Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa

Sarga 18: Rāvaṇasya Aśokavanikā Praveśaḥ Rāvaṇas Eintritt in den Aśoka-Hain

tathā viprekṣamāṇasya vanam puṣpitapādapam | vicinvataśca vaidehīm kiṃcicceṣā niśābhavat

So, während er den mit blühenden Bäumen bestandenen Wald betrachtete und nach der Vaidehī suchte, verging ein Teil jener Nacht.

Wort für Wort
tathā viprekṣamāṇasya
so, während er betrachtete
vanam puṣpitapādapam
den mit blühenden Bäumen bestandenen Wald
vicinvataśca vaidehīm
und während er nach der Vaidehī suchte
kiṃcicceṣā niśābhavat
verging ein Teil jener Nacht

ṣaḍaṅgavedaviduṣām kratupravarayājinām | śuśrāva brahmaghoṣān sa virātre brahmarakṣasām

Er hörte in der tiefen Nacht das Rezitationsgeräusch der Brāhmaṇa-Rākṣasas, die in den sechs Veda-Hilfswissenschaften kundig waren und vortreffliche Opfer darbrachten.

Wort für Wort
ṣaḍaṅgavedaviduṣām
der in den sechs Veda-Hilfswissenschaften kundigen
kratupravarayājinām
der vortreffliche Opfer darbringenden
śuśrāva brahmaghoṣān sa
er hörte das Rezitationsgeräusch
virātre brahmarakṣasām
in der tiefen Nacht, der Brāhmaṇa-Rākṣasas

atha maṅgalavāditraśabdaiḥ śrutimanoharaiḥ | prabudhyata mahābāhurdaśagrīvo mahābalaḥ

Dann erwachte, durch die dem Ohr wohltuenden Klänge glückverheißender Instrumente, der großarmige, hochkräftige Zehnhalsige.

Wort für Wort
atha maṅgalavāditraśabdaiḥ
dann, durch die Klänge glückverheißender Instrumente
śrutimanoharaiḥ
dem Ohr wohltuenden
prabudhyata mahābāhuḥ
erwachte der Großarmige
daśagrīvo mahābalaḥ
der Zehnhalsige, der Hochkräftige

vibudhya tu yathākālam rākṣasendraḥ pratāpavān | srastamālyāmbaradharo vaidehīmanvacintayāt

Zur rechten Zeit erwacht, dachte der glanzvolle Herr der Rākṣasas, mit herabgeglittener Girlande und Gewand, an die Vaidehī.

Wort für Wort
vibudhya tu yathākālam
zur rechten Zeit erwacht
rākṣasendraḥ pratāpavān
der glanzvolle Herr der Rākṣasas
srastamālyāmbaradharo
mit herabgeglittener Girlande und Gewand
vaidehīmanvacintayāt
dachte er an die Vaidehī

bhṛśaṃ niyuktastasyām ca madanena madotkaṭaḥ | na sa taṃ rākṣasaḥ kāmaṃ śaśākātmani gūhitum

Heftig auf sie gerichtet und vom Liebesverlangen überwältigt, vermochte der Rākṣasa jenes Begehren nicht in sich zu verbergen.

Wort für Wort
bhṛśaṃ niyuktastasyām ca
heftig auf sie gerichtet
madanena madotkaṭaḥ
vom Liebesverlangen überwältigt
na sa taṃ rākṣasaḥ kāmaṃ
der Rākṣasa vermochte jenes Begehren nicht
śaśākātmani gūhitum
in sich zu verbergen

sa sarvābharaṇairyukto bibharacchriyamanuttamām | tāṃ nagairbahubhirjuṣṭām sarvapuṣpaphalopagaiḥ

Er, mit allem Schmuck versehen, trug unvergleichliche Pracht zur Schau, während er jenen von vielen blüten- und fruchttragenden Bäumen bestandenen Hain durchschritt,

Wort für Wort
sa sarvābharaṇairyukto
er, mit allem Schmuck versehen
bibharacchriyamanuttamām
trug unvergleichliche Pracht zur Schau
tāṃ nagairbahubhirjuṣṭām
jenen von vielen Bäumen bestandenen
sarvapuṣpaphalopagaiḥ
allen blüten- und fruchttragenden

vṛtāṃ puṣkariṇībhiśca nānāpuṣpopaśobhitām | sadāmadaiśca vihagairvicitrām paramādbhutām

umgeben von Lotosteichen, geschmückt mit mancherlei Blumen, bunt von stets berauschten Vögeln, höchst wunderbar,

