Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Kiṣkindhākāṇḍa

Sarga 53: Aṃgada Prāyopaveśana Saṃkalpaḥ Aṅgadas Entschluss zum Hungertod am Meeresufer

tataḥ te dadṛśur ghoraṃ sāgaraṃ varuṇālayam | apāram abhigarjantaṃ ghorair ūrmibhir ākulam ||

Dann erblickten sie den furchtbaren Ozean, die Wohnstatt Varuṇas, uferlos, brüllend, aufgewühlt von furchtbaren Wellen.

Wort für Wort
tataḥ te dadṛśuḥ ghoram
dann erblickten sie den furchtbaren
sāgaram varuṇālayam
Ozean, die Wohnstatt Varuṇas
apāram abhigarjantam
uferlos, brüllend
ghoraiḥ ūrmibhiḥ ākulam
aufgewühlt von furchtbaren Wellen

mayasya māyāvihitaṃ giridurgaṃ vicinvatām | teṣāṃ māso vyatikrānto yo rājñā samayaḥ kṛtaḥ ||

Während sie das von Mayas Zauberkunst geschaffene Bergversteck durchsuchten, verstrich ihnen der Monat, der als Frist vom König festgesetzt worden war.

Wort für Wort
mayasya māyāvihitam
das von Mayas Zauberkunst geschaffene
giridurgam vicinvatām
während sie das Bergversteck durchsuchten
teṣām māsaḥ vyatikrāntaḥ
verstrich ihnen der Monat
yaḥ rājñā samayaḥ kṛtaḥ
der vom König als Frist festgesetzt war

vindhyasya tu gireḥ pāde saṃprapuṣpitapādape | upaviśya mahātmānaś cintām āpedire tadā ||

Am Fuß des Berges Vindhya, unter voll erblühten Bäumen, setzten sich jene Hochgesinnten nieder und verfielen da in bange Sorge.

Wort für Wort
vindhyasya tu gireḥ pāde
am Fuß des Berges Vindhya
saṃprapuṣpitapādape
unter voll erblühten Bäumen
upaviśya mahātmānaḥ
sich niedersetzend, die Hochgesinnten
cintām āpedire tadā
verfielen sie da in Sorge

tataḥ puṣpātibhārāgrān latāśatasamāvṛtān | drumān vāsantikān dṛṣṭvā babhūvur bhayaśankitāḥ ||

Als sie dann die Frühlingsbäume erblickten, deren Wipfel von der Last der Blüten schwer und von hunderten Ranken überzogen waren, wurden sie von Furcht ergriffen.

Wort für Wort
tataḥ puṣpātibhārāgrān
deren Wipfel von der Last der Blüten schwer
latāśatasamāvṛtān
von hunderten Ranken überzogen
drumān vāsantikān dṛṣṭvā
als sie die Frühlingsbäume erblickten
babhūvuḥ bhayaśankitāḥ
wurden sie von Furcht ergriffen

te vasaṃtam anuprāptaṃ prativedya parasparam | naṣṭasaṃdeśakālārthā nipetur dharaṇītale ||

Als sie einander bewusst machten, dass der Frühling angebrochen war, sanken sie, da sie den Zweck und die Frist ihres Auftrags verfehlt hatten, zu Boden.

Wort für Wort
te vasaṃtam anuprāptam
dass der Frühling angebrochen sei
prativedya parasparam
einander bewusst machend
naṣṭasaṃdeśakālārthāḥ
den Zweck und die Frist des Auftrags verfehlt habend
nipetuḥ dharaṇītale
sanken sie zu Boden

tataḥ tān kapivṛddhāṃś ca śiṣṭāṃś caiva vanaukasaḥ | vācā madhurayābhāṣya yathāvad anumānya ca || sa tu siṃharṣabhaskaṃdhaḥ pīnāyatabhujaḥ kapiḥ | yuvarājo mahāprājña aṃgado vākyam abravīt ||

Da wandte sich, nachdem er jene älteren Affen und die disziplinierten Waldbewohner mit sanften Worten angesprochen und gebührend besänftigt hatte, jener Affe mit den Schultern eines Löwenstiers und kräftigen, langen Armen, der hochweise Kronprinz Aṅgada, mit folgenden Worten.

