Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Kiṣkindhākāṇḍa

Sarga 59: Sampāti Putra Vṛttāntaḥ Sampātis Erzählung von seinem Sohn Supārśva

tataḥ tad amṛtāsvādaṃ gṛdhrarājena bhāṣitam | niśamya mudito hṛṣṭās te vacaḥ plavagarṣabhāḥ ||

Als sie darauf jene vom Geierkönig gesprochenen, wie Nektar süßen Worte vernommen hatten, waren jene Stiere unter den Affen entzückt und froh.

Wort für Wort
tataḥ tat amṛtāsvādam
darauf jenes, wie Nektar süße
gṛdhrarājena bhāṣitam
vom Geierkönig gesprochene
niśamya muditaḥ hṛṣṭāḥ te
es vernehmend, entzückt und froh, jene
vacaḥ plavagarṣabhāḥ
Wort, die Stiere unter den Affen

jāṃbavān vānaraśreṣṭhaḥ saha sarvaiḥ plavaṃgamaiḥ | bhūtalāt sahasotthāya gṛdhrarājānam abravīt ||

Jāmbavān, der beste der Affen, erhob sich plötzlich zusammen mit allen Affen vom Erdboden und sprach zum Geierkönig.

Wort für Wort
jāṃbavān vānaraśreṣṭhaḥ
Jāmbavān, der beste der Affen
saha sarvaiḥ plavaṃgamaiḥ
zusammen mit allen Affen
bhūtalāt sahasā utthāya
vom Erdboden plötzlich sich erhebend
gṛdhrarājānam abravīt
sprach er zum Geierkönig

kva sītā kena vā dṛṣṭā ko vā harati maithilīm | tad ākhyātu bhavān sarvaṃ gatir bhava vanaukasām ||

›Wo ist Sītā, und von wem wurde sie gesehen, und wer entführt die Maithilī? Erzähle uns dies alles — sei eine Zuflucht für uns Waldbewohner.‹

Wort für Wort
kva sītā kena vā dṛṣṭā
wo ist Sītā, von wem gesehen
kaḥ vā harati maithilīm
wer entführt die Maithilī
tat ākhyātu bhavān sarvam
dies alles erzähle du
gatiḥ bhava vanaukasām
sei eine Zuflucht für die Waldbewohner

ko dāśarathibāṇānāṃ vajravegapatinām | svayaṃ lakṣmaṇamuktānāṃ na ciṃtayati vikramam ||

›Wer bedenkt nicht die Tapferkeit der Pfeile des Dāśarathi, die mit der Geschwindigkeit des Donnerkeils niederfahren, oder die, welche Lakṣmaṇa selbst abschießt?‹

Wort für Wort
kaḥ dāśarathibāṇānām
wer der Pfeile des Dāśarathi
vajravegapatinām
die mit Donnerkeil-Geschwindigkeit niederfahren
svayam lakṣmaṇamuktānām
oder die von Lakṣmaṇa selbst abgeschossenen
na ciṃtayati vikramam
bedenkt nicht die Tapferkeit

sa harīn prati saṃyuktān sītāśrutisamāhitān | punar āśvāsayan prīta idaṃ vacanam abravīt ||

Er, erfreut, tröstete die Affen, die sich versammelt hatten und ganz auf das Hören über Sītā gerichtet waren, abermals und sprach dieses Wort.

Wort für Wort
sa harīn prati saṃyuktān
er die versammelten Affen
sītāśrutisamāhitān
ganz auf das Hören über Sītā gerichtet
punaḥ āśvāsayan prītaḥ
abermals tröstend, erfreut
idam vacanam abravīt
sprach er dieses Wort

śrūyatām iha vaidehyā yathā me haraṇaṃ śrutam | yena cāpi mamākhyātaṃ yatra cāyatalocanā ||

›Höret nun, wie ich hier von der Entführung der Vaidehī gehört habe, und von wem es mir erzählt wurde, und wo sich die Weitäugige befindet.‹

