Rāmāyaṇa · Kiṣkindhākāṇḍa
Sarga 37: Vānara Sainya Samāgamaḥ
Die Versammlung des Affenheeres
evam uktaḥ tu sugrīvo lakṣmaṇena mahātmanā |
hanūmantam sthitam pārśve vacanam ca idam abravīt ||
So von dem hochgesinnten Lakṣmaṇa angesprochen, sagte Sugrīva zu Hanumān, der an seiner Seite stand, dieses Wort:
Wort für Wort evam uktaḥ tu so aber angesprochen sugrīvaḥ Sugrīva lakṣmaṇena mahātmanā von dem großgesinnten Lakṣmaṇa hanūmantam sthitam pārśve zu Hanumān, der an der Seite stand vacanam ca idam abravīt und sprach dieses Wort mahendra himavat viṃdhya kailāsa śikhareṣu ca |
mandare pāṇḍu śikhare paṃca śaileṣu ye sthitāḥ ||
Auf den Gipfeln des Mahendra, Himavat, Vindhya und Kailāsa, auf dem weißen Gipfel des Mandara – die auf diesen fünf Bergen weilen,
Wort für Wort mahendra himavat viṃdhya kailāsa śikhareṣu ca auf den Gipfeln von Mahendra, Himavat, Vindhya und Kailāsa mandare pāṇḍu śikhare auf dem weißen Gipfel des Mandara paṃca śaileṣu ye sthitāḥ die auf den fünf Bergen weilen taruṇa āditya varṇeṣu bhrājamāneṣu nityaśaḥ |
parvateṣu samudra aṃte paścimasyām tu ye diśi ||
auf immerdar wie die junge Sonne leuchtenden Bergen, die im Westen am Rand des Meeres liegen,
Wort für Wort taruṇa āditya varṇeṣu auf denen, die wie die junge Sonne gefärbt sind bhrājamāneṣu nityaśaḥ die beständig erstrahlen parvateṣu samudra aṃte auf Bergen am Rand des Meeres paścimasyām tu ye diśi die im Westen liegen āditya bhavane caiva girau saṃdhyā abhra saṃnibhe |
padma tāla vanam bhīmāḥ saṃśritā hari puṃgavāḥ ||
und am Sitz der Sonne, auf dem Berg, der den Abendwolken gleicht – dessen Lotos- und Palmenwälder haben furchtbare, stierähnliche Affenfürsten zur Zuflucht,
Wort für Wort āditya bhavane caiva und am Wohnsitz der Sonne girau saṃdhyā abhra saṃnibhe auf dem Berg, der Abendwolken gleicht padma tāla vanam bhīmāḥ furchtbare, im Lotos- und Palmenwald saṃśritā hari puṃgavāḥ niedergelassene stierähnliche Affen aṃjana aṃbuda saṃkāśāḥ kuṃjara pratima ojasaḥ |
aṃjane parvate caiva ye vasanti plavaṃgamāḥ ||
die Affen, die auf dem Berg Añjana wohnen, gleichen dunklen Regenwolken und besitzen die Kraft von Elefanten,
Wort für Wort aṃjana aṃbuda saṃkāśāḥ dem Augenschwarz-Regenwolken gleichend kuṃjara pratima ojasaḥ an Kraft Elefanten gleich aṃjane parvate caiva und auf dem Berg Añjana ye vasanti plavaṃgamāḥ die Affen, die dort wohnen mahāśaila guhā āvāsā vānarāḥ kanaka prabhāḥ |
meru pārśva gatāḥ caiva ye ca dhūmra girim śritāḥ ||
die goldglänzenden Affen, die in Höhlen großer Berge hausen, die an den Flanken des Meru weilen und die den Berg Dhūmra zur Zuflucht haben,