Wort für Wort
tataḥ tān kapivṛddhān ca
da jene älteren Affen
śiṣṭān caiva vanaukasaḥ
und die disziplinierten Waldbewohner
vācā madhurayā abhāṣya
mit sanften Worten ansprechend
yathāvat anumānya ca
und gebührend besänftigend
sa tu siṃharṣabhaskaṃdhaḥ
er, mit den Schultern eines Löwenstiers
pīnāyatabhujaḥ kapiḥ
der Affe mit kräftigen, langen Armen
yuvarājaḥ mahāprājñaḥ
der hochweise Kronprinz
aṃgadaḥ vākyam abravīt
Aṅgada sprach das Wort

śāsanāt kapirājasya vayaṃ sarve vinirgatāḥ | māsaḥ pūrṇo bilasthānāṃ harayaḥ kiṃ na budhyate ||

›Auf Befehl des Affenkönigs sind wir alle ausgezogen; ein voller Monat ist für uns, die wir in der Höhle weilten, verstrichen. Merkt ihr Affen das nicht?‹

Wort für Wort
śāsanāt kapirājasya
auf Befehl des Affenkönigs
vayam sarve vinirgatāḥ
sind wir alle ausgezogen
māsaḥ pūrṇaḥ bilasthānām
ein voller Monat ist für die in der Höhle Weilenden
harayaḥ kim na budhyate
merkt ihr Affen das nicht

vayam āśvayuje māsi kālasaṃkhyā vyavasthitāḥ | prasthitāḥ so'pi cātītaḥ kim ataḥ kāryam uttaram ||

›Wir zogen im Monat Āśvayuja aus, an eine feste Zeitspanne gebunden; auch diese ist nun verstrichen. Was ist demnach weiter zu tun?‹

Wort für Wort
vayam āśvayuje māsi
wir im Monat Āśvayuja
kālasaṃkhyā vyavasthitāḥ
an eine feste Zeitspanne gebunden
prasthitāḥ saḥ api ca atītaḥ
ausgezogen, und auch diese ist verstrichen
kim ataḥ kāryam uttaram
was ist demnach weiter zu tun

bhavantaḥ pratyayaṃ prāptā nītimārgaviśāradāḥ | hiteṣv abhiratā bharttur nisṛṣṭāḥ sarvakarmasu ||

›Ihr habt Vertrauen erlangt, kundig in den Wegen der Politik, dem Wohl eures Herrn zugetan, mit jeder Aufgabe betraut.‹

Wort für Wort
bhavantaḥ pratyayam prāptāḥ
ihr habt Vertrauen erlangt
nītimārgaviśāradāḥ
kundig in den Wegen der Politik
hiteṣu abhiratāḥ bharttuḥ
dem Wohl des Herrn zugetan
nisṛṣṭāḥ sarvakarmasu
mit jeder Aufgabe betraut

karmasv apratimāḥ sarve dikṣu viśrutapauruṣāḥ | māṃ puraskṛtya niryātāḥ piṃgākṣapraticoditāḥ ||

›Ihr alle seid unvergleichlich in euren Taten, eure Tapferkeit ist in allen Himmelsrichtungen bekannt; ihr zogt aus, mich an die Spitze stellend, vom Falbäugigen (Sugrīva) beauftragt.‹

Wort für Wort
karmasu apratimāḥ sarve
alle unvergleichlich in euren Taten
dikṣu viśrutapauruṣāḥ
eure Tapferkeit in allen Richtungen bekannt
mām puraskṛtya niryātāḥ
zogt ihr aus, mich an die Spitze stellend
piṃgākṣapraticoditāḥ
vom Falbäugigen beauftragt

idānīm akṛtārthānāṃ martavyaṃ nātra saṃśayaḥ | harirājasya saṃdeśam akṛtvā kaḥ sukhī bhavet ||

