Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa
Sarga 35: Hanumataḥ Ātma Paricayaḥ
Hanumāns Selbstvorstellung
tāṃ tu rāmakathāṃ śrutvā vaidehī vānararṣabhāt |
uvāca vacanaṃ sāntvamidaṃ madhurayā girā ||
Sie aber, die Erzählung von Rāma vom besten der Affen vernehmend, die Vaidehī, sprach mit süßer Stimme dieses tröstliche Wort:
Wort für Wort tām tu rāma-kathām śrutvā sie, die Erzählung von Rāma vernehmend vaidehī vānara-ṛṣabhāt die Vaidehī, vom besten der Affen uvāca vacanam sāntvam idam sprach dieses tröstliche Wort madhurayā girā mit süßer Stimme kva te rāmeṇa saṃsargaḥ kathaṃ jānāsi lakṣmaṇam |
vānarāṇāṃ narāṇāṃ ca kathamāsīt samāgamaḥ ||
Wodurch kamst du mit Rāma in Berührung, woher kennst du Lakṣmaṇa? Wie kam es zur Begegnung zwischen Affen und Menschen?
Wort für Wort kva te rāmeṇa saṃsargaḥ wodurch kamst du mit Rāma in Berührung katham jānāsi lakṣmaṇam woher kennst du Lakṣmaṇa vānarāṇām narāṇām ca der Affen und der Menschen katham āsīt samāgamaḥ wie kam es zur Begegnung yāni rāmasya liṅgāni lakṣmaṇasya ca vānara |
tāni bhūyaḥ samācakṣva na māṃ śokaḥ samāviśet ||
Die Erkennungszeichen Rāmas und Lakṣmaṇas, o Affe, nenne sie mir abermals, damit mich der Kummer nicht überkomme.
Wort für Wort yāni rāmasya liṅgāni die Erkennungszeichen Rāmas lakṣmaṇasya ca vānara und Lakṣmaṇas, o Affe tāni bhūyaḥ samācakṣva nenne sie mir abermals na mām śokaḥ samāviśet damit mich der Kummer nicht überkomme kīdṛśaṃ tasya saṃsthānaṃ rūpaṃ rāmasya kīdṛśam |
kathamūrū kathaṃ bāhū lakṣmaṇasya ca śaṃsa me ||
Wie ist seine Gestalt, wie ist Rāmas Aussehen? Wie sind seine Schenkel, wie seine Arme, und ebenso Lakṣmaṇas – erzähle mir.
Wort für Wort kīdṛśam tasya saṃsthānam wie ist seine Gestalt rūpam rāmasya kīdṛśam wie ist Rāmas Aussehen katham ūrū katham bāhū wie die Schenkel, wie die Arme lakṣmaṇasya ca śaṃsa me und Lakṣmaṇas, erzähle mir evamuktastu vaidehyā hanūmānmārutātmajaḥ |
tato rāmaṃ yathātattvamākhyātumupacakrame ||
So von Vaidehī angesprochen, begann Hanumān, der Sohn des Windgottes, Rāma der Wahrheit gemäß zu beschreiben.
Wort für Wort evam uktaḥ tu vaidehyā so von Vaidehī angesprochen hanumān māruta-ātmajaḥ Hanumān, der Sohn des Windgottes tataḥ rāmam yathā-tattvam dann Rāma der Wahrheit gemäß ākhyātum upacakrame begann er zu beschreiben jānantī bata diṣṭyā māṃ vaidehi paripṛcchasi |
bhartuḥ kamalapatrākṣi saṃkhyānaṃ lakṣmaṇasya ca ||
Fürwahr, obwohl du es weißt, o Vaidehī, fragst du mich glücklicherweise nach der Beschreibung deines lotusäugigen Gemahls und Lakṣmaṇas.
Wort für Wort jānantī bata diṣṭyā mām fürwahr, wissend, glücklicherweise mich vaidehi paripṛcchasi o Vaidehī, fragst du bhartuḥ kamala-patra-akṣi deines lotusblattäugigen Gemahls saṃkhyānam lakṣmaṇasya ca und die Beschreibung Lakṣmaṇas yāni rāmasya cihnāni lakṣmaṇasya ca yāni vai |
lakṣitāni viśālākṣi vadataḥ śṛṇu tāni me ||
Die Merkmale Rāmas und ebenso jene Lakṣmaṇas, die ich wahrgenommen habe, du Großäugige, höre sie von mir, dem Sprechenden.
Wort für Wort yāni rāmasya cihnāni die Merkmale Rāmas lakṣmaṇasya ca yāni vai und ebenso jene Lakṣmaṇas lakṣitāni viśāla-akṣi wahrgenommene, du Großäugige vadataḥ śṛṇu tāni me höre sie von mir, dem Sprechenden rāmaḥ kamalapatrākṣaḥ sarvabhūtamanoharaḥ |
rūpadākṣiṇyasaṃpannaḥ prasūto janakātmaje ||
Rāma, lotusblattäugig, aller Wesen Herz raubend, mit Schönheit und Freundlichkeit begabt – so ist er geboren, o Tochter Janakas.
Wort für Wort rāmaḥ kamala-patra-akṣaḥ Rāma, lotusblattäugig sarva-bhūta-mano-haraḥ aller Wesen Herz raubend rūpa-dākṣiṇya-saṃpannaḥ mit Schönheit und Freundlichkeit begabt prasūtaḥ janaka-ātmaje so geboren, o Tochter Janakas tejasādityasaṃkāśaḥ kṣamayā pṛthivīsamaḥ |
bṛhaspatisamo buddhyā yaśasā vāsavopamaḥ ||
An Glanz der Sonne gleich, an Geduld der Erde gleich, an Weisheit dem Bṛhaspati gleich, an Ruhm dem Indra gleich.
Wort für Wort tejasā āditya-saṃkāśaḥ an Glanz der Sonne gleich kṣamayā pṛthivī-samaḥ an Geduld der Erde gleich bṛhaspati-samaḥ buddhyā an Weisheit dem Bṛhaspati gleich yaśasā vāsava-upamaḥ an Ruhm dem Indra gleich rakṣitā jīvalokasya svajanasya ca rakṣitā |
rakṣitā svasya vṛttasya dharmasya ca paraṃ tapaḥ ||
Hüter der Welt der Lebenden, auch Hüter seiner eigenen Leute, Hüter seines eigenen Wandels und der Rechtschaffenheit, von höchster Askese.
Wort für Wort rakṣitā jīva-lokasya Hüter der Welt der Lebenden sva-janasya ca rakṣitā und Hüter seiner eigenen Leute rakṣitā svasya vṛttasya Hüter seines eigenen Wandels dharmasya ca param tapaḥ und der Rechtschaffenheit, von höchster Askese rāmo bhāmini lokasya cāturvarṇyasya rakṣitā |
maryādānāṃ ca lokasya kartā kārayitā ca saḥ ||
Rāma, o schöne Frau, ist der Hüter der vier Stände der Welt; er ist der Schöpfer und Wahrer der Grenzen der Welt.
