Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa

Sarga 4: Rāvaṇāntaḥpura Praveśaḥ Hanumān durchstreift Laṅkā und betritt Rāvaṇas inneres Gemach

sa nirjatya purīṃ laṅkāṃ śreṣṭhāṃ tāṃ kāmarūpiṇīm | vikrameṇa mahātejā hanumān kapisattamaḥ

Nachdem er jene vortreffliche, gestaltwandelnde Stadt Laṅkā durch seine Tapferkeit besiegt hatte, der glanzvolle Hanumān, der Beste der Affen,

Wort für Wort
sa nirjitya
nachdem er besiegt hatte
purīm laṅkām śreṣṭhām
die vortreffliche Stadt Laṅkā
tām kāmarūpiṇīm
jene gestaltwandelnde
vikrameṇa mahātejāḥ
durch Tapferkeit, der Glanzvolle
hanumān kapisattamaḥ
Hanumān, der Beste der Affen

praviśya nagarīṃ laṅkāṃ kapirājahitaṃkaraḥ | cakre.atha padaṃ savyaṃ śatrūṇāṃ sa tu mūrdhani

betrat er, der dem Affenkönig Wohltätige, die Stadt Laṅkā und setzte seinen linken Fuß auf das Haupt der Feinde.

Wort für Wort
praviśya nagarīm laṅkām
die Stadt Laṅkā betretend
kapirāja hitaṃkaraḥ
der dem Affenkönig Wohltätige
cakre atha padam savyam
setzte er da seinen linken Fuß
śatrūṇām sa tu mūrdhani
auf das Haupt der Feinde

praviṣṭaḥ sattvasaṃpanno viśāyāṃ mārutātmajaḥ

Voller Kraft trat der Sohn des Windgottes in die Stadt ein.

Wort für Wort
praviṣṭaḥ
eingetreten
sattva saṃpannaḥ
voller Kraft
viśāyām
in die Stadt
mārutātmajaḥ
der Sohn des Windgottes

sa mahāpathamāsthāya muktāpuṣpavirājitam | tatastu tāṃ purīṃ laṅkāṃ ramyāmabhiyayau kapiḥ

Er betrat die Hauptstraße, die mit verstreuten Blüten glänzte, und der Affe durchschritt jene liebliche Stadt Laṅkā.

Wort für Wort
sa mahāpatham āsthāya
er die Hauptstraße einschlagend
mukta puṣpa virājitam
die mit verstreuten Blüten glänzte
tataḥ tu tām purīm laṅkām
dann jene Stadt Laṅkā
ramyām abhiyayau kapiḥ
durchschritt der liebliche Affe

hasita udghuṣṭa ninadaiḥ tūrya ghoṣa puraḥ saraiḥ | vajra aṅkuśa nikāśaiḥ ca vajra jāla vibhūṣitaiḥ

mit dem Klang von Lachen und lauten Rufen, mit dem Schall der vorandringenden Instrumente, gleich Blitz und Elefantenhaken, geschmückt mit blitzartigem Gitterwerk,

Wort für Wort
hasita udghuṣṭa ninadaiḥ
mit dem Klang von Lachen und lauten Rufen
tūrya ghoṣa puraḥ saraiḥ
mit dem Schall der vorandringenden Instrumente
vajra aṅkuśa nikāśaiḥ ca
und gleich Blitz und Elefantenhaken
vajra jāla vibhūṣitaiḥ
mit blitzartigem Gitterwerk geschmückt

gṛha medhaiḥ purī ramyā babhāse dyauḥ iva ambudaiḥ | prajajvāla tadā laṅkā rakṣaḥ gaṇa gṛhaiḥ śubhaiḥ

strahlte die liebliche Stadt mit ihren stattlichen Häusern wie der Himmel mit Wolken; da erglänzte Laṅkā mit den schönen Häusern der Rākṣasa-Scharen.