›Nun, da unser Auftrag nicht erfüllt ist, müssen wir zweifellos sterben; denn wer könnte glücklich sein, der den Befehl des Affenkönigs nicht ausgeführt hat?‹

Wort für Wort
idānīm akṛtārthānām
nun, da der Auftrag nicht erfüllt ist
martavyam na atra saṃśayaḥ
müssen wir sterben, kein Zweifel
harirājasya saṃdeśam
den Befehl des Affenkönigs
akṛtvā kaḥ sukhī bhavet
nicht ausführend, wer könnte glücklich sein

āsmin atīte kāle tu sugrīveṇa kṛte svayam | prāyopaveśanaṃ yuktaṃ sarveṣāṃ ca vanaukasām ||

›Da nun diese von Sugrīva selbst festgesetzte Frist verstrichen ist, ziemt es sich für uns alle Waldbewohner, uns niederzusetzen und den Hungertod zu wählen.‹

Wort für Wort
āsmin atīte kāle tu
da nun diese verstrichene Frist
sugrīveṇa kṛte svayam
von Sugrīva selbst festgesetzt
prāyopaveśanam yuktam
ziemt sich der Hungertod
sarveṣām ca vanaukasām
für uns alle Waldbewohner

tīkṣṇaḥ prakṛtyā sugrīvaḥ svāmibhāve vyavasthitaḥ | na kṣamiṣyati naḥ sarvān aparādhakṛto gatān ||

›Sugrīva ist von Natur aus streng, nun im Stand eines Herrschers gefestigt; er wird uns allen nicht verzeihen, wenn wir mit einem Vergehen zurückkehren.‹

Wort für Wort
tīkṣṇaḥ prakṛtyā sugrīvaḥ
Sugrīva ist von Natur streng
svāmibhāve vyavasthitaḥ
im Stand eines Herrschers gefestigt
na kṣamiṣyati naḥ sarvān
er wird uns allen nicht verzeihen
aparādhakṛtaḥ gatān
die mit einem Vergehen zurückkehren

apravṛttau ca sītāyāḥ pāpam eva kariṣyati | tasmāt kṣamam ihādyaiva gaṃtuṃ prāyopaviśanam || tyaktvā putrāṃś ca dārāṃś ca dhanāni ca gṛhāṇi ca | dhruvaṃ naḥ hiṃsate rājā sarvān pratigatān itaḥ || vadhenāpratirūpeṇa śreyān mṛtyur ihaiva naḥ |

›Und da wir keine Nachricht von Sītā haben, wird er uns gewiss Böses antun; darum ziemt es sich, noch heute hier den Hungertod anzutreten. Denn nachdem wir Söhne, Frauen, Reichtum und Häuser verlassen haben, wird der König uns allen, die wir von hier zurückkehren, gewiss Schaden zufügen; ein unwürdiger Tod durch seine Hand – besser ist uns der Tod hier an diesem Ort.‹

Wort für Wort
apravṛttau ca sītāyāḥ
und da keine Nachricht von Sītā vorliegt
pāpam eva kariṣyati
wird er gewiss Böses antun
tasmāt kṣamam iha adya eva
darum ziemt es sich noch heute hier
gaṃtum prāyopaviśanam
den Hungertod anzutreten
tyaktvā putrān ca dārān ca
nachdem wir Söhne und Frauen verlassen haben
dhanāni ca gṛhāṇi ca
und Reichtum und Häuser
dhruvam naḥ hiṃsate rājā
wird der König uns gewiss schaden
sarvān pratigatān itaḥ
allen, die von hier zurückkehren
vadhena apratirūpeṇa
durch unwürdige Tötung
śreyān mṛtyuḥ iha eva naḥ
besser ist uns der Tod eben hier

na ca ahaṃ yauvarājyena sugrīveṇābhiṣecitaḥ | narendreṇābhiṣikto'smi rāmeṇākliṣṭakarmaṇā | sa pūrvaṃ baddhavairo māṃ rājā dṛṣṭvā vyatikramam || ghātayiṣyati daṇḍena tīkṣṇena kṛtaniścayaḥ |

