Als der König sah, dass die fünf Heerführer samt ihrem Gefolge und ihren Reittieren von Hanumān getötet worden waren, blickte er auf seinen unversehrten Sohn, den Prinzen Akṣa, der zum Kampf bereit und entschlossen war.
Er, von dessen Blick angespornt, der Glanzvolle mit dem bunten goldenen Bogen, sprang auf aus der Versammlung, gepriesen, wie Feuer, das durch die Opfergabe der besten Brahmanen entfacht wird.
Wort für Wort
sa tasya dṛṣṭi arpaṇa sampracoditaḥ
er, von dessen Blick angespornt
pratāpavān kāncana citra kārmukaḥ
der Glanzvolle, mit buntem goldenem Bogen
samutpapāta atha sadasi udīrito
sprang auf aus der Versammlung, gepriesen
dvijāti mukhyaiḥ haviṣā iva pāvakaḥ
wie Feuer durch die Opfergabe der besten Brahmanen
tato mahat bāla divā kara prabham |
pratapta jāmbū nada jāla samtatam |
rathām samāsthāya yayau sa vīryavān |
mahāharim tam prati nairṛta ṛṣabhaḥ ||
Dann, einen gewaltigen Wagen besteigend, glänzend wie die junge Sonne, überzogen mit einem Netz aus geglühtem Jāmbūnada-Gold, fuhr der Kraftvolle, jener Stier unter den Rākṣasas, gegen den großen Affen.
Wort für Wort
tato mahat bāla divā kara prabham
dann einen gewaltigen, glänzend wie die junge Sonne
pratapta jāmbū nada jāla samtatam
überzogen mit einem Netz aus geglühtem Jāmbūnada-Gold
rathām samāsthāya yayau sa vīryavān
den Wagen besteigend, fuhr der Kraftvolle
mahāharim tam prati nairṛta ṛṣabhaḥ
gegen den großen Affen, jener Stier unter den Rākṣasas
Jenen Wagen, durch angesammelte Askese erworben, geschmückt mit einem Netz aus geglühtem Gold, mit Fahne versehen, mit juwelengeschmücktem Banner, bespannt mit acht vortrefflichen, gedankenschnellen Pferden –
Wort für Wort
tataḥ tapaḥ samgraha saṃcaya arjitam
jenen, durch angesammelte Askese erworben
pratapta jāmbū nada jāla śobhitam
geschmückt mit einem Netz aus geglühtem Gold
patākinam ratna vibhūṣita dhvajam
mit Fahne, mit juwelengeschmücktem Banner
mano java aṣṭa aśva varaiḥ suyojitam
bespannt mit acht vortrefflichen, gedankenschnellen Pferden
sura asura adhṛṣyam asamga cāriṇam |
ravi prabham vyoma caram samāhitam |
satūṇam aṣṭa asi nibaddha bandhuram |
yathā krama āveśita śakti tomaram ||
unbezwingbar für Götter und Asuras, hindernislos dahinfahrend, sonnengleich, durch die Lüfte ziehend, wohlgeordnet, mit Köcher versehen, mit acht befestigten Schwertern geschmückt, mit ordentlich verstauten Wurfspießen und Lanzen –
Wort für Wort
sura asura adhṛṣyam
unbezwingbar für Götter und Asuras
asamga cāriṇam
hindernislos dahinfahrend
ravi prabham vyoma caram samāhitam
sonnengleich, durch die Lüfte ziehend, wohlgeordnet
satūṇam aṣṭa asi nibaddha bandhuram
mit Köcher, mit acht befestigten Schwertern geschmückt
strahlend, mit allem Nötigen ausgestattet, mit goldenem Geschirr, an Glanz Mond und Sonne gleich – jenen sonnengleichen Wagen besteigend, zog er aus, der an Kraft den Unsterblichen Gleiche.
Wort für Wort
virājamānam pratipūrṇa vastunā
strahlend, mit allem Nötigen ausgestattet
sahema dāmnā śaśi sūrya varvasā
mit goldenem Geschirr, an Glanz Mond und Sonne gleich
sa pūrayan kham ca mahīm ca sācalām |
turamga matanga mahāratha svanaiḥ |
balaiḥ sametaiḥ sa hi toraṇa sthitam |
samartham āsīnam upāgamat kapim ||
Er, den Himmel und die Erde samt ihren Bergen mit dem Getöse von Pferden, Elefanten und dem großen Wagen erfüllend, näherte sich, samt den versammelten Kräften, dem fähigen Affen, der am Torbogen saß.