Wort für Wort rāmaḥ bhāmini lokasya Rāma, o schöne Frau, der Welt cāturvarṇyasya rakṣitā der Hüter der vier Stände maryādānām ca lokasya und der Grenzen der Welt kartā kārayitā ca saḥ er ist Schöpfer und Wahrer arciṣmānarcito.atyarthaṃ brahmacaryavrate sthitaḥ |
sādhūnāmupakārajñaḥ pracārajñaśca karmaṇām ||
Glanzvoll, überaus verehrt, im Gelübde der Keuschheit stehend, kundig der Wohltaten an den Guten und kundig des rechten Wandels in seinen Taten.
Wort für Wort arciṣmān arcitaḥ atyartham glanzvoll, überaus verehrt brahmacarya-vrate sthitaḥ im Gelübde der Keuschheit stehend sādhūnām upakāra-jñaḥ kundig der Wohltaten an den Guten pracāra-jñaḥ ca karmaṇām und kundig des Wandels in Taten rājavidyāvinītaśca brāhmaṇānāmupāsitā |
śrutavān śīlasaṃpanno vinītaśca paraṃ tapaḥ ||
In der Königswissenschaft geschult, von den Brahmanen verehrt, gelehrt, von gutem Wandel, bescheiden und von höchster Askese.
Wort für Wort rāja-vidyā-vinītaḥ ca in der Königswissenschaft geschult brāhmaṇānām upāsitā von den Brahmanen verehrt śrutavān śīla-saṃpannaḥ gelehrt, von gutem Wandel vinītaḥ ca param tapaḥ bescheiden und von höchster Askese yajurvedavinītaśca vedavidbhiḥ supūjitaḥ |
dhanurvede ca vede ca vedāṅgeṣu ca niṣṭhitaḥ ||
Im Yajurveda geschult, von den Vedenkundigen hoch geehrt, in der Bogenwissenschaft, in den Veden und den Vedāṅgas gefestigt.
Wort für Wort yajurveda-vinītaḥ ca im Yajurveda geschult veda-vidbhiḥ supūjitaḥ von den Vedenkundigen hoch geehrt dhanurvede ca vede ca in der Bogenwissenschaft und in den Veden veda-aṅgeṣu ca niṣṭhitaḥ und in den Vedāṅgas gefestigt vipulāṃso mahābāhuḥ kambugrīvaḥ śubhānanaḥ |
gūḍhajatruḥ sutāmrākṣo rāmo devi janaiḥ śrutaḥ ||
Von breiten Schultern, starkarmig, mit muschelgleichem Hals, schönem Antlitz, verborgenen Schlüsselbeinen, rotbraunen Augen – so ist Rāma, o Göttin, von den Menschen gerühmt.
Wort für Wort vipula-aṃśaḥ mahābāhuḥ von breiten Schultern, starkarmig kambu-grīvaḥ śubha-ānanaḥ muschelgleicher Hals, schönes Antlitz gūḍha-jatruḥ su-tāmra-akṣaḥ verborgene Schlüsselbeine, rotbraune Augen rāmaḥ devi janaiḥ śrutaḥ Rāma, o Göttin, von den Menschen gerühmt dundubhisvananirghoṣaḥ snigdhavarṇaḥ pratāpavān |
samaḥ samavibhaktāṅgo varṇaṃ śyāmaṃ samāśritaḥ ||
Von der Stimme wie Paukenklang, glatter Hautfarbe, machtvoll, ebenmäßig, mit gleichmäßig geteilten Gliedern, dunkler Hautfarbe.
Wort für Wort dundubhi-svana-nirghoṣaḥ von der Stimme wie Paukenklang snigdha-varṇaḥ pratāpavān glatter Hautfarbe, machtvoll samaḥ sama-vibhakta-aṅgaḥ ebenmäßig, mit gleichmäßig geteilten Gliedern varṇam śyāmam samāśritaḥ von dunkler Hautfarbe tristhirastripralambaśca trisamastriṣu connataḥ |
trivalīvāṃstryavanataścaturvyaṅgastriśīrṣavān ||
Dreifach fest, dreifach herabhängend, dreifach eben, an dreien erhöht, dreifach gefaltet, dreifach geneigt, vierfach mit sichtbaren Adern, dreifach am Haupt gewölbt.
Wort für Wort tri-sthiraḥ tri-pralambaḥ ca dreifach fest, dreifach herabhängend tri-samaḥ triṣu ca unnataḥ dreifach eben, an dreien erhöht tri-valīvān try-avanataḥ dreifach gefaltet, dreifach geneigt catur-vyaṅgaḥ tri-śīrṣavān vierfach mit sichtbaren Adern, dreifach gewölbt catuṣkalaścaturlekhaścatuṣkiṣkuścatuḥsamaḥ |
caturdaśasamadvandvaścatuḥdaṣṭaścatuḥgatiḥ ||
Vierfach gegliedert, vierfach gezeichnet, vier Spannen groß, vierfach eben, mit vierzehn gleichen Paaren, vierfach an den Zähnen, vierfach im Gang.
Wort für Wort catuṣ-kalaḥ catur-lekhaḥ vierfach gegliedert, vierfach gezeichnet catuṣ-kiṣkuḥ catuḥ-samaḥ vier Spannen groß, vierfach eben catur-daśa-sama-dvandvaḥ mit vierzehn gleichen Paaren catuḥ-daṣṭaḥ catuḥ-gatiḥ vierfach an den Zähnen, vierfach im Gang daśapadmo daśabṛhattribhirvyāpto dviśuklavān |
ṣaḍunnato navatanustribhirvyāpnoti rāghavaḥ ||
Zehnfach lotusgleich, zehnfach groß, dreifach durchdrungen, zweifach weiß, sechsfach erhöht, neunfach schlank – so durchdringt der Rāghava mit dreien.
Wort für Wort daśa-padmaḥ daśa-bṛhat zehnfach lotusgleich, zehnfach groß tribhiḥ vyāptaḥ dvi-śuklavān dreifach durchdrungen, zweifach weiß ṣaṭ-unnataḥ nava-tanuḥ sechsfach erhöht, neunfach schlank tribhiḥ vyāpnoti rāghavaḥ mit dreien durchdringt der Rāghava satyadharmaparaḥ śrīmānsaṃgrahānugrahe rataḥ |
deśakālavibhāgajñaḥ sarvalokapriyaṃvadaḥ ||
Der Wahrheit und dem Recht ergeben, glanzvoll, an Fürsorge und Gnade erfreut, kundig der Unterscheidung von Ort und Zeit, allen Welten mit lieben Worten zugetan.
Wort für Wort satya-dharma-paraḥ śrīmān der Wahrheit und dem Recht ergeben, glanzvoll saṃgraha-anugrahe rataḥ an Fürsorge und Gnade erfreut deśa-kāla-vibhāga-jñaḥ kundig der Unterscheidung von Ort und Zeit sarva-loka-priyaṃ-vadaḥ allen Welten mit lieben Worten zugetan bhrātā ca tasya dvaimātraḥ saumitrirparājitaḥ |
anurāgeṇa rūpeṇa guṇaiścaiva tathāvidhaḥ ||
Und sein Bruder von anderer Mutter, der Saumitri, der Unbesiegte, an Zuneigung, Gestalt und Tugenden ihm ebenbürtig.
Wort für Wort bhrātā ca tasya dvaimātraḥ und sein Bruder von anderer Mutter saumitriḥ aparājitaḥ der Saumitri, der Unbesiegte anurāgeṇa rūpeṇa an Zuneigung, an Gestalt guṇaiḥ ca eva tathā-vidhaḥ und an Tugenden ebenso beschaffen tāvubhau naraśārdūlau tvaddarśanasamutsukau |
vicinvantau mahīṃ kṛtsnāmasmābhirabhisaṃgatau ||
Jene beiden Tiger unter den Männern, begierig nach deinem Anblick, die ganze Erde durchsuchend, trafen mit uns zusammen.