Wort für Wort
gṛha medhaiḥ
mit stattlichen Häusern
purī ramyā babhāse
die liebliche Stadt erstrahlte
dyauḥ iva ambudaiḥ
wie der Himmel mit Wolken
prajajvāla tadā laṅkā
da erglänzte Laṅkā
rakṣaḥ gaṇa gṛhaiḥ śubhaiḥ
mit den schönen Häusern der Rākṣasa-Scharen

sita abhra sadṛśaiḥ citraiḥ padma svastika saṃsthitaiḥ | vardhamāna gṛhaiḥ ca api sarvataḥ suvibhāṣitaiḥ

mit bunten Häusern gleich weißen Wolken, in Lotus- und Svastika-Form angeordnet, und mit allseits herrlich strahlenden, wohlgedeihenden Häusern,

Wort für Wort
sita abhra sadṛśaiḥ citraiḥ
mit bunten, weißen Wolken gleichenden
padma svastika saṃsthitaiḥ
in Lotus- und Svastika-Form angeordnet
vardhamāna gṛhaiḥ ca api
und mit gedeihenden Häusern
sarvataḥ suvibhāṣitaiḥ
allseits herrlich strahlend

tāṃ citra mālya ābharaṇāṃ kapi rāja hitaṃ karaḥ | rāghava artham caran śrīmān dadarśa ca nananda ca

jene mit bunten Kränzen und Schmuck geschmückte Stadt sah der glanzvolle, dem Affenkönig Wohltätige, der um Rāghavas willen umherstreifte, und freute sich.

Wort für Wort
tām citra mālya ābharaṇām
jene mit bunten Kränzen und Schmuck geschmückte
kapi rāja hitaṃ karaḥ
der dem Affenkönig Wohltätige
rāghava artham caran śrīmān
der glanzvolle, um Rāghavas willen Umherstreifende
dadarśa ca nananda ca
sah sie und freute sich

bhavanādbhavanaṃ gacchan dadarśa pavanātmajaḥ | vividhākṛtirūpāṇi bhavanāni tatastataḥ

Von Haus zu Haus schreitend, erblickte der Sohn des Windes überall Häuser von mannigfaltiger Gestalt und Form.

Wort für Wort
bhavanāt bhavanam gacchan
von Haus zu Haus gehend
dadarśa pavanātmajaḥ
sah der Sohn des Windes
vividha ākṛti rūpāṇi
von mannigfaltiger Gestalt und Form
bhavanāni tataḥ tataḥ
Häuser da und dort

śuśrāva madhuraṃ gītaṃ tri sthāna svara bhūṣitam | strīṇāṃ mada samṛddhānāṃ divi ca apsarasām iva

Er hörte süßen Gesang, geschmückt mit den drei Tonlagen, von Frauen, die vor Leidenschaft überströmten, gleich den Apsaras im Himmel.

Wort für Wort
śuśrāva madhuram gītam
er hörte süßen Gesang
tri sthāna svara bhūṣitam
geschmückt mit den drei Tonlagen
strīṇām mada samṛddhānām
von leidenschaftlich überströmenden Frauen
divi ca apsarasām iva
wie von den Apsaras im Himmel

śuśrāva kāñcī ninadaṃ nūpurāṇāṃ ca niḥsvanam | sopāna ninadāṃ caiva bhavaneṣu mahātmanām

Er hörte das Klingen der Hüftgürtel und den Klang der Fußreifen, und ebenso das Geräusch der Treppen in den Häusern der Großgesinnten.

Wort für Wort
śuśrāva kāñcī ninadam
er hörte das Klingen der Hüftgürtel
nūpurāṇām ca niḥsvanam
und den Klang der Fußreifen
sopāna ninadām caiva
und auch das Geräusch der Treppen
bhavaneṣu mahātmanām
in den Häusern der Großgesinnten

āsphoṭita ninādāṃ ca kṣveḍitāṃ ca tataḥ tataḥ | śuśrāva japatāṃ tatra mantrān rakṣogṛheṣu vai

und da und dort das Klatschen der Arme und Kampfrufe; er hörte dort in den Häusern der Rākṣasas Männer, die Zaubersprüche murmelten.