Wort für Wort
sa pūrayan kham ca mahīm ca sācalām
er, Himmel und Erde samt Bergen erfüllend
turamga matanga mahāratha svanaiḥ
mit dem Getöse von Pferden, Elefanten, großem Wagen
balaiḥ sametaiḥ sa hi toraṇa sthitam
samt den versammelten Kräften, dem am Torbogen stehenden
sa tam samāsādya harim hari īkṣaṇo |
yuga anta kāla agnim iva prajā kṣaye |
avasthitam vismita jāta sambhramaḥ |
samaikṣata akṣo bahu māna cakṣuṣā ||
Er, Akṣa, mit rehbraunen Augen, zu jenem Affen gelangend, der wie das Weltuntergangsfeuer am Ende eines Zeitalters dastand, betrachtete ihn, von Staunen ergriffen, mit einem Blick voll Hochachtung.
Wort für Wort
sa tam samāsādya harim hari īkṣaṇo
er, mit rehbraunen Augen, zu jenem Affen gelangend
yuga anta kāla agnim iva prajā kṣaye
wie das Weltuntergangsfeuer am Ende eines Zeitalters
avasthitam vismita jāta sambhramaḥ
der dastand, von Staunen ergriffen
samaikṣata akṣo bahu māna cakṣuṣā
betrachtete Akṣa ihn mit einem Blick voll Hochachtung
sa tasya vegam ca kapeḥ mahātmanaḥ |
parākramam cāriṣu pārhtiva ātmajaḥ |
vicārayan kham ca balam mahābalo |
hima kṣaye sūrya iva abhivardhate ||
Der Königssohn, die Geschwindigkeit und die Tapferkeit jenes hochgesinnten Affen gegen die Feinde erwägend, wuchs, den Himmel und seine eigene Kraft bedenkend, wie die Sonne am Ende des Winters an Kraft.
Wort für Wort
sa tasya vegam ca kapeḥ mahātmanaḥ
die Geschwindigkeit jenes hochgesinnten Affen
parākramam cāriṣu pārhtiva ātmajaḥ
und seine Tapferkeit gegen die Feinde, der Königssohn
Von Zorn erfüllt, dessen Tapferkeit betrachtend, unbeirrbar im Kampf standhaft, mit gesammeltem Geist, griff er Hanumān im Gefecht mit drei scharfen Pfeilen an.
Da betrachtete Akṣa, den Pfeil in der Hand, den Bogen ergriffen, jenen stolzen Affen, der Erschöpfung überwunden und den Sieg über den Feind errungen hatte, mit erregtem Gemüt.
Wort für Wort
tataḥ kapim tam prasamīkṣya garvitam
da jenen stolzen Affen betrachtend
jita śramam śatru parājayoḥ jitam
der Erschöpfung überwunden, den Sieg über den Feind errungen hatte
sa hema niṣka angada cāru kuṇḍalaḥ |
samāsasāda āśu parākramaḥ kapim |
tayoḥ babhūva apratimaḥ samāgamaḥ |
sura asurāṇām api sambhrama pradaḥ ||
Er, mit goldenem Halsschmuck, Armreifen und schönen Ohrringen, näherte sich eilends, tapfer, dem Affen; und ihr Zusammentreffen wurde unvergleichlich, selbst Göttern und Asuras Verwirrung einflößend.
Wort für Wort
sa hema niṣka angada cāru kuṇḍalaḥ
er, mit goldenem Halsschmuck, Armreifen, schönen Ohrringen
rarāsa bhūmiḥ na tatāpa bhānumān |
vavau na vāyuḥ pracacāla ca acalaḥ |
kapeḥ kumārasya ca vīkṣya samyugam |
nanāda ca dyauḥ udadhiḥ ca cukṣubhe ||
Die Erde erdröhnte, die Sonne wärmte nicht mehr, der Wind wehte nicht mehr, und der unbewegliche Berg erzitterte; beim Anblick des Kampfes zwischen dem Affen und dem Prinzen erdröhnte der Himmel, und das Meer geriet in Aufruhr.
