Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa

Sarga 46: Senā Pancaka Vadhaḥ Die Erschlagung der fünf Heerführer

hatān mantri sutān buddhvā vānareṇa mahātmanā | rāvaṇaḥ samvṛta ākāraḥ cakāra matim uttamām ||

Als Rāvaṇa erfuhr, dass die Ministersöhne von dem hochgesinnten Affen erschlagen waren, mit verhülltem Antlitz, fasste er einen weit reichenden Entschluss.

Wort für Wort
hatān mantri sutān buddhvā
als er erfuhr, dass die Ministersöhne erschlagen waren
vānareṇa mahātmanā
von dem hochgesinnten Affen
rāvaṇaḥ samvṛta ākāraḥ
Rāvaṇa, mit verhülltem Antlitz
cakāra matim uttamām
fasste einen weitreichenden Entschluss

sa virūpa akṣa yūpa akṣau durdharam caiva rākṣasam | praghasam bhāsa karṇam ca panca senā agra nāyakān ||

Er beauftragte Virūpākṣa und Yūpākṣa, und ebenso den Rākṣasa Durdhara, Praghasa und Bhāsakarṇa – fünf Heerführer –

Wort für Wort
sa virūpa akṣa yūpa akṣau
er Virūpākṣa und Yūpākṣa
durdharam caiva rākṣasam
und ebenso den Rākṣasa Durdhara
praghasam bhāsa karṇam ca
und Praghasa und Bhāsakarṇa
panca senā agra nāyakān
fünf Heerführer

saṃdideśa daśagrīvo vīrān naya viśāradān | hanūmat grahaṇe vyagrān vāyu vega samān yudhi ||

der Zehnhalsige, die tapferen, in Klugheit erfahrenen Helden, eifrig darauf bedacht, Hanumān zu ergreifen, dem Wind an Geschwindigkeit gleich im Kampf.

Wort für Wort
saṃdideśa daśagrīvo
der Zehnhalsige beauftragte
vīrān naya viśāradān
die tapferen, in Klugheit erfahrenen Helden
hanūmat grahaṇe vyagrān
eifrig darauf bedacht, Hanumān zu ergreifen
vāyu vega samān yudhi
dem Wind an Geschwindigkeit gleich im Kampf

yāta senā agragāḥ sarve mahābala parigrahāḥ | savāji ratha mātangāḥ sa kapiḥ śāsyatām iti ||

'Geht, alle ihr Heerführer, umgeben von gewaltigen Kräften, mit Pferden, Wagen und Elefanten, und jener Affe soll gezüchtigt werden!'

Wort für Wort
yāta senā agragāḥ sarve
geht, alle ihr Heerführer
mahābala parigrahāḥ
umgeben von gewaltigen Kräften
savāji ratha mātangāḥ
mit Pferden, Wagen und Elefanten
sa kapiḥ śāsyatām iti
und jener Affe soll gezüchtigt werden, so

yat taiḥ ca khalu bhāvyam syāt tam āsādya vana ālayam | karma ca api samādheyam deśa kāla virodhitam ||

'Und was auch immer nötig sein mag, wenn ihr auf den Waldbewohner trefft – das Vorgehen soll dabei nach Ort und Zeit angemessen bedacht sein.'

Wort für Wort
yat taiḥ ca khalu bhāvyam syāt
was auch immer nötig sein mag
tam āsādya vana ālayam
wenn ihr auf den Waldbewohner trefft
karma ca api samādheyam
das Vorgehen soll bedacht sein
deśa kāla virodhitam
nach Ort und Zeit angemessen

na hi aham tam kapim manye karmaṇā pratitarkayan | sarvathā tan mahat bhūtam mahābala parigraham ||

'Denn ich halte, seine Taten bedenkend, jenen Affen keineswegs für gering; auf jeden Fall ist es ein gewaltiges Wesen, von großer Kraft umgeben.'