Wort für Wort
śrūyatām iha vaidehyā
höret hier von der Vaidehī
yathā me haraṇam śrutam
wie ich von der Entführung gehört habe
yena ca api mama ākhyātam
und von wem es mir erzählt wurde
yatra ca āyatalocanā
und wo sich die Weitäugige befindet

aham asmin girau durge bahuyojanam āyate | cirān nipatito vṛddhaḥ kṣīṇaprāṇaparākramaḥ ||

›Ich, auf diesem unwegsamen, viele Yojanas sich erstreckenden Berg, bin vor langer Zeit hierher gefallen, alt, meiner Lebenskraft und Stärke beraubt,‹

Wort für Wort
aham asmin girau durge
ich auf diesem unwegsamen Berg
bahuyojanam āyate
der sich viele Yojanas erstreckt
cirāt nipatitaḥ vṛddhaḥ
vor langer Zeit gefallen, alt
kṣīṇaprāṇaparākramaḥ
meiner Lebenskraft und Stärke beraubt

tam mām evaṃ gataṃ putraḥ supārśvo nāma nāmataḥ | āhāreṇa yathākālaṃ bibharti patatāṃ varaḥ ||

›...mich, der ich so daliege, ernährt mein Sohn namens Supārśva, der beste der Vögel, von Zeit zu Zeit mit Nahrung.‹

Wort für Wort
tam mām evam gatam
mich, der ich so daliege
putraḥ supārśvaḥ nāma nāmataḥ
der Sohn mit Namen Supārśva
āhāreṇa yathākālam
mit Nahrung von Zeit zu Zeit
bibharti patatām varaḥ
ernährt er, der beste der Vögel

tīkṣṇakāmās tu gaṃdharvās tīkṣṇakopā bhujaṃgamāḥ | mṛgāṇāṃ tu bhayaṃ tīkṣṇaṃ tataḥ tīkṣṇā kṣudhā vayam ||

›Heftig in ihrem Verlangen sind die Gandharvas, heftig im Zorn die Schlangen; heftig ist die Furcht der Wildtiere; doch heftiger noch als diese ist unser Hunger.‹

Wort für Wort
tīkṣṇakāmāḥ tu gaṃdharvāḥ
heftig im Verlangen die Gandharvas
tīkṣṇakopāḥ bhujaṃgamāḥ
heftig im Zorn die Schlangen
mṛgāṇām tu bhayam tīkṣṇam
heftig die Furcht der Wildtiere
tataḥ tīkṣṇā kṣudhā vayam
doch heftiger unser Hunger

sa kadācit kṣudhārtasya mamāhārakāṃkṣiṇaḥ | gatasūryo'hani prāpto mama putro hy anāmiṣaḥ ||

›Einmal, als ich von Hunger gequält war und nach Nahrung verlangte, kam am Ende des Tages, als die Sonne untergegangen war, mein Sohn, ohne Nahrung, an.‹

Wort für Wort
sa kadācit kṣudhārtasya
einmal, als ich von Hunger gequält war
mama āhārakāṃkṣiṇaḥ
und ich nach Nahrung verlangte
gatasūryaḥ ahani prāptaḥ
als die Sonne des Tages untergegangen war, kam an
mama putraḥ hi anāmiṣaḥ
mein Sohn, ohne Beute

sa mayāhārasaṃrodhāt pīḍitaḥ prītivardhanaḥ | anumānya yathātattvam idaṃ vacanam abravīt ||

›Er, mein freudevermehrender Sohn, von mir wegen des Ausbleibens der Nahrung bedrängt, beruhigte mich der Wahrheit gemäß und sprach dieses Wort.‹

Wort für Wort
sa mayā āhārasaṃrodhāt
er von mir wegen des Ausbleibens der Nahrung
pīḍitaḥ prītivardhanaḥ
bedrängt, der freudevermehrende
anumānya yathātattvam
der Wahrheit gemäß beruhigend
idam vacanam abravīt
sprach er dieses Wort

ahaṃ tāta yathākālam āmiṣārthī khamāplutaḥ | mahendrasya gireḥ dvāram āvṛtya ca susamāśritaḥ ||

