Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa
Sarga 17: Rākṣasī Gaṇa Darśanam
Der Anblick der Rākṣasī-Schar
tataḥ kumuda-ṣaṇḍa-ābho nirmalam nirmala-udayaḥ | prajagāma nabhaś-candro haṃsa iva nīlam-udakam
Dann zog der Mond, dem Lotosblütenfeld gleich, makellos, mit reinem Aufgang, über den Himmel dahin, wie ein Schwan über dunkles Wasser.
Wort für Wort tataḥ kumuda-ṣaṇḍa-ābhaḥ dann, dem Lotosblütenfeld gleich nirmalam nirmala-udayaḥ makellos, mit reinem Aufgang prajagāma nabhaś-candraḥ zog der Mond über den Himmel haṃsaḥ iva nīlam udakam wie ein Schwan über dunkles Wasser sācivyam iva kurvan sa prabhayā nirmala-prabhaḥ | candramā raśmibhiḥ śītaiḥ siṣeve pavana-ātmajam
Gleichsam wie ein Ratgeber handelnd, mit seinem reinen Glanz, umgab der Mond mit seinen kühlen Strahlen den Sohn des Windgottes.
Wort für Wort sācivyam iva kurvan sa gleichsam wie ein Ratgeber handelnd, er prabhayā nirmala-prabhaḥ mit reinem Glanz candramā raśmibhiḥ śītaiḥ der Mond mit kühlen Strahlen siṣeve pavana-ātmajam umgab den Sohn des Windgottes sa dadarśa tataḥ sītām pūrṇa-candra-nibha-ānanām | śoka-bhāraiḥ iva nyastām bhāraiḥ nāvam iva ambhasi
Da sah er Sītā, mit vollmondgleichem Antlitz, wie von der Last des Kummers niedergedrückt, wie ein Schiff von seiner Ladung im Wasser.
Wort für Wort sa dadarśa tataḥ sītām da sah er Sītā pūrṇa-candra-nibha-ānanām mit vollmondgleichem Antlitz śoka-bhāraiḥ iva nyastām wie von der Last des Kummers niedergedrückt bhāraiḥ nāvam iva ambhasi wie ein Schiff von seiner Ladung im Wasser didṛkṣamāṇo vaidehīm hanumān māruta-ātmajaḥ | sa dadarśa avidūra-sthā rākṣasīr ghora-darśanāḥ
Hanumān, der Sohn des Windgottes, die Vaidehī betrachten wollend, sah er die nicht weit entfernt stehenden, furchtbar anzusehenden Rākṣasīs.
Wort für Wort didṛkṣamāṇo vaidehīm die Vaidehī betrachten wollend hanumān māruta-ātmajaḥ Hanumān, der Sohn des Windgottes sa dadarśa avidūra-sthāḥ er sah die nicht weit entfernt stehenden rākṣasīr ghora-darśanāḥ furchtbar anzusehenden Rākṣasīs ekākṣīm eka-karṇām ca karṇa-prāvaraṇām tathā | akarṇām śaṅku-karṇām ca mastaka-ucchvāsa-nāsikām
eine Einäugige, eine Einohrige, eine mit den Ohren wie Umhang, eine Ohrenlose, eine mit pflockförmigen Ohren, eine, deren Nase auf dem Schädel atmete,
Wort für Wort ekākṣīm eka-karṇām ca eine Einäugige und eine Einohrige karṇa-prāvaraṇām tathā und eine mit den Ohren wie Umhang akarṇām śaṅku-karṇām ca eine Ohrenlose und eine mit pflockförmigen Ohren mastaka-ucchvāsa-nāsikām eine, deren Nase auf dem Schädel atmete atikāya-uttama-āngīm ca tanu-dīrgha-śirodharām | dhvasta-keśīm tathā akeśīm keśa-kambala-dhāriṇīm
eine von übermäßiger Körpergröße, eine mit dünnem, langem Hals, eine mit zerzaustem Haar, eine ohne Haar, eine mit haarigem Umhang,
Wort für Wort atikāya-uttama-āngīm ca eine von übermäßiger Körpergröße tanu-dīrgha-śirodharām eine mit dünnem, langem Hals dhvasta-keśīm tathā akeśīm eine mit zerzaustem, eine ohne Haar keśa-kambala-dhāriṇīm eine, die einen Umhang aus Haar trug lamba-karṇa-lalāṭām ca lamba-udara-payodharām | lamboṣṭhīm cubuka-oṣṭhīm ca lambāsyām lamba-jānukām