›Und ich wurde nicht von Sugrīva zum Kronprinzen geweiht; geweiht wurde ich von dem Herrscher der Menschen, Rāma von unermüdlichen Taten. Jener König, der schon zuvor Feindschaft gegen mich gehegt hat, wird, meine Verfehlung erblickend, entschlossen mit harter Strafe mich töten.‹

Wort für Wort
na ca aham yauvarājyena
und nicht wurde ich zum Kronprinzentum
sugrīveṇa abhiṣecitaḥ
von Sugrīva geweiht
narendreṇa abhiṣiktaḥ asmi
geweiht wurde ich vom Herrscher der Menschen
rāmeṇa akliṣṭakarmaṇā
von Rāma, dem unermüdlich Handelnden
sa pūrvam baddhavairaḥ mām
er, der zuvor Feindschaft gegen mich hegte
rājā dṛṣṭvā vyatikramam
der König, meine Verfehlung erblickend
ghātayiṣyati daṇḍena tīkṣṇena
wird er mit harter Strafe töten
kṛtaniścayaḥ
entschlossen

kiṃ me suhṛdbhir vyasanaṃ paśyadbhir jīvitāṃtare | ihaiva prāyam āsiṣye puṇye sāgararodhasi ||

›Was nützen mir die Freunde, wenn sie mein Unglück am Ende meines Lebens mit ansehen müssen? Ebenhier, am heiligen Ufer des Ozeans, werde ich mich zum Hungertod niedersetzen.‹

Wort für Wort
kim me suhṛdbhiḥ
was nützen mir die Freunde
vyasanam paśyadbhiḥ jīvitāṃtare
die mein Unglück am Lebensende mit ansehen
iha eva prāyam āsiṣye
ebenhier werde ich den Hungertod antreten
puṇye sāgararodhasi
am heiligen Ufer des Ozeans

etac chrutvā kumāreṇa yuvarājena bhāṣitam | sarve te vānaraśreṣṭhāḥ karuṇaṃ vākyam abruvan ||

Nachdem sie dies vom jungen Prinzen, dem Kronprinzen, gesprochen gehört hatten, sprachen all jene besten der Affen klagende Worte.

Wort für Wort
etat śrutvā kumāreṇa
nachdem sie dies vom Prinzen gehört hatten
yuvarājena bhāṣitam
vom Kronprinzen gesprochen
sarve te vānaraśreṣṭhāḥ
alle jene besten der Affen
karuṇam vākyam abruvan
sprachen klagende Worte

tīkṣṇaḥ prakṛtyā sugrīvaḥ priyā raktaś ca rāghavaḥ | samīkṣyākṛtakāryāṃs tu tasmiṃś ca samaye gate || adṛṣṭāyāṃ ca vaidehyāṃ dṛṣṭvā caiva samāgatān | rāghavapriyakāmāya ghātayiṣyaty asaṃśayam |

›Sugrīva ist von Natur streng, und Rāghava ist seiner Geliebten zugetan; wenn sie sehen, dass unsere Aufgabe unerfüllt blieb, diese Frist verstrichen ist, und Vaidehī nicht gefunden wurde, wird er, sobald er uns zurückgekehrt sieht, uns Rāghava zuliebe ohne Zweifel töten.‹

Wort für Wort
tīkṣṇaḥ prakṛtyā sugrīvaḥ
Sugrīva ist von Natur streng
priyā raktaḥ ca rāghavaḥ
und Rāghava seiner Geliebten zugetan
samīkṣya akṛtakāryān tu
wenn er sieht, dass die Aufgabe unerfüllt blieb
tasmin ca samaye gate
und diese Frist verstrichen ist
adṛṣṭāyām ca vaidehyām
und Vaidehī nicht gefunden wurde
dṛṣṭvā caiva samāgatān
und uns zurückgekehrt sieht
rāghavapriyakāmāya
Rāghava zuliebe
ghātayiṣyati asaṃśayam
wird er ohne Zweifel töten

na kṣamaṃ cāparāddhānāṃ gamanaṃ svāmipārśvataḥ | pradhānabhūtāś ca vayaṃ sugrīvasya samāgatāḥ ||