Wort für Wort
rarāsa bhūmiḥ
die Erde erdröhnte
na tatāpa bhānumān
die Sonne wärmte nicht mehr
vavau na vāyuḥ
der Wind wehte nicht mehr
pracacāla ca acalaḥ
und der unbewegliche Berg erzitterte
kapeḥ kumārasya ca vīkṣya samyugam
beim Anblick des Kampfes zwischen Affe und Prinz
nanāda ca dyauḥ udadhiḥ ca cukṣubhe
erdröhnte der Himmel, und das Meer geriet in Aufruhr
Da schoss der Held, kundig der Kunst des Zielens, Legens und Abschießens, drei geflügelte Pfeile mit goldenen Kerben, giftigen Schlangen gleich, auf das Haupt des Affen.
Wort für Wort
tataḥ sa vīraḥ sumukhān patatriṇaḥ
da der Held, wohlgeformte geflügelte
suvarṇa punkhān saviṣān iva uragān
mit goldenen Kerben, giftigen Schlangen gleich
samādhi samyoga vimokṣa tattvavit
kundig der Kunst des Zielens, Legens und Abschießens
Er, von jenen Pfeilen zugleich am Haupt getroffen, Blut vergießend, seine Augen weit aufgerissen, der neu aufgegangenen Sonne gleich, mit den Pfeilen als Strahlenkranz, erstrahlte wie die Sonne mit ihrem Strahlenkranz.
Wort für Wort
sa taiḥ śaraiḥ mūrdhni samam nipātitaiḥ
er, von jenen Pfeilen zugleich am Haupt getroffen
kṣarann asṛg digdha vivṛtta locanaḥ
Blut vergießend, seine Augen weit aufgerissen
nava udita āditya nibhaḥ śara aṃśumān
der neu aufgegangenen Sonne gleich, mit den Pfeilen als Strahlen
tataḥ sa pinga adhipa mantri sattamaḥ |
samīkṣya tam rāja vara ātmajam raṇe |
udagra citra āyudha citra kārmukam |
jaharṣa ca āpūryata ca āhava unmukhaḥ ||
Da, jener beste unter den Ministern des Affenfürsten, den Königssohn im Kampf betrachtend, mit erhobenen, bunten Waffen und buntem Bogen, freute sich und war erfüllt von Kampfbereitschaft.
Wort für Wort
tataḥ sa pinga adhipa mantri sattamaḥ
da jener beste unter den Ministern des Affenfürsten
Er, wie die Sonne über dem Gipfel des Mandara-Berges stehend, in gewaltigem Zorn, von Kraft und Tapferkeit erfüllt, versengte damals den Prinzen Akṣa samt seinem Heer und seinen Reittieren mit den Strahlen des Feuers seiner Augen.
Wort für Wort
sa mandara agrastha iva aṃśu mālī
er, wie die Sonne über dem Gipfel des Mandara stehend
vivṛddha kopo bala vīrya samyutaḥ
in gewaltigem Zorn, von Kraft und Tapferkeit erfüllt
kumāram akṣam sabalam savāhanam
den Prinzen Akṣa samt Heer und Reittieren
dadāha netra agni marīcibhiḥ tadā
versengte er damals mit den Strahlen des Feuers seiner Augen
Da entließ er, dessen Bogen dem Regenbogen Indras glich, jene Rākṣasa-Wolke des Pfeilregens im Kampf, eilends Pfeile auf den unerschütterlichen Affenfürsten, wie eine Wolke Regen auf einen vortrefflichen Berg.
Wort für Wort
tataḥ sa bāṇa āsana śakra kārmukaḥ
da er, dessen Bogen dem Regenbogen Indras glich
śara pravarṣo yudhi rākṣasa ambudaḥ
jene Rākṣasa-Wolke des Pfeilregens im Kampf
śarān mumoca āśu hari īśvara acale
entließ eilends Pfeile auf den unerschütterlichen Affenfürsten
balāhako vṛṣṭim iva acala uttame
wie eine Wolke Regen auf einen vortrefflichen Berg
Da brüllte der Affe, an Kraft der Wolke gleich, vor Freude auf, als er den Prinzen Akṣa im Kampf betrachtete, von wildem Mut, mit gewachsenem Glanz, Kraft, Tapferkeit und Pfeilen.