Wort für Wort tau ubhau nara-śārdūlau jene beiden Tiger unter den Männern tvat-darśana-samutsukau begierig nach deinem Anblick vicinvantau mahīm kṛtsnām die ganze Erde durchsuchend asmābhiḥ abhisaṃgatau trafen mit uns zusammen tvāmeva mārgamāṇau tau vicarantau vasuṃdharām |
dadṛśatur mṛgapatiṃ pūrvajenāvaropitam ||
Nach dir suchend, die Erde durchstreifend, erblickten sie einen Löwenkönig, der von seinem älteren Bruder vertrieben worden war.
Wort für Wort tvām eva mārgamāṇau tau nach dir suchend, jene beiden vicarantau vasuṃdharām die Erde durchstreifend dadṛśatuḥ mṛga-patim erblickten den Löwenkönig pūrva-jena avaropitam von seinem älteren Bruder vertrieben ṛśyamūkasya pṛṣṭhe tu bahupādapasaṃkule |
bhrātṛbhāryārtamāsīnaṃ sugrīvaṃ priyadarśanam ||
Auf dem Rücken des Ṛśyamūka-Berges, dicht mit Bäumen bewachsen, saß, von der Gattin seines Bruders gequält, der liebliche Sugrīva.
Wort für Wort ṛśyamūkasya pṛṣṭhe tu auf dem Rücken des Ṛśyamūka aber bahu-pādapa-saṃkule dicht mit Bäumen bewachsen bhrātṛ-bhāryā-ārtam āsīnam von der Gattin des Bruders gequält, sitzend sugrīvam priya-darśanam den lieblichen Sugrīva vayaṃ tu harirājaṃ taṃ sugrīvaṃ satyasaṃgaram |
paricaryāmahe rājyātpūrvajenāvaropitam ||
Wir aber dienen jenem Affenkönig Sugrīva, wahrhaftig im Bündnis, der von seinem älteren Bruder aus dem Reich vertrieben wurde.
Wort für Wort vayam tu hari-rājam tam wir aber jenem Affenkönig sugrīvam satya-saṃgaram Sugrīva, wahrhaftig im Bündnis paricaryāmahe rājyāt dienen wir, aus dem Reich pūrva-jena avaropitam von seinem älteren Bruder vertrieben tatastau cīravasanau dhanuḥpravarapāṇinau |
ṛśyamūkasya śailasya ramyaṃ deśamupāgatau ||
Da kamen jene beiden, in Baumrindengewänder gekleidet, mit vortrefflichen Bogen in Händen, zu jenem lieblichen Ort des Ṛśyamūka-Berges.
Wort für Wort tataḥ tau cīra-vasanau da jene beiden, in Baumrinde gekleidet dhanuḥ-pravara-pāṇinau mit vortrefflichen Bogen in Händen ṛśyamūkasya śailasya des Ṛśyamūka-Berges ramyam deśam upāgatau kamen zu dem lieblichen Ort sa tau dṛṣṭvā naravyāghrau dhanvinau vānararṣabhaḥ |
abhipluto gireḥ tasya śikharaṃ bhayamohitaḥ ||
Er, der Beste der Affen, jene beiden Tiger unter den Männern mit Bogen erblickend, sprang, von Furcht betäubt, auf den Gipfel jenes Berges.
Wort für Wort sa tau dṛṣṭvā nara-vyāghrau er, jene beiden Tiger unter den Männern erblickend dhanvinau vānara-ṛṣabhaḥ mit Bogen, der Beste der Affen abhiplutaḥ gireḥ tasya śikharam sprang auf den Gipfel jenes Berges bhaya-mohitaḥ von Furcht betäubt tataḥ sa śikhare tasmin vānarendro vyavasthitaḥ |
tayoḥ samīpaṃ māmeva preṣayāmāsa satvaraḥ ||
Dann, auf jenem Gipfel stehend, sandte der Affenfürst eilends mich selbst zu jenen beiden.
Wort für Wort tataḥ sa śikhare tasmin dann er, auf jenem Gipfel vānara-indraḥ vyavasthitaḥ der Affenfürst stehend tayoḥ samīpam mām eva zu jenen beiden mich selbst preṣayāmāsa satvaraḥ sandte er eilends tāvahaṃ puruṣavyāghrau sugrīvavacanātprabhū |
rūpalakṣaṇasaṃpannau kṛtāñjaliḥ upasthitaḥ ||
Ich, auf Sugrīvas Wort hin, trat vor jene beiden Tiger unter den Männern, an Gestalt und Merkmalen vollkommen, mit gefalteten Händen.
Wort für Wort tau aham puruṣa-vyāghrau zu jenen beiden Tigern unter den Männern sugrīva-vacanāt prabhū auf Sugrīvas Wort hin, den Mächtigen rūpa-lakṣaṇa-saṃpannau an Gestalt und Merkmalen vollkommen kṛta-añjaliḥ upasthitaḥ mit gefalteten Händen trat ich hin tau parijñātatattvārthau mayā prītisamanvitau |
pṛṣṭhamāropya taṃ deśaṃ prāpitau puruṣarṣabhau ||
Jene beiden, deren wahres Anliegen ich erkannt hatte, mit Freude erfüllt, trug ich auf meinem Rücken und brachte die beiden Besten der Männer an jenen Ort.
Wort für Wort tau parijñāta-tattva-arthau jene beiden, deren wahres Anliegen erkannt mayā prīti-samanvitau von mir, mit Freude erfüllt pṛṣṭham āropya tam deśam auf den Rücken hebend, an jenen Ort prāpitau puruṣa-ṛṣabhau brachte ich die beiden Besten der Männer niveditau ca tattvena sugrīvāya mahātmane |
tayorityanyonyasaṃbhāṣāt bhṛśaṃ prītirajāyata ||
Und ich stellte sie dem hochgesinnten Sugrīva der Wahrheit gemäß vor; durch ihr gegenseitiges Gespräch entstand große Freude.
Wort für Wort niveditau ca tattvena und der Wahrheit gemäß vorgestellt sugrīvāya mahātmane dem hochgesinnten Sugrīva tayoḥ anyonya-saṃbhāṣāt durch ihr gegenseitiges Gespräch bhṛśam prītiḥ ajāyata entstand große Freude tatastau prītisaṃpannau harīśvaranarेśvarau |
parasparakṛtāśvāsau kathayā pūrvavṛttayā ||
Dann, von Freude erfüllt, jene beiden, der Herr der Affen und der Herr der Menschen, sich gegenseitig durch Erzählungen früherer Geschehnisse Trost spendend.
Wort für Wort tataḥ tau prīti-saṃpannau dann jene beiden, von Freude erfüllt hari-īśvara-nara-īśvarau der Herr der Affen und der Herr der Menschen paraspara-kṛta-āśvāsau sich gegenseitig Trost spendend kathayā pūrva-vṛttayā durch Erzählung früherer Geschehnisse taṃ tataḥ sāntvayāmāsa sugrīvaṃ lakṣmaṇāgrajaḥ |
strīhetorvālinā bhrātrā nirastamuru tejasā ||
Dann tröstete der ältere Bruder Lakṣmaṇas jenen Sugrīva, der um einer Frau willen von seinem Bruder Vālin, von großer Macht, vertrieben worden war.
