yā gṛtsyas tripañcāśīḥ śataṃ kṛtyākṛtaś ca ye sarvān vinaktu tejaso 'rasāṃ jaṅgidas karat
Die geschickten [Krankheitsdämoninnen], dreiundfünfzig und hundert an Zahl, und die, die Behexung treiben – sie alle möge er von unserer Glut fernhalten; kraftlos möge sie der Jaṅgiḍa machen. [Anm.: die genaue Bedeutung von "gṛtsyaḥ tripañcāśīḥ" bleibt unsicher]
Kraftlos mache den künstlichen Zauberlärm, kraftlos die sieben Visras-[Dämoninnen]. [Anm.: "nādam" und "visrasaḥ" sind unsichere Bezeichnungen, vermutlich für Zauberwirkungen bzw. Dämoninnen] Vertreibe, o Jaṅgiḍa, den Unverstand, wie ein Schütze den Pfeil abschießt.
Wort für Wort
arasaṃ
kraftlos (Akk.)
kṛtrimaṃ
künstlich (Akk.)
nādam
Zauberlärm (Akk.)
arasāḥ
kraftlos (Akk.Pl.f.)
sapta
sieben
visrasaḥ
Visras-Dämoninnen (Akk.Pl.) [?]
apeto
vertreibe fort (Imp.) [?]
jaṅgiḍāmatim
jaṅgiḍa 'o Jaṅgiḍa' (Vok.) + amatim 'den Unverstand' (Akk.) [Sandhi zweier Wörter, kein Kompositum] [?]
iṣum
den Pfeil (Akk.)
asteva
astā 'Werfer/Schütze' (Nom., Stamm astar-) + iva 'wie' [Sandhi, kein Kompositum] → wie ein Schütze
sa jaṅgiḍasya mahimā pari ṇaḥ pātu viśvataḥ viṣkandhaṃ yena sāsaha saṃskandham oja ojasā
Diese Größe des Jaṅgiḍa möge uns von allen Seiten schützen – mit der er den Viṣkandha und den verwandten Saṃskandha [Krampfleiden] mit Kraft überwältigt hat.
athopadāna bhagavo jāṅgiḍāmitavīrya purā ta ugrā grasata upendro vīryaṃ dadau
Und nun, o Wurzelreicher, Jaṅgiḍa von unermesslicher Kraft: einst haben dich die Mächtigen verschlungen, doch Upendra verlieh dir erneut Kraft. [Anm.: die Konstruktion dieses Verses bleibt an mehreren Stellen unsicher]