Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Kiṣkindhākāṇḍa

Sarga 42: Paścima Diśā Nirūpaṇam Die Beschreibung der westlichen Himmelsrichtung

tataḥ prasthāpya sugrīvaḥ tān harīn dakṣiṇām diśam | abravit megha saṃkāśam suśeṣaṇam nāma vānaram |

Nachdem Sugrīva jene Affen in die südliche Richtung entsandt hatte, sprach er zu dem wolkengleichen Affen namens Suṣeṇa:

Wort für Wort
tataḥ prasthāpya sugrīvaḥ
dann, entsendend, Sugrīva
tān harīn dakṣiṇām diśam
jene Affen in die südliche Richtung
abravit megha saṃkāśam
sprach er zu dem wolkengleichen
suśeṣaṇam nāma vānaram
dem Affen namens Suṣeṇa

tārāyāḥ pitaram rājā śvaśuram bhīma vikramam | abravīt prāṃjaliḥ vākyam abhigamya praṇamya ca |

Der König sprach zu Tārās Vater, seinem Schwiegervater, von furchtbarer Kraft, sich ihm nähernd und sich verneigend, mit gefalteten Händen dieses Wort:

Wort für Wort
tārāyāḥ pitaram rājā
der König zu Tārās Vater
śvaśuram bhīma vikramam
dem Schwiegervater, von furchtbarer Kraft
abravīt prāṃjaliḥ vākyam
sprach mit gefalteten Händen ein Wort
abhigamya praṇamya ca
sich nähernd und sich verneigend

maharṣi putram mārīcam arciṣmantam mahākapim | vṛtam kapivaraiḥ śūraiḥ mahendra sadṛśam dyutim | buddhi vikrama sampannān vainateya sama dyutim | marīci putrān mārīcān arcirmālyān mahabalān | ṛṣi putrān ca tān sarvān pratīcīm ādiśat diśam |

Zu Mārīca, dem Sohn des großen Weisen, dem strahlenden großen Affen, umgeben von tapferen besten Affen, an Glanz dem großen Indra gleich – und zu den mit Weisheit und Tapferkeit begabten, an Glanz dem Sohn der Vinatā gleichenden Söhnen Marīcis, den Mārīcas, Arcirmālas, den überaus Starken – und all jenen Söhnen der Weisen wies er die westliche Richtung an.

Wort für Wort
maharṣi putram mārīcam
zu Mārīca, dem Sohn des großen Weisen
arciṣmantam mahākapim
dem strahlenden großen Affen
vṛtam kapivaraiḥ śūraiḥ
umgeben von tapferen besten Affen
mahendra sadṛśam dyutim
an Glanz dem großen Indra gleich
buddhi vikrama sampannān
mit Weisheit und Tapferkeit begabt
vainateya sama dyutim
an Glanz dem Sohn der Vinatā gleich
marīci putrān mārīcān
den Söhnen Marīcis, den Mārīcas
arcirmālyān mahabalān
den Arcirmālas, den überaus Starken
ṛṣi putrān ca tān sarvān
und all jenen Söhnen der Weisen
pratīcīm ādiśat diśam
wies er die westliche Richtung an

dvābhyām śata sahasrābhyām kapīnām kapi sattamāḥ | suśeṣaṇa pramukhā yūyam vaidehīm parimārgatha |

„Mit zweihunderttausend Affen, ihr Besten der Affen, ihr, an eurer Spitze Suṣeṇa, sucht überall nach der Vaidehī!

Wort für Wort
dvābhyām śata sahasrābhyām
mit zweihunderttausend
kapīnām kapi sattamāḥ
von Affen, ihr Besten der Affen
suśeṣaṇa pramukhā yūyam
ihr, an eurer Spitze Suṣeṇa
vaidehīm parimārgatha
sucht überall nach der Vaidehī

saurāṣṭrān saha bāhlīkān caṃdracitrān tathaiva ca | sphītān jana padān ramyān vipulāni purāṇi ca | puṃnāga gahanam kukṣim vakula uddālaka ākulam | tathā ketaka khaṇḍān ca mārgadhvam hari puṃgavāḥ |

Durchsucht Saurāṣṭra samt Bāhlīka und ebenso Candracitra, die blühenden, lieblichen Länder und weiten Städte, das dichte Puṃnāga-Küstengebiet, den mit Vakula- und Uddālaka-Bäumen bewachsenen Küstenstrich und ebenso die Ketaka-Wälder, o ihr Besten der Affen!