eine mit hängenden Ohren und Stirn, eine mit hängendem Bauch und hängenden Brüsten, eine mit hängenden Lippen, eine mit kinnartigen Lippen, eine mit hängendem Gesicht, eine mit hängenden Knien,
Wort für Wort lamba-karṇa-lalāṭām ca eine mit hängenden Ohren und hängender Stirn lamba-udara-payodharām eine mit hängendem Bauch und hängenden Brüsten lamboṣṭhīm cubuka-oṣṭhīm ca eine mit hängenden Lippen, eine mit kinnartigen Lippen lambāsyām lamba-jānukām eine mit hängendem Gesicht, eine mit hängenden Knien hrasvām dīrghām ca kubjām vikaṭām vāmanām tathā | karālām bhugna-vaktrām ca piṅga-akṣīm vikṛta-ānanām
eine Kleine, eine Große, eine Bucklige, eine Missgestaltete, eine Zwergin, eine Grausige, eine mit verzerrtem Gesicht, eine mit braunen Augen, eine mit entstelltem Antlitz,
Wort für Wort hrasvām dīrghām ca kubjām eine Kleine, eine Große und eine Bucklige vikaṭām vāmanām tathā eine Missgestaltete und eine Zwergin karālām bhugna-vaktrām ca eine Grausige und eine mit verzerrtem Gesicht piṅga-akṣīm vikṛta-ānanām eine mit braunen Augen, eine mit entstelltem Antlitz vikṛtāḥ piṅgalāḥ kālīḥ krodhanāḥ kalaha-priyāḥ | kāla-ayasa-mahā-śūla-kūṭa-mudga-dhāriṇīḥ
entstellte, braune, dunkle, zornige, streitliebende — Waffen aus schwarzem Eisen tragend: große Speere, Streithämmer und Keulen,
Wort für Wort vikṛtāḥ piṅgalāḥ kālīḥ entstellte, braune, dunkle krodhanāḥ kalaha-priyāḥ zornige, streitliebende kāla-ayasa-mahā-śūla-kūṭa-mudga-dhāriṇīḥ tragend große Speere, Streithämmer und Keulen aus schwarzem Eisen varāha-mṛga-śārdūla-mahiṣa-aja-śivā-mukhīḥ | gaja-uṣṭra-haya-pādīḥ ca nikhāta-śiraso aparāḥ
mit den Gesichtern von Eber, Reh, Tiger, Büffel, Ziege und Schakal, mit den Füßen von Elefant, Kamel und Pferd, andere mit versenkten Köpfen,
Wort für Wort varāha-mṛga-śārdūla-mahiṣa-aja-śivā-mukhīḥ mit Gesichtern von Eber, Reh, Tiger, Büffel, Ziege, Schakal gaja-uṣṭra-haya-pādīḥ ca und mit Füßen von Elefant, Kamel, Pferd nikhāta-śiraso aparāḥ andere mit versenkten Köpfen eka-hasta-eka-pādāḥ ca khara-karṇyaśva-karṇikāḥ | go-karṇīḥ hasti-karṇīḥ ca hari-karṇīḥ tathā aparāḥ
manche mit nur einer Hand und einem Fuß, mit Eselsohren und Pferdeohren, mit Kuhohren, Elefantenohren und wiederum andere mit Löwenohren,
Wort für Wort eka-hasta-eka-pādāḥ ca manche mit nur einer Hand und einem Fuß khara-karṇyaśva-karṇikāḥ mit Eselsohren und Pferdeohren go-karṇīḥ hasti-karṇīḥ ca mit Kuhohren, Elefantenohren hari-karṇīḥ tathā aparāḥ und andere mit Löwenohren ati-nāsāḥ ca tiryaṅ-nāsā anāsikāḥ | gaja-vaktra-nibha-nāsāḥ ca lalāṭa-ucchvāsa-nāsikāḥ
mit übergroßer Nase, mit querstehender Nase, ohne Nase, mit elefantenrüsselgleicher Nase, und mit Nasen, die auf der Stirn atmeten,
Wort für Wort ati-nāsāḥ ca tiryaṅ-nāsāḥ mit übergroßer Nase und mit querstehender Nase anāsikāḥ ohne Nase gaja-vaktra-nibha-nāsāḥ ca mit elefantenrüsselgleicher Nase lalāṭa-ucchvāsa-nāsikāḥ mit Nasen, die auf der Stirn atmeten hasti-pādā mahā-pādā go-pādāḥ pāda-cūlikāḥ | atimātra-śiro-grīvā atimātra-kuca-udarīḥ
