der Name dessen, was Bewegung hat; „Bewegung“ wird als Durchdringung bezeichnet; ebenso „dyotamāna“ [der Leuchtende]: der Gott, der Wagenlenker der Erkenntnis; „innen prüfend schauend wird er ‚Luftraum‘ (antarikṣa) genannt“, alle Wesen im Zusammenkommen bringend, im Wesenopfer als Geopferter. „Pṛthivī“ ist die viṣṇuitische Śakti, die durch ihren eigenen Glanz sich ausbreitet; der Lebenshauch mit fünf Bestandteilen heißt „Rücken, Haupt, Glied“. Das Selbst heißt „Antaḥkaraṇa“ [inneres Organ]; die Körper, die anfanglos und endlos bestehen, und die äußeren Glieder, dann der „Opferpfosten“ (yūpa) [?]. „Vācaspati“ ist [damit] bezeichnet: die Śakti „Vāc“, die viṣṇuitische Kraft der Tat; sie wird „Juhū“ [Opferlöffel] genannt, der Lebenshauch „Hotra“ und „Āhuti“ [Opferspende]; in Gestalt der vielen Körper usw. werden die „Śraddhā-Götter“ genannt. „Erayasva“ [„rege an“] und „prerayasva“ [„treibe voran“]: Antrieb ist Bewegen.
Nun der Bescheid über den anderen Ṣaḍhotṛ: „Dīkṣā“ [Weihe] ist der mentale Entschluss; „vāc“ die Zustandsform der Rede; die „Wasser“ (āpaḥ) sind die Feuchte [Barmherzigkeit] Viṣṇus; „Manas“ heißt Wille; „tapas“ wird als Erkenntnis bezeichnet; „Potṛ“ [Reiniger] ist „abhigara“ [Zuruf/Preis]. Nun der Saptahotṛ: „Mahāhavis“ [Große Opfergabe] wird von den Weisen als Saptahotṛ genannt; „manas“ ist Opfergabe: hier wird „Denkorgan als Opfergabe“ gemeint; seine Größe [mahatva] wird als Bezug auf Großes (mahā-viṣayatā) gepriesen; „Opfer ist Opfergabe“: hier wird der Lebenshauch als Opfergabe gemeint; „Wahrheit“ ist Nichtirrtum, [„saṃtata“] beständige Anstrengung; „pājas“ heißt Glanz; seine Ewigkeit ist Unvergänglichkeit; „Manas“ ist hier „mati“ [Sinn, Absicht], deren Unvergänglichkeit wie zuvor; „anādhṛṣya“ [Unbezwingbarkeit] und „apradhṛṣya“ [Unerschütterlichkeit] bezeichnen Kraft und Herrschaft; „Potṛ“ und „Maitrāvaruṇa“ gelten hier als „abhigaras“ [Zurufer]; „ayāsya“ [Mühelose] wird gesagt, weil sich [ihm] alles ohne Mühe [fügt]. Nun der Sinn des „Ergreif-Teils“: „hṛt“ heißt „er nimmt (harati) an, er macht zu seinem Eigenen die Nachkommenschaft“ [?]; „daivya tantu“ [göttlicher Faden] ist die Reihe von Schüler und Lehrer; „mānuṣya tantu“ [menschlicher Faden] heißt: mit einer Reihe guter Nachkommen reich versehen; „Himmel und Erde“ sind die beiden Eltern [?]. So ist dir, Weiser, in Kürze die Gruppe der Hotṛ-Sprüche erklärt.
So endet im Pāñcarātra-Tantrarahasya, in der Ahirbudhnya-Saṃhitā, das achtundfünfzigste Kapitel: Darlegung der Pañcahotṛ-Mantras. Oṃ. (Von Anfang an: 3776 Verse.)
[?] V.50–57 (Ṣaḍhotṛ-Deutungen) im OCR verderbt; die Reihenfolge (yajamāna, paśu, bhūta, ātman, havis; sūrya, vāta, dyotamāna, antarikṣa, pṛthivī, prāṇa usw.) folgt den Gliedern des Spruchs „sūryaṃ te cakṣuḥ … vātaṃ prāṇaḥ …“ (Taittirīya-Āraṇyaka 3.4). V.55 „yūpa“ statt OCR „yaha“ vermutet. V.65–66 „daivyas tantuḥ“ (göttlicher/menschlicher Faden) sind Bezugnahmen auf den Spruch „mahāhavir hotā“; die Zeile „dyāvāpṛthivyau pitarau …“ ist im OCR verderbt. Fußnotenhinweis der Ausgabe: zwei verschiedene „Ṣaḍhotṛ“-Sprüche sind gemeint (der vierte und der sechste Anuvāka), die hier beide ausgelegt werden. Kolophon-Summe 3776 (3710 + 66).