Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa
Sarga 2: Laṅkā Nirīkṣaṇam
Hanumān erblickt Laṅkā und bedenkt sein Vorgehen
sa sāgaram anādhṛṣyam atikramya mahābalaḥ |
trikūṭaśikhare laṅkāṃ sthitāṃ svastho dadarśa ha ||
Er, der Mächtige, den unbezwingbaren Ozean überquert habend, erblickte, wohlbehalten, Laṅkā, das auf dem Gipfel des Trikūṭa lag.
Wort für Wort sa sāgaram anādhṛṣyam atikramya er, den unbezwingbaren Ozean überquert habend mahābalaḥ der Mächtige trikūṭaśikhare laṅkāṃ sthitāṃ Laṅkā, das auf dem Gipfel des Trikūṭa lag svastho dadarśa ha erblickte, wohlbehalten tataḥ pādapamuktena puṣpavarṣeṇa vīryavān |
abhivṛṣṭaḥ sthitas tatra babhau puṣpamayo yathā ||
Da, von dem aus den Bäumen fallenden Blütenregen überschüttet, dort stehend, erschien der Kraftvolle, als sei er aus Blüten gemacht.
Wort für Wort tataḥ pādapamuktena puṣpavarṣeṇa da, von dem aus den Bäumen fallenden Blütenregen vīryavān abhivṛṣṭaḥ der Kraftvolle, überschüttet sthitas tatra dort stehend babhau puṣpamayo yathā erschien er, als sei er aus Blüten gemacht yojanānāṃ śataṃ śrīmāṃs tīrtvāpy uttamavikramaḥ |
aniśvasan kapis tatra na glānim adhigacchati ||
Der Glanzvolle, der von höchster Tapferkeit, hatte, obwohl er hundert Yojanas durchquert hatte, keinen Atem verloren; der Affe geriet dort in keine Erschöpfung.
Wort für Wort yojanānāṃ śataṃ tīrtvāpi obwohl hundert Yojanas durchquert śrīmān uttamavikramaḥ der Glanzvolle, von höchster Tapferkeit aniśvasan kapis tatra ohne zu keuchen, der Affe dort na glānim adhigacchati geriet in keine Erschöpfung śatāny ahaṃ yojanānāṃ krameyaṃ subahūny api |
kiṃ punaḥ sāgarasyāntaṃ saṃkhyātaṃ śatayojanam ||
'Ich könnte viele Hunderte von Yojanas durchschreiten; wie viel mehr das Ende des Ozeans, das auf hundert Yojanas berechnet ist?'
Wort für Wort śatāni ahaṃ yojanānāṃ krameyaṃ subahūny api ich könnte viele hundert Yojanas durchschreiten kiṃ punaḥ sāgarasya antaṃ wie viel mehr das Ende des Ozeans saṃkhyātaṃ śatayojanam das auf hundert Yojanas berechnet ist sa tu vīryavatāṃ śreṣṭhaḥ plavatām api cottamaḥ |
jagāma vegavāṃl laṅkāṃ laṅghayitvā mahodadhim ||
Er, der Beste der Tapferen und auch der Beste der Springer, zog geschwind nach Laṅkā, nachdem er den großen Ozean übersprungen hatte.
Wort für Wort sa tu vīryavatāṃ śreṣṭhaḥ er aber, der Beste der Tapferen plavatām api ca uttamaḥ und auch der Beste der Springer jagāma vegavān laṅkāṃ zog geschwind nach Laṅkā laṅghayitvā mahodadhim nachdem er den großen Ozean übersprungen hatte śādvalāni ca nīlāni gandhavanti vanāni ca |
gaṇḍavanti ca madhyena jagāma nagavanti ca ||
Durch grüne Wiesen, durch duftende Wälder, durch felsige und bergige Gebiete zog er mitten hindurch.
Wort für Wort śādvalāni ca nīlāni und die grünen Wiesen gandhavanti vanāni ca und die duftenden Wälder gaṇḍavanti ca madhyena und durch die felsigen Gebiete mitten hindurch jagāma nagavanti ca zog er, und durch die bergigen śailāṃś ca tarusaṃchannān vanarājīś ca puṣpitāḥ |
abhicakrāma tejasvī hanumān plavagarṣabhaḥ ||
Über mit Bäumen bedeckte Berge und blühende Baumreihen zog der glanzvolle Hanumān, der Stier unter den Affen.
Wort für Wort śailāṃś ca tarusaṃchannān und über mit Bäumen bedeckte Berge vanarājīś ca puṣpitāḥ und über blühende Baumreihen abhicakrāma tejasvī zog der Glanzvolle hanumān plavagarṣabhaḥ Hanumān, der Stier unter den Affen sa tasminn acale tiṣṭhan vanāny upavanāni ca |
sa nagāgre ca tāṃ laṅkāṃ dadarśa pavanātmajaḥ ||
Er, auf jenem Berg stehend, erblickte die Wälder und Haine, und der Sohn des Windes erblickte auf dem Berggipfel jenes Laṅkā.
