Quellen der Menschheit

Rāmāyaṇa · Sundarakāṇḍa

Sarga 68: Hanumato Āśvāsana Vākyam Sītās Zuversicht und Hanumāns Trost

atha aham uttaram devyā punaḥ uktaḥ sasambhramam | tava snehān nara vyāghra sauhāryāt anumānya ca ||

Dann wurde ich von der Göttin nochmals mit bestürzter Rede angesprochen, aus Zuneigung zu dir, o Tiger unter den Männern, und aus Freundschaft überlegend:

Wort für Wort
atha aham uttaram devyā
dann von der Göttin nochmals
punaḥ uktaḥ sasambhramam
angesprochen mit bestürzter Rede
tava snehān nara vyāghra
aus Zuneigung zu dir, o Tiger unter den Männern
sauhāryāt anumānya ca
und aus Freundschaft überlegend

evam bahu vidham vācyo rāmo dāśarathiḥ tvayā | yathā mām āpnuyāt śīghram hatvā rāvaṇam āhave ||

'„So auf vielerlei Weise soll Rāma, der Sohn des Daśaratha, von dir angesprochen werden, damit er mich rasch erlange, nachdem er Rāvaṇa im Kampf getötet hat.“'

Wort für Wort
evam bahu vidham vācyo
so auf vielerlei Weise soll angesprochen werden
rāmo dāśarathiḥ tvayā
Rāma, der Sohn des Daśaratha, von dir
yathā mām āpnuyāt śīghram
damit er mich rasch erlange
hatvā rāvaṇam āhave
nachdem er Rāvaṇa im Kampf getötet hat

yadi vā manyase vīra vasa ekā aham arim dama | kasmiṃścit samvṛte deśe viśrāntaḥ śvo gamiṣyasi ||

'„Oder, wenn es dir gut scheint, o Held, Bezwinger der Feinde, ruhe an irgendeinem verborgenen Ort aus - morgen wirst du weitergehen.“'

Wort für Wort
yadi vā manyase vīra
oder wenn es dir gut scheint, o Held
vasa ekā aham arim dama
ich bin allein, Bezwinger der Feinde
kasmiṃścit samvṛte deśe
an irgendeinem verborgenen Ort
viśrāntaḥ śvo gamiṣyasi
ausgeruht wirst du morgen weitergehen

mama ca api alpa bhāgyāyāḥ sāmnidhyāt tava vānara | asya śoka vipākasya muhūrtam syāt vimokṣaṇam ||

'„Und auch für mich, die Glücklose, könnte durch deine Nähe, o Affe, für einen Augenblick eine Befreiung von der Reife dieses Kummers eintreten.“'

Wort für Wort
mama ca api alpa bhāgyāyāḥ
und auch für mich, die Glücklose
sāmnidhyāt tava vānara
durch deine Nähe, o Affe
asya śoka vipākasya
dieses Kummers Reife
muhūrtam syāt vimokṣaṇam
könnte für einen Augenblick eine Befreiung sein

gate hi tvayi vikrānte punaḥ āgamanāya vai | prāṇānām api saṃdeho mama syān na atra saṃśayaḥ ||

'„Denn wenn du, der Tapfere, gegangen bist, um wiederzukommen, so wäre selbst mein Leben in Gefahr - daran ist kein Zweifel.“'

Wort für Wort
gate hi tvayi vikrānte
denn wenn du, der Tapfere, gegangen bist
punaḥ āgamanāya vai
um wiederzukommen
prāṇānām api saṃdeho
selbst über mein Leben wäre Zweifel
mama syān na atra saṃśayaḥ
daran ist kein Zweifel

tava adarśanajaḥ śoko bhūyo mām paritāpayet | duhkhāt duhkha parābhūtām durgatām duhkha bhāginīm ||

'„Der aus deinem Nichterscheinen entstehende Kummer würde mich, die schon von Leid überwältigte, unglückliche, dem Leid Verfallene, noch weiter quälen.“'

Wort für Wort
tava adarśanajaḥ śoko
der aus deinem Nichterscheinen entstehende Kummer
bhūyo mām paritāpayet
würde mich noch weiter quälen
duhkhāt duhkha parābhūtām
die schon vom Leid überwältigte
durgatām duhkha bhāginīm
unglücklich, dem Leid verfallen

ayam tu vīra saṃdehaḥ tiṣṭhati iva mama agrataḥ | sumahān tvat sahāyeṣu hari ṛkṣeṣu asaṃśayaḥ ||

'„Doch, o Held, dieser gewaltige Zweifel steht mir gleichsam vor Augen, gewiss, was deine Gefährten betrifft, die Affen und Bären.“'