mit Elefantenfüßen, mit riesigen Füßen, mit Kuhfüßen, mit büschelartigen Füßen, mit übermäßig großem Kopf und Hals, mit übermäßig großen Brüsten und Bäuchen,
Wort für Wort hasti-pādā mahā-pādā mit Elefantenfüßen, mit riesigen Füßen go-pādāḥ pāda-cūlikāḥ mit Kuhfüßen, mit büschelartigen Füßen atimātra-śiro-grīvā mit übermäßig großem Kopf und Hals atimātra-kuca-udarīḥ mit übermäßig großen Brüsten und Bäuchen atimātra-syana-netrāḥ ca dīrgha-jihvā-nakhāḥ tathā | ajā-mukhīḥ hasti-mukhīḥ go-mukhāḥ sūkarī-mukhīḥ
mit übermäßig hervorquellenden Augen, mit langer Zunge und langen Nägeln, mit Ziegengesicht, mit Elefantengesicht, mit Kuhgesicht, mit Schweinsgesicht,
Wort für Wort atimātra-syana-netrāḥ ca mit übermäßig hervorquellenden Augen dīrgha-jihvā-nakhāḥ tathā und mit langer Zunge und langen Nägeln ajā-mukhīḥ hasti-mukhīḥ mit Ziegengesicht, mit Elefantengesicht go-mukhāḥ sūkarī-mukhīḥ mit Kuhgesicht, mit Schweinsgesicht haya-uṣṭra-khara-vaktrāḥ ca rākṣasīḥ ghora-darśanāḥ | śūla-mudgara-hastāḥ ca krodhanāḥ kalaha-priyāḥ
mit Pferde-, Kamel- und Eselsgesicht — die furchtbar anzusehenden Rākṣasīs, mit Speer und Streithammer in den Händen, zornig, streitliebend,
Wort für Wort haya-uṣṭra-khara-vaktrāḥ ca mit Pferde-, Kamel- und Eselsgesicht rākṣasīḥ ghora-darśanāḥ die furchtbar anzusehenden Rākṣasīs śūla-mudgara-hastāḥ ca mit Speer und Streithammer in den Händen krodhanāḥ kalaha-priyāḥ zornig, streitliebend karālāḥ dhūmra-keśīḥ ca rākṣasīḥ vikṛta-ānanāḥ | pibantīḥ satatam pānam sadā māṃsa-surā-priyāḥ
grausige, mit rauchfarbenem Haar, die Rākṣasīs mit entstelltem Antlitz, ständig trinkend, stets Fleisch und Wein liebend,
Wort für Wort karālāḥ dhūmra-keśīḥ ca grausige und mit rauchfarbenem Haar rākṣasīḥ vikṛta-ānanāḥ die Rākṣasīs mit entstelltem Antlitz pibantīḥ satatam pānam ständig einen Trank trinkend sadā māṃsa-surā-priyāḥ stets Fleisch und Wein liebend māṃsa-śoṇita-digdha-āngīḥ māṃsa-śoṇita-bhojanāḥ | tā dadarśa kapi-śreṣṭho roma-harṣaṇa-darśanāḥ
mit Fleisch und Blut beschmierten Gliedern, von Fleisch und Blut sich nährend — sie sah der beste der Affen, deren Anblick die Haare sich sträuben ließ.
Wort für Wort māṃsa-śoṇita-digdha-āngīḥ mit Fleisch und Blut beschmierten Gliedern māṃsa-śoṇita-bhojanāḥ von Fleisch und Blut sich nährend tā dadarśa kapi-śreṣṭho sie sah der beste der Affen roma-harṣaṇa-darśanāḥ deren Anblick die Haare sich sträuben ließ tasya adhastāt ca tām devīm rāja-putrīm aninditām | lakṣayām āsa lakṣmīvān hanumān janaka-ātmajām
Unterhalb davon erkannte der glanzvolle Hanumān jene Herrin, die makellose Königstochter, die Tochter Janakas.
Wort für Wort tasya adhastāt ca tām devīm unterhalb davon jene Herrin rāja-putrīm aninditām die makellose Königstochter lakṣayām āsa lakṣmīvān hanumān erkannte der glanzvolle Hanumān janaka-ātmajām die Tochter Janakas niṣprabhām śoka-samtaptām mala-samkula-mūrdhajām | kṣīṇa-puṇyām cyutām bhūmau tārām nipatitām iva
glanzlos, von Kummer verzehrt, mit schmutzverfilztem Haar, ihres Verdienstes beraubt, auf den Boden gesunken, wie ein herabgefallener Stern.