Wort für Wort
saurāṣṭrān saha bāhlīkān
Saurāṣṭra samt Bāhlīka
caṃdracitrān tathaiva ca
und ebenso Candracitra
sphītān jana padān ramyān
die blühenden, lieblichen Länder
vipulāni purāṇi ca
und die weiten Städte
puṃnāga gahanam kukṣim
das dichte Puṃnāga-Küstengebiet
vakula uddālaka ākulam
bewachsen mit Vakula und Uddālaka
tathā ketaka khaṇḍān ca
und ebenso die Ketaka-Wälder
mārgadhvam hari puṃgavāḥ
durchsucht, o ihr Besten der Affen

pratyak sroto vahāḥ caiva nadyaḥ śītajalāḥ śivāḥ | tāpasānām araṇyāni kāṃtārā girayaḥ ca ye | tatra sthalīḥ maruprāyā ati ucca śikharāḥ śilāḥ | giri jāla āvṛtām durgām mārgitvā paścimām diśam | tataḥ paścimam āgamya samudram draṣṭum arhatha | timi nakra ākula jalam gatvā drakṣyatha vānarāḥ |

Sucht auch die nach Westen fließenden Flüsse mit kühlem, wohltuendem Wasser, die Wälder der Asketen, die Wildnisse und Berge, dort die sandigen, wüstenähnlichen Landstriche mit überaus hohen felsigen Gipfeln – und nachdem ihr die von Bergnetzen durchzogene, unwegsame westliche Richtung durchsucht habt, sollt ihr weiter nach Westen ziehen und den Ozean aufsuchen; dorthin gelangt, werdet ihr, o Affen, das von Walen und Krokodilen erfüllte Wasser erblicken.

Wort für Wort
pratyak sroto vahāḥ caiva
und auch die nach Westen fließenden
nadyaḥ śītajalāḥ śivāḥ
Flüsse mit kühlem, wohltuendem Wasser
tāpasānām araṇyāni
die Wälder der Asketen
kāṃtārā girayaḥ ca ye
und die Wildnisse und Berge
tatra sthalīḥ maruprāyā
dort die sandigen, wüstenähnlichen Landstriche
ati ucca śikharāḥ śilāḥ
mit überaus hohen felsigen Gipfeln
giri jāla āvṛtām durgām
die von Bergnetzen durchzogene, unwegsame
mārgitvā paścimām diśam
die westliche Richtung durchsucht habend
tataḥ paścimam āgamya
dann nach Westen gelangend
samudram draṣṭum arhatha
sollt ihr den Ozean aufsuchen
timi nakra ākula jalam
das von Walen und Krokodilen erfüllte Wasser
gatvā drakṣyatha vānarāḥ
dorthin gelangt, werdet ihr sehen, o Affen

tataḥ ketaka khaṇḍeṣu tamāla gahaneṣu ca | kapayo vihariṣyanti nārikela vaneṣu ca |

Dann werden die Affen sich in den Ketaka-Hainen, in den Tamāla-Dickichten und in den Kokospalmenwäldern vergnügen,

Wort für Wort
tataḥ ketaka khaṇḍeṣu
dann in den Ketaka-Hainen
tamāla gahaneṣu ca
und in den Tamāla-Dickichten
kapayo vihariṣyanti
werden sich die Affen vergnügen
nārikela vaneṣu ca
und in den Kokospalmenwäldern

tatra sītām ca mārgadhvam nilayam rāvaṇasya ca | velātala niveṣṭeṣu parvateṣu vaneṣu ca | muracī pattanam caiva ramyam caiva jaṭā puram | avaṃtīm aṃgalepām ca tathā ca alakṣitam vanam | rāṣṭrāṇi ca viśālāni pattanāni tataḥ tataḥ |

und dort nach Sītā und der Wohnstatt Rāvaṇas suchen, in den am Küstenstrand gelegenen Bergen und Wäldern, in der Stadt Muracī sowie der lieblichen Stadt Jaṭāpura, in Avantī, Aṅgalepā und ebenso im unbemerkten Wald, in den weiten Reichen und Städten überallhin.

Wort für Wort
tatra sītām ca mārgadhvam
dort sollt ihr nach Sītā suchen
nilayam rāvaṇasya ca
und nach der Wohnstatt Rāvaṇas
velātala niveṣṭeṣu
in den am Küstenstrand gelegenen
parvateṣu vaneṣu ca
in Bergen und Wäldern
muracī pattanam caiva
und in der Stadt Muracī
ramyam caiva jaṭā puram
und ebenso in der lieblichen Stadt Jaṭāpura
avaṃtīm aṃgalepām ca
in Avantī und Aṅgalepā
tathā ca alakṣitam vanam
und ebenso im unbemerkten Wald
rāṣṭrāṇi ca viśālāni
und in den weiten Reichen
pattanāni tataḥ tataḥ
und Städten überallhin

siṃdhu sāgarayoḥ caiva saṃgame tatra parvataḥ | mahān hema giriḥ nāma śata śṛṃgo mahādrumaḥ |

Am Zusammenfluss von Sindhu und Meer liegt dort ein großer Berg namens Hemagiri, mit hundert Gipfeln, mit gewaltigen Bäumen,

Wort für Wort
siṃdhu sāgarayoḥ caiva
von Sindhu und Meer
saṃgame tatra parvataḥ
am Zusammenfluss dort ein Berg
mahān hema giriḥ nāma
der große Berg namens Hemagiri
śata śṛṃgo mahādrumaḥ
mit hundert Gipfeln, mit gewaltigen Bäumen

tatra prastheṣu ramyeṣu siṃhāḥ pakṣa gamāḥ sthitāḥ | timi matsya gajāmb caiva nīḍāni āropayanti te |

dort weilen auf den lieblichen Hochebenen geflügelte Löwen, die Wale, Fische und Elefanten in ihre Nester hinauftragen.

