Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Kiṣkindhākāṇḍa

Sarga 19: Tārā Vilāpaḥ Tārās Klage über den gefallenen Vālin

sa vānara mahārājaḥ śayānaḥ śara pīḍitaḥ | pratyukto hetumad vākyaiḥ na uttaram pratyapadyata || 4-19-1

Der große Affenkönig, daliegend, vom Pfeil gepeinigt, mit gründlichen Worten erwidert, gab keine Antwort mehr.

Wort für Wort
sa vānara mahārājaḥ
er, der große Affenkönig
śayānaḥ śara pīḍitaḥ
daliegend, vom Pfeil gepeinigt
pratyukto hetumad vākyaiḥ
erwidert mit gründlichen Worten
na uttaram pratyapadyata
fand keine Antwort mehr

aśmabhiḥ paribhinna aṃgaḥ pādapair āhato bhṛśam | rāma bāṇena ca ākrānto jīvita aṃte mumoha saḥ || 4-19-2

Mit von Steinen zerschundenen Gliedern, heftig von Bäumen getroffen und vom Pfeil Rāmas überwältigt, verlor er am Ende seines Lebens die Besinnung.

Wort für Wort
aśmabhiḥ paribhinna aṃgaḥ
mit von Steinen zerschundenen Gliedern
pādapair āhato bhṛśam
heftig von Bäumen getroffen
rāma bāṇena ca ākrānto
und vom Pfeil Rāmas überwältigt
jīvita aṃte mumoha saḥ
verlor er am Ende des Lebens die Besinnung

tam bhāryā bāṇa mokṣeṇa rāma dattena saṃyuge | hatam plavaga śārdūlam tārā śuśrāva vālinam || 4-19-3

Seine Gattin Tārā erfuhr, dass jener Tiger unter den Affen, Vālin, durch den von Rāma im Kampf abgeschossenen Pfeil getötet worden war.

Wort für Wort
tam bhāryā bāṇa mokṣeṇa
ihn, seine Gattin, durch das Abschießen des Pfeils
rāma dattena saṃyuge
von Rāma im Kampf entsandt
hatam plavaga śārdūlam
getötet, den Tiger der Affen
tārā śuśrāva vālinam
Tārā erfuhr von Vālin

sā saputra apriyam śrutvā vadham bhartuḥ sudāruṇam | niṣpapāta bhṛśam tasmāt udvignā giri kaṃdarāt || 4-19-4

Als sie zusammen mit ihrem Sohn diese schreckliche, unwillkommene Nachricht vom Tod ihres Gatten hörte, stürzte sie, tief erschüttert, aus jener Bergschlucht heraus.

Wort für Wort
sā saputra apriyam śrutvā
sie, mit dem Sohn, das unwillkommene gehört habend
vadham bhartuḥ sudāruṇam
die schreckliche Tötung des Gatten
niṣpapāta bhṛśam tasmāt
stürzte heftig aus jener
udvignā giri kaṃdarāt
erschüttert, aus der Bergschlucht

ye te aṃgada parīvārā vānarā hi mahābalāḥ | te sakārmukam ālokya rāmam trastāḥ pradudruvuḥ || 4-19-5

Die überaus starken Affen, die zum Gefolge Aṅgadas gehörten, flohen, von Furcht erfasst, als sie Rāma mit dem Bogen erblickten.

Wort für Wort
ye te aṃgada parīvārā
die zum Gefolge Aṅgadas gehörten
vānarā hi mahābalāḥ
die überaus starken Affen
te sakārmukam ālokya
sie, den mit Bogen Versehenen erblickend
rāmam trastāḥ pradudruvuḥ
Rāma, erschreckt, flohen sie

sā dadarśa tataḥ trastān harīn āpatato drutam | yūthād iva paribhraṣṭān mṛgān nihata yūthapān || 4-19-6

Da sah sie die erschreckten Affen eilig herbeikommen, wie Rehe, die, ihres Herdenführers beraubt, von der Herde abgesprengt sind.