Er, aus jugendlichem Übermut im Kampf stolz auf seine Tapferkeit, in wachsendem Zorn, seine Augen blutrot, näherte sich dem im Kampf unvergleichlichen Affen, wie ein Elefant einer großen, mit Gras bedeckten Grube.
Wort für Wort
sa bāla bhāvāt yudhi vīrya darpitaḥ
er, aus jugendlichem Übermut, im Kampf stolz auf seine Tapferkeit
pravṛddha manyuḥ kṣataja upama īkṣaṇaḥ
in wachsendem Zorn, seine Augen blutrot
samāsasāda apratimam raṇe kapim
näherte sich dem im Kampf unvergleichlichen Affen
gajo mahākūpam iva āvṛtam tṛṇaiḥ
wie ein Elefant einer großen, mit Gras bedeckten Grube
sa tena bāṇaiḥ prasabham nipātitaiḥ |
cakāra nādam ghana nāda nihsvanaḥ |
samutpapāta āśu nabhaḥ sa mārutiḥ |
bhuja ūru vikṣepaṇa ghora darśanaḥ ||
Er, von dessen gewaltsam niedergesandten Pfeilen getroffen, stieß ein Gebrüll aus, dem Donner der Wolken gleich; und der Sohn des Windgottes sprang eilends auf in den Himmel, mit dem Schwingen seiner Arme und Schenkel furchtbar anzusehen.
Wort für Wort
sa tena bāṇaiḥ prasabham nipātitaiḥ
er, von dessen gewaltsam niedergesandten Pfeilen getroffen
cakāra nādam ghana nāda nihsvanaḥ
stieß ein Gebrüll aus, dem Wolkendonner gleich
samutpapāta āśu nabhaḥ sa mārutiḥ
und der Sohn des Windgottes sprang eilends in den Himmel
bhuja ūru vikṣepaṇa ghora darśanaḥ
mit dem Schwingen der Arme und Schenkel furchtbar anzusehen
Auf den Aufspringenden stürmte er zu, der kraftvolle, glanzvolle Beste der Rākṣasas, auf dem vortrefflichsten Wagen, ihn mit Pfeilen überschüttend, wie eine Wolke einen Berg mit Steinschauern.
Wort für Wort
samutpatantam samabhidravat balī
auf den Aufspringenden stürmte der Kraftvolle zu
sa rākṣasānām pravaraḥ pratāpavān
der glanzvolle Beste der Rākṣasas
rathī ratha śreṣṭhatamaḥ kiran śaraiḥ
auf dem vortrefflichsten Wagen, mit Pfeilen überschüttend
Er, jene Pfeile ausweichend, der Affe, der Held, zog auf dem vom Wind besuchten Pfad dahin, zwischen den Pfeilen hindurchfahrend wie der Wind selbst, gedankenschnell, im Kampf von wildem Mut.
Wort für Wort
sa tān śarān tasya vimokṣayan kapiḥ
er, jene seine Pfeile ausweichend, der Affe
cacāra vīraḥ pathi vāyu sevite
zog der Held auf dem windbesuchten Pfad dahin
śara antare mārutavat viniṣpatan
zwischen den Pfeilen wie der Wind selbst hindurchfahrend
tam ātta bāṇa āsanam āhava unmukham |
kham āstṛṇantam vividhaiḥ śara uttamaiḥ |
avaikṣata akṣam bahu māna cakṣuṣā |
jagāma cintām ca sa māruta ātmajaḥ ||
Ihn, Akṣa, der den Bogen ergriffen hatte, kampfbereit, den Himmel mit mancherlei vortrefflichen Pfeilen überdeckend, betrachtete der Sohn des Windgottes mit einem Blick voll Hochachtung und geriet in Nachdenken.
Wort für Wort
tam ātta bāṇa āsanam āhava unmukham
ihn, der den Bogen ergriffen hatte, kampfbereit
kham āstṛṇantam vividhaiḥ śara uttamaiḥ
den Himmel mit mancherlei vortrefflichen Pfeilen überdeckend
Da, an den Armen von den Pfeilen des vortrefflichen, hochgesinnten Prinzen verletzt, brüllend, erwog der starkarmige Affe, kundig der Feinheiten des Handelns, seine Tapferkeit im Kampf.