Wort für Wort sa tasmin acale tiṣṭhan er, auf jenem Berg stehend vanāny upavanāni ca und die Wälder und Haine sa nagāgre ca tāṃ laṅkāṃ und auf dem Berggipfel jenes Laṅkā dadarśa pavanātmajaḥ erblickte der Sohn des Windes saralān karṇikārāṃś ca kharjūrāṃś ca supuṣpitān |
priyālān muculindāṃś ca kuṭajān ketakān api ||
Kiefernbäume, Karṇikāra-Bäume, reich blühende Dattelpalmen, Priyāla-, Muculinda-, Kuṭaja- und auch Ketaka-Bäume,
Wort für Wort saralān karṇikārāṃś ca Kiefern und Karṇikāra-Bäume kharjūrāṃś ca supuṣpitān und reich blühende Dattelpalmen priyālān muculindāṃś ca Priyāla- und Muculinda-Bäume kuṭajān ketakān api Kuṭaja- und auch Ketaka-Bäume priyaṅgūn gandhapūrṇāṃś ca nīpān saptacchadāṃs tathā |
asanān kovidārāṃś ca karavīrāṃś ca puṣpitān ||
duftgefüllte Priyaṅgu-Bäume, Nīpa- und Saptacchada-Bäume ebenso, Asana-, Kovidāra- und blühende Karavīra-Bäume,
Wort für Wort priyaṅgūn gandhapūrṇāṃś ca und duftgefüllte Priyaṅgu-Bäume nīpān saptacchadāṃs tathā Nīpa- und ebenso Saptacchada-Bäume asanān kovidārāṃś ca Asana- und Kovidāra-Bäume karavīrāṃś ca puṣpitān und blühende Karavīra-Bäume puṣpabhāranibaddhāṃś ca tathā mukulitān api |
pādapān vihagākīrṇān pavanādhūtamastakān ||
Bäume, die von der Last ihrer Blüten gebeugt waren und ebenso solche, die erst knospten, von Vögeln bevölkerte Bäume, deren Wipfel vom Wind bewegt wurden,
Wort für Wort puṣpabhāranibaddhāṃś ca und von der Last der Blüten gebeugte tathā mukulitān api und ebenso auch knospende pādapān vihagākīrṇān Bäume, von Vögeln bevölkert pavanādhūtamastakān deren Wipfel vom Wind bewegt wurden haṃsakāraṇḍavākīrṇā vāpīḥ padmotpalāyutāḥ |
ākrīḍān vividhān ramyān vividhāṃś ca jalāśayān ||
Teiche, von Gänsen und Kāraṇḍava-Enten bevölkert, mit Lotos und blauen Lotosblumen versehen, mancherlei liebliche Vergnügungsplätze und mancherlei Wasserbecken,
Wort für Wort haṃsakāraṇḍavākīrṇā vāpīḥ Teiche, von Gänsen und Kāraṇḍava-Enten bevölkert padmotpalāyutāḥ mit Lotos und blauen Lotosblumen versehen ākrīḍān vividhān ramyān mancherlei liebliche Vergnügungsplätze vividhāṃś ca jalāśayān und mancherlei Wasserbecken saṃtatān vividhair vṛkṣaiḥ sarvartuphalapuṣpitaiḥ |
udyānāni ca ramyāṇi dadarśa kapikuñjaraḥ ||
erblickte der Elefant unter den Affen, dicht bestanden mit mancherlei Bäumen, die zu jeder Jahreszeit Frucht und Blüte trugen, die lieblichen Gärten.