Wort für Wort
ayam tu vīra saṃdehaḥ
doch, o Held, dieser Zweifel
tiṣṭhati iva mama agrataḥ
steht mir gleichsam vor Augen
sumahān tvat sahāyeṣu
gewaltig, deine Gefährten betreffend
hari ṛkṣeṣu asaṃśayaḥ
die Affen und Bären, gewiss

katham nu khalu duṣpāram tariṣyanti mahāudadhim | tāni hari ṛkṣa sainyāni tau vā nara vara ātmajau ||

'„Wie nur werden jene Heere der Affen und Bären das unüberwindliche große Meer überqueren, oder jene beiden Söhne des besten der Männer?“'

Wort für Wort
katham nu khalu duṣpāram
wie nur das unüberwindliche
tariṣyanti mahāudadhim
werden sie das große Meer überqueren
tāni hari ṛkṣa sainyāni
jene Heere der Affen und Bären
tau vā nara vara ātmajau
oder jene beiden Söhne des besten der Männer

trayāṇām eva bhūtānām sāgarasya asya langhane | śaktiḥ syāt vainateyasya vāyoḥ vā tava vā anagha ||

'„Nur drei Wesen hätten die Kraft, dieses Meer zu überqueren: der Sohn der Vinatā, oder der Wind, oder du, o Makelloser.“'

Wort für Wort
trayāṇām eva bhūtānām
nur dreier Wesen
sāgarasya asya langhane
beim Überqueren dieses Meeres
śaktiḥ syāt vainateyasya
wäre die Kraft, des Sohnes der Vinatā
vāyoḥ vā tava vā anagha
oder des Windes, oder deine, o Makelloser

tat asmin kārya niyoge vīra evam duratikrame | kim paśyasi samādhānam brūhi kāryavidām vara ||

'„Was also siehst du bei dieser Aufgabe, o Held, die so schwer zu bewältigen ist, als Lösung? Sag es mir, Bester der Sachkundigen.“'

Wort für Wort
tat asmin kārya niyoge
also bei dieser Aufgabe
vīra evam duratikrame
o Held, die so schwer zu bewältigen ist
kim paśyasi samādhānam
was siehst du als Lösung
brūhi kāryavidām vara
sag es, Bester der Sachkundigen

kāmam asya tvam eva ekaḥ kāryasya parisādhane | paryāptaḥ para vīraghna yaśasyaḥ te bala udayaḥ ||

'„Gewiss bist du allein imstande, diese Aufgabe zu vollenden, o Bezwinger feindlicher Helden; ruhmvoll ist die Entfaltung deiner Kraft.“'

Wort für Wort
kāmam asya tvam eva ekaḥ
gewiss du allein
kāryasya parisādhane
bei der Vollendung dieser Aufgabe
paryāptaḥ para vīraghna
imstande, o Bezwinger feindlicher Helden
yaśasyaḥ te bala udayaḥ
ruhmvoll ist die Entfaltung deiner Kraft

balaiḥ samagraiḥ yadi mām hatvā rāvaṇam āhave | vijayī svām purīm rāmo nayet tat syāt yaśaḥ karam ||

'„Wenn aber Rāma, siegreich, mit all seinen Streitkräften, nachdem er Rāvaṇa im Kampf getötet hat, mich in seine eigene Stadt führte, das wäre ruhmbringend.“'

Wort für Wort
balaiḥ samagraiḥ yadi mām
wenn mit all seinen Streitkräften mich
hatvā rāvaṇam āhave
nachdem er Rāvaṇa im Kampf getötet hat
vijayī svām purīm rāmo nayet
siegreich Rāma in seine eigene Stadt führte
tat syāt yaśaḥ karam
das wäre ruhmbringend

yathā aham tasya vīrasya vanāt upadhinā hṛtā | rakṣasā tat bhayāt eva tathā na arhati rāghavaḥ ||

'„So wie ich, jenes Helden Frau, durch List aus dem Wald von dem Rākṣasa geraubt wurde, gerade aus Furcht - so geziemt es dem Nachkommen Raghus nicht, gleichermaßen zu handeln.“'

Wort für Wort
yathā aham tasya vīrasya
so wie ich, jenes Helden
vanāt upadhinā hṛtā
aus dem Wald durch List geraubt
rakṣasā tat bhayāt eva
von dem Rākṣasa, gerade aus Furcht
tathā na arhati rāghavaḥ
so geziemt es dem Nachkommen Raghus nicht

balaiḥ tu samkulām kṛtvā lankām para bala ardanaḥ | mām nayet yadi kākutsthaḥ tat tasya sadṛśam bhavet ||