Wort für Wort
tatra prastheṣu ramyeṣu
dort auf den lieblichen Hochebenen
siṃhāḥ pakṣa gamāḥ sthitāḥ
weilen geflügelte Löwen
timi matsya gajāmb caiva
Wale, Fische und Elefanten
nīḍāni āropayanti te
tragen sie in ihre Nester hinauf

tāni nīḍāni siṃhānām giri śṛṃga gatāḥ ca ye | dṛptāḥ tṛptāḥ ca mātaṃgāḥ toyada svana niḥsvanāḥ | vicaranti viśāle asmin toya pūrṇe samantataḥ |

Jene Nester der Löwen auf den Berggipfeln, und die stolzen, gesättigten, wie Regenwolken dröhnenden Elefanten wandern ringsum in diesem weiten, wasserreichen Gebiet umher.

Wort für Wort
tāni nīḍāni siṃhānām
jene Nester der Löwen
giri śṛṃga gatāḥ ca ye
die sich auf den Berggipfeln befinden
dṛptāḥ tṛptāḥ ca mātaṃgāḥ
und die stolzen, gesättigten Elefanten
toyada svana niḥsvanāḥ
wie Regenwolken dröhnend
vicaranti viśāle asmin
wandern in diesem weiten
toya pūrṇe samantataḥ
wasserreichen Gebiet ringsum umher

tasya śṛṃgam diva sparśam kāṃcanam citra pādapam | sarvam āśu vicetavyam kapibhiḥ kāma rūpibhiḥ |

Dessen himmelsberührender, goldener, mit mannigfaltigen Bäumen bewachsener Gipfel soll rasch von den nach Belieben gestaltwandelnden Affen durchsucht werden.

Wort für Wort
tasya śṛṃgam diva sparśam
dessen himmelsberührender Gipfel
kāṃcanam citra pādapam
golden, mit mannigfaltigen Bäumen
sarvam āśu vicetavyam
soll ganz rasch durchsucht werden
kapibhiḥ kāma rūpibhiḥ
von den nach Belieben gestaltwandelnden Affen

koṭim tatra samudre tu kāṃcanīm śata yojanam | durdarśām pāriyātrasya gatā drakṣyatha vānarāḥ |

Dort im Meer, hundert Yojanas entfernt, werdet ihr, dorthin gelangt, den schwer erblickbaren goldenen Gipfel des Pāriyātra erblicken, o Affen.

Wort für Wort
koṭim tatra samudre tu
dort im Meer den Gipfel
kāṃcanīm śata yojanam
den goldenen, hundert Yojanas entfernt
durdarśām pāriyātrasya
den schwer erblickbaren des Pāriyātra
gatā drakṣyatha vānarāḥ
dorthin gelangt, werdet ihr sehen, o Affen

koṭyaḥ tatra caturviṃśat gaṃdharvāṇām tarasvinām | vasanti agni nikāśānām ghorāṇām kāma rūpiṇām |

Dort wohnen vierundzwanzig Koṭis von schnellen, feuergleichen, furchtbaren, nach Belieben gestaltwandelnden Gandharven,

Wort für Wort
koṭyaḥ tatra caturviṃśat
dort vierundzwanzig Koṭis
gaṃdharvāṇām tarasvinām
von schnellen Gandharven
vasanti agni nikāśānām
es wohnen die feuergleichen
ghorāṇām kāma rūpiṇām
furchtbaren, nach Belieben gestaltwandelnden

pāvaka arciḥ pratīkāśāḥ samavetāḥ samantataḥ | na ati āsādayitvāḥ te vānaraiḥ bhīma vikramaiḥ |

von der Gestalt der Feuerflamme, ringsum versammelt; sie dürfen von den Affen von furchtbarer Kraft nicht allzu sehr angegriffen werden.

Wort für Wort
pāvaka arciḥ pratīkāśāḥ
von der Gestalt der Feuerflamme
samavetāḥ samantataḥ
ringsum versammelt
na ati āsādayitvāḥ te
sie sollen nicht allzu sehr angegriffen werden
vānaraiḥ bhīma vikramaiḥ
von den Affen von furchtbarer Kraft

na adeyam ca phalam tasmāt deśāt kiṃcit plavaṃgamaiḥ | durāsadā hi te vīrāḥ sattvavanto mahābalāḥ | phala mūlāni te tatra rakṣante bhīma vikramāḥ |

Auch soll von den Affen keinerlei Frucht aus jenem Gebiet genommen werden; denn jene Helden, von Kraft und Mut, überaus stark, sind schwer anzugreifen; sie bewachen dort, von furchtbarer Tapferkeit, die Früchte und Wurzeln.