Wort für Wort
sā dadarśa tataḥ trastān
sie sah da die erschreckten
harīn āpatato drutam
Affen eilig heranstürmend
yūthād iva paribhraṣṭān
wie von der Herde abgesprengte
mṛgān nihata yūthapān
Rehe, deren Herdenführer getötet ist

tān uvāca samāsādya duḥkhitān duḥkhitā satī | rāma vitrāsitān sarvān anubaddhān iva iṣubhiḥ || 4-19-7

Zu ihnen tretend, den Bekümmerten, sprach die Bekümmerte, zu allen von Rāma Erschreckten, als wären sie von Pfeilen verfolgt:

Wort für Wort
tān uvāca samāsādya duḥkhitān
zu ihnen, den Bekümmerten, tretend, sprach sie
duḥkhitā satī
die Bekümmerte, die Rechtschaffene
rāma vitrāsitān sarvān
alle von Rāma Erschreckten
anubaddhān iva iṣubhiḥ
als wären sie von Pfeilen verfolgt

vānarā rāja siṃhasya yasya yūyam puraḥ sarāḥ | tam vihāya suvitrastāḥ kasmād dravata durgatāḥ || 4-19-8

'Ihr Affen, vor dessen Angesicht ihr, dem Löwen unter den Königen, stets voranzogt — warum lauft ihr, ihn im Stich lassend, höchst erschreckt und elend davon?'

Wort für Wort
vānarā rāja siṃhasya
ihr Affen, des Löwen unter den Königen
yasya yūyam puraḥ sarāḥ
vor dem ihr voranzogt
tam vihāya suvitrastāḥ
ihn verlassend, höchst erschreckt
kasmād dravata durgatāḥ
weshalb lauft ihr elend davon

rājya hetoḥ sa cet bhrātā bhrātrā kṝreṇa pātitaḥ | rāmeṇa prasṛtaiḥ dūrāt mārgaṇaiḥ dūra pātibhiḥ || 4-19-9

'Ist er, dieser Bruder, um des Königtums willen von einem grausamen Bruder, von Rāma, mit von weither entsandten, weit tragenden Pfeilen gefällt worden?'

Wort für Wort
rājya hetoḥ sa cet bhrātā
wurde er, der Bruder, um des Königtums willen
bhrātrā kṝreṇa pātitaḥ
von einem grausamen Bruder gefällt
rāmeṇa prasṛtaiḥ dūrāt
von Rāma, von weither entsandt
mārgaṇaiḥ dūra pātibhiḥ
mit weit tragenden Pfeilen

kapi patnyā vacaḥ śrutvā kapayaḥ kāma rūpiṇaḥ | prāpta kālam aviśliṣṭam ūcur vacanam aṃganām || 4-19-10

Als die gestaltwandelnden Affen die Worte der Affenkönigin hörten, sprachen sie zu der Frau ein zutreffendes, unmissverständliches Wort:

Wort für Wort
kapi patnyā vacaḥ śrutvā
die Worte der Affenkönigin gehört habend
kapayaḥ kāma rūpiṇaḥ
die Affen, gestaltwandelnd
prāpta kālam aviśliṣṭam
zutreffend, unmissverständlich
ūcur vacanam aṃganām
sprachen sie das Wort zu der Frau

jīvaputre nivartasva putram rakṣasva ca andagam | aṃtako rāma rūpeṇa hatvā nayati vālinam || 4-19-11

'Kehre um, du, deren Sohn noch lebt, und beschütze den herrlichen Sohn; der Todesgott, in Rāmas Gestalt, hat Vālin getötet und führt ihn hinweg.'

Wort für Wort
jīvaputre nivartasva
kehre um, du, deren Sohn lebt
putram rakṣasva ca andagam
und beschütze den herrlichen Sohn
aṃtako rāma rūpeṇa
der Todesgott, in Rāmas Gestalt
hatvā nayati vālinam
hat Vālin getötet und führt ihn fort

kṣiptān vṛkṣān samāvidhya vipulāḥ ca śilāḥ tathā | vālī vajra samair bāṇair vajreṇa iva nipātitaḥ || 4-19-12

'Vālin, der geschleuderte Bäume und ebenso gewaltige Felsblöcke schwang, wurde von den donnerkeilgleichen Pfeilen wie vom Donnerkeil selbst niedergestreckt.'