Wort für Wort
na hi aham tam kapim manye
denn ich halte jenen Affen nicht für gering
karmaṇā pratitarkayan
seine Taten bedenkend
sarvathā tan mahat bhūtam
auf jeden Fall ist es ein gewaltiges Wesen
mahābala parigraham
von großer Kraft umgeben

bhavet indreṇa vā sṛṣṭam asmat artham tapo balāt | sanāga yakṣa gandharvā deva asura maharṣayaḥ ||

'Er könnte von Indra durch die Kraft der Askese uns zum Verderben geschaffen worden sein; samt den Nāgas, Yakṣas, Gandharvas, Göttern, Asuras und großen Sehern –'

Wort für Wort
bhavet indreṇa vā sṛṣṭam
er könnte von Indra geschaffen worden sein
asmat artham tapo balāt
uns zum Verderben, durch die Kraft der Askese
sanāga yakṣa gandharvā
samt Nāgas, Yakṣas, Gandharvas
deva asura maharṣayaḥ
Götter, Asuras, große Seher

yuṣmābhiḥ sahitaiḥ sarvaiḥ mayā saha vinirjitāḥ | taiḥ avaśyam vidhātavyam vyalīkam kiṃcit eva naḥ ||

'die alle, gemeinsam mit euch, von mir besiegt wurden – von ihnen muss uns gewiss irgendein Unheil bereitet werden.'

Wort für Wort
yuṣmābhiḥ sahitaiḥ sarvaiḥ
gemeinsam mit euch allen
mayā saha vinirjitāḥ
von mir besiegt
taiḥ avaśyam vidhātavyam
von ihnen muss gewiss bereitet werden
vyalīkam kiṃcit eva naḥ
uns irgendein Unheil

tat eva na atra saṃdehaḥ prasahya parigṛhyatām | na avamanyo bhavadbhiḥ ca hariḥ krūra parākramaḥ ||

'Darum, kein Zweifel hier – er soll mit Gewalt ergriffen werden; und der Affe von grausamer Kraft soll von euch nicht unterschätzt werden.'

Wort für Wort
tat eva na atra saṃdehaḥ
darum kein Zweifel hier
prasahya parigṛhyatām
er soll mit Gewalt ergriffen werden
na avamanyo bhavadbhiḥ ca
und soll nicht unterschätzt werden von euch
hariḥ krūra parākramaḥ
der Affe von grausamer Kraft

dṛṣṭā hi harayaḥ śīghrā mayā vipula vikramāḥ | vālī ca saha sugrīvo jāmbavān ca mahābalaḥ ||

'Denn ich habe schnelle Affen von gewaltiger Kraft gesehen: Vālin und Sugrīva zusammen, und Jāmbavān, den Gewaltigen –'

Wort für Wort
dṛṣṭā hi harayaḥ śīghrā
denn ich habe schnelle Affen gesehen
mayā vipula vikramāḥ
von mir, von gewaltiger Kraft
vālī ca saha sugrīvo
Vālin und zusammen Sugrīva
jāmbavān ca mahābalaḥ
und Jāmbavān, der Gewaltige

nīlaḥ senā patiḥ caiva ye ca anye dvivida ādayaḥ | na eva teṣām gatiḥ bhīmā na tejo na parākramaḥ ||

'und Nīla, den Heerführer, und andere, angeführt von Dvivida – doch keiner von ihnen hatte solch furchtbares Wesen, solchen Glanz, solche Kraft.'

Wort für Wort
nīlaḥ senā patiḥ caiva
und Nīla, der Heerführer
ye ca anye dvivida ādayaḥ
und andere, angeführt von Dvivida
na eva teṣām gatiḥ bhīmā
keiner von ihnen hatte ein furchtbares Wesen
na tejo na parākramaḥ
noch Glanz, noch Kraft

mahat sattvam idam jñeyam kapi rūpam vyavasthitam | prayatnam mahat āsthāya kriyatām asya nigrahaḥ ||

'Als gewaltiges Wesen ist dies zu erkennen, das in Affengestalt auftritt; mit größter Anstrengung soll seine Bezwingung bewerkstelligt werden.'