Wort für Wort
na adeyam ca phalam
auch soll keine Frucht genommen werden
tasmāt deśāt kiṃcit plavaṃgamaiḥ
von jenem Gebiet, irgendetwas, von den Affen
durāsadā hi te vīrāḥ
denn jene Helden sind schwer anzugreifen
sattvavanto mahābalāḥ
von Kraft und Mut, überaus stark
phala mūlāni te tatra
die Früchte und Wurzeln dort
rakṣante bhīma vikramāḥ
bewachen sie, von furchtbarer Tapferkeit

tatra yatnaḥ ca kartavyo mārgitavyā ca jānakī | na hi tebhyo bhayam kiṃcit kapitvam anuvartatām |

Dort soll Sorgfalt geübt und nach Jānakī gesucht werden; denn für die, die als Affen auftreten, gibt es von ihnen keinerlei Gefahr.

Wort für Wort
tatra yatnaḥ ca kartavyo
dort soll Sorgfalt geübt werden
mārgitavyā ca jānakī
und nach Jānakī gesucht werden
na hi tebhyo bhayam kiṃcit
denn es gibt von ihnen keine Gefahr
kapitvam anuvartatām
für die, die ihr Affentum bewahren

tatra vaidūrya varṇābho vajra saṃsthāna saṃsthitaḥ | nānā druma latā ākīrṇo vajraḥ nāma mahāgiriḥ | śrīmān samuditaḥ tatra yojanānām śatam samam | guhāḥ tatra vicetavyāḥ prayatnena plavaṃgamaiḥ |

Dort liegt der große Berg namens Vajra, von der Farbe des Beryll, in Diamantgestalt, bedeckt mit mannigfaltigen Bäumen und Ranken, glanzvoll, hundert Yojanas hoch aufragend; seine Höhlen sollen dort von den Affen mit Sorgfalt durchsucht werden.

Wort für Wort
tatra vaidūrya varṇābho
dort, von der Farbe des Beryll
vajra saṃsthāna saṃsthitaḥ
in Diamantgestalt befindlich
nānā druma latā ākīrṇo
bedeckt mit mannigfaltigen Bäumen und Ranken
vajraḥ nāma mahāgiriḥ
der große Berg namens Vajra
śrīmān samuditaḥ tatra
glanzvoll, dort aufragend
yojanānām śatam samam
hundert Yojanas hoch
guhāḥ tatra vicetavyāḥ
die Höhlen sollen dort durchsucht werden
prayatnena plavaṃgamaiḥ
mit Sorgfalt von den Affen

catur bhāge samudrasya cakravān nāma parvataḥ | tatra cakram sahasrāram nirmitam viśvakarmaṇā |

Im vierten Teil des Meeres liegt der Berg namens Cakravān; dort ist ein tausendspeichiges Rad, von Viśvakarman erschaffen,

Wort für Wort
catur bhāge samudrasya
im vierten Teil des Meeres
cakravān nāma parvataḥ
der Berg namens Cakravān
tatra cakram sahasrāram
dort ein tausendspeichiges Rad
nirmitam viśvakarmaṇā
von Viśvakarman erschaffen

tatra paṃcajanam hatvā hayagrīvam ca dānavam | ājahāra tataḥ cakram śaṃkham ca puruṣottamaḥ |

dort, nachdem er den Dānava Pañcajana und Hayagrīva getötet hatte, nahm der höchste Purusha jenes Rad und die Muschel an sich.

Wort für Wort
tatra paṃcajanam hatvā
dort, Pañcajana getötet habend
hayagrīvam ca dānavam
und den Dānava Hayagrīva
ājahāra tataḥ cakram
nahm er dann das Rad an sich
śaṃkham ca puruṣottamaḥ
und die Muschel, der höchste Purusha

tasya sānuṣu ramyeṣu viśālāsu guhāsu ca | rāvaṇaḥ saha vaidehyā mārgitavyaḥ tataḥ tataḥ |

Auf dessen lieblichen Hängen und in den weiten Höhlen soll überall nach Rāvaṇa zusammen mit der Vaidehī gesucht werden.