Wort für Wort saṃtatān vividhair vṛkṣaiḥ dicht bestanden mit mancherlei Bäumen sarvartuphalapuṣpitaiḥ die zu jeder Jahreszeit Frucht und Blüte trugen udyānāni ca ramyāṇi und die lieblichen Gärten dadarśa kapikuñjaraḥ erblickte der Elefant unter den Affen samāsādya ca lakṣmīvāṃl laṅkāṃ rāvaṇapālitām |
parikhābhiḥ sapadmābhiḥ sotpalābhir alaṃkṛtām ||
Und der Glanzvolle erreichte Laṅkā, das von Rāvaṇa beherrscht wurde, geschmückt mit Wassergräben, die mit Lotos und blauen Lotosblumen versehen waren,
Wort für Wort samāsādya ca lakṣmīvān und erreichend, der Glanzvolle laṅkāṃ rāvaṇapālitām Laṅkā, das von Rāvaṇa beherrscht wurde parikhābhiḥ sapadmābhiḥ mit Wassergräben, die Lotos hatten sotpalābhir alaṃkṛtām geschmückt, die blaue Lotosblumen hatten sītāpaharaṇārthena rāvaṇena surakṣitām |
samantād vicaradbhiś ca rākṣasair ugradhanvibhiḥ ||
von Rāvaṇa gut bewacht um der Entführung Sītās willen, mit ringsum umherstreifenden Rākṣasas, die furchtbare Bögen trugen,
Wort für Wort sītāpaharaṇārthena um der Entführung Sītās willen rāvaṇena surakṣitām von Rāvaṇa gut bewacht samantād vicaradbhiś ca und mit ringsum umherstreifenden rākṣasair ugradhanvibhiḥ Rākṣasas, die furchtbare Bögen trugen kāñcanenāvṛtāṃ ramyāṃ prākāreṇa mahāpurīm |
aṭṭālakaśatākīrṇāṃ patākādhvajamālinīm ||
die liebliche große Stadt, von einer goldenen Mauer umgeben, mit hundert Wachtürmen bedeckt, mit Reihen von Fahnen und Standarten geschmückt,
Wort für Wort kāñcanenāvṛtāṃ ramyāṃ die liebliche, mit Gold umgebene prākāreṇa mahāpurīm die große Stadt mit einer Mauer aṭṭālakaśatākīrṇāṃ mit hundert Wachtürmen bedeckt patākādhvajamālinīm mit Reihen von Fahnen und Standarten geschmückt toraṇaiḥ kāñcanair divyair latāpaṅktivicitritaiḥ |
dadarśa hanumāṃl laṅkāṃ divi devapurīm iva ||
Mit goldenen, himmlischen Torbögen, bunt geschmückt mit Reihen von Schlingpflanzen, erblickte Hanumān Laṅkā, wie eine Götterstadt am Himmel.
Wort für Wort toraṇaiḥ kāñcanair divyair mit goldenen, himmlischen Torbögen latāpaṅktivicitritaiḥ bunt geschmückt mit Reihen von Schlingpflanzen dadarśa hanumāṃl laṅkāṃ erblickte Hanumān Laṅkā divi devapurīm iva wie eine Götterstadt am Himmel girimūrdhni sthitāṃ laṅkāṃ pāṇḍurair bhavanaiḥ śubhaiḥ |
dadarśa sa kapiḥ śrīmān puram ākāśagaṃ yathā ||
Auf dem Berggipfel gelegen, mit weißen, schönen Gebäuden, erblickte jener glanzvolle Affe Laṅkā, wie eine im Luftraum schwebende Stadt.
Wort für Wort girimūrdhni sthitāṃ laṅkāṃ auf dem Berggipfel gelegenes Laṅkā pāṇḍurair bhavanaiḥ śubhaiḥ mit weißen, schönen Gebäuden dadarśa sa kapiḥ śrīmān erblickte jener glanzvolle Affe puram ākāśagaṃ yathā wie eine im Luftraum befindliche Stadt pālitāṃ rākṣasendreṇa nirmitāṃ viśvakarmaṇā |
plavamānām ivākāśe dadarśa hanumān purīm ||
Beherrscht vom Rākṣasa-Herrn, erbaut von Viśvakarman, erblickte Hanumān die Stadt, wie im Himmel schwebend.
Wort für Wort pālitāṃ rākṣasendreṇa beherrscht vom Rākṣasa-Herrn nirmitāṃ viśvakarmaṇā erbaut von Viśvakarman plavamānām iva ākāśe wie im Himmel schwebend dadarśa hanumān purīm erblickte Hanumān die Stadt saṃpūrṇāṃ rākṣasair ghorair nāgair bhogavatīm iva |
acintyāṃ sukṛtāṃ spaṣṭāṃ kuberādhyuṣitāṃ purā ||
erfüllt von furchtbaren Rākṣasas, wie Bhogavatī von Schlangen, unvorstellbar, kunstvoll gebaut, deutlich sichtbar, einst von Kubera bewohnt,
Wort für Wort saṃpūrṇāṃ rākṣasair ghorair erfüllt von furchtbaren Rākṣasas nāgair bhogavatīm iva wie Bhogavatī von Schlangen acintyāṃ sukṛtāṃ spaṣṭāṃ unvorstellbar, kunstvoll gebaut, deutlich sichtbar kuberādhyuṣitāṃ purā einst von Kubera bewohnt daṃṣṭribhir bahubhiḥ śūraiḥ śūlapaṭṭiśapāṇibhiḥ |
rakṣitāṃ rākṣasair ghorair guhām āśīviṣair api ||
bewacht von vielen hauerbewehrten Helden, die Speere und Piken in Händen trugen, von furchtbaren Rākṣasas, wie eine Höhle von Giftschlangen,
Wort für Wort daṃṣṭribhir bahubhiḥ śūraiḥ von vielen hauerbewehrten Helden śūlapaṭṭiśapāṇibhiḥ die Speere und Piken in Händen trugen rakṣitāṃ rākṣasair ghorair bewacht von furchtbaren Rākṣasas guhām āśīviṣair api wie eine Höhle von Giftschlangen vapraprākārajaghanāṃ vipulāmbunavāmbarām |
śataghnīśūlakeśāntām aṭṭālakavataṃsakām ||
mit Wall und Mauer als Hüfte, mit reichlichem Wasser als neuem Gewand, mit Wurfmaschinen und Speeren als Haarenden, mit Wachtürmen als Ohrschmuck,
Wort für Wort vapraprākārajaghanāṃ mit Wall und Mauer als Hüfte vipulāmbunavāmbarām mit reichlichem Wasser als neuem Gewand śataghnīśūlakeśāntām mit Wurfmaschinen und Speeren als Haarenden aṭṭālakavataṃsakām mit Wachtürmen als Ohrschmuck dvāram uttaram āsādya cintayām āsa vānaraḥ |
kailāsaśikharaprakhyam ālikhantam ivāmbaram |
dhriyamāṇam ivākāśam ucchritair bhavanottamaiḥ ||
Zum nördlichen Tor gelangt, dachte der Affe nach – die dem Kailāsa-Gipfel gleichende, gleichsam den Himmel zeichnende, wie vom Himmel getragen erscheinende, mit ihren hochragenden, erlesenen Gebäuden.