'„Wenn aber der Nachkomme des Kakutstha, der Vernichter feindlicher Heere, Laṅkā mit seinen Streitkräften überflutet und mich dann fortführt, das wäre seiner würdig.“'

Wort für Wort
balaiḥ tu samkulām kṛtvā
mit Streitkräften überflutet gemacht
lankām para bala ardanaḥ
Laṅkā, der Vernichter feindlicher Heere
mām nayet yadi kākutsthaḥ
wenn der Nachkomme des Kakutstha mich fortführt
tat tasya sadṛśam bhavet
das wäre seiner würdig

tat yathā tasya vikrāntam anurūpam mahātmanaḥ | bhavati āhava śūrasya tathā tvam upapādaya ||

'„So mögest du dafür sorgen, dass die Tapferkeit jenes Hochgesinnten, des im Kampf Heldenhaften, sich als angemessen erweist.“'

Wort für Wort
tat yathā tasya vikrāntam
so wie seine Tapferkeit
anurūpam mahātmanaḥ
angemessen dem Hochgesinnten
bhavati āhava śūrasya
sei im Kampf, des Helden
tathā tvam upapādaya
so mögest du dafür sorgen

tat artha upahitam vākyam praśritam hetu samhitam | niśamya aham tataḥ śeṣam vākyam uttaram abruvam ||

Nachdem ich dieses zweckvolle, bescheidene, wohlbegründete Wort vernommen hatte, sprach ich sodann das übrige Wort als Antwort:

Wort für Wort
tat artha upahitam vākyam
dieses zweckvolle Wort
praśritam hetu samhitam
bescheiden, wohlbegründet
niśamya aham tataḥ śeṣam
vernehmend, sprach ich sodann das übrige
vākyam uttaram abruvam
Wort als Antwort

devi hari ṛkṣa sainyānām īśvaraḥ plavatām varaḥ | sugrīvaḥ sattva sampannaḥ tava arthe kṛta niścayaḥ ||

'„O Göttin, Sugrīva, der Herr der Heere der Affen und Bären, der Vorzüglichste unter den Springern, mit Tapferkeit begabt, hat um deinetwillen einen festen Entschluss gefasst.“'

Wort für Wort
devi hari ṛkṣa sainyānām
o Göttin, der Heere der Affen und Bären
īśvaraḥ plavatām varaḥ
der Herr, der Vorzüglichste unter den Springern
sugrīvaḥ sattva sampannaḥ
Sugrīva, mit Tapferkeit begabt
tava arthe kṛta niścayaḥ
hat um deinetwillen einen festen Entschluss gefasst

tasya vikrama sampannāḥ sattvavanto mahābalāḥ | manaḥ samkalpa sampātā nideśe harayaḥ sthitāḥ ||

'„Seine mit Tapferkeit begabten, gewaltig starken Affen, die mit der Geschwindigkeit des Gedankens fliegen, stehen bereit zu seinem Befehl.“'

Wort für Wort
tasya vikrama sampannāḥ
seine mit Tapferkeit begabten
sattvavanto mahābalāḥ
tapferen, gewaltig starken
manaḥ samkalpa sampātā
mit der Geschwindigkeit des Gedankens fliegend
nideśe harayaḥ sthitāḥ
stehen die Affen bereit zu seinem Befehl

yeṣām na upari na adhastān na tiryak sajjate gatiḥ | na ca karmasu sīdanti mahatsv amita tejasaḥ ||

'„Für sie stockt der Weg weder nach oben noch nach unten noch zur Seite, und sie ermatten nicht bei großen Taten, von unermesslichem Glanz.“'

Wort für Wort
yeṣām na upari na adhastān
für die weder oben noch unten
na tiryak sajjate gatiḥ
noch zur Seite stockt der Weg
na ca karmasu sīdanti
und sie ermatten nicht bei Taten
mahatsv amita tejasaḥ
bei großen, von unermesslichem Glanz

asakṛt taiḥ mahābhāgaiḥ vānaraiḥ bala samyutaiḥ | pradakṣiṇī kṛtā bhūmiḥ vāyu mārga anusāribhiḥ ||

'„Wiederholt schon wurde von jenen hochglückseligen, kraftvollen Affen, die dem Pfad des Windes folgen, die Erde umrundet.“'