Wort für Wort
tasya sānuṣu ramyeṣu
auf dessen lieblichen Hängen
viśālāsu guhāsu ca
und in den weiten Höhlen
rāvaṇaḥ saha vaidehyā
nach Rāvaṇa mit der Vaidehī
mārgitavyaḥ tataḥ tataḥ
soll überallhin gesucht werden

yojanāni catuḥ ṣaṣṭiḥ varāho nāma parvataḥ | suvarṇa śṛṃgaḥ sumahān agādhe varuṇa ālaye |

Vierundsechzig Yojanas entfernt liegt der Berg namens Varāha, mit goldenem Gipfel, überaus groß, im unergründlichen Wohnsitz Varuṇas,

Wort für Wort
yojanāni catuḥ ṣaṣṭiḥ
vierundsechzig Yojanas entfernt
varāho nāma parvataḥ
der Berg namens Varāha
suvarṇa śṛṃgaḥ sumahān
mit goldenem Gipfel, überaus groß
agādhe varuṇa ālaye
im unergründlichen Wohnsitz Varuṇas

tatra prāk jyotiṣam nāma jātarūpamayam puram | yasmin vasati duṣṭa ātmā narako nāma dānavaḥ |

dort liegt die goldene Stadt namens Prāgjyotiṣa, in der der bösgesinnte Dānava namens Naraka wohnt.

Wort für Wort
tatra prāk jyotiṣam nāma
dort, namens Prāgjyotiṣa
jātarūpamayam puram
die goldene Stadt
yasmin vasati duṣṭa ātmā
in der der bösgesinnte wohnt
narako nāma dānavaḥ
der Dānava namens Naraka

tatra sānuṣu ramyeṣu viśālāsu guhāsu ca | rāvaṇaḥ saha vaidehyā mārgitavyaḥ tataḥ tataḥ |

Auf dessen lieblichen Hängen und in den weiten Höhlen soll überall nach Rāvaṇa zusammen mit der Vaidehī gesucht werden.

Wort für Wort
tatra sānuṣu ramyeṣu
dort auf den lieblichen Hängen
viśālāsu guhāsu ca
und in den weiten Höhlen
rāvaṇaḥ saha vaidehyā
nach Rāvaṇa mit der Vaidehī
mārgitavyaḥ tataḥ tataḥ
soll überallhin gesucht werden

tam atikramya śailendram kāṃcanān antara darśanam | parvataḥ sarva sauvarṇo dhārā prasravaṇa āyutaḥ |

Jenseits jenes Bergfürsten, dessen goldenes Inneres sichtbar ist, liegt ein ganz goldener Berg, reich an Wasserfällen und Quellen,

Wort für Wort
tam atikramya śailendram
jenseits jenes Bergfürsten
kāṃcanān antara darśanam
dessen goldenes Inneres sichtbar ist
parvataḥ sarva sauvarṇo
ein ganz goldener Berg
dhārā prasravaṇa āyutaḥ
reich an Wasserfällen und Quellen

tam gajāḥ ca varāhāḥ ca siṃhā vyāghrāḥ ca sarvataḥ | abhigarjanti satatam tena śabdena darpitāḥ |

den Elefanten, Eber, Löwen und Tiger von allen Seiten beständig anbrüllen, von jenem Getöse stolzgemacht.

Wort für Wort
tam gajāḥ ca varāhāḥ ca
ihn Elefanten und Eber
siṃhā vyāghrāḥ ca sarvataḥ
Löwen und Tiger von allen Seiten
abhigarjanti satatam
brüllen beständig an
tena śabdena darpitāḥ
von jenem Getöse stolzgemacht

yasmin hari hayaḥ śrīmān mahendraḥ pākaśāsanaḥ | abhiṣiktaḥ surai rājā megho nāma sa parvataḥ |

Auf dem der glanzvolle, falbenpferdige große Indra, der Bestrafer des Pāka, von den Göttern zum König gesalbt wurde – jener Berg heißt Megha.

Wort für Wort
yasmin hari hayaḥ śrīmān
auf dem der glanzvolle, falbenpferdige
mahendraḥ pākaśāsanaḥ
der große Indra, der Bestrafer des Pāka
abhiṣiktaḥ surai rājā
zum König von den Göttern gesalbt
megho nāma sa parvataḥ
jener Berg heißt Megha

tam atikramya śailendram mahendra paripālitam | ṣaṣṭim giri sahasrāṇi kāṃcanāni gamiṣyatha | taruṇa āditya varṇāni bhrājamānāni sarvataḥ | jātarūpamayaiḥ vṛkṣaiḥ śobhitāni supuṣpitaiḥ |

Jenseits jenes von dem großen Indra behüteten Bergfürsten werdet ihr zu sechzigtausend goldenen Bergen gelangen, von der Farbe der jungen Sonne, ringsum erstrahlend, geschmückt mit goldenen, prächtig blühenden Bäumen.