Wort für Wort dvāram uttaram āsādya zum nördlichen Tor gelangt cintayām āsa vānaraḥ dachte der Affe nach kailāsaśikharaprakhyam die dem Kailāsa-Gipfel gleichende ālikhantam iva ambaram gleichsam den Himmel zeichnende dhriyamāṇam iva ākāśam wie vom Himmel getragen erscheinend ucchritair bhavanottamaiḥ mit hochragenden, erlesenen Gebäuden tasyāś ca mahatīṃ guptiṃ sāgaraṃ ca nirīkṣya saḥ |
rāvaṇaṃ ca ripuṃ ghoraṃ cintayām āsa vānaraḥ ||
Als er ihre gewaltige Bewachung, den Ozean und den furchtbaren Feind Rāvaṇa erblickt hatte, dachte der Affe:
Wort für Wort tasyāś ca mahatīṃ guptiṃ und ihre gewaltige Bewachung sāgaraṃ ca nirīkṣya saḥ und den Ozean erblickend, er rāvaṇaṃ ca ripuṃ ghoraṃ und den furchtbaren Feind Rāvaṇa cintayām āsa vānaraḥ dachte der Affe āgatyāpīha harayo bhaviṣyanti nirarthakāḥ |
na hi yuddhena vai laṅkā śakyā jetuṃ surair api ||
'Selbst wenn die Affen hierherkämen, wären sie nutzlos; denn Laṅkā kann selbst von den Göttern nicht durch Kampf erobert werden.'
Wort für Wort āgatyāpi iha harayo selbst wenn die Affen hierherkämen bhaviṣyanti nirarthakāḥ wären sie nutzlos na hi yuddhena vai laṅkā denn Laṅkā kann ja nicht durch Kampf śakyā jetuṃ surair api erobert werden, selbst von den Göttern imāṃ tu viṣamāṃ durgāṃ laṅkāṃ rāvaṇapālitām |
prāpyāpi sa mahābāhuḥ kiṃ kariṣyati rāghavaḥ ||
'Und selbst wenn er dieses unwegsame, feste Laṅkā, das von Rāvaṇa beherrscht wird, erreicht hätte – was könnte der Starkarmige Rāghava tun?'
Wort für Wort imāṃ tu viṣamāṃ durgāṃ dieses unwegsame, feste laṅkāṃ rāvaṇapālitām Laṅkā, von Rāvaṇa beherrscht prāpyāpi sa mahābāhuḥ selbst wenn er es erreicht hätte, der Starkarmige kiṃ kariṣyati rāghavaḥ was könnte Rāghava tun avakāśo na sāntvasya rākṣaseṣv abhigamyate |
na dānasya na bhedasya naiva yuddhasya dṛśyate ||
'Bei den Rākṣasas findet sich kein Raum für Besänftigung; weder für Geschenke noch für Zwietracht noch auch für Kampf zeigt sich eine Gelegenheit.'
Wort für Wort avakāśo na sāntvasya kein Raum für Besänftigung rākṣaseṣv abhigamyate findet sich bei den Rākṣasas na dānasya na bhedasya weder für Geschenke noch für Zwietracht naiva yuddhasya dṛśyate noch zeigt sich für Kampf caturṇām eva hi gatir vānarāṇāṃ mahātmanām |
vāliputrasya nīlasya mama rājñaś ca dhīmataḥ ||
'Nur vier von den großmütigen Affen haben ja diese Fähigkeit: der Sohn Vālis, Nīla, und mein kluger König,'
Wort für Wort caturṇām eva hi gatir nur vier haben ja diese Fähigkeit vānarāṇāṃ mahātmanām von den großmütigen Affen vāliputrasya nīlasya der Sohn Vālis, Nīla mama rājñaś ca dhīmataḥ und mein kluger König yāvaj jānāmi vaidehīṃ yadi jīvati vā na vā |
tatraiva cintayiṣyāmi dṛṣṭvā tāṃ janakātmajām ||
'Solange ich nicht weiß, ob die Vaidehī lebt oder nicht, werde ich erst dort nachdenken, nachdem ich die Tochter des Janaka gesehen habe.'