Wort für Wort tam tataḥ sāntvayāmāsa dann tröstete er ihn sugrīvam lakṣmaṇa-agrajaḥ Sugrīva, der ältere Bruder Lakṣmaṇas strī-hetoḥ vālinā bhrātrā um einer Frau willen, vom Bruder Vālin nirastam uru tejasā vertrieben, von großer Macht tatastvannāśajaṃ śokaṃ rāmasyākliṣṭakarmaṇaḥ |
lakṣmaṇo vānarendrāya sugrīvāya nyavedayat ||
Dann berichtete Lakṣmaṇa dem Affenfürsten Sugrīva von dem Kummer Rāmas, des in seinem Tun Unbefleckten, der durch deinen Verlust entstanden war.
Wort für Wort tataḥ tvat-nāśa-jam śokam dann den durch deinen Verlust entstandenen Kummer rāmasya akliṣṭa-karmaṇaḥ Rāmas, des in seinem Tun Unbefleckten lakṣmaṇaḥ vānara-indrāya Lakṣmaṇa dem Affenfürsten sugrīvāya nyavedayat berichtete er dem Sugrīva sa śrutvā vānarendrastu lakṣmaṇeneritaṃ vacaḥ |
tadāsīnniṣprabho.atyarthaṃ grahagrasta ivāṃśumān ||
Er, der Affenfürst, jenes von Lakṣmaṇa gesprochene Wort vernehmend, ward da ganz glanzlos, wie die Sonne, von einem Planeten verschlungen.
Wort für Wort sa śrutvā vānara-indraḥ tu er, der Affenfürst, vernehmend lakṣmaṇena īritam vacaḥ das von Lakṣmaṇa gesprochene Wort tadā āsīt niṣprabhaḥ atyartham ward da ganz glanzlos graha-grastaḥ iva aṃśumān wie die von einem Planeten verschlungene Sonne tatastvadgātraśobhīni rakṣasā hriyamāṇayā |
yānyābharaṇajālāni pātitāni mahītale ||
Dann jene Schmuckstücke, die deine Glieder zierten, die du, von dem Rākṣasa fortgeschleppt, zu Boden fallen ließest,
Wort für Wort tataḥ tvat-gātra-śobhīni dann jene, deine Glieder zierenden rakṣasā hriyamāṇayā als du von dem Rākṣasa fortgeschleppt wurdest yāni ābharaṇa-jālāni jene Schmuckstücke pātitāni mahītale fallen gelassen auf die Erde tāni sarvāṇi rāmāya ānīya hariyūthapāḥ |
saṃhṛṣṭā darśayāmāsurgatiṃ tu na viduste tava ||
jene alle brachten die Führer der Affenscharen zu Rāma und zeigten sie ihm freudig, doch deinen Verbleib kannten sie nicht.
Wort für Wort tāni sarvāṇi rāmāya jene alle zu Rāma ānīya hari-yūthapāḥ bringend, die Führer der Affenscharen saṃhṛṣṭāḥ darśayāmāsuḥ zeigten sie freudig gatim tu na viduḥ tava doch deinen Verbleib kannten sie nicht tāni rāmāya dattāni mayaiva upahṛtāni ca |
svanavantyavakīryante tasmin vihatacetasi ||
Jene, ihm gegeben, von mir selbst überreicht, klirrten und fielen herab, während er seines Sinnes beraubt war.
Wort für Wort tāni rāmāya dattāni jene, Rāma gegeben mayā eva upahṛtāni ca und von mir selbst überreicht svanavanti avakīryante klirrten und fielen herab tasmin vihata-cetasi während er seines Sinnes beraubt war tānyaṅke darśanīyāni kṛtvā bahuvidhaṃ tataḥ |
tena devaprakāśena devena paridevitam ||
Jene, sichtbar in seinem Schoß liegend, auf mancherlei Weise betrachtend, klagte dann der glanzvolle Fürst laut.
Wort für Wort tāni aṅke darśanīyāni jene, sichtbar im Schoß liegend kṛtvā bahu-vidham tataḥ auf mancherlei Weise betrachtend tena deva-prakāśena von jenem glanzvollen Fürsten devena paridevitam wurde geklagt, vom Fürsten paśyatastasya rudataḥ tāmyataśca punaḥ punaḥ |
prādīpayan dāśaratheḥ tāni śokahutāśanam ||
Während er sie betrachtete, weinte und immer wieder verzagte, entfachten jene den Kummer des Dāśarathi wie Opferfeuer.
Wort für Wort paśyataḥ tasya rudataḥ während er betrachtete, weinend tāmyataḥ ca punaḥ punaḥ und immer wieder verzagend prādīpayan dāśaratheḥ entfachten sie beim Dāśarathi tāni śoka-huta-aśanam jene den Kummer wie Opferfeuer śayitaṃ ca ciraṃ tena duḥkhārtena mahātmanā |
mayāpi vividhairvākyaiḥ kṛcchrādutthāpitaḥ punaḥ ||
Lange lag er, der Hochgesinnte, vom Schmerz gequält, danieder; auch von mir wurde er mit mancherlei Worten nur mühsam wieder aufgerichtet.
Wort für Wort śayitam ca ciram tena und lange von ihm gelegen duḥkha-ārtena mahātmanā vom Schmerz gequält, dem Hochgesinnten mayā api vividhaiḥ vākyaiḥ auch von mir mit mancherlei Worten kṛcchrāt utthāpitaḥ punaḥ mühsam wieder aufgerichtet tāni dṛṣṭvā mahārhāṇi darśayitvā muhurmuhuḥ |
rāghavaḥ saha saumitriḥ sugrīve sa nyavedayat ||
Jene kostbaren Stücke immer wieder betrachtend und zeigend, berichtete der Rāghava mit dem Saumitri dem Sugrīva davon.
Wort für Wort tāni dṛṣṭvā mahārhāṇi jene kostbaren Stücke betrachtend darśayitvā muhuḥ muhuḥ immer wieder zeigend rāghavaḥ saha saumitriḥ der Rāghava mit dem Saumitri sugrīve sa nyavedayat berichtete er dem Sugrīva sa tavādarśanādārye rāghavaḥ paritapyate |
mahatā jvalatā nityamagninevāgniparvataḥ ||
Er, durch dein Fernsein, o Edle, quält sich der Rāghava, stets von großem, loderndem Feuer wie ein Feuerberg verzehrt.
Wort für Wort sa tava adarśanāt ārye er, durch dein Fernsein, o Edle rāghavaḥ paritapyate der Rāghava quält sich mahatā jvalatā nityam stets von großem, loderndem agninā iva agni-parvataḥ Feuer wie ein Feuerberg tvatkṛte tamanidrā ca śokaścintā ca rāghavam |
tāpayanti mahātmānamagnyagāramivāgnayaḥ ||
Deinetwegen quälen Schlaflosigkeit, Kummer und Sorge den hochgesinnten Rāghava, wie Feuer ein Feuerhaus.