Wort für Wort
āsphoṭita ninādān ca
und das Klatschen der Arme
kṣveḍitān ca tataḥ tataḥ
und Kampfrufe da und dort
śuśrāva japatām tatra mantrān
er hörte dort die murmelnden Sprüche
rakṣogṛheṣu vai
wahrlich in den Häusern der Rākṣasas

svādhyāya niratāṃ caiva yātu dhānān dadarśa saḥ | rāvaṇa stava saṃyuktān garjataḥ rākṣasān api

Er sah auch Rākṣasas, die dem Studium hingegeben waren, und andere, die brüllend Lobpreisungen auf Rāvaṇa vortrugen.

Wort für Wort
svādhyāya niratān caiva
und dem Studium hingegebene
yātudhānān dadarśa saḥ
er sah die Rākṣasas
rāvaṇa stava saṃyuktān
verbunden mit Lobpreisungen auf Rāvaṇa
garjataḥ rākṣasān api
auch brüllende Rākṣasas

rāja mārgaṃ samāvṛtya sthitaṃ rakṣaḥ balaṃ mahat | dadarśa madhyame gulme rākṣasasya carān bahūn

Er sah die gewaltige Streitmacht der Rākṣasas, die die Königsstraße umringend dastand, und in der mittleren Wachabteilung viele Kundschafter der Rākṣasas.

Wort für Wort
rāja mārgam samāvṛtya sthitam
die die Königsstraße umringend dastehende
rakṣaḥ balam mahat
die gewaltige Streitmacht der Rākṣasas
dadarśa madhyame gulme
er sah in der mittleren Wachabteilung
rākṣasasya carān bahūn
viele Kundschafter der Rākṣasas

dīkṣitān jaṭilān muṇḍān gaḥ ajina ambara vāsasaḥ | darbha muṣṭi praharaṇān agni kuṇḍa āyudhāṃ tathā

Er sah Geweihte mit Flechtenhaar und Kahlgeschorene, in Kuhhäute und Antilopenfelle gekleidet, mit Darbhagras-Büscheln als Waffe und mit Feueraltären als Waffe,

Wort für Wort
dīkṣitān jaṭilān muṇḍān
Geweihte, Flechtenhaarige, Kahlgeschorene
gaḥ ajina ambara vāsasaḥ
in Kuhhäute und Fellgewänder gekleidete
darbha muṣṭi praharaṇān
mit Handvoll Darbhagras als Waffe
agni kuṇḍa āyudhān tathā
und mit Feueraltären als Waffe

kūṭa mudgara pāṇīṃ ca daṇḍa āyudha dharān api | eka akṣa aneka karṇāṃ ca calal lamba payaḥ dharān

und solche mit Hämmern und Keulen in den Händen, mit Stäben bewaffnet, Einäugige und Vielohrige, und solche mit schwingenden, hängenden Brüsten,

Wort für Wort
kūṭa mudgara pāṇīn ca
und mit Hämmern und Keulen in den Händen
daṇḍa āyudha dharān api
auch mit Stäben Bewaffnete
eka akṣa aneka karṇān ca
Einäugige und Vielohrige
calal lamba payaḥ dharān
mit schwingenden, hängenden Brüsten

karālān bhugna vaktrāṃ ca vikaṭān vāmanāṃ tathā | dhanvinaḥ khaḍginaḥ caiva śataghnī musala āyudhān

Schreckliche und solche mit verzerrten Gesichtern, Grässliche und Zwerge, Bogenträger und Schwertträger, mit Śataghnī-Waffen und Keulen Bewaffnete,

Wort für Wort
karālān bhugna vaktrān ca
Schreckliche und solche mit verzerrten Gesichtern
vikaṭān vāmanān tathā
Grässliche und Zwerge
dhanvinaḥ khaḍginaḥ caiva
Bogenträger und Schwertträger
śataghnī musala āyudhān
mit Śataghnī und Keulen bewaffnet

parigha uttama hastāṃ ca vicitra kavaca ujjvalān | nātisthūlān nātikṛśān nātidīrgha atihrasvakān

und solche mit eisernen Keulen in den Händen, glänzend in bunten Panzern; weder zu dick noch zu mager, weder zu groß noch zu klein,

Wort für Wort
parigha uttama hastān ca
und mit eisernen Keulen in den Händen
vicitra kavaca ujjvalān
glänzend in bunten Panzern
na atisthūlān na atikṛśān
weder zu dick noch zu mager
na atidīrgha atihrasvakān
weder zu groß noch zu klein

nātigaurānnātikṛṣṇānnātikubjānna vāmanān | virūpān bahu rūpāṃ ca surūpāṃ ca suvarcasaḥ

weder zu hell noch zu dunkel, weder bucklig noch zwergenhaft, Missgestaltete und Vielgestaltige, Wohlgestaltete und Glanzvolle.