Wort für Wort yāvaj jānāmi vaidehīṃ solange ich weiß, die Vaidehī yadi jīvati vā na vā ob sie lebt oder nicht tatraiva cintayiṣyāmi erst dort werde ich nachdenken dṛṣṭvā tāṃ janakātmajām nachdem ich die Tochter des Janaka gesehen habe tataḥ sa cintayām āsa muhūrtaṃ kapikuñjaraḥ |
giriśṛṅge sthitas tasmin rāmasyābhyudaye rataḥ ||
Da dachte der Elefant unter den Affen einen Augenblick lang nach, auf jenem Berggipfel stehend, dem Wohlergehen Rāmas zugewandt.
Wort für Wort tataḥ sa cintayām āsa muhūrtaṃ da dachte er einen Augenblick lang nach kapikuñjaraḥ giriśṛṅge sthitas tasmin der Elefant unter den Affen, auf jenem Berggipfel stehend rāmasyābhyudaye rataḥ dem Wohlergehen Rāmas zugewandt anena rūpeṇa mayā na śakyā rakṣasāṃ purī |
praveṣṭuṃ rākṣasair guptā krūrair balasamanvitaiḥ ||
'In dieser Gestalt kann ich nicht in die Stadt der Rākṣasas eindringen, die von grausamen, kraftvollen Rākṣasas bewacht wird.'
Wort für Wort anena rūpeṇa mayā na śakyā in dieser Gestalt kann von mir nicht rakṣasāṃ purī praveṣṭuṃ in die Stadt der Rākṣasas eingedrungen werden rākṣasair guptā die von Rākṣasas bewacht wird krūrair balasamanvitaiḥ von grausamen, kraftvollen ugraujaso mahāvīryo balavantaś ca rākṣasāḥ |
vañcanīyā mayā sarve jānakīṃ parimārgitā ||
'Die Rākṣasas sind von furchtbarer Kraft, großer Tapferkeit und Stärke; sie alle müssen von mir überlistet werden, während ich Jānakī suche.'
Wort für Wort ugraujaso mahāvīryo von furchtbarer Kraft, großer Tapferkeit balavantaś ca rākṣasāḥ und stark, die Rākṣasas vañcanīyā mayā sarve sie alle müssen von mir überlistet werden jānakīṃ parimārgitā während ich Jānakī suche lakṣyālakṣyeṇa rūpeṇa rātrau laṅkā purī mayā |
praveṣṭuṃ prāptakālaṃ me kṛtyaṃ sādhayituṃ mahat ||
'In einer sichtbar-unsichtbaren Gestalt soll ich nachts in die Stadt Laṅkā eindringen; die Zeit ist für mich gekommen, die große Aufgabe zu vollbringen.'
Wort für Wort lakṣyālakṣyeṇa rūpeṇa in sichtbar-unsichtbarer Gestalt rātrau laṅkā purī mayā nachts die Stadt Laṅkā von mir praveṣṭuṃ prāptakālaṃ die Zeit ist gekommen, einzudringen me kṛtyaṃ sādhayituṃ mahat um meine große Aufgabe zu vollbringen tāṃ purīṃ tādṛśīṃ dṛṣṭvā durādharṣāṃ surāsuraiḥ |
hanūmāṃś cintayām āsa viniḥśvasya muhur muhuḥ ||
Als er jene Stadt, so unbezwingbar selbst für Götter und Dämonen, gesehen hatte, dachte Hanumān nach, immer wieder aufseufzend.
Wort für Wort tāṃ purīṃ tādṛśīṃ dṛṣṭvā jene so beschaffene Stadt gesehen habend durādharṣāṃ surāsuraiḥ unbezwingbar für Götter und Dämonen hanūmāṃś cintayām āsa dachte Hanumān nach viniḥśvasya muhur muhuḥ immer wieder aufseufzend kenopāyena paśyeyaṃ maithilīṃ janakātmajām |
adṛṣṭo rākṣasendreṇa rāvaṇena durātmanā ||
'Mit welchem Mittel könnte ich die Maithilī, die Tochter des Janaka, sehen, ungesehen vom Rākṣasa-Herrn, dem bösgesinnten Rāvaṇa?'
Wort für Wort kenopāyena paśyeyaṃ mit welchem Mittel könnte ich sehen maithilīṃ janakātmajām die Maithilī, die Tochter des Janaka adṛṣṭo rākṣasendreṇa ungesehen vom Rākṣasa-Herrn rāvaṇena durātmanā von Rāvaṇa, dem Bösgesinnten na vinaśyet kathaṃ kāryaṃ rāmasya viditātmanaḥ |
ekām ekaś ca paśyeyaṃ rahite janakātmajām ||
'Wie sollte die Aufgabe Rāmas, des in seinem Wesen Erkannten, nicht scheitern? Und wie könnte ich allein die Tochter des Janaka allein, in Abgeschiedenheit, sehen?'
