Aus Yamas Reich bist du hervorgegangen; durch Sorglosigkeit spannst du, du Kluger, die Sterblichen an; mit dem Einsamen fährst du, kundig, im selben Wagen, den Schlaf bereitend im Schoß des Asura.
Am Anfang sah dich die Allschauende, vor Eintritt der Nacht, am selben Tag der Geburt; seitdem bist du, o Schlaf, darüber gekommen, indem du vor den Ärzten deine Gestalt verbirgst. [Anm.: Bezug von "bandhaḥ" und "viśvacayā" unsicher.]
Der Lautstimmige wandte sich von den Asuras den Göttern zu, nach Größe strebend; diesem Schlaf verliehen die Dreiunddreißig [Götter], nachdem sie den Himmel erlangt hatten, die Oberherrschaft. [Anm.: Bedeutung von "bṛhadgāvā" unsicher.]
Weder die Väter kennen sie, noch die Götter, deren Geschwätz mitten darin umhergeht; in Trita Āptya legten die Männer, die Ādityas, von Varuṇa unterwiesen, den Schlaf.
Dessen grausamen Teil erhielten die Übeltäter, durch Schlaflosigkeit aber die Rechtschaffenen ein reines Leben; am Himmelslicht berauschst du dich durch die höchste Bindung, aus dem sich abmühenden Geist bist du geboren. [Anm.: Der Vers ist sprachlich sehr dicht und lässt mehrere Deutungen zu.]
vidma te sarvāḥ parijāḥ purastād vidma svapna yo adhipā ihā te yaśaśvino no yaśaseha pāhy ārād dviṣebhir apa yāhi dūram
Wir kennen alle deine früheren Herkünfte, wir wissen, o Schlaf, wer hier dein Gebieter ist. Uns Ruhmreiche beschütze hier mit Ruhm; von den Feinden halte dich fern, geh weit fort.