Wort für Wort
vṛtāṃ puṣkariṇībhiśca
umgeben von Lotosteichen
nānāpuṣpopaśobhitām
geschmückt mit mancherlei Blumen
sadāmadaiśca vihagaiḥ
von stets berauschten Vögeln
vicitrām paramādbhutām
bunt, höchst wunderbar

īhāmṛgaiśca vividhairjuṣṭāṃ dṛṣṭimanoharaiḥ | vīthīḥ saṃprekṣamāṇaśca maṇikāñcanatoraṇāḥ

belebt von mancherlei dem Auge wohlgefälligen Wildtieren — die Wege betrachtend, mit Torbögen aus Edelstein und Gold,

Wort für Wort
īhāmṛgaiśca vividhairjuṣṭāṃ
belebt von mancherlei Wildtieren
dṛṣṭimanoharaiḥ
dem Auge wohlgefälligen
vīthīḥ saṃprekṣamāṇaśca
und die Wege betrachtend
maṇikāñcanatoraṇāḥ
mit Torbögen aus Edelstein und Gold

nānāmṛgagaṇākīrṇāṃ phalaiḥ prapatitairvṛtām | aśokavanakāmeva prāviśatsaṃtatadrumām

betrat er den Aśoka-Hain, erfüllt von mancherlei Wildherden, bedeckt mit heruntergefallenen Früchten, mit dicht stehenden Bäumen.

Wort für Wort
nānāmṛgagaṇākīrṇāṃ
erfüllt von mancherlei Wildherden
phalaiḥ prapatitairvṛtām
bedeckt mit heruntergefallenen Früchten
aśokavanakāmeva prāviśat
betrat er eben den Aśoka-Hain
saṃtatadrumām
mit dicht stehenden Bäumen

aṅganāśatamātraṃ tu taṃ vrajantamanuvrajat | mahendramiva paulastyamṃ devagandharvayoṣitaḥ

Ihm, dem Schreitenden, folgte eine ganze Hundertschaft von Frauen, wie den göttlichen und Gandharva-Frauen dem Sohn des Pulastya, wie einst Indra.

Wort für Wort
aṅganāśatamātraṃ tu
eine ganze Hundertschaft von Frauen
taṃ vrajantamanuvrajat
folgte ihm, dem Schreitenden
mahendramiva paulastyaṃ
wie dem Sohn des Pulastya, gleich dem großen Indra
devagandharvayoṣitaḥ
göttliche und Gandharva-Frauen

dīpikāḥ kāñcanīḥ kāścijjagṛhustatra yoṣitaḥ | vālavyajanahastāśca tālavṛntāni cāparāḥ

Manche Frauen dort trugen goldene Fackeln, andere hielten Yak-Schweif-Wedel in den Händen und wieder andere Palmblattfächer.

Wort für Wort
dīpikāḥ kāñcanīḥ kāścit
manche goldene Fackeln
jagṛhustatra yoṣitaḥ
trugen dort die Frauen
vālavyajanahastāśca
und mit Yak-Schweif-Wedeln in den Händen
tālavṛntāni cāparāḥ
und andere Palmblattfächer

kāñcanairapi bhṛṅgārairjahruḥ salilamagrataḥ | maṇḍalāgān brusīṃścāpi gṛhyānyāḥ pṛṣṭhato yayuḥ

Andere trugen mit goldenen Wasserkrügen Wasser voraus, wieder andere folgten ihm mit runden Sitzkissen in den Händen.

Wort für Wort
kāñcanairapi bhṛṅgārairjahruḥ
mit goldenen Wasserkrügen trugen sie
salilamagrataḥ
Wasser voraus
maṇḍalāgān brusīṃścāpi gṛhya
runde Sitzkissen ergreifend
anyāḥ pṛṣṭhato yayuḥ
folgten andere von hinten

kācidratnamayīṃ sthālīṃ pūrṇāṃ pānasya brājatam | dakṣiṇā dakṣiṇenaiva tadā jagrāha pāṇinā

Eine der Geschickten ergriff da eine juwelenbesetzte, mit strahlendem Trank gefüllte Schale mit ihrer rechten Hand.