›Es ziemt sich nicht, dass Schuldige in die Gegenwart ihres Herrn treten; und wir sind ja die Vornehmsten unter den für Sugrīva Versammelten.‹

Wort für Wort
na kṣamam ca aparāddhānām
und es ziemt sich nicht für Schuldige
gamanam svāmipārśvataḥ
in die Gegenwart des Herrn zu treten
pradhānabhūtāḥ ca vayam
und wir sind die Vornehmsten
sugrīvasya samāgatāḥ
unter den für Sugrīva Versammelten

ihaiva sītām anvīkṣya pravṛttim upalabhya vā | na cet gacchāma taṃ vīraṃ gamiṣyāmo yamakṣayam ||

›Wenn wir, ohne hier entweder Sītā gefunden oder eine Nachricht über sie erlangt zu haben, zu jenem Helden gehen, so werden wir in Yamas Reich eingehen.‹

Wort für Wort
iha eva sītām anvīkṣya
hier entweder Sītā gefunden
pravṛttim upalabhya vā
oder eine Nachricht erlangt
na cet gacchāma tam vīram
wenn wir nicht zu jenem Helden gehen
gamiṣyāmaḥ yamakṣayam
werden wir in Yamas Reich eingehen

plavaṃgamānāṃ tu bhayārditānāṃ śrutvā vacas tāra idam babhāṣe | alaṃ viṣādena bilaṃ praviśya vasāma sarve yadi rocate vaḥ ||

Nachdem er die von Furcht gequälten Worte der Affen gehört hatte, sprach Tāra dies: ›Genug der Verzweiflung – lasst uns, wenn es euch gefällt, alle in die Höhle eintreten und dort wohnen.‹

Wort für Wort
plavaṃgamānām tu bhayārditānām
der von Furcht gequälten Affen
śrutvā vacaḥ tāraḥ idam babhāṣe
nachdem er die Worte gehört hatte, sprach Tāra dies
alam viṣādena
genug der Verzweiflung
bilam praviśya vasāma sarve yadi rocate vaḥ
lasst uns alle die Höhle betreten und wohnen, wenn es euch gefällt

idaṃ hi māyāvihitaṃ sudurgamaṃ prabhūtavṛkṣodakabhojyapeyam | ihāsti naḥ naiva bhayaṃ puraṃdarān na rāghavād vānararājato'pi vā ||

›Denn dieser durch Zauberkunst geschaffene Ort ist sehr schwer zugänglich, reich an Bäumen, Wasser, Speise und Trank; hier haben wir keinerlei Furcht, weder vor Purandara, noch vor Rāghava, noch selbst vor dem Affenkönig.‹

Wort für Wort
idam hi māyāvihitam
denn dies ist durch Zauberkunst geschaffen
sudurgamam
sehr schwer zugänglich
prabhūtavṛkṣodakabhojyapeyam
reich an Bäumen, Wasser, Speise und Trank
iha asti naḥ na eva bhayam
hier gibt es für uns keinerlei Furcht
puraṃdarāt na rāghavāt
weder vor Purandara noch vor Rāghava
vānararājataḥ api vā
noch selbst vor dem Affenkönig

śrutvāṃgadasyāpi vaco'nukūlam ūcuś ca sarve harayaḥ pratītāḥ | yathā na hanyema tathā vidhānam asaktam adyaiva vidhīyatāṃ naḥ ||

Nachdem sie auch Aṅgadas zustimmende Worte gehört hatten, sprachen alle Affen, überzeugt: ›Es soll für uns noch heute ein Plan gemacht werden, ungehindert, so dass wir nicht getötet werden.‹

Wort für Wort
śrutvā aṃgadasya api vacaḥ anukūlam
nachdem sie auch Aṅgadas zustimmende Worte gehört hatten
ūcuḥ ca sarve harayaḥ pratītāḥ
sprachen alle Affen, überzeugt
yathā na hanyema tathā vidhānam
ein Plan, damit wir nicht getötet werden
asaktam adya eva vidhīyatām naḥ
er soll noch heute ungehindert für uns gemacht werden

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