Wort für Wort
mahat sattvam idam jñeyam
als gewaltiges Wesen ist dies zu erkennen
kapi rūpam vyavasthitam
das in Affengestalt auftritt
prayatnam mahat āsthāya
mit größter Anstrengung
kriyatām asya nigrahaḥ
soll seine Bezwingung bewerkstelligt werden

kāmam lokāḥ trayaḥ sa indrāḥ sasura asura mānavāḥ | bhavatām agrataḥ sthātum na paryāptā raṇa ajire ||

'Gewiss vermögen die drei Welten samt Indra, samt Göttern, Asuras und Menschen, nicht vor euch im Schlachtfeld zu bestehen.'

Wort für Wort
kāmam lokāḥ trayaḥ sa indrāḥ
gewiss die drei Welten samt Indra
sasura asura mānavāḥ
samt Göttern, Asuras, Menschen
bhavatām agrataḥ sthātum
vor euch zu bestehen
na paryāptā raṇa ajire
vermögen nicht im Schlachtfeld

tathā api tu nayajñena jayam ākānkṣatā raṇe | ātmā rakṣyaḥ prayatnena yuddha siddhiḥ hi cancalā ||

'Dennoch soll, wer der Klugheit kundig ist und den Sieg im Kampf ersehnt, sich selbst mit Sorgfalt schützen, denn der Erfolg im Kampf ist wankelmütig.'

Wort für Wort
tathā api tu nayajñena
dennoch soll, wer der Klugheit kundig ist
jayam ākānkṣatā raṇe
der den Sieg im Kampf ersehnt
ātmā rakṣyaḥ prayatnena
sich selbst mit Sorgfalt schützen
yuddha siddhiḥ hi cancalā
denn der Erfolg im Kampf ist wankelmütig

te svāmi vacanam sarve pratigṛhya mahāojasaḥ | samutpetuḥ mahāvegā huta aśa sama tejasaḥ ||

Sie alle, das Wort ihres Herrn empfangend, von gewaltiger Kraft, sprangen mit großer Geschwindigkeit auf, dem Opferfeuer gleich an Glanz.

Wort für Wort
te svāmi vacanam sarve
sie alle das Wort ihres Herrn
pratigṛhya mahāojasaḥ
empfangend, von gewaltiger Kraft
samutpetuḥ mahāvegā
sprangen auf mit großer Geschwindigkeit
huta aśa sama tejasaḥ
dem Opferfeuer gleich an Glanz

rathaiḥ ca mattaiḥ nāgaiḥ ca vājibhiḥ ca mahājavaiḥ | śastraiḥ ca vividhaiḥ tīkṣṇaiḥ sarvaiḥ ca upacitā balaiḥ ||

mit Wagen, mit brünstigen Elefanten, mit äußerst schnellen Pferden, mit mancherlei scharfen Waffen, und ausgestattet mit allerlei Streitkräften.

Wort für Wort
rathaiḥ ca mattaiḥ nāgaiḥ ca
mit Wagen und brünstigen Elefanten
vājibhiḥ ca mahājavaiḥ
und mit äußerst schnellen Pferden
śastraiḥ ca vividhaiḥ tīkṣṇaiḥ
mit mancherlei scharfen Waffen
sarvaiḥ ca upacitā balaiḥ
und ausgestattet mit allerlei Streitkräften

tataḥ tam dadṛśuḥ vīrā dīpyamānam mahākapim | raśmimantam iva udyantam sva tejo raśmi mālinam | toraṇastham mahāvegam mahāsattvam mahābalam |

Da erblickten die Helden jenen strahlenden großen Affen, wie die aufgehende Sonne mit ihrem Strahlenkranz, mit eigenem Glanz umgürtet, beim Torbogen stehend, von großer Geschwindigkeit, großem Wesen, großer Kraft.