Wort für Wort tvat-kṛte tam anidrā ca deinetwegen ihn Schlaflosigkeit śokaḥ cintā ca rāghavam Kummer und Sorge, den Rāghava tāpayanti mahātmānam quälen den Hochgesinnten agni-agāram iva agnayaḥ wie Feuer ein Feuerhaus tavādarśanaśokena rāghavaḥ pravicālyate |
mahatā bhūmikampena mahāniva śilocayaḥ ||
Vom Kummer über dein Fernsein wird der Rāghava erschüttert, wie ein großer Felsenberg durch ein gewaltiges Erdbeben.
Wort für Wort tava adarśana-śokena durch den Kummer über dein Fernsein rāghavaḥ pravicālyate wird der Rāghava erschüttert mahatā bhūmi-kampena durch ein gewaltiges Erdbeben mahān iva śilā-uccayaḥ wie ein großer Felsenberg kānanāni suramyāṇi nadīprasravaṇāni ca |
caranna ratimāpnoti tvamapaśyannṛpātmaje ||
Durch liebliche Wälder, Flüsse und Quellen wandelnd, findet er keine Freude, dich nicht sehend, o Königstochter.
Wort für Wort kānanāni su-ramyāṇi liebliche Wälder nadī-prasravaṇāni ca und Flüsse und Quellen caran na ratim āpnoti wandelnd findet er keine Freude tvām apaśyan nṛpa-ātmaje dich nicht sehend, o Königstochter sa tvāṃ manujaśārdūlaḥ kṣipraṃ prāpsyati rāghavaḥ |
samitrabāndhavaṃ hatvā rāvaṇaṃ janakātmaje ||
Er, der Tiger unter den Menschen, der Rāghava, wird dich bald erreichen, nachdem er Rāvaṇa samt Freunden und Verwandten erschlagen hat, o Tochter Janakas.
Wort für Wort sa tvām manuja-śārdūlaḥ er, der Tiger unter den Menschen kṣipram prāpsyati rāghavaḥ wird dich bald erreichen, der Rāghava sa-mitra-bāndhavam hatvā samt Freunden und Verwandten erschlagend rāvaṇam janaka-ātmaje Rāvaṇa, o Tochter Janakas sahitau rāmasugrīvāvubhāvakurutāṃ tadā |
samayaṃ vālinaṃ hantuṃ tava cānveṣaṇaṃ tathā ||
Rāma und Sugrīva schlossen gemeinsam damals ein Abkommen: Vālin zu töten und ebenso nach dir zu suchen.
Wort für Wort sahitau rāma-sugrīvau Rāma und Sugrīva gemeinsam ubhau akurutām tadā schlossen beide damals samayam vālinam hantum ein Abkommen, Vālin zu töten tava ca anveṣaṇam tathā und ebenso nach dir zu suchen tatastābhyāṃ kumārābhyāṃ vīrābhyāṃ sa harīśvaraḥ |
kiṣkindhāṃ samupāgamya vālī yuddhe nipātitaḥ ||
Dann, durch jene beiden heldenhaften Prinzen, ward, nachdem sie Kiṣkindhā erreicht hatten, jener Herr der Affen, Vālin, im Kampf gefällt.
Wort für Wort tataḥ tābhyām kumārābhyām dann durch jene beiden Prinzen vīrābhyām sa harīśvaraḥ die heldenhaften, jener Herr der Affen kiṣkindhām samupāgamya Kiṣkindhā erreichend vālī yuddhe nipātitaḥ ward Vālin im Kampf gefällt tato nihatya tarasā rāmo vālinamāhave |
sarvarkṣaharisaṃghānāṃ sugrīvamakarot patim ||
Dann, Vālin mit Wucht im Kampf erschlagend, machte Rāma den Sugrīva zum Herrn aller Bären- und Affenscharen.
Wort für Wort tataḥ nihatya tarasā dann mit Wucht erschlagend rāmaḥ vālinam āhave Rāma, Vālin im Kampf sarva-ṛkṣa-hari-saṃghānām aller Bären- und Affenscharen sugrīvam akarot patim machte er Sugrīva zum Herrn rāmasugrīvayoraikyaṃ devi evaṃ samajāyata |
hanūmantaṃ ca māṃ viddhi tayordūtamihāgatam ||
So entstand, o Göttin, das Bündnis zwischen Rāma und Sugrīva; und wisse, ich bin Hanumān, als ihrer beider Bote hierher gekommen.
Wort für Wort rāma-sugrīvayoḥ aikyam das Bündnis zwischen Rāma und Sugrīva devi evam samajāyata o Göttin, entstand so hanūmantam ca mām viddhi und wisse, ich bin Hanumān tayoḥ dūtam iha āgatam als ihrer beider Bote hierher gekommen svarājyaṃ prāpya sugrīvaḥ samānīya mahāharīn |
tvadarthaṃ preṣayāmāsa diśo daśa mahābalān ||
Nachdem Sugrīva sein eigenes Reich erlangt und die großen Affen versammelt hatte, sandte er sie deinetwegen in die zehn Himmelsrichtungen, die Starkmächtigen.
Wort für Wort sva-rājyam prāpya sugrīvaḥ sein eigenes Reich erlangend, Sugrīva samānīya mahā-harīn die großen Affen versammelnd tvat-artham preṣayāmāsa sandte er deinetwegen diśaḥ daśa mahā-balān in die zehn Richtungen, die Starkmächtigen ādiṣṭā vānarendreṇa sugrīveṇa mahaujasaḥ |
adrirājapratīkāśāḥ sarvataḥ prasthitā mahīm ||
Vom Affenfürsten Sugrīva beauftragt, von unermesslicher Kraft, bergesgleich, brachen sie überallhin über die Erde auf.
Wort für Wort ādiṣṭāḥ vānara-indreṇa beauftragt vom Affenfürsten sugrīveṇa mahā-ojasaḥ von Sugrīva, unermesslicher Kraft adri-rāja-pratīkāśāḥ bergesgleich sarvataḥ prasthitāḥ mahīm brachen sie überallhin über die Erde auf tataste mārgamāṇā vai sugrīvavacanāturāḥ |
caranti vasudhāṃ kṛtsnāṃ vayamanye ca vānarāḥ ||
Diese, suchend, auf Sugrīvas Wort bedacht, durchstreifen die ganze Erde, wir und andere Affen.
Wort für Wort tataḥ te mārgamāṇāḥ vai dann diese, suchend sugrīva-vacana-āturāḥ auf Sugrīvas Wort bedacht caranti vasudhām kṛtsnām durchstreifen die ganze Erde vayam anye ca vānarāḥ wir und andere Affen aṅgado nāma lakṣmīvān vālisūnurmahābalaḥ |
prasthitaḥ kapiśārdūlastribhāgabalasaṃvṛtaḥ ||
Ein glückverheißender namens Aṅgada, Vālins Sohn, von großer Kraft, der Tiger unter den Affen, brach mit einem Drittel des Heeres auf.
Wort für Wort aṅgadaḥ nāma lakṣmīvān ein Glückverheißender namens Aṅgada vāli-sūnuḥ mahābalaḥ Vālins Sohn, von großer Kraft prasthitaḥ kapi-śārdūlaḥ brach auf, der Tiger unter den Affen tri-bhāga-bala-saṃvṛtaḥ von einem Drittel des Heeres umgeben teṣāṃ no vipranaṣṭānāṃ vindhye parvatasattame |
bhṛśaṃ śokaparītānāmahorātragaṇā gatāḥ ||
Uns, die wir uns am Vindhya-Gebirge, dem vortrefflichsten der Berge, verirrt hatten, vom Kummer heftig ergriffen, vergingen viele Tage und Nächte.