Wort für Wort
kṣiptān vṛkṣān samāvidhya
geschleuderte Bäume schwingend
vipulāḥ ca śilāḥ tathā
und ebenso gewaltige Felsblöcke
vālī vajra samair bāṇair
Vālin, von donnerkeilgleichen Pfeilen
vajreṇa iva nipātitaḥ
wie vom Donnerkeil niedergestreckt

abhibhūtam idam sarvam vidrutam vānaram balam | asmin plavaga śārdūle hate śakra sama prabhe || 4-19-13

'Dieses ganze Affenheer ist überwältigt und in die Flucht geschlagen, da dieser Tiger unter den Affen, der an Glanz Indra glich, gefallen ist.'

Wort für Wort
abhibhūtam idam sarvam
dieses ganze überwältigte
vidrutam vānaram balam
in die Flucht geschlagene Affenheer
asmin plavaga śārdūle
da dieser Tiger der Affen
hate śakra sama prabhe
gefallen ist, an Glanz Indra gleich

rakṣyatām nagaram śūrair aṃgadaḥ ca abhiṣicyatām | padastham vālinaḥ putram bhajiṣyanti plavaṃgamāḥ || 4-19-14

'Die Stadt soll von tapferen Männern beschützt und Aṅgada geweiht werden — die Affen werden sich dem Sohn Vālins zuwenden, der nun seinen Platz einnimmt.'

Wort für Wort
rakṣyatām nagaram śūrair
die Stadt soll von tapferen Männern beschützt werden
aṃgadaḥ ca abhiṣicyatām
und Aṅgada soll geweiht werden
padastham vālinaḥ putram
dem an seiner Stelle stehenden Sohn Vālins
bhajiṣyanti plavaṃgamāḥ
werden sich die Affen zuwenden

athavā arucitam sthānam iha te rucirānane | āviśanti hi durgāṇi kṣipram adya eva vānarāḥ || 4-19-15

'Oder aber, o Schönantlitzige, dieser Ort ist dir nun unlieb geworden — die Affen werden nämlich noch heute schnell in schwer zugängliche Zufluchtsorte fliehen.'

Wort für Wort
athavā arucitam sthānam
oder aber, dieser unlieb gewordene Ort
iha te rucirānane
hier, dir, o Schönantlitzige
āviśanti hi durgāṇi
denn sie dringen in schwer zugängliche Orte ein
kṣipram adya eva vānarāḥ
schnell, noch heute, die Affen

abhāryāḥ saha bhāryāḥ ca santi atra vana cāriṇaḥ | lubdhebhyo vipralabdheyaḥ tebhyo naḥ sumahad bhayam || 4-19-16

'Unter den hier lebenden Waldbewohnern gibt es solche ohne und solche mit Gattinnen; wir haben große Furcht vor jenen, die von Habgierigen betrogen werden könnten.'

Wort für Wort
abhāryāḥ saha bhāryāḥ ca
ohne Gattinnen und mit Gattinnen
santi atra vana cāriṇaḥ
sind hier die Waldbewohner
lubdhebhyo vipralabdheyaḥ
von Habgierigen zu betrügende
tebhyo naḥ sumahad bhayam
vor ihnen haben wir große Furcht

alpāṃtara gatānām tu śrutvā vacanam aṃganā | ātmanaḥ pratirūpam sā babhāṣe cāru hāsinī || 4-19-17

Als die Frau, die schönlächelnde, das Wort der Affen, die nur ein kurzes Stück vorausgegangen waren, gehört hatte, sprach sie ein ihrer selbst würdiges Wort:

Wort für Wort
alpāṃtara gatānām tu
der nur ein kurzes Stück Vorausgegangenen
śrutvā vacanam aṃganā
das Wort gehört habend, die Frau
ātmanaḥ pratirūpam sā
ein ihrer selbst würdiges
babhāṣe cāru hāsinī
sprach sie, die Schönlächelnde

putreṇa mama kim kāryam kim rājyena kim ātmanā | kapi simhe mahā bhāge tasmin bhartari naśyati || 4-19-18

'Was soll ich mit meinem Sohn, was mit dem Königtum, was mit mir selbst anfangen, da jener Löwe unter den Affen, mein hochbeglückter Gatte, dahingeschieden ist?'