Wort für Wort mahāśaila guhā āvāsā in Höhlen großer Berge wohnend vānarāḥ kanaka prabhāḥ goldglänzende Affen meru pārśva gatāḥ caiva und die an die Flanke des Meru gegangen sind ye ca dhūmra girim śritāḥ und die den Berg Dhūmra bewohnen taruṇa āditya varṇāḥ ca parvate ye mahāaruṇe |
pibaṃto madhu maireyam bhīma vegāḥ plavaṃgamāḥ ||
die Affen von furchterregender Schnelligkeit, die auf dem großen roten Berg, wie die junge Sonne gefärbt, dort Honigwein trinken,
Wort für Wort taruṇa āditya varṇāḥ ca und von der Farbe der jungen Sonne parvate ye mahāaruṇe die auf dem großen roten Berg sind pibaṃto madhu maireyam Honigwein trinkend bhīma vegāḥ plavaṃgamāḥ die Affen von furchtbarer Schnelligkeit vaneṣu ca suramyeṣu sugandhiṣu mahatsu ca |
tāpasa āśrama ramyeṣu vana anteṣu samaṃtataḥ ||
in überaus lieblichen, wohlduftenden, großen Wäldern, in den anmutigen Einsiedeleien der Asketen an den Waldrändern ringsum –
Wort für Wort vaneṣu ca suramyeṣu und in überaus lieblichen Wäldern sugandhiṣu mahatsu ca in wohlduftenden, großen tāpasa āśrama ramyeṣu in den anmutigen Asketen-Einsiedeleien vana anteṣu samaṃtataḥ an den Waldrändern ringsum tān tān tvam ānaya kṣipram pṛthivyām sarva vānarān |
sāma dāna ādibhiḥ kalpaiḥ vānaraiḥ vegavattaraiḥ ||
all diese Affen der Erde bringe eilends her, mit Mitteln wie Versöhnung und Geschenken, durch besonders schnelle Affen,
Wort für Wort tān tān tvam ānaya kṣipram bring diese und jene rasch her pṛthivyām sarva vānarān alle Affen der Erde sāma dāna ādibhiḥ kalpaiḥ mit Mitteln wie Versöhnung, Geschenk und so fort vānaraiḥ vegavattaraiḥ durch besonders schnelle Affen preṣitāḥ prathamam ye ca mayā ājñātāḥ mahājavāḥ |
tvaraṇa artham tu bhūyaḥ tvam saṃpreṣaya harīśvarān ||
und die von mir zuerst entsandten, überaus schnellen Boten seien beauftragt – schicke nochmals Affenfürsten, um sie zur Eile anzutreiben.
Wort für Wort preṣitāḥ prathamam ye ca und die zuerst entsandt wurden mayā ājñātāḥ mahājavāḥ von mir beauftragte, überaus schnelle tvaraṇa artham tu bhūyaḥ zum Zweck der Eile aber wiederum tvam saṃpreṣaya harīśvarān entsende du Affenfürsten ye prasaktāḥ ca kāmeṣu dīrgha sūtrāḥ ca vānarāḥ |
iha ānayasva tān śīghram sarvān eva kapīśvarān ||
Die Affen, die den Genüssen verhaftet und säumig sind – bring sie alle, sämtliche Affenfürsten, rasch hierher.
Wort für Wort ye prasaktāḥ ca kāmeṣu die den Begierden verhaftet sind dīrgha sūtrāḥ ca vānarāḥ und die säumigen Affen iha ānayasva tān śīghram bring sie rasch hierher sarvān eva kapīśvarān alle Affenfürsten ahobhiḥ daśabhiḥ ye ca na āgacchanti mama ājñayā |
hantavyāḥ te durātmāno rāja śāsana dūṣakāḥ ||
Wer aber binnen zehn Tagen nicht auf meinen Befehl hin kommt, jene bösgesinnten Verächter des Königsbefehls sind zu töten.