Wort für Wort na vinaśyet kathaṃ kāryaṃ wie sollte die Aufgabe nicht scheitern rāmasya viditātmanaḥ Rāmas, des in seinem Wesen Erkannten ekām ekaś ca paśyeyaṃ und wie könnte ich allein sie allein sehen rahite janakātmajām die Tochter des Janaka, in Abgeschiedenheit bhūtāś cārtho vipadyante deśakālavirodhitāḥ |
viklavaṃ dūtam āsādya tamaḥ sūryodaye yathā ||
'Selbst vollbrachte Aufgaben scheitern, wenn sie Ort und Zeit widersprechen, sobald man einen unbeherrschten Boten hat, wie die Dunkelheit beim Sonnenaufgang.'
Wort für Wort bhūtāś cārtho vipadyante selbst vollbrachte Aufgaben scheitern deśakālavirodhitāḥ wenn sie Ort und Zeit widersprechen viklavaṃ dūtam āsādya sobald man einen unbeherrschten Boten hat tamaḥ sūryodaye yathā wie die Dunkelheit bei Sonnenaufgang arthānarthāntare buddhir niścitāpi na śobhate |
ghātayanti hi kāryāṇi dūtāḥ paṇḍitamāninaḥ ||
'Zwischen Nutzen und Schaden erweist sich auch ein fest gefasster Entschluss nicht als gut; Boten, die sich für klug halten, vernichten ja die Aufgaben.'
Wort für Wort arthānarthāntare buddhir zwischen Nutzen und Schaden ein Entschluss niścitāpi na śobhate selbst wenn gefasst, erweist sich nicht als gut ghātayanti hi kāryāṇi sie vernichten ja die Aufgaben dūtāḥ paṇḍitamāninaḥ Boten, die sich für klug halten na vinaśyet kathaṃ kāryaṃ vaiklavyaṃ na kathaṃ bhavet |
laṅghanaṃ ca samudrasya kathaṃ nu na vṛthā bhavet ||
'Wie sollte die Aufgabe nicht scheitern, wie sollte keine Verwirrung entstehen, und wie sollte die Überquerung des Ozeans nicht vergeblich sein?'
Wort für Wort na vinaśyet kathaṃ kāryaṃ wie sollte die Aufgabe nicht scheitern vaiklavyaṃ na kathaṃ bhavet wie sollte keine Verwirrung entstehen laṅghanaṃ ca samudrasya und die Überquerung des Ozeans kathaṃ nu na vṛthā bhavet wie sollte sie nicht vergeblich sein mayi dṛṣṭe tu rakṣobhī rāmasya viditātmanaḥ |
bhaved vyartham idaṃ kāryaṃ rāvaṇānartham icchataḥ ||
'Wenn ich aber von den Rākṣasas gesehen werde, würde diese Aufgabe Rāmas, des in seinem Wesen Erkannten, vergeblich sein, für den, der Rāvaṇas Unheil wünscht.'
Wort für Wort mayi dṛṣṭe tu rakṣobhī wenn ich aber von den Rākṣasas gesehen werde rāmasya viditātmanaḥ Rāmas, des in seinem Wesen Erkannten bhaved vyartham idaṃ kāryaṃ würde diese Aufgabe vergeblich sein rāvaṇānartham icchataḥ für den, der Rāvaṇas Unheil wünscht na hi śakyaṃ kva cit sthātum avijñātena rākṣasaiḥ |
api rākṣasarūpeṇa kim utānyena kena cit ||
'Es ist ja nirgends möglich, sich aufzuhalten, ohne von den Rākṣasas erkannt zu werden, selbst in Rākṣasa-Gestalt – wie viel weniger in irgendeiner anderen.'
Wort für Wort na hi śakyaṃ kva cit sthātum es ist ja nirgends möglich, sich aufzuhalten avijñātena rākṣasaiḥ ohne von den Rākṣasas erkannt zu werden api rākṣasarūpeṇa selbst in Rākṣasa-Gestalt kim utānyena kena cit wie viel mehr in irgendeiner anderen vāyur apy atra nājñātaś cared iti matir mama |
na hy asty aviditaṃ kiṃ cid rākṣasānāṃ balīyasām ||
'Selbst der Wind könnte hier nicht unerkannt umherziehen, so meine ich; denn den mächtigen Rākṣasas ist nichts unbekannt.'
Wort für Wort vāyur apy atra nājñātaś cared selbst der Wind könnte hier nicht unerkannt umherziehen iti matir mama so ist meine Meinung na hy asty aviditaṃ kiṃ cid denn es gibt nichts Unbekanntes rākṣasānāṃ balīyasām für die mächtigen Rākṣasas ihāhaṃ yadi tiṣṭhāmi svena rūpeṇa saṃvṛtaḥ |
vināśam upayāsyāmi bhartur arthaś ca hīyate ||
'Wenn ich hier in meiner eigenen Gestalt sichtbar verweile, werde ich dem Untergang entgegengehen, und die Sache meines Herrn wird zunichtegemacht.'