Wort für Wort
tataḥ tam dadṛśuḥ vīrā
da erblickten die Helden ihn
dīptamānam mahākapim
den strahlenden großen Affen
raśmimantam iva udyantam
wie die aufgehende, strahlenumkränzte (Sonne)
sva tejo raśmi mālinam
mit eigenem Glanz als Strahlenkranz umgürtet
toraṇastham mahāvegam
beim Torbogen stehend, von großer Geschwindigkeit
mahāsattvam mahābalam
großen Wesens, großer Kraft

mahāmatim mahāutsāham mahākāyam mahābalam | tam samīkṣya eva te sarve dikṣu sarvāsv avasthitāḥ | taiḥ taiḥ praharaṇaiḥ bhīmaiḥ abhipetuḥ tataḥ tataḥ |

von großer Klugheit, großem Eifer, großer Gestalt, großer Kraft – bei seinem Anblick stürzten sich alle jene, von allen Seiten aufgestellt, mit mancherlei furchtbaren Waffen von überall auf ihn.

Wort für Wort
mahāmatim mahāutsāham
von großer Klugheit, großem Eifer
mahākāyam mahābalam
großer Gestalt, großer Kraft
tam samīkṣya eva te sarve
bei seinem Anblick alle jene
dikṣu sarvāsv avasthitāḥ
von allen Seiten aufgestellt
taiḥ taiḥ praharaṇaiḥ bhīmaiḥ
mit mancherlei furchtbaren Waffen
abhipetuḥ tataḥ tataḥ
stürzten sich von überall auf ihn

tasya panca āyasāḥ tīkṣṇāḥ sitāḥ pīta mukhāḥ śarāḥ | śirasti utpala patra ābhā durdhareṇa nipātitāḥ ||

Fünf scharfe, eiserne, weiße Pfeile mit gelben Spitzen, dem Blatt der Lotosblume gleich, ließ Durdhara auf sein Haupt niedersausen.

Wort für Wort
tasya panca āyasāḥ tīkṣṇāḥ
fünf scharfe eiserne
sitāḥ pīta mukhāḥ śarāḥ
weiße Pfeile mit gelben Spitzen
śirasti utpala patra ābhā
dem Blatt der Lotosblume gleich, aufs Haupt
durdhareṇa nipātitāḥ
von Durdhara niedergesandt

sa taiḥ pancabhiḥ āviddhaḥ śaraiḥ śirasi vānaraḥ | utpapāta nadan vyomni diśo daśa vinādayan ||

Von jenen fünf Pfeilen am Haupt getroffen, sprang der Affe auf, brüllend, und ließ die zehn Himmelsrichtungen im Himmel widerhallen.

Wort für Wort
sa taiḥ pancabhiḥ āviddhaḥ śaraiḥ śirasi vānaraḥ
er, der Affe, von jenen fünf Pfeilen am Haupt getroffen
utpapāta nadan vyomni
sprang auf, brüllend, im Himmel
diśo daśa vinādayan
die zehn Richtungen widerhallen lassend

tataḥ tu durdharo vīraḥ sarathaḥ sajja kārmukaḥ | kiran śara śataiḥ naikaiḥ abhipede mahābalaḥ ||

Da griff der Held Durdhara, auf seinem Wagen, den Bogen bereit, den gewaltigen Affen mit vielen Hundert Pfeilen überschüttend, an.

Wort für Wort
tataḥ tu durdharo vīraḥ
da der Held Durdhara
sarathaḥ sajja kārmukaḥ
auf seinem Wagen, den Bogen bereit
kiran śara śataiḥ naikaiḥ
mit vielen Hundert Pfeilen überschüttend
abhipede mahābalaḥ
griff der Gewaltige an

sa kapiḥ vārayāmāsa tam vyomni śara varṣiṇam | vṛṣṭimantam payodānte payodam iva mārutaḥ ||

Der Affe wehrte ihn ab, der am Himmel Pfeile regnete, wie der Windgott eine regenspendende Wolke am Ende der Regenzeit abwehrt.