Wort für Wort
tam atikramya śailendram
jenseits jenes Bergfürsten
mahendra paripālitam
vom großen Indra behütet
ṣaṣṭim giri sahasrāṇi
sechzigtausend Berge
kāṃcanāni gamiṣyatha
goldene, werdet ihr erreichen
taruṇa āditya varṇāni
von der Farbe der jungen Sonne
bhrājamānāni sarvataḥ
ringsum erstrahlend
jātarūpamayaiḥ vṛkṣaiḥ
mit goldenen Bäumen
śobhitāni supuṣpitaiḥ
geschmückt, prächtig blühend

teṣām madhye sthito rājā meruḥ uttama parvataḥ | ādityena prasannena śailo datta varaḥ purā |

In deren Mitte steht als König der höchste Berg Meru, dem vom gnädigen Sonnengott einst ein Segen verliehen wurde.

Wort für Wort
teṣām madhye sthito rājā
in deren Mitte steht als König
meruḥ uttama parvataḥ
der höchste Berg Meru
ādityena prasannena
vom gnädigen Sonnengott
śailo datta varaḥ purā
dem Berg wurde einst ein Segen verliehen

tena evam uktaḥ śailendraḥ sarva eva tvat āśrayāḥ | mat prasādāt bhaviṣyanti divā rātrau ca kāṃcanāḥ | tvayi ye ca api vatsyanti deva gandharva dānavāḥ | te bhaviṣyanti bhaktāḥ ca prabhayā kāṃcana prabhāḥ |

Von jenem wurde dem Bergfürsten so gesagt: „Alle, die bei dir Zuflucht suchen, werden durch meine Gnade bei Tag und bei Nacht golden sein; und die Götter, Gandharven und Dānavas, die bei dir wohnen werden, sie werden liebe Anhänger sein und durch meinen Glanz goldfarben erstrahlen.“

Wort für Wort
tena evam uktaḥ śailendraḥ
von jenem wurde dem Bergfürsten so gesagt
sarva eva tvat āśrayāḥ
alle, die bei dir Zuflucht suchen
mat prasādāt bhaviṣyanti
werden durch meine Gnade werden
divā rātrau ca kāṃcanāḥ
bei Tag und bei Nacht golden
tvayi ye ca api vatsyanti
und die bei dir wohnen werden
deva gandharva dānavāḥ
Götter, Gandharven und Dānavas
te bhaviṣyanti bhaktāḥ ca
sie werden liebe Anhänger sein
prabhayā kāṃcana prabhāḥ
und durch den Glanz goldfarben erstrahlen

viśvedevāḥ ca vasavo marutaḥ ca diva okasaḥ | āgatya paścimām saṃdhyām merum uttama parvatam | ādityam upatiṣṭhanti taiḥ ca sūryo abhipūjitaḥ | adṛśyaḥ sarva bhūtānām astam gacchati parvatam |

Die Viśvedevas, die Vasus und die Maruts, die Himmelsbewohner, kommen zur Abenddämmerung zum höchsten Berg Meru und warten dort der Sonne auf; und von ihnen verehrt, wird die Sonne, unsichtbar für alle Wesen, hinter jenem Berg untergehen.

Wort für Wort
viśvedevāḥ ca vasavo
die Viśvedevas und die Vasus
marutaḥ ca diva okasaḥ
und die Maruts, die Himmelsbewohner
āgatya paścimām saṃdhyām
zur Abenddämmerung kommend
merum uttama parvatam
zum höchsten Berg Meru
ādityam upatiṣṭhanti
warten sie der Sonne auf
taiḥ ca sūryo abhipūjitaḥ
und von ihnen wird die Sonne verehrt
adṛśyaḥ sarva bhūtānām
unsichtbar für alle Wesen
astam gacchati parvatam
geht sie hinter dem Berg unter

yojanānām sahasrāṇi daśa tāni divākaraḥ | muhūrta ardhena tam śīghram abhiyāti śila uccayam |

Jene zehntausend Yojanas legt die Sonne in einer halben Muhūrta rasch zurück und erreicht jenen Felsengipfel.

Wort für Wort
yojanānām sahasrāṇi daśa
zehntausend Yojanas
tāni divākaraḥ
diese die Sonne
muhūrta ardhena tam śīghram
in einer halben Muhūrta rasch
abhiyāti śila uccayam
erreicht sie jenen Felsengipfel

śṛṃge tasya mahat divyam bhavanam sūrya saṃnibham | prāsāda gaṇa saṃbādham vihitam viśvakarmaṇā |

Auf dessen Gipfel liegt eine große, göttliche, sonnengleiche Wohnstatt, dicht mit Palästen bebaut, von Viśvakarman erbaut,

Wort für Wort
śṛṃge tasya mahat divyam
auf dessen Gipfel die große, göttliche
bhavanam sūrya saṃnibham
Wohnstatt, sonnengleich
prāsāda gaṇa saṃbādham
dicht mit Palästen bebaut
vihitam viśvakarmaṇā
von Viśvakarman erbaut

śobhitam tarubhiḥ citraiḥ nānā pakṣi samākulaiḥ | niketam pāśa hastasya varuṇasya mahātmanaḥ |

geschmückt mit mannigfaltigen Bäumen, dicht bevölkert von vielerlei Vögeln – die Wohnstatt des Schlingenträgers, des hochgesinnten Varuṇa.