Wort für Wort ihāhaṃ yadi tiṣṭhāmi wenn ich hier verweile svena rūpeṇa saṃvṛtaḥ sichtbar in meiner eigenen Gestalt vināśam upayāsyāmi werde ich dem Untergang entgegengehen bhartur arthaś ca hīyate und die Sache meines Herrn wird zunichtegemacht tad ahaṃ svena rūpeṇa rajanyāṃ hrasvatāṃ gataḥ |
laṅkām abhipatiṣyāmi rāghavasyārthasiddhaye ||
'Darum werde ich, in meiner eigenen Gestalt, jedoch verkleinert, in der Nacht nach Laṅkā hineingehen, zum Gelingen von Rāghavas Sache.'
Wort für Wort tad ahaṃ svena rūpeṇa darum werde ich in meiner eigenen Gestalt rajanyāṃ hrasvatāṃ gataḥ in der Nacht verkleinert laṅkām abhipatiṣyāmi werde ich nach Laṅkā hineingehen rāghavasyārthasiddhaye zum Gelingen von Rāghavas Sache rāvaṇasya purīṃ rātrau praviśya sudurāsadām |
vicinvan bhavanaṃ sarvaṃ drakṣyāmi janakātmajām ||
'In der Nacht in Rāvaṇas schwer zugängliche Stadt eindringend, werde ich, jedes Haus durchsuchend, die Tochter des Janaka finden.'
Wort für Wort rāvaṇasya purīṃ rātrau in Rāvaṇas Stadt, nachts praviśya sudurāsadām eindringend, in die schwer zugängliche vicinvan bhavanaṃ sarvaṃ jedes Haus durchsuchend drakṣyāmi janakātmajām werde ich die Tochter des Janaka sehen iti saṃcintya hanumān sūryasyāstamayaṃ kapiḥ |
ācakāṅkṣe tadā vīrā vaidehyā darśanotsukaḥ |
pṛṣadaṃśakamātraḥ san babhūvādbhutadarśanaḥ ||
So nachdenkend, ersehnte Hanumān, der Affe, der Held, da den Sonnenuntergang, begierig nach dem Anblick der Vaidehī; er wurde, nur noch von der Größe einer Katze, ein wundersamer Anblick.
Wort für Wort iti saṃcintya hanumān so nachdenkend, Hanumān sūryasyāstamayaṃ kapiḥ ācakāṅkṣe der Affe ersehnte den Sonnenuntergang tadā vīrā vaidehyā darśanotsukaḥ da, der Held, begierig nach dem Anblick der Vaidehī pṛṣadaṃśakamātraḥ san nur noch von der Größe einer Katze babhūvādbhutadarśanaḥ wurde er, ein wundersamer Anblick pradoṣakāle hanumāṃs tūrṇam utpatya vīryavān |
praviveśa purīṃ ramyāṃ suvibhaktamahāpatham ||
Zur Zeit der Abenddämmerung flog der kraftvolle Hanumān schnell auf und trat in die liebliche Stadt mit ihren wohlgegliederten Hauptstraßen ein.
Wort für Wort pradoṣakāle hanumāṃs zur Zeit der Abenddämmerung, Hanumān tūrṇam utpatya vīryavān schnell auffliegend, der Kraftvolle praviveśa purīṃ ramyāṃ trat in die liebliche Stadt ein suvibhaktamahāpatham mit ihren wohlgegliederten Hauptstraßen prāsādamālāvitatāṃ stambhaiḥ kāñcanarājataiḥ |
śātakumbhamayair jālair gandharvanagaropamām ||
ausgedehnt mit Reihen von Palästen, mit Säulen aus Gold und Silber, mit Gitterwerk aus reinem Gold, einer Gandharva-Stadt gleich,
Wort für Wort prāsādamālāvitatāṃ ausgedehnt mit Reihen von Palästen stambhaiḥ kāñcanarājataiḥ mit Säulen aus Gold und Silber śātakumbhamayair jālair mit Gitterwerk aus reinem Gold gandharvanagaropamām einer Gandharva-Stadt gleich saptabhaumāṣṭabhaumaiś ca sa dadarśa mahāpurīm |
talaiḥ sphāṭikasaṃpūrṇaiḥ kārtasvaravibhūṣitaiḥ ||
Er erblickte die große Stadt mit sieben- und achtstöckigen Häusern, mit Terrassen voller Bergkristall, mit Gold geschmückt,
Wort für Wort saptabhaumāṣṭabhaumaiś ca mit sieben- und achtstöckigen Häusern sa dadarśa mahāpurīm er erblickte die große Stadt talaiḥ sphāṭikasaṃpūrṇaiḥ mit Terrassen voller Bergkristall kārtasvaravibhūṣitaiḥ mit Gold geschmückt vaidūryamaṇicitraiś ca muktājālavibhūṣitaiḥ |
talaiḥ śuśubhire tāni bhavanāny atra rakṣasām ||
mit Terrassen, bunt mit Beryll-Edelsteinen und mit Perlengeflecht geschmückt, erglänzten dort jene Häuser der Rākṣasas.