Wort für Wort
putreṇa mama kim kāryam
was soll ich mit meinem Sohn
kim rājyena kim ātmanā
was mit dem Königtum, was mit mir selbst
kapi simhe mahā bhāge
der Löwe unter den Affen, der Hochbeglückte
tasmin bhartari naśyati
da jener Gatte dahinscheidet

pāda mūlam gamiṣyāmi tasya eva aham mahātmanaḥ | yo asau rāma prayuktena śareṇa vinipātitaḥ || 4-19-19

'Ich will zu den Füßen eben jenes Hochgesinnten gehen, der dort von dem von Rāma abgeschossenen Pfeil niedergestreckt wurde.'

Wort für Wort
pāda mūlam gamiṣyāmi
ich will zu den Füßen gehen
tasya eva aham mahātmanaḥ
eben jenes Hochgesinnten
yo asau rāma prayuktena
der dort, von Rāma entsandt
śareṇa vinipātitaḥ
durch den Pfeil niedergestreckt wurde

evam uktvā pradudrāva rudatī śoka mūrcchitā | śiraḥ ca uraḥ ca bāhubhyām duḥkhena samabhighnatī || 4-19-20

So sprechend, eilte sie weinend, vor Kummer fast besinnungslos, dahin, sich mit den Armen vor Schmerz Kopf und Brust schlagend.

Wort für Wort
evam uktvā pradudrāva
so gesprochen, eilte sie dahin
rudatī śoka mūrcchitā
weinend, vor Kummer besinnungslos
śiraḥ ca uraḥ ca bāhubhyām
Kopf und Brust mit den Armen
duḥkhena samabhighnatī
vor Schmerz schlagend

sā vrajantī dadarśa atha patim nipatitam bhuvi | hantāram dānava indrāṇām samareṣu anivartinām || 4-19-21

Während sie dahineilte, erblickte sie ihren Gatten, zu Boden gestürzt, der die Herren der Dānavas, die im Kampf niemals zurückwichen, zu töten pflegte,

Wort für Wort
sā vrajantī dadarśa atha
sie, dahingehend, erblickte da
patim nipatitam bhuvi
den Gatten, zu Boden gestürzt
hantāram dānava indrāṇām
den Töter der Herren der Dānavas
samareṣu anivartinām
die im Kampf niemals zurückwichen

kṣeptāram parvata indrāṇām vajrāṇām iva vāsavam | mahāvāta samāviṣṭam mahāmegha augha niḥsvanam || 4-19-22

den Schleuderer der Berghäupter, wie Indra Donnerkeile schleudert, den von einem gewaltigen Sturm erfassten, der Gewitterwolkenmasse an Getöse gleich,

Wort für Wort
kṣeptāram parvata indrāṇām
den Schleuderer der Berghäupter
vajrāṇām iva vāsavam
wie Indra der Donnerkeile
mahāvāta samāviṣṭam
von einem gewaltigen Sturm erfasst
mahāmegha augha niḥsvanam
der Gewitterwolkenmasse an Getöse gleich

śakratulya parākrāṃtam vṛṣṭvā iva uparatam ghanam | nardantam nardatām bhīmam śūram śūreṇa pātitam | śārdūlena āmiṣasya arthe mṛga rājam iva āhatam || 4-19-23

Indra an Tapferkeit gleich, wie eine Wolke, die geregnet hat und zur Ruhe gekommen ist, den unter Brüllenden furchtbar Brüllenden, den Helden, von einem Helden gefällt, wie den König der Rehe, von einem Tiger um des Fleisches willen erlegt,