Wort für Wort
tataḥ śaraiḥ bhinna bhuja antaraḥ kapiḥ
da, an den Armen von den Pfeilen verletzt, der Affe
kumāra varyeṇa mahātmanā nadan
des vortrefflichen, hochgesinnten Prinzen, brüllend
mahābhujaḥ karma viśeṣa tattvavit
der starkarmige, kundig der Feinheiten des Handelns
abālavat bāla divā kara prabhaḥ |
karoti ayam karma mahan mahābalaḥ |
na ca asya sarva āhava karma śobhinaḥ |
pramāpaṇe me matiḥ atra jāyate ||
'Nicht kindisch, obwohl an Glanz der jungen Sonne gleich, vollbringt dieser Gewaltige eine große Tat; und da all sein Kampfeswerk vortrefflich ist, entsteht in mir der Entschluss, ihn zu vernichten.'
Wort für Wort
abālavat bāla divā kara prabhaḥ
nicht kindisch, obwohl an Glanz der jungen Sonne gleich
ayam mahātmā ca mahān ca vīryataḥ |
samāhitaḥ ca atisahaḥ ca samyuge |
asaṃśayam karma guṇa udayāt ayam |
sanāga yakṣaiḥ munibhiḥ ca pūjitaḥ ||
'Dieser ist hochgesinnt und groß an Tapferkeit, gesammelt und überaus ausdauernd im Kampf; ohne Zweifel ist er, aufgrund der Vortrefflichkeit seiner Taten, von Nāgas, Yakṣas und Weisen geehrt.'
Wort für Wort
ayam mahātmā ca mahān ca vīryataḥ
dieser ist hochgesinnt und groß an Tapferkeit
samāhitaḥ ca atisahaḥ ca samyuge
gesammelt und überaus ausdauernd im Kampf
asaṃśayam karma guṇa udayāt ayam
ohne Zweifel dieser, aufgrund der Vortrefflichkeit seiner Taten
parākrama utsāha vivṛddha mānasaḥ |
samīkṣate mām pramukha āgataḥ sthitaḥ |
parākramo hi asya manāṃsi kampayet |
sura asurāṇām api śīghra kāriṇaḥ ||
'Mit einem von Tapferkeit und Eifer erfüllten Sinn steht er mir gegenüber und betrachtet mich; seine Tapferkeit würde selbst die Herzen der Götter und Asuras erzittern lassen, so rasch handelt er.'
Wort für Wort
parākrama utsāha vivṛddha mānasaḥ
mit von Tapferkeit und Eifer erfülltem Sinn
samīkṣate mām pramukha āgataḥ sthitaḥ
betrachtet er mich, mir gegenüber stehend
parākramo hi asya manāṃsi kampayet
seine Tapferkeit würde die Herzen erzittern lassen
sura asurāṇām api śīghra kāriṇaḥ
selbst die der Götter und Asuras, so rasch handelnd
na khalv ayam na abhibhavet upekṣitaḥ |
parākramo hi asya raṇe vivardhate |
pramāpaṇam tu eva mama asya rocate |
na vardhamāno agniḥ upekṣitum kṣamaḥ ||
'Wahrlich, wenn ich ihn vernachlässige, wird er mich gewiss überwältigen, denn seine Tapferkeit wächst im Kampf; darum gefällt mir nur, ihn zu vernichten – ein wachsendes Feuer darf man nicht vernachlässigen.'
Wort für Wort
na khalv ayam na abhibhavet upekṣitaḥ
wenn vernachlässigt, wird er mich gewiss überwältigen
parākramo hi asya raṇe vivardhate
denn seine Tapferkeit wächst im Kampf
pramāpaṇam tu eva mama asya rocate
darum gefällt mir nur, ihn zu vernichten
na vardhamāno agniḥ upekṣitum kṣamaḥ
ein wachsendes Feuer darf man nicht vernachlässigen
iti pravegam tu parasya tarkayan |
sva karma yogam ca vidhāya vīryavān |
cakāra vegam tu mahābalaḥ tadā |
matim ca cakre asya vadhe mahākapiḥ ||
So die Wucht des Gegners erwägend und sein eigenes Vorgehen bedenkend, entfaltete der Kraftvolle, der Gewaltige, damals seine Geschwindigkeit, und der große Affe fasste den Entschluss, ihn zu töten.