Wort für Wort ahobhiḥ daśabhiḥ ye ca und wer binnen zehn Tagen na āgacchanti mama ājñayā nicht auf meinen Befehl kommen hantavyāḥ te durātmāno jene Bösgesinnten sind zu töten rāja śāsana dūṣakāḥ als Verächter des Königsbefehls śatāni atha sahasrāṇi koṭyaḥ ca mama śāsanāt |
prayāntu kapi siṃhānām nidiśe mama ye sthitāḥ ||
Hunderte, Tausende und Koṭis der Affenlöwen, die unter meiner Herrschaft stehen, sollen auf meinen Befehl aufbrechen.
Wort für Wort śatāni atha sahasrāṇi Hunderte und Tausende koṭyaḥ ca mama śāsanāt und Koṭis auf meinen Befehl prayāntu kapi siṃhānām sollen aufbrechen von den Affenlöwen nidiśe mama ye sthitāḥ die in meinem Herrschaftsbereich stehen megha parvata saṃkāśāḥ chādayanta iva aṃbaram |
ghora rūpāḥ kapi śreṣṭhā yāntu mat śāsanāt itaḥ ||
Die besten Affen, wolken- und berggleich an Gestalt, den Himmel gleichsam verhüllend, von furchtbarem Aussehen, sollen von hier auf meinen Befehl aufbrechen.
Wort für Wort megha parvata saṃkāśāḥ wolken- und berggleich chādayanta iva aṃbaram gleichsam den Himmel verhüllend ghora rūpāḥ kapi śreṣṭhā furchtbar gestaltete, beste Affen yāntu mat śāsanāt itaḥ sollen von hier auf meinen Befehl gehen te gatijñā gatim gatvā pṛthivyām sarva vānarāḥ |
ānayaṃtu harīn sarvān tvaritāḥ śāsanān mama ||
Sie, die die Wege kennen, sollen ihres Weges auf der Erde ziehen und eilends auf meinen Befehl hin alle Affen herbeibringen.
Wort für Wort te gatijñā gatim gatvā sie, die Wegkundigen, ihren Weg gehend pṛthivyām sarva vānarāḥ alle Affen der Erde ānayaṃtu harīn sarvān sollen alle Affen herbeibringen tvaritāḥ śāsanān mama eilends auf meinen Befehl tasya vānara rājasya śrutvā vāyu suto vacaḥ |
dikṣu sarvāsu vikrāntān preṣayāmāsa vānarān ||
Als der Sohn des Windgottes das Wort des Affenkönigs vernommen hatte, entsandte er mutige Affen in alle Himmelsrichtungen.
Wort für Wort tasya vānara rājasya dieses Affenkönigs śrutvā vāyu suto vacaḥ das Wort hörend, der Windessohn dikṣu sarvāsu vikrāntān in alle Richtungen die Mutigen preṣayāmāsa vānarān entsandte er die Affen te padam viṣṇu vikrāntam patatri jyotiḥ adhvagāḥ |
prayātāḥ prahitā rājñā harayaḥ tu kṣaṇena vai ||
Jene vom König entsandten Affen zogen, gleich Vögeln und Gestirnen auf ihrer Bahn, im Nu über den weiten, von Viṣṇu durchschrittenen Raum dahin.
Wort für Wort te padam viṣṇu vikrāntam sie über den von Viṣṇu durchschrittenen Raum patatri jyotiḥ adhvagāḥ gleich Vögeln, auf der Bahn der Gestirne wandelnd prayātāḥ prahitā rājñā zogen dahin, vom König entsandt harayaḥ tu kṣaṇena vai die Affen fürwahr im Augenblick te samudreṣu giriṣu vaneṣu ca saraḥsu ca |
vānarā vānarān sarvān rāma hetoḥ acodayan ||
An Meeren, Bergen, Wäldern und Seen trieben jene Affen um Rāmas willen alle anderen Affen an.
Wort für Wort te samudreṣu giriṣu sie an Meeren, an Bergen vaneṣu ca saraḥsu ca und an Wäldern und Seen vānarā vānarān sarvān die Affen alle Affen rāma hetoḥ acodayan trieben um Rāmas willen an mṛtyu kāla upamasya ājñām rāja rājasya vānarāḥ |
sugrīvasya āyayuḥ śrutvā sugrīva bhaya śankitāḥ ||
Als die Affen den Befehl Sugrīvas, des Königs der Könige, der dem Todesgott gleicht, vernommen hatten, kamen sie voller Furcht vor Sugrīvas Zorn herbei.