Wort für Wort
sa kapiḥ vārayāmāsa
der Affe wehrte ab
tam vyomni śara varṣiṇam
ihn, der am Himmel Pfeile regnete
vṛṣṭimantam payodānte
eine regenspendende, am Ende der Regenzeit
payodam iva mārutaḥ
wie der Windgott eine Wolke

ardyamānaḥ tataḥ tena durdhareṇa anila ātmajaḥ | cakāra ninadam bhūyo vyavardhata ca vegavān ||

Von jenem Durdhara bedrängt, stieß der Sohn des Windgottes ein erneutes Gebrüll aus und wuchs an Geschwindigkeit noch weiter.

Wort für Wort
ardyamānaḥ tataḥ tena durdhareṇa
von jenem Durdhara bedrängt
anila ātmajaḥ
der Sohn des Windgottes
cakāra ninadam bhūyo
stieß ein erneutes Gebrüll aus
vyavardhata ca vegavān
und wuchs an Geschwindigkeit

sa dūram sahasā utpatya durdharasya rathe hariḥ | nipapāta mahāvego vidyut rāśiḥ girāv iva ||

Er, der Affe, weit emporspringend, stürzte sich mit gewaltiger Geschwindigkeit auf Durdharas Wagen, wie ein Blitzbündel auf einen Berg.

Wort für Wort
sa dūram sahasā utpatya
er, plötzlich weit emporspringend
durdharasya rathe hariḥ
der Affe auf Durdharas Wagen
nipapāta mahāvego
stürzte sich mit gewaltiger Geschwindigkeit
vidyut rāśiḥ girāv iva
wie ein Blitzbündel auf einen Berg

tataḥ tam mathita aṣṭa aśvam ratham bhagna akṣa kūvaram | vihāya nyapatat bhūmau durdharaḥ tyakta jīvitaḥ ||

Da fiel Durdhara, jenen Wagen mit zermalmten acht Pferden und zerbrochener Achse und Deichsel verlassend, zu Boden, seines Lebens beraubt.

Wort für Wort
tataḥ tam mathita aṣṭa aśvam
da jenen mit zermalmten acht Pferden
ratham bhagna akṣa kūvaram
den Wagen mit zerbrochener Achse und Deichsel
vihāya nyapatat bhūmau
verlassend fiel er zu Boden
durdharaḥ tyakta jīvitaḥ
Durdhara, seines Lebens beraubt

tam virūpa akṣa yūpa akṣau dṛṣṭvā nipatitam bhuvi | samjāta roṣau durdharṣāv utpetatuḥ arim damau ||

Als Virūpākṣa und Yūpākṣa ihn zu Boden gefallen sahen, von Zorn erfüllt, die Unbezwingbaren, sprangen sie hervor, die Bezwinger der Feinde.

Wort für Wort
tam virūpa akṣa yūpa akṣau dṛṣṭvā
als Virūpākṣa und Yūpākṣa ihn sahen
nipatitam bhuvi
zu Boden gefallen
samjāta roṣau durdharṣāv
von Zorn erfüllt, die Unbezwingbaren
utpetatuḥ arim damau
sprangen sie hervor, die Bezwinger der Feinde

sa tābhyām sahasā utpatya viṣṭhito vimale ambare | mudgarābhyām mahābāhuḥ vakṣasi abhihataḥ kapiḥ ||

Er, der starkarmige Affe, plötzlich von ihnen angesprungen, im klaren Himmel stehend, wurde mit Hämmern an der Brust getroffen.

Wort für Wort
sa tābhyām sahasā utpatya
er, von ihnen beiden plötzlich angesprungen
viṣṭhito vimale ambare
im klaren Himmel stehend
mudgarābhyām mahābāhuḥ
mit Hämmern, der Starkarmige
vakṣasi abhihataḥ kapiḥ
der Affe, an der Brust getroffen

tayoḥ vegavatoḥ vegam vinihatya mahābalaḥ | nipapāta punaḥ bhūmau suparṇa sama vikramaḥ ||

Die Wucht jener beiden Schnellen abwehrend, stürzte der Gewaltige, an Kraft Garuḍa gleich, wieder auf den Boden herab.