Wort für Wort
kācidratnamayīṃ sthālīṃ
eine, eine juwelenbesetzte Schale
pūrṇāṃ pānasya brājatam
gefüllt mit strahlendem Trank
dakṣiṇā dakṣiṇenaiva
die Geschickte, mit der rechten
tadā jagrāha pāṇinā
ergriff da mit der Hand

rājahaṃsapratīkāśaṃ catraṃ pūrṇaśaśiprabham | sauvarṇadaṇḍamaparā gṛhītvā pṛṣṭhato yayau

Eine andere folgte von hinten, einen dem königlichen Schwan gleichenden Schirm mit dem Glanz des Vollmonds und goldenem Stab tragend.

Wort für Wort
rājahaṃsapratīkāśaṃ chatraṃ
einen dem königlichen Schwan gleichenden Schirm
pūrṇaśaśiprabham
mit dem Glanz des Vollmonds
sauvarṇadaṇḍamaparā gṛhītvā
eine andere, mit goldenem Stab, ergreifend
pṛṣṭhato yayau
folgte von hinten

nidrāmadaparītākṣyo rāvanasyottamāḥ striyaḥ | anujagmuḥ patiṃ vīram ghanam vidyullatā iva

Die vornehmsten Frauen Rāvaṇas, deren Augen von Schlaf und Rausch umflort waren, folgten ihrem heldenhaften Gatten wie Blitzstreifen einer Regenwolke.

Wort für Wort
nidrāmadaparītākṣyo
deren Augen von Schlaf und Rausch umflort waren
rāvanasyottamāḥ striyaḥ
die vornehmsten Frauen Rāvaṇas
anujagmuḥ patiṃ vīram
folgten ihrem heldenhaften Gatten
ghanam vidyullatā iva
wie Blitzstreifen einer Wolke

vyāviddhahārakeyūrāḥ samāmṛditavarṇakāḥ | samāgalditakeśāntāḥ sasvedavadanāstathā

mit verrutschten Halsketten und Armreifen, mit verwischter Schminke, mit sich lösenden Haarsträhnen, mit schweißbedeckten Gesichtern,

Wort für Wort
vyāviddhahārakeyūrāḥ
mit verrutschten Halsketten und Armreifen
samāmṛditavarṇakāḥ
mit verwischter Schminke
samāgalditakeśāntāḥ
mit sich lösenden Haarsträhnen
sasvedavadanāstathā
und mit schweißbedeckten Gesichtern

ghorṇantyo madaśeṣeṇa nidrayā ca śubhānanāḥ | svedakliṣṭāṅgakusumāḥ sumālyākulamūrdhajāḥ

taumelnd vom Nachwirken des Rausches und vom Schlaf, die Schönmündigen, mit vom Schweiß welk gewordenen Blumen an den Gliedern, mit von schönen Kränzen verwirrtem Haar,

Wort für Wort
ghorṇantyo madaśeṣeṇa
taumelnd vom Nachwirken des Rausches
nidrayā ca śubhānanāḥ
und vom Schlaf, die Schönmündigen
svedakliṣṭāṅgakusumāḥ
mit vom Schweiß welk gewordenen Blumen an den Gliedern
sumālyākulamūrdhajāḥ
mit von Kränzen verwirrtem Haar

prayāntaṃ nairṛtapatiṃ nāryo madiralocanāḥ | bahumānācca kāmācca priyā bhāryāstamanvayuḥ

Dem dahinschreitenden Herrn der Rākṣasas folgten die berauschtäugigen Frauen, seine geliebten Gattinnen, aus Verehrung und aus Verlangen.

Wort für Wort
prayāntaṃ nairṛtapatiṃ
dem dahinschreitenden Herrn der Rākṣasas
nāryo madiralocanāḥ
die berauschtäugigen Frauen
bahumānācca kāmācca
aus Verehrung und aus Verlangen
priyā bhāryāstamanvayuḥ
folgten ihm die geliebten Gattinnen

sa ca kāmaparādhīnaḥ patistāsāṃ mahābalaḥ | sītāsaktamanā mando mandāñcitagatirbabhau

Und er, ihr hochkräftiger Gatte, dem Liebesverlangen unterworfen, mit auf Sītā gerichtetem Sinn, der Törichte, erschien mit trägem, schwankendem Gang.