Wort für Wort
na atigaurān na atikṛṣṇān
weder zu hell noch zu dunkel
na atikubjān na vāmanān
weder bucklig noch zwergenhaft
virūpān bahu rūpān ca
Missgestaltete und Vielgestaltige
surūpān ca suvarcasaḥ
Wohlgestaltete und Glanzvolle

dhvajīn patākinaścaiva dadarśa vividhāyudhān | śakti vṛkṣa āyudhāṃ caiva paṭṭiśa aśani dhāriṇaḥ

Er sah Banner- und Fahnenträger mit vielerlei Waffen, und solche, die Speere und Baumstämme als Waffen trugen, und Träger von Paṭṭiśa und Donnerkeilen,

Wort für Wort
dhvajīn patākinaḥ ca eva
Banner- und Fahnenträger
dadarśa vividha āyudhān
er sah mit vielerlei Waffen
śakti vṛkṣa āyudhān caiva
und mit Speeren und Baumstämmen als Waffen
paṭṭiśa aśani dhāriṇaḥ
Träger von Paṭṭiśa und Donnerkeil

kṣepaṇī pāśa hastāṃ ca dadarśa sa mahā kapiḥ | sragviṇaḥ tv anuliptāṃ ca vara ābharaṇa bhūṣitān

Der große Affe sah solche mit Schleudern und Schlingen in den Händen, mit Kränzen geschmückt, gesalbt und mit edlem Schmuck versehen,

Wort für Wort
kṣepaṇī pāśa hastān ca
mit Schleudern und Schlingen in den Händen
dadarśa sa mahā kapiḥ
sah der große Affe
sragviṇaḥ tu anuliptān ca
bekränzte und gesalbte
vara ābharaṇa bhūṣitān
mit edlem Schmuck geschmückte

nānāveṣasamāyuktānyathāsvairagatān bahūn | tīkṣṇa śūla dharāṃ caiva vajriṇaḥ ca mahā balān

viele, die in mannigfaltiger Kleidung nach Belieben umhergingen, sowie Träger scharfer Lanzen und mächtige Träger von Donnerkeilen.

Wort für Wort
nānā veṣa samāyuktān
in mannigfaltiger Kleidung
yathā svaira gatān bahūn
viele, die nach Belieben gingen
tīkṣṇa śūla dharān caiva
und Träger scharfer Lanzen
vajriṇaḥ ca mahā balān
und mächtige Donnerkeil-Träger

śata sāhasram avyagraṃ ārakṣaṃ madhyamaṃ kapiḥ | rakṣodhipatinirdiṣṭaṃ dadarśāntaḥpurāgrataḥ

Der Affe sah vor dem inneren Gemach eine unerschütterliche, hunderttausendköpfige mittlere Wache, die vom Herrn der Rākṣasas eigens bestimmt war.

Wort für Wort
śata sāhasram avyagram
hunderttausendköpfig, unerschütterlich
ārakṣam madhyamam kapiḥ
die mittlere Wache sah der Affe
rakṣaḥ adhipati nirdiṣṭam
vom Herrn der Rākṣasas bestimmt
dadarśa antaḥpura agrataḥ
er sah sie vor dem inneren Gemach

sa tadā tadgṛhaṃ dṛṣṭvā mahāhāṭakatoraṇam | rākṣasendrasya vikhyātamadrimūrdhni pratiṣṭhitam

Da sah er jenes Haus mit seinen großen goldenen Torbögen, das berühmte Haus des Rākṣasa-Herrschers, auf dem Gipfel eines Berges errichtet,

Wort für Wort
sa tadā tat gṛham dṛṣṭvā
da jenes Haus erblickend
mahā hāṭaka toraṇam
mit großen goldenen Torbögen
rākṣasendrasya vikhyātam
das berühmte des Rākṣasa-Herrschers
adri mūrdhni pratiṣṭhitam
auf dem Gipfel eines Berges errichtet

puṇḍarīkāvataṃsābhiḥ parikhābhiralaṃkṛtam | prākāra āvṛtam atyantaṃ dadarśa sa mahā kapiḥ

geschmückt mit Wassergräben, die mit weißen Lotusblüten bekränzt waren, und gänzlich von einer Mauer umgeben — das sah der große Affe.