›»Vater, wie üblich flog ich, nach Nahrung suchend, in den Himmel hinauf und wandte mich zum Tor des Berges Mahendra, wo ich mich niederließ.«‹

Wort für Wort
aham tāta yathākālam
ich, Vater, wie üblich
āmiṣārthī khamāplutaḥ
nach Nahrung suchend, in den Himmel geflogen
mahendrasya gireḥ dvāram
zum Tor des Berges Mahendra
āvṛtya ca susamāśritaḥ
mich wendend und mich niederlassend

tatra sattvasahasrāṇāṃ sāgarāṃtaracāriṇām | paṃthānam eko adhyavasaṃ saṃniroddhum avāṅmukhaḥ ||

›»Dort blieb ich allein, nach unten gewandt, um den Weg der tausend Wesen zu versperren, die über den Ozean ziehen.«‹

Wort für Wort
tatra sattvasahasrāṇām
dort der tausend Wesen
sāgarāṃtaracāriṇām
die über den Ozean ziehen
paṃthānam ekaḥ adhyavasam
blieb ich allein auf dem Weg
saṃniroddhum avāṅmukhaḥ
um ihn zu versperren, nach unten gewandt

tatra kaścin mayā dṛṣṭaḥ sūryodayasamaprabhām | striyam ādāya gacchan vai bhinnāṃjanacayopamaḥ ||

›»Dort sah ich jemanden, der einem zerbrochenen Haufen schwarzer Augenschminke glich, wie er, eine Frau von der Pracht der aufgehenden Sonne tragend, dahinzog.«‹

Wort für Wort
tatra kaścit mayā dṛṣṭaḥ
dort sah ich jemanden
sūryodayasamaprabhām
von der Pracht der aufgehenden Sonne
striyam ādāya gacchan vai
eine Frau tragend, dahinziehend
bhinnāṃjanacayopamaḥ
einem zerbrochenen Haufen Augenschminke gleich

so'ham abhyavahārārthaṃ tau dṛṣṭvā kṛtaniścayaḥ | tena sāmnā vinītena panthānam anuyācitaḥ ||

›»Ich, als ich die beiden sah, fasste den Entschluss, ihn zu meiner Mahlzeit zu machen; doch von ihm wurde ich mit demütiger Versöhnlichkeit um den Weg gebeten.«‹

Wort für Wort
saḥ aham abhyavahārārtham
ich, zum Zweck einer Mahlzeit
tau dṛṣṭvā kṛtaniścayaḥ
die beiden sehend, fasste den Entschluss
tena sāmnā vinītena
von ihm mit demütiger Versöhnlichkeit
panthānam anuyācitaḥ
um den Weg gebeten

na hi sāmopapannānāṃ prahartā vidyate bhuvi | nīceṣv api janaḥ kaścit kim aṅga bata matvidhaḥ ||

›»Denn es gibt auf Erden niemanden, der jene erschlägt, die sich mit Versöhnlichkeit nähern — nicht einmal unter den Niedrigsten irgendjemand; wie viel weniger einer meinesgleichen, ach!«‹

Wort für Wort
na hi sāmopapannānām
denn nicht der mit Versöhnlichkeit Genahten
prahartā vidyate bhuvi
Erschläger gibt es auf Erden
nīceṣu api janaḥ kaścit
nicht einmal unter den Niedrigen irgendjemand
kim aṅga bata matvidhaḥ
wie viel weniger einer meinesgleichen, ach

sa yātas tejasā vyoma saṃkṣipann iva vegataḥ | atha ahaṃ khecaraiḥ bhūtaiḥ abhigamya sabhājitaḥ ||

›»Er zog mit solcher Pracht durch den Himmel, als raffte er durch seine Geschwindigkeit den Himmelsraum selbst zusammen; da wurde ich von den im Himmel wandelnden Wesen aufgesucht und geehrt.«‹

Wort für Wort
sa yātaḥ tejasā vyoma
er zog mit Glanz durch den Himmel
saṃkṣipan iva vegataḥ
als raffte er ihn durch Geschwindigkeit zusammen
atha aham khecaraiḥ bhūtaiḥ
da wurde ich von den Himmelswesen
abhigamya sabhājitaḥ
aufgesucht und geehrt

diṣṭyā jīvati sīteti hy abruvan mām maharṣayaḥ | kathaṃcit sa kalatro'sau gatas te svasty asaṃśayam ||