Wort für Wort
sa ca kāmaparādhīnaḥ
und er, dem Liebesverlangen unterworfen
patistāsāṃ mahābalaḥ
ihr hochkräftiger Gatte
sītāsaktamanā mando
mit auf Sītā gerichtetem Sinn, der Törichte
mandāñcitagatirbabhau
erschien mit trägem, schwankendem Gang

tataḥ kāñcīninādaṃ ca nūpurāṇām ca nisvanam | śuśrāva paramastrīṇāṃ sa kapirmārutātmajaḥ

Da hörte der Affe, der Sohn des Windgottes, das Klirren der Hüftgürtel und den Klang der Fußspangen der vornehmen Frauen.

Wort für Wort
tataḥ kāñcīninādaṃ ca
da das Klirren der Hüftgürtel
nūpurāṇām ca nisvanam
und den Klang der Fußspangen
śuśrāva paramastrīṇāṃ
hörte er der vornehmen Frauen
sa kapirmārutātmajaḥ
der Affe, der Sohn des Windgottes

taṃ cāpratimakarmāṇamacintyabalapauruṣam | dvāradeśamanuprāptaṃ dadarśa hanumān kapiḥ

Und ihn, dessen Taten unvergleichlich waren, dessen Kraft und Mannesmut unvorstellbar waren, sah der Affe Hanumān, am Toreingang angekommen.

Wort für Wort
taṃ cāpratimakarmāṇam
und ihn, dessen Taten unvergleichlich waren
acintyabalapauruṣam
dessen Kraft und Mannesmut unvorstellbar waren
dvāradeśamanuprāptaṃ
am Toreingang angekommen
dadarśa hanumān kapiḥ
sah der Affe Hanumān

dīpikābhiranekābhiḥ samantādavabhāsitam | gandhatailāvasiktābhirdriyamāṇābhiragrataḥ

ringsum erhellt von zahlreichen, mit duftendem Öl getränkten Fackeln, die vorangetragen wurden,

Wort für Wort
dīpikābhiranekābhiḥ
von zahlreichen Fackeln
samantādavabhāsitam
ringsum erhellt
gandhatailāvasiktābhiḥ
mit duftendem Öl getränkten
driyamāṇābhiragrataḥ
die vorangetragen wurden

kāmadarpamadairyuktaṃ jihmatāmrāyatekṣaṇam | samakṣamiva kandarpamapaviddhaśarāsanam

erfüllt von den Räuschen des Liebesstolzes, mit schräg blickenden, langen, rötlichen Augen, wie den leibhaftigen Liebesgott, doch ohne Bogen und Pfeile,

Wort für Wort
kāmadarpamadairyuktaṃ
erfüllt von den Räuschen des Liebesstolzes
jihmatāmrāyatekṣaṇam
mit schräg blickenden, langen, rötlichen Augen
samakṣamiva kandarpam
wie den leibhaftigen Liebesgott
apaviddhaśarāsanam
doch ohne Bogen und Pfeile

mathitāmṛtaphenābhamarajovastramuttamam | salīlamanukarṣantaṃ vimuktaṃ saktamaṅgade

der ein erlesenes, dem Schaum des gequirlten Nektars gleichendes, staubfreies Gewand nachlässig hinter sich herzog, das am Armreif hängend, gelöst,

Wort für Wort
mathitāmṛtaphenābhaṃ
dem Schaum des gequirlten Nektars gleichende
arajovastramuttamam
staubfreies, erlesenes Gewand
salīlamanukarṣantaṃ
nachlässig hinter sich herziehend
vimuktaṃ saktamaṅgade
gelöst, am Armreif hängend

taṃ patraviṭape līnaḥ atrapuṣpaghanāvṛtah | samīpamiva saṃkrāntaṃ nidhyātumupacakrame

Ihn, verborgen im Blätterwerk der Zweige, verdeckt von der Dichte der dortigen Blüten, begann er, obwohl er ihm nahegekommen war, aufmerksam zu betrachten.

Wort für Wort
taṃ patraviṭape līnaḥ
verborgen im Blätterwerk der Zweige
atrapuṣpaghanāvṛtah
verdeckt von der Dichte der dortigen Blüten
samīpamiva saṃkrāntaṃ
ihn, der nahegekommen war
nidhyātumupacakrame
begann er aufmerksam zu betrachten

avekṣamāṇastu tato dadarśa kapikuñjaraḥ | rūpayauvanasaṃpannā rāvaṇasya varastiyaḥ

Umherblickend sah dann der Elefant unter den Affen die an Schönheit und Jugend reichen, vortrefflichen Frauen Rāvaṇas.