Wort für Wort
puṇḍarīka avataṃsābhiḥ
mit weißen Lotusblüten geschmückten
parikhābhiḥ alaṃkṛtam
mit Wassergräben geschmückt
prākāra āvṛtam atyantam
gänzlich von einer Mauer umgeben
dadarśa sa mahā kapiḥ
das sah der große Affe

triviṣṭapa nibhaṃ divyaṃ divya nāda vināditam | vāji heṣita saṃghuṣṭaṃ nāditaṃ bhūṣaṇaiḥ tathā

göttlich, gleich dem Himmel, widerhallend von himmlischem Klang, erfüllt vom Wiehern der Pferde und ebenso erklingend von Schmuckstücken,

Wort für Wort
triviṣṭapa nibham divyam
göttlich, gleich dem Himmel
divya nāda vināditam
widerhallend von himmlischem Klang
vāji heṣita saṃghuṣṭam
erfüllt vom Wiehern der Pferde
nāditam bhūṣaṇaiḥ tathā
und ebenso erklingend von Schmuckstücken

rathaiḥ yānaiḥ vimānaiḥ ca tathā gaja hayaiḥ śubhaiḥ | vāraṇaiḥ ca catuḥ dantaiḥ śveta abhra nicaya upamaiḥ

mit Wagen, Fahrzeugen und Luftwagen, mit prächtigen Elefanten und Pferden, und mit vierzähnigen Elefanten, gleich Anhäufungen weißer Wolken,

Wort für Wort
rathaiḥ yānaiḥ vimānaiḥ ca
mit Wagen, Fahrzeugen und Luftwagen
tathā gaja hayaiḥ śubhaiḥ
und mit prächtigen Elefanten und Pferden
vāraṇaiḥ ca catuḥ dantaiḥ
und mit vierzähnigen Elefanten
śveta abhra nicaya upamaiḥ
gleich Anhäufungen weißer Wolken

bhūṣitaṃ rucira dvāraṃ mattaiḥ ca mṛga pakṣibhiḥ | rākṣasa adhipateḥ guptam āviveśa gṛhaṃ kapiḥ

geschmückt mit einem prächtigen Tor, mit trunkenen Tieren und Vögeln — das wohlbewachte Haus des Rākṣasa-Herrschers betrat der Affe.

Wort für Wort
bhūṣitam rucira dvāram
geschmückt mit einem prächtigen Tor
mattaiḥ ca mṛga pakṣibhiḥ
und mit trunkenen Tieren und Vögeln
rākṣasa adhipateḥ guptam
das wohlbewachte des Rākṣasa-Herrschers
āviveśa gṛham kapiḥ
betrat der Affe das Haus

sahemajāmbūnadacakravālaṃ | mahārha muktāmaṇibhūṣitāntaṃ | parārthyakālāgurucandanāktaṃ | sa rāvaṇāntaḥpuramāviveśa

mit einem Umkreis aus Gold, an den Rändern geschmückt mit kostbaren Perlen und Juwelen, gesalbt mit edlem schwarzem Aloeholz und Sandelduft — so betrat er Rāvaṇas inneres Gemach.

Wort für Wort
saheme jāmbūnada cakravālam
mit einem Umkreis aus Gold
mahārha muktā maṇi bhūṣitāntam
an den Rändern mit kostbaren Perlen und Juwelen geschmückt
parārthya kāla aguru candana aktam
gesalbt mit edlem schwarzem Aloeholz und Sandel
sa rāvaṇa antaḥpuram āviveśa
so betrat er Rāvaṇas inneres Gemach

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