Wort für Wort
tayoḥ vegavatoḥ vegam vinihatya
die Wucht jener beiden Schnellen abwehrend
mahābalaḥ
der Gewaltige
nipapāta punaḥ bhūmau
stürzte wieder auf den Boden herab
suparṇa sama vikramaḥ
an Kraft Garuḍa gleich

sa sāla vṛkṣam āsādya samutpāṭya ca vānaraḥ | tāv ubhau rākṣasau vīrau jaghāna pavana ātmajaḥ ||

Er, der Affe, an einen Sāla-Baum gelangend und ihn herausreißend, erschlug jene beiden Rākṣasa-Helden, der Sohn des Windgottes.

Wort für Wort
sa sāla vṛkṣam āsādya
er, an einen Sāla-Baum gelangend
samutpāṭya ca vānaraḥ
und ihn herausreißend, der Affe
tāv ubhau rākṣasau vīrau jaghāna
erschlug jene beiden Rākṣasa-Helden
pavana ātmajaḥ
der Sohn des Windgottes

tataḥ tān trīn hatān jñātvā vānareṇa tarasvinā | abhipede mahāvegaḥ prasahya praghaso harim | bhāsa karṇaḥ ca samkruddhaḥ śūlam ādāya vīryavān |

Als sie erkannten, dass jene drei von dem energischen Affen erschlagen waren, griff Praghasa mit gewaltiger Wucht den Affen gewaltsam an, und Bhāsakarṇa, zornentbrannt, den Speer ergreifend, der Kraftvolle.

Wort für Wort
tataḥ tān trīn hatān jñātvā
als sie erkannten, dass jene drei erschlagen waren
vānareṇa tarasvinā
von dem energischen Affen
abhipede mahāvegaḥ prasahya praghaso harim
griff Praghasa mit gewaltiger Wucht den Affen gewaltsam an
bhāsa karṇaḥ ca samkruddhaḥ śūlam ādāya vīryavān
und Bhāsakarṇa, zornentbrannt, den Speer ergreifend, der Kraftvolle

ekataḥ kapi śārdūlam yaśasvinam avasthitau | paṭṭiśena śita agreṇa praghasaḥ pratyapothayat | bhāsa karṇaḥ ca śūlena rākṣasaḥ kapi sattamam |

Von einer Seite, gegen den ruhmreichen Tiger unter den Affen aufgestellt, schlug Praghasa mit scharfspitziger Streitaxt zu, und der Rākṣasa Bhāsakarṇa mit dem Speer gegen den Besten der Affen.

Wort für Wort
ekataḥ kapi śārdūlam yaśasvinam avasthitau
von einer Seite, gegen den ruhmreichen Tiger unter den Affen aufgestellt
paṭṭiśena śita agreṇa praghasaḥ pratyapothayat
schlug Praghasa mit scharfspitziger Streitaxt zu
bhāsa karṇaḥ ca śūlena rākṣasaḥ kapi sattamam
und der Rākṣasa Bhāsakarṇa mit dem Speer gegen den Besten der Affen

sa tābhyām vikṣataiḥ gātraiḥ asṛg digdha tanū ruhaḥ | abhavat vānaraḥ kruddho bāla sūrya sama prabhaḥ ||

Er, der Affe, mit von ihnen verletzten Gliedern, seine Körperhaare mit Blut benetzt, wurde zornig, an Glanz der jungen Sonne gleich.