Wort für Wort niṣprabhām śoka-samtaptām glanzlos, von Kummer verzehrt mala-samkula-mūrdhajām mit schmutzverfilztem Haar kṣīṇa-puṇyām cyutām bhūmau ihres Verdienstes beraubt, auf den Boden gesunken tārām nipatitām iva wie ein herabgefallener Stern cāritra-vyapadeśa-āḍhyām bhartṛ-darśana-durgatām | bhūṣaṇaiḥ uttamair hīnām bhartṛ-vātsalya-bhūṣaṇām
reich an gutem Ruf durch ihren Lebenswandel, elend durch das Fernsein vom Gatten, beraubt der herrlichsten Schmuckstücke, doch geschmückt mit der Liebe zu ihrem Gatten.
Wort für Wort cāritra-vyapadeśa-āḍhyām reich an gutem Ruf durch ihren Lebenswandel bhartṛ-darśana-durgatām elend durch das Fernsein vom Anblick des Gatten bhūṣaṇaiḥ uttamair hīnām beraubt der herrlichsten Schmuckstücke bhartṛ-vātsalya-bhūṣaṇām geschmückt mit der Liebe zum Gatten rākṣasa-adhipa-samruddhām bandhubhiḥ ca vinā kṛtām | viyūthām simha-samruddhām baddhām gaja-vadhūm iva
vom Herrn der Rākṣasas gefangen gehalten, ihrer Verwandten beraubt, wie eine von ihrer Herde getrennte, von einem Löwen bedrängte, gefesselte Elefantenkuh.
Wort für Wort rākṣasa-adhipa-samruddhām vom Herrn der Rākṣasas gefangen gehalten bandhubhiḥ ca vinā kṛtām und ihrer Verwandten beraubt viyūthām simha-samruddhām wie eine von der Herde getrennte, vom Löwen bedrängte baddhām gaja-vadhūm iva wie eine gefesselte Elefantenkuh candra-rekhām payoda-ante śārada-abhraiḥ iva āvṛtām | kliṣṭa-rūpām asaṃsparśāt ayuktām iva vallakīm
wie eine Mondsichel am Ende der Regenzeit, von herbstlichen Wolken verhüllt, von leidvoller Gestalt, wie eine unberührte, ungespielte Laute.
Wort für Wort candra-rekhām payoda-ante wie eine Mondsichel am Ende der Regenzeit śārada-abhraiḥ iva āvṛtām von herbstlichen Wolken verhüllt kliṣṭa-rūpām asaṃsparśāt von leidvoller Gestalt, durch Nicht-Berührung ayuktām iva vallakīm wie eine ungespielte Laute sa tām bhartā-vaśe yuktām ayuktām rākṣasī-vaśe | aśoka-vanikā-madhye śoka-sāgaram āplutām
Er sah sie, dem Gatten ergeben, doch der Gewalt der Rākṣasīs unterworfen, inmitten des Aśoka-Hains, in einen Ozean des Kummers getaucht,
Wort für Wort sa tām bhartā-vaśe yuktām er, sie, dem Gatten ergeben ayuktām rākṣasī-vaśe der Gewalt der Rākṣasīs unterworfen aśoka-vanikā-madhye inmitten des Aśoka-Hains śoka-sāgaram āplutām in einen Ozean des Kummers getaucht tābhiḥ parivṛtām tatra sa-grahām iva rohiṇīm | dadarśa hanumān devīm latām akusumām iva
von ihnen umringt, wie Rohiṇī von einem Planeten bedrängt, sah Hanumān die Herrin, wie eine blütenlose Ranke.
Wort für Wort tābhiḥ parivṛtām tatra von ihnen dort umringt sa-grahām iva rohiṇīm wie Rohiṇī von einem Planeten bedrängt dadarśa hanumān devīm sah Hanumān die Herrin latām akusumām iva wie eine blütenlose Ranke sā malena ca digdha-āngī vapuṣā ca api alaṃkṛtā | mṛṇālī paṅka-digdhā iva vibhāti ca na bhāti ca
Sie, mit Schmutz beschmierte Glieder habend, doch von Gestalt geschmückt, erstrahlte und erstrahlte doch nicht, wie ein mit Schlamm bedeckter Lotosstängel.
Wort für Wort sā malena ca digdha-āngī sie, mit Schmutz beschmierte Glieder habend vapuṣā ca api alaṃkṛtā doch auch von Gestalt geschmückt mṛṇālī paṅka-digdhā iva wie ein mit Schlamm bedeckter Lotosstängel vibhāti ca na bhāti ca erstrahlt sie und erstrahlt doch nicht malinena tu vastreṇa parikliṣṭena bhāminīm | saṃvṛtām mṛga-śāba-akṣīm dadarśa hanumān kapiḥ
mit schmutzigem, abgetragenem Gewand bedeckt, die schöne Frau mit den Augen einer Rehkuh, sah Hanumān, der Affe.