Wort für Wort
iti pravegam tu parasya tarkayan
so die Wucht des Gegners erwägend
sva karma yogam ca vidhāya vīryavān
und sein eigenes Vorgehen bedenkend, der Kraftvolle
cakāra vegam tu mahābalaḥ tadā
entfaltete der Gewaltige damals seine Geschwindigkeit
matim ca cakre asya vadhe mahākapiḥ
und der große Affe fasste den Entschluss, ihn zu töten
Er, der Sohn des Windgottes, der Affe, der Held, erschlug jene acht sehr schnellen, wohlgeordneten, lastfähigen und wendigen Pferde auf dem vom Wind besuchten Pfad mit Handflächenschlägen.
Wort für Wort
sa tasya tān aṣṭa hayān mahājavān
jene seine acht sehr schnellen Pferde
samāhitān bhāra sahān vivartane
wohlgeordnet, lastfähig, wendig
jaghāna vīraḥ pathi vāyu sevite
erschlug der Held auf dem windbesuchten Pfad
tala prahālaiḥ pavana ātmajaḥ kapiḥ
mit Handflächenschlägen, der Sohn des Windgottes, der Affe
tataḥ talena abhihato mahārathaḥ |
sa tasya pinga adhipa mantri nirjitaḥ |
sa bhagna nīḍaḥ parimukta kūbaraḥ |
papāta bhūmau hata vājiḥ ambarāt ||
Da fiel, von der Handfläche getroffen, der große Wagenkämpfer, vom Minister des Affenfürsten besiegt, mit zerbrochenem Wagenkasten und losgelöster Deichsel, mit erschlagenen Pferden, vom Himmel auf die Erde herab.
Wort für Wort
tataḥ talena abhihato mahārathaḥ
da, von der Handfläche getroffen, der große Wagenkämpfer
sa tasya pinga adhipa mantri nirjitaḥ
er, von jenem Minister des Affenfürsten besiegt
sa bhagna nīḍaḥ parimukta kūbaraḥ
mit zerbrochenem Wagenkasten und losgelöster Deichsel
sa tam parityajya mahāratho ratham |
sakārmukaḥ khaḍga dharaḥ kham utpatat |
tapo abhiyogāt ṛṣiḥ ugra vīryavān |
vihāya deham marutām iva ālayam ||
Er, der große Wagenkämpfer, jenen Wagen verlassend, mit Bogen und Schwert bewaffnet, sprang auf in den Himmel, wie ein Seher von gewaltiger Kraft, der durch Askese seinen Körper verlässt und zur Wohnstatt der Winde eingeht.
Wort für Wort
sa tam parityajya mahāratho ratham
er, der große Wagenkämpfer, jenen Wagen verlassend
sakārmukaḥ khaḍga dharaḥ kham utpatat
mit Bogen und Schwert bewaffnet, sprang in den Himmel
tataḥ kapiḥ tam vicarantam ambare |
patatri rājā anila siddha sevite |
sametya tam māruta vega vikramaḥ |
krameṇa jagrāha ca pādayoḥ dṛḍham ||
Da, ihn, der durch den von Vögeln, Wind und Siddhas besuchten Himmel dahinfuhr, ihn erreichend, ergriff der Affe, von der Kraft des Windes an Geschwindigkeit, ihn nach und nach fest an den Füßen.
Wort für Wort
tataḥ kapiḥ tam vicarantam ambare
da der Affe, ihn, der im Himmel dahinfuhr
patatri rājā anila siddha sevite
dem von Vögeln, Wind und Siddhas besuchten
sametya tam māruta vega vikramaḥ
ihn erreichend, an Geschwindigkeit dem Wind gleich
sa tam samāvidhya sahasraśaḥ kapiḥ |
mahāuragam gṛhya iva aṇḍaja īśvaraḥ |
mumoca vegāt pitṛ tulya vikramo |
mahī tale samyati vānara uttamaḥ ||
Er, der Affe, an Kraft seinem Vater gleich, der Beste unter den Affen, schwang ihn tausendfach herum, wie Garuḍa, der Herrscher der Vögel, eine große Schlange packt, und schleuderte ihn mit Wucht zu Boden im Kampf.