Wort für Wort mṛtyu kāla upamasya des dem Tod zur Zeit gleichenden ājñām rāja rājasya vānarāḥ den Befehl des Königs der Könige, die Affen sugrīvasya āyayuḥ śrutvā hörend, kamen sie zu Sugrīva sugrīva bhaya śankitāḥ in Furcht vor Sugrīvas Zorn tataḥ te aṃjana saṃkāśā gireḥ tasmāt mahājavāḥ |
tisraḥ koṭyaḥ plavaṃgānām niryayur yatra rāghavaḥ ||
Da zogen dreißig Millionen jener Affen, dunkel wie Augenschwarz und von großer Schnelligkeit, von jenem Berg herbei, dorthin, wo der Rāghava weilte.
Wort für Wort tataḥ te aṃjana saṃkāśā dann jene, dem Augenschwarz gleichenden gireḥ tasmāt mahājavāḥ von jenem Berg, die überaus Schnellen tisraḥ koṭyaḥ plavaṃgānām drei Koṭis von Affen niryayur yatra rāghavaḥ zogen aus dorthin, wo der Rāghava war astam gacchati yatra arkaḥ tasmin girivare ratāḥ |
saṃtapta hema varṇa ābhā tasmāt koṭyo daśa cyutāḥ ||
Von jenem herrlichen Berg, wo die Sonne untergeht, wo sie sich aufhalten, zogen zehn Koṭis von der Farbe glühenden Goldes aus.
Wort für Wort astam gacchati yatra arkaḥ wo die Sonne untergeht tasmin girivare ratāḥ auf jenem herrlichen Berg wohnhaft saṃtapta hema varṇa ābhā von der Farbe glühenden Goldes tasmat koṭyo daśa cyutāḥ von dort zogen zehn Koṭis fort kailāsa śikharebhyaḥ ca siṃha kesara varcasām |
tataḥ koṭi sahasrāṇi vānarāṇām samāgaman ||
Und von den Gipfeln des Kailāsa kamen tausend Koṭis von Affen zusammen, glänzend wie die Mähne des Löwen.
Wort für Wort kailāsa śikharebhyaḥ ca und von den Gipfeln des Kailāsa siṃha kesara varcasām von löwenmähnenähnlichem Glanz tataḥ koṭi sahasrāṇi dann tausend Koṭis vānarāṇām samāgaman der Affen kamen zusammen phala mūlena jīvanto himavantam upāśritāḥ |
teṣām koṭi sahasrāṇām sahasram samavartata ||
Von den Affen, die von Früchten und Wurzeln lebten und den Himavat bewohnten, kam ein Tausend von Tausenden von Koṭis zustande.
Wort für Wort phala mūlena jīvanto von Frucht und Wurzel lebend himavantam upāśritāḥ den Himavat bewohnend teṣām koṭi sahasrāṇām von diesen tausend Koṭis sahasram samavartata wurde ein Tausend aṃgāraka samānānām bhīmānām bhīma karmaṇām |
viṃdhyāt vānara koṭīnām sahasrāṇi apatan drutam ||
Vom Vindhya-Gebirge stürzten eilends Tausende von Koṭis furchtbarer, glühkohlengleicher Affen furchtbarer Taten herbei.
Wort für Wort aṃgāraka samānānām glühkohlengleicher bhīmānām bhīma karmaṇām furchtbarer, von furchtbaren Taten viṃdhyāt vānara koṭīnām vom Vindhya, von Affen-Koṭis sahasrāṇi apatan drutam fielen Tausende eilends herbei kṣīra uda velā nilayāḥ tamāla vana vāsinaḥ |
nāri kela aśanāḥ caiva teṣām saṃkhyā na vidyate ||
Von denen, die am Gestade des Milchmeeres wohnen, in Tamāla-Wäldern hausen und sich von Kokosnüssen nähren, gibt es keine Zahl.