Wort für Wort
śakratulya parākrāṃtam
an Tapferkeit Indra gleich
vṛṣṭvā iva uparatam ghanam
wie eine Wolke, die geregnet hat, zur Ruhe gekommen
nardantam nardatām bhīmam
den unter den Brüllenden furchtbar Brüllenden
śūram śūreṇa pātitam
den Helden, von einem Helden gefällt
śārdūlena āmiṣasya arthe mṛga rājam iva āhatam
wie den König der Rehe, von einem Tiger um des Fleisches willen erschlagen

arcitam sarva lokasya sapatākam savedikam | nāga hetoḥ suparṇena caityam unmathitam yathā || 4-19-24

den von aller Welt Verehrten, wie ein mit Bannern und Opferaltar geschmücktes Heiligtum, das um einer Schlange willen von Garuḍa umgestürzt worden ist,

Wort für Wort
arcitam sarva lokasya
den von aller Welt Verehrten
sapatākam savedikam
mit Bannern und Opferaltar versehen
nāga hetoḥ suparṇena
um einer Schlange willen, von Garuḍa
caityam unmathitam yathā
wie ein umgestürztes Heiligtum

avaṣṭabhya avatiṣṭhaṃtam dadarśa dhanur ūrjitam | rāmam rāmānujam caiva bhartuḥ caiva tathā anujam || 4-19-25

und sie erblickte Rāma, fest dastehend, mit gespanntem, mächtigem Bogen, und ebenso Rāmas jüngeren Bruder sowie den jüngeren Bruder ihres Gatten.

Wort für Wort
avaṣṭabhya avatiṣṭhaṃtam
fest dastehend
dadarśa dhanur ūrjitam
erblickte sie, mit mächtigem Bogen
rāmam rāmānujam caiva
Rāma und Rāmas jüngeren Bruder
bhartuḥ caiva tathā anujam
und ebenso den jüngeren Bruder des Gatten

tān atītya samāsādya bhartāram nihatam raṇe | samīkṣya vyathitā bhūmau saṃbhrāṃtā nipapāta ha || 4-19-26

An ihnen vorübergehend, zu ihrem im Kampf getöteten Gatten tretend und ihn erblickend, sank sie, von Schmerz erschüttert und bestürzt, zu Boden.

Wort für Wort
tān atītya samāsādya
an ihnen vorübergehend, herantretend
bhartāram nihatam raṇe
zum im Kampf getöteten Gatten
samīkṣya vyathitā bhūmau
ihn erblickend, erschüttert, zu Boden
saṃbhrāṃtā nipapāta ha
bestürzt sank sie

suptā iva punar utthāya ārya putra iti vādinī | ruroda sā patim dṛṣṭvā samvītam mṛtyu dāmabhiḥ || 4-19-27

Wie aus dem Schlaf wieder erwachend, rief sie 'O edler Sohn!' und weinte, als sie ihren Gatten sah, umschlungen von den Fesseln des Todes.

Wort für Wort
suptā iva punar utthāya
wie aus dem Schlaf wieder erwachend
ārya putra iti vādinī
'o edler Sohn' sagend
ruroda sā patim dṛṣṭvā
weinte sie, den Gatten sehend
samvītam mṛtyu dāmabhiḥ
umschlungen von den Fesseln des Todes

tām avekṣya tu sugrīvaḥ krośantīm kurarīm iva | viṣādam agamat kaṣṭam dṛṣṭvā ca aṃgadam āgatam || 4-19-28

Als Sugrīva sie sah, wie sie klagte gleich einem Fischadler-Weibchen, und auch Aṅgada herankommen sah, geriet er in tiefe Verzweiflung.

Wort für Wort
tām avekṣya tu sugrīvaḥ
sie sehend aber, Sugrīva
krośantīm kurarīm iva
klagend wie ein Fischadler-Weibchen
viṣādam agamat kaṣṭam
geriet in schwere Verzweiflung
dṛṣṭvā ca aṃgadam āgatam
und Aṅgada herankommen sehend

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