Wort für Wort vaidūryamaṇicitraiś ca und bunt mit Beryll-Edelsteinen muktājālavibhūṣitaiḥ mit Perlengeflecht geschmückt talaiḥ śuśubhire tāni mit Terrassen erglänzten jene bhavanāny atra rakṣasām Häuser dort der Rākṣasas kāñcanāni vicitrāṇi toraṇāni ca rakṣasām |
laṅkām uddyotayām āsuḥ sarvataḥ samalaṃkṛtām ||
Die goldenen, bunten Torbögen der Rākṣasas erleuchteten das allseits geschmückte Laṅkā.
Wort für Wort kāñcanāni vicitrāṇi die goldenen, bunten toraṇāni ca rakṣasām Torbögen der Rākṣasas laṅkām uddyotayām āsuḥ erleuchteten Laṅkā sarvataḥ samalaṃkṛtām das allseits geschmückte acintyām adbhutākārāṃ dṛṣṭvā laṅkāṃ mahākapiḥ |
āsīd viṣaṇṇo hṛṣṭaś ca vaidehyā darśanotsukaḥ ||
Als er das unvorstellbare, wundersam gestaltete Laṅkā erblickte, war der große Affe zugleich bekümmert und erfreut, begierig nach dem Anblick der Vaidehī.
Wort für Wort acintyām adbhutākārāṃ das unvorstellbare, wundersam gestaltete dṛṣṭvā laṅkāṃ mahākapiḥ Laṅkā gesehen habend, der große Affe āsīd viṣaṇṇo hṛṣṭaś ca war bekümmert und zugleich erfreut vaidehyā darśanotsukaḥ begierig nach dem Anblick der Vaidehī sa pāṇḍurodviddhavimānamālinīṃ mahārhajāmbūnadajālatoraṇām |
yaśasvināṃ rāvaṇabāhupālitāṃ kṣapācarair bhīmabalaiḥ samāvṛtām ||
Er erblickte jenes, geschmückt mit Reihen weißer, hochragender Paläste, mit kostbaren, aus Jambu-Gold geflochtenen Torbögen, von Rāvaṇas Arm beschützt, dem Ruhmreichen, umgeben von den nachts wandelnden Wesen furchtbarer Kraft.
Wort für Wort sa pāṇḍurodviddhavimānamālinīṃ das mit Reihen weißer, hochragender Paläste geschmückte mahārhajāmbūnadajālatoraṇām mit kostbaren, aus Jambu-Gold geflochtenen Torbögen yaśasvināṃ rāvaṇabāhupālitāṃ von Rāvaṇas Arm beschützt, dem Ruhmreichen kṣapācarair bhīmabalaiḥ samāvṛtām umgeben von den nachts wandelnden Wesen furchtbarer Kraft candro 'pi sācivyam ivāsya kurvaṃs tārāgaṇair madhyagato virājan |
jyotsnāvitānena vitatya lokam uttiṣṭhate naikasahasraraśmiḥ ||
Auch der Mond, als leiste er ihm Beistand, inmitten der Sternenscharen thronend, erhob sich, die Welt mit dem Zeltdach seines Lichts überziehend, mit seinen vieltausend Strahlen.
Wort für Wort candro 'pi sācivyam iva asya kurvaṃs auch der Mond, als leiste er ihm Beistand tārāgaṇair madhyagato virājan inmitten der Sternenscharen thronend, erstrahlend jyotsnāvitānena vitatya lokam die Welt mit dem Zeltdach seines Lichts überziehend uttiṣṭhate naikasahasraraśmiḥ erhob sich er mit seinen vieltausend Strahlen śaṅkhaprabhaṃ kṣīramṛṇālavarṇam udgacchamānaṃ vyavabhāsamānam |
dadarśa candraṃ sa kapipravīraḥ poplūyamānaṃ sarasīva haṃsaṃ ||
Er, der Beste der Affen, erblickte den Mond, muschelweiß, milch- und lotusfaserfarben, aufsteigend und hell erstrahlend, wie einen auf einem See schwimmenden Schwan.
Wort für Wort śaṅkhaprabhaṃ kṣīramṛṇālavarṇam muschelweiß, milch- und lotusfaserfarben udgacchamānaṃ vyavabhāsamānam aufsteigend und hell erstrahlend dadarśa candraṃ sa kapipravīraḥ erblickte den Mond jener Beste der Affen poplūyamānaṃ sarasīva haṃsaṃ wie einen auf einem See schwimmenden Schwan
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