Wort für Wort teṣām naḥ vipranaṣṭānām uns, die wir uns verirrt hatten vindhye parvata-sattame am Vindhya, dem vortrefflichsten der Berge bhṛśam śoka-parītānām heftig vom Kummer ergriffen ahaḥ-rātra-gaṇāḥ gatāḥ vergingen viele Tage und Nächte te vayaṃ kāryanairāśyātkālasyātikrameṇa ca |
bhayācca kapirājasya prāṇāṃstyaktuṃ vyavasthitāḥ ||
Wir, aus Verzweiflung über unser Vorhaben, wegen des Verstreichens der Zeit und aus Furcht vor dem Affenkönig, entschlossen uns, unser Leben zu lassen.
Wort für Wort te vayam kārya-nairāśyāt wir, aus Verzweiflung über das Vorhaben kālasya atikrameṇa ca und wegen des Verstreichens der Zeit bhayāt ca kapi-rājasya und aus Furcht vor dem Affenkönig prāṇān tyaktum vyavasthitāḥ entschlossen, das Leben zu lassen vicitya vanadurgāṇi giriprasravaṇāni ca |
anāsādya padaṃ devyāḥ prāṇāṃstyaktuṃ vyavasthitāḥ ||
Nachdem wir unzugängliche Wälder und Bergquellen durchsucht hatten, ohne die Spur der Göttin zu finden, entschlossen wir uns, unser Leben zu lassen.
Wort für Wort vicitya vana-durgāṇi unzugängliche Wälder durchsuchend giri-prasravaṇāni ca und Bergquellen anāsādya padam devyāḥ ohne die Spur der Göttin zu finden prāṇān tyaktum vyavasthitāḥ entschlossen, das Leben zu lassen dṛṣṭvā prāyopaviṣṭāṃśca sarvānvānarapuṃgavān |
bhṛśaṃ śokārṇave magnaḥ paryadevayadaṅgadaḥ ||
Als er sah, wie alle Stiere unter den Affen sich zum Fasten bis zum Tod niedersetzten, klagte Aṅgada, tief in ein Meer von Kummer versunken.
Wort für Wort dṛṣṭvā prāya-upaviṣṭān ca sehend, zum Todesfasten niedergesetzte sarvān vānara-puṃgavān alle Stiere unter den Affen bhṛśam śoka-arṇave magnaḥ tief in ein Meer von Kummer versunken paryadevayat aṅgadaḥ klagte Aṅgada tava nāśaṃ ca vaidehi vālinaśca tathā vadham |
prāyopaveśamasmākaṃ maraṇaṃ ca jaṭāyuṣaḥ ||
Über deinen Verlust, o Vaidehī, und über Vālins Tod, über unser Todesfasten und über den Tod Jaṭāyus'.
Wort für Wort tava nāśam ca vaidehi und über deinen Verlust, o Vaidehī vālinaḥ ca tathā vadham und ebenso über Vālins Tod prāya-upaveśam asmākam über unser Todesfasten maraṇam ca jaṭāyuṣaḥ und den Tod Jaṭāyus' teṣāṃ naḥ svāmisaṃdeśānnirāśānāṃ mumūrṣatām |
kāryahetoriva āyātaḥ śakunirvīryavānmahān ||
Während wir, die Botschaft unseres Herrn verloren, hoffnungslos, sterben wollten, kam wie zu einem Zweck ein großer, tapferer Vogel herbei.
Wort für Wort teṣām naḥ svāmi-saṃdeśāt uns, ohne die Botschaft unseres Herrn nirāśānām mumūrṣatām hoffnungslos, sterben wollend kārya-hetoḥ iva āyātaḥ wie zu einem Zweck kam śakuniḥ vīryavān mahān ein großer, tapferer Vogel gṛdhrarājasya sodaryaḥ saṃpātirnāma gṛdhrarāṭ |
śrutvā bhrātṛvadhaṃ kopādidaṃ vacanamabravīt ||
Der Bruder des Geierkönigs, Sampāti mit Namen, der Geierfürst, vom Tod seines Bruders hörend, sprach zornentbrannt dieses Wort:
Wort für Wort gṛdhra-rājasya sodaryaḥ der Bruder des Geierkönigs saṃpātiḥ nāma gṛdhra-rāṭ Sampāti mit Namen, der Geierfürst śrutvā bhrātṛ-vadham kopāt vom Tod des Bruders hörend, zornentbrannt idam vacanam abravīt sprach er dieses Wort yavīyānkena me bhrātā hataḥ kva ca vināśitaḥ |
etadākhyātumicchāmi bhavadbhirvānarottamāḥ ||
'Von wem wurde mein jüngerer Bruder getötet, und wo kam er zu Tode? Dies will ich von euch erfahren, ihr besten der Affen.'
Wort für Wort yavīyān kena me bhrātā von wem mein jüngerer Bruder hataḥ kva ca vināśitaḥ getötet, wo kam er zu Tode etat ākhyātum icchāmi dies will ich erfahren bhavadbhiḥ vānara-uttamāḥ von euch, ihr besten der Affen aṅgado.akathayattasya janasthāne mahadvadham |
rakṣasā bhīmarūpeṇa tvāmuddiśya yathātatham ||
Aṅgada berichtete ihm von dem großen Gemetzel in Janasthāna, das der furchtbar gestaltete Rākṣasa deinetwegen angerichtet hatte, wie es sich zugetragen hatte.
Wort für Wort aṅgadaḥ akathayat tasya Aṅgada berichtete ihm janasthāne mahat vadham von dem großen Gemetzel in Janasthāna rakṣasā bhīma-rūpeṇa von dem Rākṣasa furchtbarer Gestalt tvām uddiśya yathā-tatham deinetwegen, wie es sich zutrug jaṭāyoṣṭu vadhaṃ śrutvā duḥkhito.aruṇātmajaḥ |
tvāmāha savarārohe vasantīṃ rāvaṇālaye ||
Als er vom Tod Jaṭāyus' hörte, betrübt, der Sohn des Aruṇa, sprach er von dir, du mit dem schönen Gang, wie du in Rāvaṇas Wohnstatt weilst.
Wort für Wort jaṭāyoḥ tu vadham śrutvā doch vom Tod Jaṭāyus' hörend duḥkhitaḥ aruṇa-ātmajaḥ betrübt, der Sohn des Aruṇa tvām āha sa vara-ārohe sprach er von dir, du mit schönem Gang vasantīm rāvaṇa-ālaye wie du in Rāvaṇas Wohnstatt weilst tasya tadvacanaṃ śrutvā saṃpāteḥ prītivardhanam |
aṅgadapramukhāḥ sarve tataḥ saṃprasthitā vayam ||
Sein Wort, das Sampātis Freude mehrte, vernehmend, brachen wir alle, angeführt von Aṅgada, dann auf.