Wort für Wort
sa tam samāvidhya sahasraśaḥ kapiḥ
er, der Affe, ihn tausendfach herumschwingend
mahāuragam gṛhya iva aṇḍaja īśvaraḥ
wie Garuḍa, der Herrscher der Vögel, eine große Schlange packt
mumoca vegāt pitṛ tulya vikramo
schleuderte mit Wucht, an Kraft seinem Vater gleich
Er, mit zerbrochenen Armen, Schenkeln, Hüften und Haupt, Blut vergießend, mit zermalmten Knochen und Augen, mit zerrissenen Gelenken und aufgelösten Bändern, lag der Rākṣasa, von dem Sohn des Windgottes erschlagen, auf der Erde.
Wort für Wort
sa bhagna bāhu ūru kaṭī śiro dharaḥ
er, mit zerbrochenen Armen, Schenkeln, Hüften, Haupt
kṣarann asṛn nirmathita asthi locanaḥ
Blut vergießend, mit zermalmten Knochen und Augen
sa bhinna saṃdhiḥ pravikīrṇa bandhano
mit zerrissenen Gelenken und aufgelösten Bändern
hataḥ kṣitau vāyu sutena rākṣasaḥ
der Rākṣasa, erschlagen auf der Erde, vom Sohn des Windgottes
mahākapiḥ bhūmi tale nipīḍya tam |
cakāra rakṣo adhipateḥ mahat bhayam |
maharṣibhiḥ cakra caraiḥ mahāvrataiḥ |
sametya bhūtaiḥ ca sayākṣa pannagaiḥ |
suraiḥ ca sa indraiḥ bhṛśa jāta vismayaiḥ |
hate kumāre sa kapiḥ nirīkṣitaḥ ||
Der große Affe, nachdem er ihn auf den Erdboden niedergedrückt hatte, versetzte den Herrscher der Rākṣasas in gewaltige Furcht; und als der Prinz erschlagen war, wurde der Affe von den großen Sehern, den auf den Bahnen wandelnden, den strengen Gelübden Folgenden, von den versammelten Wesen, samt Yakṣas und Schlangen, und von den Göttern samt Indra, die in tiefes Staunen gerieten, betrachtet.
Wort für Wort
mahākapiḥ bhūmi tale nipīḍya tam
der große Affe, ihn auf den Erdboden niederdrückend
cakāra rakṣo adhipateḥ mahat bhayam
versetzte den Herrscher der Rākṣasas in gewaltige Furcht
maharṣibhiḥ cakra caraiḥ mahāvrataiḥ
von großen Sehern, den auf Bahnen wandelnden, den strengen Gelübden Folgenden
sametya bhūtaiḥ ca sayākṣa pannagaiḥ
von versammelten Wesen samt Yakṣas und Schlangen
suraiḥ ca sa indraiḥ bhṛśa jāta vismayaiḥ
und von den Göttern samt Indra, in tiefes Staunen geraten
hate kumāre sa kapiḥ nirīkṣitaḥ
als der Prinz erschlagen war, wurde der Affe betrachtet
nihatya tam vajra suta upama prabham |
kumāram akṣam kṣataja upama īkṣaṇam |
tat eva vīro abhijagāma toraṇam |
kṛta kṣaṇaḥ kāla iva prajā kṣaye ||
Nachdem er jenen Prinzen Akṣa erschlagen hatte, an Glanz dem Sohn Indras gleich, dessen Augen blutrot waren, näherte sich der Held wiederum eben jenem Torbogen, wie die Zeit im Weltuntergang eine Atempause nehmend.
Wort für Wort
nihatya tam vajra suta upama prabham
nachdem er ihn erschlagen hatte, an Glanz dem Sohn Indras gleich
kumāram akṣam kṣataja upama īkṣaṇam
den Prinzen Akṣa, dessen Augen blutrot waren
tat eva vīro abhijagāma toraṇam
näherte sich der Held eben jenem Torbogen
kṛta kṣaṇaḥ kāla iva prajā kṣaye
eine Atempause nehmend, wie die Zeit im Weltuntergang