›»›Zum Glück lebt Sītā‹, so sprachen die großen Weisen zu mir; irgendwie ist jener mit seiner ›Gemahlin‹ fortgezogen; dir selbst möge es zweifellos wohl ergehen.«‹

Wort für Wort
diṣṭyā jīvati sītā iti
zum Glück lebt Sītā, so
hi abruvan mām maharṣayaḥ
sprachen die großen Weisen zu mir
kathaṃcit sa kalatraḥ asau gataḥ
irgendwie ist jener mit seiner Gemahlin fortgezogen
te svasti asaṃśayam
dir möge es zweifellos wohl ergehen

evam uktas tato'haṃ taiḥ siddhaiḥ paramaśobhanaiḥ | sa ca me rāvaṇo rājā rakṣasāṃ prativeditaḥ ||

›»So von jenen überaus herrlichen Siddhas angesprochen, wurde mir jener Rāvaṇa, der König der Rākṣasas, kundgetan.«‹

Wort für Wort
evam uktaḥ tataḥ aham
so angesprochen, wurde ich darauf
taiḥ siddhaiḥ paramaśobhanaiḥ
von jenen überaus herrlichen Siddhas
sa ca me rāvaṇaḥ rājā
und mir jener König Rāvaṇa
rakṣasām prativeditaḥ
der Rākṣasas kundgetan

paśyan dāśaratheḥ bhāryāṃ rāmasya janakātmajām | bhraṣṭābharaṇakauśeyāṃ śokavegaparājitām ||

›»Ich sah die Gattin des Dāśarathi, Rāmas Gattin, die Tochter Janakas, ihre Schmuckstücke abgefallen, ihr Seidengewand aufgelöst, von der Wucht des Kummers überwältigt,...«‹

Wort für Wort
paśyan dāśaratheḥ bhāryām
sehend die Gattin des Dāśarathi
rāmasya janakātmajām
Rāmas Gattin, die Tochter Janakas
bhraṣṭābharaṇakauśeyām
ihre Schmuckstücke und Seide abgefallen
śokavegaparājitām
von der Wucht des Kummers überwältigt

rāmalakṣmaṇayor nāma krośantīṃ muktamūrdhajām | eṣa kālātyayas tāta iti vākyavidāṃ varaḥ ||

›»...die Namen Rāmas und Lakṣmaṇas rufend, ihr Haar aufgelöst. ›Dies, mein Kind, ist der Lauf der Zeit‹, so sprach der Vorzüglichste der Redekundigen.«‹

Wort für Wort
rāmalakṣmaṇayoḥ nāma
die Namen Rāmas und Lakṣmaṇas
krośantīm muktamūrdhajām
rufend, das Haar aufgelöst
eṣa kālātyayaḥ tāta iti
dies ist der Lauf der Zeit, mein Kind, so
vākyavidām varaḥ
der Vorzüglichste der Redekundigen

etad arthaṃ samagraṃ me supārśvaḥ pratyavedayat | tac chrutvāpi hi me buddhir nāsīt kācit parākrame ||

›Diese ganze Angelegenheit berichtete mir Supārśva vollständig. Doch nachdem ich dies gehört hatte, fasste ich keinerlei Entschluss zu irgendeiner Tat.‹

Wort für Wort
etat artham samagram me
diese ganze Angelegenheit mir
supārśvaḥ pratyavedayat
berichtete Supārśva
tat śrutvā api hi me buddhiḥ
doch nachdem ich es gehört hatte, mein Entschluss
na āsīt kācit parākrame
war zu keiner Tat vorhanden

apakṣo hi kathaṃ pakṣī karma kiṃcit samārabhet | yat tu śakyaṃ mayā kartuṃ vākbuddhiguṇavartinā ||