Wort für Wort
śobhitam tarubhiḥ citraiḥ
geschmückt mit mannigfaltigen Bäumen
nānā pakṣi samākulaiḥ
dicht bevölkert von vielerlei Vögeln
niketam pāśa hastasya
die Wohnstatt des Schlingenträgers
varuṇasya mahātmanaḥ
des hochgesinnten Varuṇa

antarā merum astam ca tālo daśa śirā mahān | jātarūpamayaḥ śrīmān bhrājate citra vedikaḥ |

Zwischen dem Meru und dem Untergangsberg erstrahlt eine große, zehnköpfige, goldene, glanzvolle Palme mit buntem Altar,

Wort für Wort
antarā merum astam ca
zwischen dem Meru und dem Untergangsberg
tālo daśa śirā mahān
die große, zehnköpfige Palme
jātarūpamayaḥ śrīmān
golden, glanzvoll
bhrājate citra vedikaḥ
erstrahlt mit buntem Altar

teṣu sarveṣu durgeṣu sarassu ca saritsu ca | rāvaṇaḥ saha vaidehyā mārgitavyaḥ tataḥ tataḥ |

In all diesen unwegsamen Gebieten, Seen und Flüssen soll überall nach Rāvaṇa zusammen mit der Vaidehī gesucht werden.

Wort für Wort
teṣu sarveṣu durgeṣu
in all diesen unwegsamen Gebieten
sarassu ca saritsu ca
und Seen und Flüssen
rāvaṇaḥ saha vaidehyā
nach Rāvaṇa mit der Vaidehī
mārgitavyaḥ tataḥ tataḥ
soll überallhin gesucht werden

yatra tiṣṭhati dharmajñaḥ tapasā svena bhāvitaḥ | meru sāvarṇir iti eṣa khyāto vai brahmaṇā samaḥ |

Wo der Rechtskundige weilt, durch seine eigene Askese geläutert, bekannt als Meru-Sāvarṇi, dem Brahmā gleich –

Wort für Wort
yatra tiṣṭhati dharmajñaḥ
wo der Rechtskundige weilt
tapasā svena bhāvitaḥ
durch seine eigene Askese geläutert
meru sāvarṇir iti eṣa
dieser, genannt Meru-Sāvarṇi
khyāto vai brahmaṇā samaḥ
bekannt, fürwahr dem Brahmā gleich

praṣṭavyo merusāvarṇiḥ maharṣiḥ sūrya saṃnibhaḥ | praṇamya śirasā bhūmau pravṛttim maithilīm prati |

Meru-Sāvarṇi, der große, sonnengleiche Weise, soll, nachdem ihr euch mit dem Haupt zur Erde verneigt habt, nach Nachricht über die Maithilī befragt werden.

Wort für Wort
praṣṭavyo merusāvarṇiḥ
Meru-Sāvarṇi soll befragt werden
maharṣiḥ sūrya saṃnibhaḥ
der große, sonnengleiche Weise
praṇamya śirasā bhūmau
nachdem ihr euch mit dem Haupt zur Erde verneigt habt
pravṛttim maithilīm prati
nach Nachricht über die Maithilī

etāvat jīva lokasya bhāskaro rajanī kṣaye | kṛtvā vitimiram sarvam astam gacchati parvatam |

So weit reicht die Welt der Lebenden; die Sonne, alles am Ende der Nacht von Dunkel befreit habend, geht hinter jenem Berg unter.

Wort für Wort
etāvat jīva lokasya
so weit die Welt der Lebenden
bhāskaro rajanī kṣaye
die Sonne, am Ende der Nacht
kṛtvā vitimiram sarvam
alles von Dunkel befreit habend
astam gacchati parvatam
geht sie hinter jenem Berg unter

etāvat vānaraiḥ śakyam gantum vānara puṃgavāḥ | abhāskaram amaryādam na jānīmaḥ tataḥ param |

So weit können die Affen gehen, o ihr Besten der Affen; was jenseits davon liegt, sonnenlos und grenzenlos, wissen wir nicht.

Wort für Wort
etāvat vānaraiḥ śakyam
so weit können die Affen
gantum vānara puṃgavāḥ
gehen, o ihr Besten der Affen
abhāskaram amaryādam
sonnenlos, grenzenlos
na jānīmaḥ tataḥ param
wissen wir nicht, was jenseits davon liegt

avagamya tu vaidehīm nilayam rāvaṇasya ca | astam parvatam āsādya pūrṇe māse nivartata |

Doch sobald ihr die Vaidehī und die Wohnstatt Rāvaṇas ausfindig gemacht habt, kehrt, wenn ihr den Untergangsberg erreicht habt, nach Ablauf eines vollen Monats um.