Wort für Wort
avekṣamāṇastu tato
umherblickend dann
dadarśa kapikuñjaraḥ
sah der Elefant unter den Affen
rūpayauvanasaṃpannā
an Schönheit und Jugend reiche
rāvaṇasya varastriyaḥ
die vortrefflichen Frauen Rāvaṇas

tābhiḥ parivṛto rājā surūpābhirmahāyaśāḥ | tanmṛgadvijasaṃghuṣṭaṃ praviṣṭaḥ pramadāvanam

Von ihnen umringt, den Schönen, betrat der ruhmreiche König den von Wild und Vögeln durchtönten Frauenhain.

Wort für Wort
tābhiḥ parivṛto rājā
von ihnen umringt, der König
surūpābhirmahāyaśāḥ
den Schönen, der Ruhmreiche
tanmṛgadvijasaṃghuṣṭaṃ
der von Wild und Vögeln durchtönte
praviṣṭaḥ pramadāvanam
betrat er den Frauenhain

kṣībo vicitrābharaṇaḥ śaṅkukarṇo mahābalaḥ | tena viśravasaḥ putraḥ sa dṛṣṭo rākṣasādhipaḥ

Berauscht, mit buntem Schmuck, mit pflockförmigen Ohren, hochkräftig — so wurde der Sohn des Viśravas, der Herr der Rākṣasas, gesehen.

Wort für Wort
kṣībo vicitrābharaṇaḥ
berauscht, mit buntem Schmuck
śaṅkukarṇo mahābalaḥ
mit pflockförmigen Ohren, hochkräftig
tena viśravasaḥ putraḥ
so der Sohn des Viśravas
sa dṛṣṭo rākṣasādhipaḥ
er wurde gesehen, der Herr der Rākṣasas

vṛtaḥ paramanārībhistārābhiriva candrāmāḥ | taṃ dadarśa mahātejāstejovantaṃ mahākapiḥ

Umgeben von den vortrefflichsten Frauen wie der Mond von den Sternen — ihn sah der hochglanzvolle große Affe, den Glanzvollen.

Wort für Wort
vṛtaḥ paramanārībhiḥ
umgeben von den vortrefflichsten Frauen
tārābhiriva candrāmāḥ
wie der Mond von den Sternen
taṃ dadarśa mahātejāḥ
ihn sah der Hochglanzvolle
tejovantaṃ mahākapiḥ
den Glanzvollen, der große Affe

rāvaṇo.ayam mahābāhuriti saṃcintya vānaraḥ | avapluto mahātejā hanumānmārutātmajaḥ

'Das ist der großarmige Rāvaṇa', so denkend, sprang der hochglanzvolle Affe Hanumān, der Sohn des Windgottes, hinauf,

Wort für Wort
rāvaṇo.ayam mahābāhuriti
'das ist der großarmige Rāvaṇa'
saṃcintya vānaraḥ
so denkend, der Affe
avapluto mahātejā
sprang der Hochglanzvolle hinauf
hanumānmārutātmajaḥ
Hanumān, der Sohn des Windgottes

sa tathāpyugratejāḥ sannirdhūtastasya tejasā | patraguhyāntare sakto hanumān saṃvṛto.abhavat

Er, obwohl von furchtbarem Glanz, doch von dessen Glanz gleichsam erschüttert, verharrte, im Versteck der Blätter verborgen, in sich gesammelt.

Wort für Wort
sa tathāpyugratejāḥ
er, obwohl von furchtbarem Glanz
sannirdhūtastasya tejasā
gleichsam erschüttert von dessen Glanz
patraguhyāntare sakto
im Versteck der Blätter verborgen
hanumān saṃvṛto.abhavat
wurde Hanumān in sich gesammelt

sa tāmasitakeśāntāṃ suśroṇīṃ saṃhatostanīm | didṛkṣurasitāpāṅgamupāvartata rāvaṇaḥ

Er, Rāvaṇa, begehrend, sie mit dem dunklen Haaransatz, den schönen Hüften, den vollen Brüsten und dem dunklen Augenwinkel zu sehen, wandte sich ihr zu.

Wort für Wort
sa tāmasitakeśāntāṃ
sie, mit dem dunklen Haaransatz
suśroṇīṃ saṃhatostanīm
mit schönen Hüften, vollen Brüsten
didṛkṣurasitāpāṅgam
begehrend zu sehen, mit dunklem Augenwinkel
upāvartata rāvaṇaḥ
wandte sich Rāvaṇa zu

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