Wort für Wort kṣīra uda velā nilayāḥ am Gestade des Milchmeer-Wassers wohnend tamāla vana vāsinaḥ in Tamāla-Wäldern hausend nāri kela aśanāḥ caiva und sich von Kokosnüssen nährend teṣām saṃkhyā na vidyate von ihnen gibt es keine Zahl vanebhyo gahvarebhyaḥ ca saritbhyaḥ ca mahābalāḥ |
āgacchat vānarī senā pibanti iva divā karam ||
Aus Wäldern, Schluchten und Flüssen kam das gewaltige Affenheer herbei, das gleichsam die Sonne selbst zu verschlingen schien.
Wort für Wort vanebhyo gahvarebhyaḥ ca aus Wäldern und aus Schluchten saritbhyaḥ ca mahābalāḥ und aus Flüssen, die Gewaltigen āgacchat vānarī senā kam das Affenheer herbei pibanti iva divā karam als tränke es gleichsam die Sonne ye tu tvarayitum yātā vānarāḥ sarva vānarān |
te vīrā himavat śaile dadṛśuḥ tam mahādrumam ||
Jene Affen aber, die ausgezogen waren, um alle Affen anzutreiben, jene Helden erblickten auf dem Himavat-Gebirge jenen großen Baum.
Wort für Wort ye tu tvarayitum yātā die aber gezogen waren, um anzutreiben vānarāḥ sarva vānarān die Affen, alle Affen te vīrā himavat śaile jene Helden auf dem Himavat-Berg dadṛśuḥ tam mahādrumam erblickten jenen großen Baum tasmin giri vare puṇye yajño māheśvaraḥ purā |
sarva deva manaḥ toṣo babhūva su manoramaḥ ||
Auf jenem heiligen, herrlichen Berg war einst ein Opfer Śivas gewesen, das allen Göttern Freude bereitete und höchst anmutig war.
Wort für Wort tasmin giri vare puṇye auf jenem herrlichen, heiligen Berg yajño māheśvaraḥ purā ein Opfer des großen Herrn (Śiva) einst sarva deva manaḥ toṣo der Freude allen Götterherzen babhūva su manoramaḥ war überaus anmutig anna nisyaṃda jātāni mūlāni ca phalāni ca |
amṛta svādu kalpāni dadṛśuḥ tatra vānarāḥ ||
Dort sahen die Affen Wurzeln und Früchte, die aus jenem Speiseerguss entstanden waren, süß wie Ambrosia.
Wort für Wort anna nisyaṃda jātāni aus dem Ausfluss der Speise entstandene mūlāni ca phalāni ca Wurzeln und Früchte amṛta svādu kalpāni süß gleich Ambrosia dadṛśuḥ tatra vānarāḥ sahen dort die Affen tat anna saṃbhavam divyam phalam mūlam manoharam |
yaḥ kaścit sakṛt aśnāti māsam bhavati tarpitaḥ ||
Wer auch immer von jener göttlichen, aus der Speise entstandenen, herzerfreuenden Frucht und Wurzel auch nur einmal isst, ist einen Monat lang gesättigt.
Wort für Wort tat anna saṃbhavam divyam jenes göttliche, aus Speise entstandene phalam mūlam manoharam herzerfreuende Frucht und Wurzel yaḥ kaścit sakṛt aśnāti wer auch immer einmal davon isst māsam bhavati tarpitaḥ ist einen Monat lang gesättigt tāni mūlāni divyāni phalāni ca phala aśanāḥ |
auṣadhāni ca divyāni jagṛhur hari puṃgavāḥ ||
Jene göttlichen Wurzeln und Früchte, und ebenso göttliche Heilkräuter, nahmen die stierähnlichen Affen, die von Früchten leben, an sich.