Wort für Wort tasya tat vacanam śrutvā sein Wort vernehmend saṃpāteḥ prīti-vardhanam das Sampātis Freude mehrte aṅgada-pramukhāḥ sarve alle, angeführt von Aṅgada tataḥ saṃprasthitāḥ vayam brachen wir dann auf vindhyādutthāya saṃprāptāḥ sāgarasyāntamuttaram |
tvaddarśanakṛtotsāhā hṛṣṭāstuṣṭāḥ plavaṃgamāḥ ||
Vom Vindhya aufbrechend, erreichten wir das nördliche Ende des Ozeans, voller Eifer, dich zu sehen, erfreut und zufrieden, wir Affen.
Wort für Wort vindhyāt utthāya saṃprāptāḥ vom Vindhya aufbrechend, erreichten wir sāgarasya antam uttaram das nördliche Ende des Ozeans tvat-darśana-kṛta-utsāhāḥ voller Eifer, dich zu sehen hṛṣṭāḥ tuṣṭāḥ plavaṃgamāḥ erfreut, zufrieden, wir Affen aṅgadapramukhāḥ sarve velopāntamupasthitāḥ |
cintāṃ jagmuḥ punarbhītāstvaddarśanasamutsukāḥ ||
Alle, angeführt von Aṅgada, standen am Rand des Ufers und gerieten wieder in Sorge, erschrocken, begierig, dich zu sehen.
Wort für Wort aṅgada-pramukhāḥ sarve alle, angeführt von Aṅgada velā-upāntam upasthitāḥ standen am Rand des Ufers cintām jagmuḥ punaḥ bhītāḥ gerieten wieder erschrocken in Sorge tvat-darśana-samutsukāḥ begierig, dich zu sehen atha ahaṃ harisainyasya sāgaraṃ dṛśya sīdataḥ |
vyavadhūya bhayaṃ tīvraṃ yojanānāṃ śataṃ plutaḥ ||
Da, während das Affenheer angesichts des Meeres verzagte, warf ich die heftige Furcht ab und sprang hundert Yojanas weit.
Wort für Wort atha aham hari-sainyasya da ich, während des Affenheeres sāgaram dṛśya sīdataḥ angesichts des Meeres verzagend vyavadhūya bhayam tīvram die heftige Furcht abwerfend yojanānām śatam plutaḥ sprang ich hundert Yojanas weit laṅkā cāpi mayā rātrau praviṣṭā rākṣasākulā |
rāvaṇaśca mayā dṛṣṭastvaṃ ca śokanipīḍitā ||
Und Laṅkā, von Rākṣasas erfüllt, betrat ich in der Nacht; und Rāvaṇa sah ich, und dich, vom Kummer bedrängt.
Wort für Wort laṅkā ca api mayā rātrau und Laṅkā auch von mir, in der Nacht praviṣṭā rākṣasa-ākulā betreten, von Rākṣasas erfüllt rāvaṇaḥ ca mayā dṛṣṭaḥ und Rāvaṇa von mir gesehen tvam ca śoka-nipīḍitā und dich, vom Kummer bedrängt etatte sarvamākhyātaṃ yathāvṛttamaninditе |
abhibhāṣasva māṃ devi dūto dāśaratherhaham ||
All dies habe ich dir erzählt, wie es sich zugetragen hat, du Untadelige; sprich zu mir, o Göttin, ich bin der Bote des Dāśarathi.
Wort für Wort etat te sarvam ākhyātam all dies dir erzählt yathā-vṛttam aninditе wie es sich zutrug, du Untadelige abhibhāṣasva mām devi sprich zu mir, o Göttin dūtaḥ dāśaratheḥ aham ich bin der Bote des Dāśarathi tvāṃ māṃ rāmakṛtodyogaṃ tvannimittamihāgatam |
sugrīvasacivaṃ devi budhyasva pavanātmajam ||
Erkenne in mir, den von Rāma Beauftragten, deinetwegen hierher Gekommenen, den Ratgeber Sugrīvas, o Göttin, den Sohn des Windgottes.
Wort für Wort tvām mām rāma-kṛta-udyogam erkenne mich, den von Rāma Beauftragten tvat-nimittam iha āgatam deinetwegen hierher gekommen sugrīva-sacivam devi als Ratgeber Sugrīvas, o Göttin budhyasva pavana-ātmajam erkenne den Sohn des Windgottes kuśalī tava kākutsthaḥ sarvaśastrabhṛtāṃ varaḥ |
gurorārādhane yukto lakṣmaṇaśca sulakṣaṇaḥ ||
Wohlauf ist dein Kākutstha, der Beste aller Waffenträger; und Lakṣmaṇa, von guten Merkmalen, ist der Verehrung des Lehrers zugewandt.
Wort für Wort kuśalī tava kākutsthaḥ wohlauf ist dein Kākutstha sarva-śastra-bhṛtām varaḥ der Beste aller Waffenträger guroḥ ārādhane yuktaḥ der Verehrung des Lehrers zugewandt lakṣmaṇaḥ ca su-lakṣaṇaḥ und Lakṣmaṇa, von guten Merkmalen tasya vīryavato devi bhartustava hite rataḥ |
ahamekastu saṃprāptaḥ sugrīvavacanādiha ||
Für jenen tapferen Gemahl, an deinem Wohl interessiert, bin ich allein hierher gekommen, auf Sugrīvas Wort hin.
Wort für Wort tasya vīryavataḥ devi für jenen tapferen, o Göttin bhartuḥ tava hite rataḥ deines Gemahls, an deinem Wohl interessiert aham ekaḥ tu saṃprāptaḥ ich allein bin gekommen sugrīva-vacanāt iha auf Sugrīvas Wort hin hierher mayāsahāyena caratā kāmarūpiṇā |
dakṣiṇā dignukrāntā tvanmārgavicayaiṣiṇā ||
Von mir, ohne Gefährten, gestaltwandelnd umherstreifend, wurde die südliche Richtung durchquert, auf der Suche nach deiner Spur.
Wort für Wort mayā asahāyena caratā von mir, ohne Gefährten, umherstreifend kāma-rūpiṇā gestaltwandelnd dakṣiṇā dik anukrāntā die südliche Richtung durchquert tvat-mārga-vicaya-eṣiṇā auf der Suche nach deiner Spur diṣṭyā ahaṃ harisainyānāṃ tvannāśamanuśocatām |
apaneṣyāmi saṃtāpaṃ tavābhigamaśaṃsanāt ||
Glücklicherweise werde ich für das Affenheer, das über deinen Verlust trauert, die Qual vertreiben, indem ich die Nachricht von deinem Auffinden verkünde.
Wort für Wort diṣṭyā aham hari-sainyānām glücklicherweise werde ich, für das Affenheer tvat-nāśam anuśocatām das über deinen Verlust trauert apaneṣyāmi saṃtāpam werde ich die Qual vertreiben tava abhigama-śaṃsanāt durch die Verkündung deines Auffindens diṣṭyā hi na mama vyarthaṃ devi sāgaralaṅghanam |
prāpsyāmyahamidaṃ diṣṭyā tvaddarśanakṛtaṃ yaśaḥ ||
Glücklicherweise war fürwahr mein Überspringen des Ozeans nicht vergeblich, o Göttin; glücklicherweise werde ich diesen Ruhm erlangen, den dein Anblick mir verschafft.