Wort für Wort malinena tu vastreṇa mit schmutzigem Gewand parikliṣṭena bhāminīm abgetragenem, die schöne Frau saṃvṛtām mṛga-śāba-akṣīm bedeckt, mit Rehkuh-Augen dadarśa hanumān kapiḥ sah der Affe Hanumān tām devīm dīna-vadanām adīnām bhartṛ-tejasā | rakṣitām svena śīlena sītām asita-locanām
jene Herrin mit elendem Antlitz, doch durch die Kraft ihres Gatten nicht wirklich elend, geschützt durch ihre eigene Tugend, Sītā mit den dunklen Augen.
Wort für Wort tām devīm dīna-vadanām jene Herrin mit elendem Antlitz adīnām bhartṛ-tejasā doch nicht elend, durch die Kraft ihres Gatten rakṣitām svena śīlena geschützt durch ihre eigene Tugend sītām asita-locanām Sītā mit den dunklen Augen tām dṛṣṭvā hanumān sītām mṛga-śāba-nibha-īkṣaṇām | mṛga-kanyām iva trastām vīkṣamāṇām samantataḥ
Sie erblickend, Sītā, mit rehkuhgleichen Augen, wie eine erschreckte junge Rehkuh, nach allen Seiten blickend,
Wort für Wort tām dṛṣṭvā hanumān sītām sie erblickend, Hanumān, Sītā mṛga-śāba-nibha-īkṣaṇām mit rehkuhgleichen Augen mṛga-kanyām iva trastām wie eine erschreckte junge Rehkuh vīkṣamāṇām samantataḥ nach allen Seiten blickend dahantīm iva niḥśvāsaiḥ vṛkṣān pallava-dhāriṇaḥ | samghātam iva śokānām duḥkhasya ūrmim iva utthitām
die mit ihren Seufzern die sprossentragenden Bäume gleichsam versengte, wie eine Anhäufung von Kummer, wie eine aufsteigende Woge des Leids,
Wort für Wort dahantīm iva niḥśvāsaiḥ die mit Seufzern gleichsam versengte vṛkṣān pallava-dhāriṇaḥ die sprossentragenden Bäume samghātam iva śokānām wie eine Anhäufung von Kummer duḥkhasya ūrmim iva utthitām wie eine aufsteigende Woge des Leids tām kṣamām suvibhakta-āngīm vinā-bharaṇa-śobhinīm | praharṣam atulam lebhe mārutiḥ prekṣya maithilīm
sie, die Geduldige, mit wohlgeformten Gliedern, auch ohne Schmuck erstrahlend, erlangte der Sohn des Windgottes unvergleichliche Freude, als er die Maithilī betrachtete.
Wort für Wort tām kṣamām suvibhakta-āngīm sie, die Geduldige, mit wohlgeformten Gliedern vinā-bharaṇa-śobhinīm auch ohne Schmuck erstrahlend praharṣam atulam lebhe erlangte unvergleichliche Freude mārutiḥ prekṣya maithilīm der Sohn des Windgottes, die Maithilī betrachtend harṣajāni ca sa aśrūṇi tām dṛṣṭvā madira-īkṣaṇām | mumuce hanumāṃs tatra namaścakre ca rāghavam
Und Freudentränen vergoss Hanumān dort, sie erblickend, die mit berauschenden Augen, und er verneigte sich vor dem Rāghava.
Wort für Wort harṣajāni ca sa aśrūṇi und Freudentränen tām dṛṣṭvā madira-īkṣaṇām sie erblickend, die mit berauschenden Augen mumuce hanumāṃs tatra vergoss Hanumān dort namaścakre ca rāghavam und verneigte sich vor dem Rāghava namaskṛtvā rāmāya lakṣmaṇāya ca vīryavān | sītā-darśana-samhṛṣṭo hanumān samvṛto abhavat
Nachdem er sich vor Rāma und Lakṣmaṇa verneigt hatte, wurde der Heldenhafte, Hanumān, hocherfreut vom Anblick Sītās, in sich gesammelt.
Wort für Wort namaskṛtvā rāmāya lakṣmaṇāya ca nachdem er sich vor Rāma und Lakṣmaṇa verneigt hatte vīryavān der Heldenhafte sītā-darśana-samhṛṣṭo hocherfreut vom Anblick Sītās hanumān samvṛto abhavat wurde Hanumān gesammelt
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