›Denn wie könnte ein flügelloser Vogel irgendeine Tat unternehmen? Was jedoch von mir, der ich auf die Eigenschaften der Rede und des Verstandes angewiesen bin, getan werden kann,‹

Wort für Wort
apakṣaḥ hi katham pakṣī
wie denn ein flügelloser Vogel
karma kiṃcit samārabhet
irgendeine Tat unternehmen könnte
yat tu śakyam mayā kartum
was aber von mir getan werden kann
vākbuddhiguṇavartinā
der auf Rede und Verstand angewiesen ist

śrūyatāṃ tatra vakṣyāmi bhavatāṃ pauruṣāśrayam | vākmatibhyāṃ hi sarveṣāṃ kariṣyāmi priyaṃ hi vaḥ ||

›...das höret; ich werde es euch sagen — eine Aufgabe, die auf eurer Tapferkeit beruht. Denn mit Rede und Verstand allein werde ich euch allen einen Gefallen tun.‹

Wort für Wort
śrūyatām tatra vakṣyāmi
das höret, ich werde es sagen
bhavatām pauruṣāśrayam
was auf eurer Tapferkeit beruht
vākmatibhyām hi sarveṣām
mit Rede und Verstand allen
kariṣyāmi priyam hi vaḥ
werde ich euch einen Gefallen tun

yad dhi dāśaratheḥ kāryaṃ mama tan nātra saṃśayaḥ | tad bhavanto matiśreṣṭhā balavanto manasvinaḥ ||

›Denn was die Aufgabe des Dāśarathi ist, ist auch die meine — daran besteht kein Zweifel; ihr seid vortrefflich an Weisheit, mächtig und entschlossenen Sinnes.‹

Wort für Wort
yat hi dāśaratheḥ kāryam
was die Aufgabe des Dāśarathi ist
mama tat na atra saṃśayaḥ
ist auch die meine, kein Zweifel
tat bhavantaḥ matiśreṣṭhāḥ
ihr seid vortrefflich an Weisheit
balavantaḥ manasvinaḥ
mächtig und entschlossenen Sinnes

prahitāḥ kapirājena devair api durāsadāḥ | rāmalakṣmaṇabāṇāś ca niśitāḥ kaṃkapatriṇaḥ ||

›Ausgesandt vom Affenkönig, selbst für die Götter unangreifbar; und die scharfen, mit Reiherfedern versehenen Pfeile Rāmas und Lakṣmaṇas,‹

Wort für Wort
prahitāḥ kapirājena
ausgesandt vom Affenkönig
devaiḥ api durāsadāḥ
selbst für die Götter unangreifbar
rāmalakṣmaṇabāṇāḥ ca
und die Pfeile Rāmas und Lakṣmaṇas
niśitāḥ kaṃkapatriṇaḥ
scharf, mit Reiherfedern versehen

trayāṇām api lokānāṃ paryāptās trāṇanigrahe | kāmaṃ khalu daśagrīvas tejobalasamanvitaḥ ||

›...genügen zum Schutz oder zur Bezwingung selbst der drei Welten. Mag der Zehnhalsige gewiss mit Glanz und Kraft ausgestattet sein,‹

Wort für Wort
trayāṇām api lokānām
selbst der drei Welten
paryāptāḥ trāṇanigrahe
genügend zum Schutz oder zur Bezwingung
kāmam khalu daśagrīvaḥ
mag gewiss der Zehnhalsige
tejobalasamanvitaḥ
mit Glanz und Kraft ausgestattet sein

bhavatāṃ tu samarthānāṃ na kiṃcid api duṣkaram | tad alaṃ kālasaṃgena kriyatāṃ buddhiniścayaḥ ||

›...so ist doch für euch, die ihr fähig seid, nichts unmöglich. Genug daher des Zeitverlustes — es soll ein fester Entschluss gefasst werden.‹

Wort für Wort
bhavatām tu samarthānām
für euch aber, die fähig seid
na kiṃcit api duṣkaram
ist nichts unmöglich
tat alam kālasaṃgena
genug daher des Zeitverlustes
kriyatām buddhiniścayaḥ
es soll ein fester Entschluss gefasst werden

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