Wort für Wort diṣṭyā hi na mama vyartham glücklicherweise war fürwahr nicht vergeblich devi sāgara-laṅghanam o Göttin, mein Übersprung des Ozeans prāpsyāmi aham idam diṣṭyā glücklicherweise werde ich diesen erlangen tvat-darśana-kṛtam yaśaḥ den durch deinen Anblick verschafften Ruhm rāghavaśca mahāvīryaḥ kṣipraṃ tvāmabhipatsyate |
samitrabāndhavaṃ hatvā rāvaṇaṃ rākṣasādhipam ||
Und der Rāghava, von großer Tapferkeit, wird dich bald erreichen, nachdem er Rāvaṇa, den Herrn der Rākṣasas, samt Freunden und Verwandten erschlagen hat.
Wort für Wort rāghavaḥ ca mahāvīryaḥ und der Rāghava, von großer Tapferkeit kṣipram tvām abhipatsyate wird dich bald erreichen sa-mitra-bāndhavam hatvā samt Freunden und Verwandten erschlagend rāvaṇam rākṣasa-adhipam Rāvaṇa, den Herrn der Rākṣasas kaurajo nāma vaidehi girīṇāmuttamo giriḥ |
tato gacchati gokarṇaṃ parvataṃ kesarī hariḥ ||
'Kaurañja' genannt, o Vaidehī, ist der vortrefflichste der Berge; von dort zog der Affe Kesarin zum Berg Gokarṇa.
Wort für Wort kaurajaḥ nāma vaidehi 'Kaurañja' genannt, o Vaidehī girīṇām uttamaḥ giriḥ der vortrefflichste der Berge tataḥ gacchati gokarṇam parvatam von dort zog er zum Berg Gokarṇa kesarī hariḥ der Affe Kesarin sa ca devarṣibhirdṛṣṭaḥ pitā mama mahākapiḥ |
tīrthe nadīpateḥ puṇye śambasādanamuddharat ||
Und er, mein Vater, der große Affe, von Göttern und Weisen gesehen, vernichtete am heiligen Ufer des Herrn der Flüsse den Śambasādana.
Wort für Wort sa ca deva-ṛṣibhiḥ dṛṣṭaḥ und er, von Göttern und Weisen gesehen pitā mama mahākapiḥ mein Vater, der große Affe tīrthe nadī-pateḥ puṇye am heiligen Ufer des Herrn der Flüsse śambasādanam uddharat vernichtete den Śambasādana tasyāhaṃ hariṇaḥ kṣetre jāto vātena maithili |
hanūmāniti vikhyāto loke svenaiva karmaṇā ||
Von jenem Affen, in seinem Feld, ward ich vom Windgott gezeugt, o Maithilī; als Hanumān bin ich in der Welt berühmt geworden, durch meine eigenen Taten.
Wort für Wort tasya aham hariṇaḥ kṣetre von jenem Affen, in seinem Feld jātaḥ vātena maithili gezeugt vom Windgott, o Maithilī hanumān iti vikhyātaḥ loke als Hanumān berühmt in der Welt svena eva karmaṇā durch meine eigenen Taten viśvāsārthaṃ tu vaidehi bhartā uktā mayā guṇāḥ |
Um deines Vertrauens willen, o Vaidehī, habe ich dir die Tugenden deines Gemahls verkündet.
Wort für Wort viśvāsa-artham tu vaidehi um deines Vertrauens willen, o Vaidehī bhartuḥ uktāḥ mayā guṇāḥ die Tugenden des Gemahls, von mir verkündet evaṃ viśvāsitā sītā hetubhiḥ śokakarśitā |
upapannairabhijñānairdūtaṃ tamavagacchati ||
So durch stichhaltige Beweisgründe überzeugt, erkannte Sītā, vom Kummer abgezehrt, durch die passenden Erkennungszeichen jenen als Boten.
Wort für Wort evam viśvāsitā sītā so überzeugt, Sītā hetubhiḥ śoka-karśitā durch Beweisgründe, vom Kummer abgezehrt upapannaiḥ abhijñānaiḥ durch die passenden Erkennungszeichen dūtam tam avagacchati erkannte sie jenen als Boten atulaṃ ca gatā harṣaṃ praharṣeṇa tu jānakī |
netrābhyāṃ vakrapakṣmābhyāṃ mumocānandajaṃ jalam ||
Und in unvergleichliche Freude versetzt, vergoss die Jānakī vor Wonne aus ihren Augen mit den gebogenen Wimpern Tränen der Freude.
Wort für Wort atulam ca gatā harṣam und in unvergleichliche Freude versetzt praharṣeṇa tu jānakī vor Wonne aber die Jānakī netrābhyām vakra-pakṣmābhyām aus den Augen mit gebogenen Wimpern mumoca ānanda-jam jalam vergoss sie Tränen der Freude cāru tacca ānanaṃ tasyāḥ tāmraśuklāyatekṣaṇam |
aśobhata viśālākṣyā rāhumukta ivoḍurāṭ ||
Und ihr liebliches Antlitz mit den rotweißen, weiten Augen erstrahlte, der Großäugigen, wie der Mond, aus Rāhus Rachen befreit.
Wort für Wort cāru tat ca ānanam tasyāḥ und jenes liebliche Antlitz von ihr tāmra-śukla-āyata-īkṣaṇam mit rotweißen, weiten Augen aśobhata viśāla-akṣyāḥ erstrahlte, der Großäugigen rāhu-muktaḥ iva uḍu-rāṭ wie der Mond, aus Rāhus Rachen befreit hanūmantaṃ kapiṃ vyaktaṃ manyate nānyathā iti sā |
atha uvāca hanūmāṃstāmuttaraṃ priyadarśanām ||
'Dies ist wahrhaftig der Affe Hanumān, nicht anders', so dachte sie; da sprach Hanumān zu ihr, der Lieblichen, eine Antwort:
Wort für Wort hanūmantam kapim vyaktam der Affe Hanumān, wahrhaftig manyate na anyathā iti sā 'nicht anders', so dachte sie atha uvāca hanūmān da sprach Hanumān tām uttaram priya-darśanām zu ihr, der Lieblichen, eine Antwort etatte sarvamākhyātaṃ samāśvasihi maithili |
kiṃ karomi kathaṃ vā te rocate pratiyāmyaham ||
Dies alles habe ich dir erzählt; fasse Mut, o Maithilī. Was soll ich tun, oder wie es dir gefällt, werde ich zurückkehren.
Wort für Wort etat te sarvam ākhyātam dies alles dir erzählt samāśvasihi maithili fasse Mut, o Maithilī kim karomi katham vā was soll ich tun, oder wie te rocate pratiyāmi aham es dir gefällt, werde ich zurückkehren hate.asure saṃyati śambasādane |
kapipravīreṇa maharṣicodanāt |
tato.asmi vāyuprabhavo hi maithili |
prabhāvataḥ tatpratimaśca vānaraḥ ||
Nachdem der Dämon Śambasādana im Kampf erschlagen war, durch den besten der Affen, auf Geheiß des großen Weisen, entstamme ich seitdem dem Windgott, o Maithilī; an Macht ihm ebenbürtig bin ich, der Affe.
Wort für Wort hate asure saṃyati śambasādane als der Dämon Śambasādana im Kampf erschlagen war kapi-pravīreṇa maharṣi-codanāt durch den besten Affen, auf Geheiß des großen Weisen tataḥ asmi vāyu-prabhavaḥ hi maithili seitdem entstamme ich dem Windgott, o Maithilī prabhāvataḥ tat-pratimaḥ ca vānaraḥ an Macht ihm ebenbürtig, der Affe
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