Wort für Wort
sa tābhyām vikṣataiḥ gātraiḥ
er, mit von ihnen beiden verletzten Gliedern
asṛg digdha tanū ruhaḥ
seine Körperhaare mit Blut benetzt
abhavat vānaraḥ kruddho
wurde der Affe zornig
bāla sūrya sama prabhaḥ
an Glanz der jungen Sonne gleich

samutpāṭya gireḥ śṛngam samṛga vyāla pādapam | jaghāna hanumān vīro rākṣasau kapi kunjaraḥ ||

Nachdem er einen Berggipfel samt Tieren, Schlangen und Bäumen herausgerissen hatte, erschlug der Held Hanumān, der Elefant unter den Affen, jene beiden Rākṣasas.

Wort für Wort
samutpāṭya gireḥ śṛngam
einen Berggipfel herausreißend
samṛga vyāla pādapam
samt Tieren, Schlangen und Bäumen
jaghāna hanumān vīro
erschlug der Held Hanumān
rākṣasau kapi kunjaraḥ
jene beiden Rākṣasas, der Elefant unter den Affen

tataḥ teṣv avasanneṣu senā patiṣu pancasu | balam tat avaśeṣam tu nāśayāmāsa vānaraḥ ||

Als jene fünf Heerführer gefallen waren, vernichtete der Affe das übrige Heer.

Wort für Wort
tataḥ teṣv avasanneṣu
als jene gefallen waren
senā patiṣu pancasu
die fünf Heerführer
balam tat avaśeṣam tu
das übrige Heer
nāśayāmāsa vānaraḥ
vernichtete der Affe

aśvaiḥ aśvān gajaiḥ nāgān yodhaiḥ yodhān rathai rathān | sa kapiḥ nāśayāmāsa sahasra akṣa iva asurān ||

Mit Pferden die Pferde, mit Elefanten die Elefanten, mit Kriegern die Krieger, mit Wagen die Wagen zerschmetterte jener Affe, wie Indra, der Tausendäugige, die Asuras vernichtet.

Wort für Wort
aśvaiḥ aśvān gajaiḥ nāgān
mit Pferden die Pferde, mit Elefanten die Elefanten
yodhaiḥ yodhān rathai rathān
mit Kriegern die Krieger, mit Wagen die Wagen
sa kapiḥ nāśayāmāsa
jener Affe vernichtete
sahasra akṣa iva asurān
wie der Tausendäugige die Asuras

hataiḥ nāgaiḥ ca turagaiḥ bhagna akṣaiḥ ca mahārathaiḥ | hataiḥ ca rākṣasaiḥ bhūmī ruddha mārgā samantataḥ ||

Mit erschlagenen Elefanten und Pferden, mit großen Wagen mit zerbrochenen Achsen, und mit erschlagenen Rākṣasas waren die Wege der Erde überall versperrt.

Wort für Wort
hataiḥ nāgaiḥ ca turagaiḥ
mit erschlagenen Elefanten und Pferden
bhagna akṣaiḥ ca mahārathaiḥ
und großen Wagen mit zerbrochenen Achsen
hataiḥ ca rākṣasaiḥ
und mit erschlagenen Rākṣasas
bhūmī ruddha mārgā samantataḥ
waren die Wege der Erde überall versperrt

tataḥ kapiḥ tān dhvajinī patīn raṇe | nihatya vīrān sabalān savāhanān | tat eva vīraḥ parigṛhya toraṇam | kṛta kṣaṇaḥ kāla iva prajā kṣaye ||

Nachdem der Affe jene Heerführer im Kampf erschlagen hatte, die Helden samt ihren Truppen und Reittieren, ergriff der Held wiederum jenen Torbogen, wie die Zeit im Weltuntergang eine Atempause nehmend.

Wort für Wort
tataḥ kapiḥ tān dhvajinī patīn raṇe
nachdem der Affe jene Heerführer im Kampf
nihatya vīrān sabalān savāhanān
die Helden samt Truppen und Reittieren erschlagen hatte
tat eva vīraḥ parigṛhya toraṇam
ergriff der Held wiederum jenen Torbogen
kṛta kṣaṇaḥ kāla iva prajā kṣaye
eine Atempause nehmend, wie die Zeit im Weltuntergang

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