Wort für Wort tāni mūlāni divyāni jene göttlichen Wurzeln phalāni ca phala aśanāḥ und Früchte, die Fruchtesser auṣadhāni ca divyāni und die göttlichen Heilkräuter jagṛhur hari puṃgavāḥ nahmen die stierähnlichen Affen an sich tasmāt ca yajña āyatanāt puṣpāṇi surabhīṇi ca |
āninyur vānarā gatvā sugrīva priya kāraṇāt ||
Und von jener Opferstätte brachten die Affen, dorthin gezogen, wohlduftende Blumen mit, um Sugrīva eine Freude zu bereiten.
Wort für Wort tasmāt ca yajña āyatanāt und von jener Opferstätte puṣpāṇi surabhīṇi ca und wohlduftende Blumen āninyur vānarā gatvā brachten die Affen, dorthin gegangen sugrīva priya kāraṇāt um Sugrīva eine Freude zu bereiten te tu sarve harivarāḥ pṛthivyām sarva vānarān |
saṃcodayitvā tvaritam yūthānām jagmur agrataḥ ||
Jene besten Affen aber, nachdem sie eilends alle Affen der Erde angetrieben hatten, zogen an die Spitze der Herden.
Wort für Wort te tu sarve harivarāḥ sie aber, alle besten Affen pṛthivyām sarva vānarān alle Affen der Erde saṃcodayitvā tvaritam eilends antreibend yūthānām jagmur agrataḥ zogen an die Spitze der Herden te tu tena muhūrtena kapayaḥ śīghra cāriṇaḥ |
kiṣkiṃdhām tvarayā prāptāḥ sugrīvo yatra vānaraḥ ||
Jene raschwandelnden Affen aber erreichten in kürzester Zeit eilends Kiṣkindhā, wo der Affe Sugrīva weilte.
Wort für Wort te tu tena muhūrtena sie aber in jenem Augenblick kapayaḥ śīghra cāriṇaḥ die raschwandelnden Affen kiṣkiṃdhām tvarayā prāptāḥ erreichten eilends Kiṣkindhā sugrīvo yatra vānaraḥ wo der Affe Sugrīva war te gṛhītvā oṣadhīḥ sarvāḥ phala mūlam ca vānarāḥ |
tam pratigrāhayāmāsur vacanam ca idam abruvan ||
Jene Affen, die alle Heilkräuter, Früchte und Wurzeln mitgebracht hatten, ließen ihn diese entgegennehmen und sprachen dieses Wort:
Wort für Wort te gṛhītvā oṣadhīḥ sarvāḥ sie, alle Heilkräuter genommen habend phala mūlam ca vānarāḥ und Frucht und Wurzel, die Affen tam pratigrāhayāmāsur ließen ihn dies entgegennehmen vacanam ca idam abruvan und sprachen dieses Wort sarve parisṛtāḥ śailāḥ saritaḥ ca vanāni ca |
pṛthivyām vānarāḥ sarve śāsanāt upayānti te ||
Alle Berge, Flüsse und Wälder sind durchstreift worden; alle Affen der Erde kommen nun auf deinen Befehl herbei.
Wort für Wort sarve parisṛtāḥ śailāḥ alle Berge sind durchstreift worden saritaḥ ca vanāni ca und Flüsse und Wälder pṛthivyām vānarāḥ sarve alle Affen der Erde śāsanāt upayānti te kommen auf deinen Befehl herbei evam śrutvā tato hṛṣṭaḥ sugrīvaḥ plavaga adhipaḥ |
pratijagrāha ca prītaḥ teṣām sarvam upāyanam ||
Als Sugrīva, der Herrscher der Affen, dies vernommen hatte, war er hocherfreut und nahm voll Freude all ihre Gabe entgegen.
Wort für Wort evam śrutvā tato hṛṣṭaḥ dies hörend, war er dann erfreut sugrīvaḥ plavaga adhipaḥ Sugrīva, der Herrscher der Affen pratijagrāha ca prītaḥ und nahm voller Freude entgegen teṣām sarvam upāyanam all ihre Gabe
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