Wort für Wort
avagamya tu vaidehīm
doch sobald ihr die Vaidehī ausfindig gemacht habt
nilayam rāvaṇasya ca
und die Wohnstatt Rāvaṇas
astam parvatam āsādya
den Untergangsberg erreicht habend
pūrṇe māse nivartata
kehrt nach Ablauf eines vollen Monats um

ūrdhvam māsān na vastavyam vasan vadhyo bhaven mama | saha eva śūro yuṣmābhiḥ śvaśuro me gamiṣyati |

Länger als einen Monat sollt ihr nicht bleiben – wer bleibt, verwirkt sein Leben durch mich. Der tapfere Schwiegervater wird mit euch selbst mitziehen.

Wort für Wort
ūrdhvam māsān na vastavyam
länger als einen Monat soll nicht geblieben werden
vasan vadhyo bhaven mama
wer bleibt, verwirkt durch mich sein Leben
saha eva śūro yuṣmābhiḥ
zusammen mit euch, der Tapfere
śvaśuro me gamiṣyati
mein Schwiegervater wird mitziehen

śrotavyam sarvam etasya bhavadbhiḥ diṣṭa kāribhiḥ | guruḥ eṣa mahābāhuḥ śvaśuro me mahābalaḥ |

Alles, was er sagt, sollt ihr, gehorsam gegenüber seinem Befehl, anhören; dieser starkarmige, überaus mächtige Schwiegervater ist mein Lehrer.

Wort für Wort
śrotavyam sarvam etasya
alles, was er sagt, soll gehört werden
bhavadbhiḥ diṣṭa kāribhiḥ
von euch, seinem Befehl gehorchend
guruḥ eṣa mahābāhuḥ
dieser starkarmige ist Lehrer
śvaśuro me mahābalaḥ
mein überaus mächtiger Schwiegervater

bhavantaḥ ca api vikrāntāḥ pramāṇam sarve eva hi | pramāṇam enam saṃsthāpya paśyadhvam paścimām diśam |

Ihr alle seid auch selbst tapfer und maßgeblich; doch stellt ihn als Richtschnur voran und durchforscht die westliche Richtung.

Wort für Wort
bhavantaḥ ca api vikrāntāḥ
ihr seid auch selbst tapfer
pramāṇam sarve eva hi
alle fürwahr maßgeblich
pramāṇam enam saṃsthāpya
diesen als Richtschnur aufstellend
paśyadhvam paścimām diśam
durchforscht die westliche Richtung

dṛṣṭāyām tu narendrasyā patnyām amita tejasaḥ | kṛta kṛtyā bhaviṣyāmaḥ kṛtasya pratikarmaṇā |

Sobald die Gattin des Menschenfürsten von unermesslichem Glanz gefunden ist, werden wir unser Ziel erreicht haben, durch die Vergeltung der erlittenen Tat.

Wort für Wort
dṛṣṭāyām tu narendrasyā
sobald aber gefunden ist des Menschenfürsten
patnyām amita tejasaḥ
die Gattin, des unermesslichen Glanzes
kṛta kṛtyā bhaviṣyāmaḥ
werden wir unser Ziel erreicht haben
kṛtasya pratikarmaṇā
durch die Vergeltung der Tat

ato anyat api yat kāryam kāryasya asya priyam bhavet | saṃpradhārya bhavadbhiḥ ca deśa kāla artha saṃhitam |

Und was auch sonst noch dieser Aufgabe förderlich wäre, das sollt ihr, nach Ort, Zeit und Zweck wohl erwogen, selbst entscheiden.“

Wort für Wort
ato anyat api yat kāryam
und was sonst noch als Aufgabe
kāryasya asya priyam bhavet
dieser Sache förderlich wäre
saṃpradhārya bhavadbhiḥ ca
von euch wohl erwogen
deśa kāla artha saṃhitam
nach Ort, Zeit und Zweck

tataḥ suṣeṇa pramukhāḥ plavaṃgamāḥ | sugrīva vākyam nipuṇam niśamya | āmaṃtrya sarve plavagādhipam te | jagmur diśam tām varuṇa abhiguptām ||

Da vernahmen die Affen, an ihrer Spitze Suṣeṇa, aufmerksam Sugrīvas kluges Wort, verabschiedeten sich alle vom Herrscher der Affen und zogen in jene von Varuṇa behütete Richtung.

Wort für Wort
tataḥ suṣeṇa pramukhāḥ plavaṃgamāḥ
dann die Affen, an ihrer Spitze Suṣeṇa
sugrīva vākyam nipuṇam niśamya
Sugrīvas kluges Wort vernehmend
āmaṃtrya sarve plavagādhipam te
sich alle vom Herrscher der Affen verabschiedend
jagmur diśam tām varuṇa abhiguptām
zogen sie in jene von Varuṇa behütete Richtung

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