Wort für Wort
asakṛt taiḥ mahābhāgaiḥ
wiederholt von jenen hochglückseligen
vānaraiḥ bala samyutaiḥ
kraftvollen Affen
pradakṣiṇī kṛtā bhūmiḥ
wurde die Erde umrundet
vāyu mārga anusāribhiḥ
die dem Pfad des Windes folgen

mat viśiṣṭāḥ ca tulyāḥ ca santi tatra vana okasaḥ | mattaḥ pratyavaraḥ kaścin na asti sugrīva samnidhau ||

'„Sowohl mir überlegene als auch mir gleiche Waldbewohner gibt es dort; keiner, der mir unterlegen wäre, ist in Sugrīvas Nähe.“'

Wort für Wort
mat viśiṣṭāḥ ca tulyāḥ ca
mir überlegene und mir gleiche
santi tatra vana okasaḥ
gibt es dort Waldbewohner
mattaḥ pratyavaraḥ kaścin
keiner mir Unterlegener
na asti sugrīva samnidhau
ist in Sugrīvas Nähe

aham tāvat iha prāptaḥ kim punaḥ te mahābalāḥ | na hi prakṛṣṭāḥ preṣyante preṣyante hi itare janāḥ ||

'„Ich zumindest bin hierher gelangt - wieviel mehr erst jene gewaltig Starken; denn nicht werden die Vorzüglichsten entsandt, entsandt werden vielmehr die Übrigen.“'

Wort für Wort
aham tāvat iha prāptaḥ
ich zumindest bin hierher gelangt
kim punaḥ te mahābalāḥ
wieviel mehr erst jene gewaltig Starken
na hi prakṛṣṭāḥ preṣyante
denn nicht werden die Vorzüglichsten entsandt
preṣyante hi itare janāḥ
entsandt werden die übrigen Leute

tat alam paritāpena devi manyuḥ vyapaitu te | eka utpātena te lankām eṣyanti hari yūthapāḥ ||

'„So genug der Trauer, o Göttin - dein Kummer möge weichen; mit einem einzigen Sprung werden die Affenführer nach Laṅkā gelangen.“'

Wort für Wort
tat alam paritāpena
so genug der Trauer
devi manyuḥ vyapaitu te
o Göttin, dein Kummer möge weichen
eka utpātena te lankām
mit einem einzigen Sprung nach Laṅkā
eṣyanti hari yūthapāḥ
werden die Affenführer gelangen

mama pṛṣṭha gatau tau ca candra sūryāv iva uditau | tvat sakāśam mahābhāge nṛ simhāv āgamiṣyataḥ ||

'„Und jene beiden, auf meinem Rücken reitend, wie aufgegangene Mond und Sonne, werden zu dir gelangen, o Hochglückselige, die beiden Löwen unter den Männern.“'

Wort für Wort
mama pṛṣṭha gatau tau ca
und jene beiden auf meinem Rücken
candra sūryāv iva uditau
wie aufgegangene Mond und Sonne
tvat sakāśam mahābhāge
zu dir, o Hochglückselige
nṛ simhāv āgamiṣyataḥ
werden die beiden Löwen unter den Männern gelangen

arighnam simha samkāśam kṣipram drakṣyasi rāghavam | lakṣmaṇam ca dhanuṣ pāṇim lankā dvāram upasthitam ||

'„Bald wirst du den Feindebezwinger Rāma, löwengleich, erblicken, und Lakṣmaṇa, den Bogen in der Hand, am Tor Laṅkās stehend.“'

Wort für Wort
arighnam simha samkāśam
den Feindebezwinger, löwengleich
kṣipram drakṣyasi rāghavam
bald wirst du den Nachkommen Raghus erblicken
lakṣmaṇam ca dhanuṣ pāṇim
und Lakṣmaṇa, den Bogen in der Hand
lankā dvāram upasthitam
am Tor Laṅkās stehend

nakha damṣṭra āyudhān vīrān simha śārdūla vikramān | vānarān vānara indra ābhān kṣipram drakṣyasi samgatān ||

'„Bald wirst du die heldenhaften Affen erblicken, mit Krallen und Zähnen bewaffnet, an Kraft Löwen und Tigern gleich, an Glanz dem Herrn der Affen ähnlich, versammelt.“'

Wort für Wort
nakha damṣṭra āyudhān vīrān
die mit Krallen und Zähnen bewaffneten Helden
simha śārdūla vikramān
an Kraft Löwen und Tigern gleich
vānarān vānara indra ābhān
die Affen, dem Herrn der Affen ähnlich
kṣipram drakṣyasi samgatān
bald wirst du versammelt erblicken

śaila ambudan nikāśānām lankā malaya sānuṣu | nardatām kapi mukhyānām acirāt śoṣyase svanam ||

'„Bald wirst du das Gebrüll der vorzüglichen Affen vernehmen, den Bergen und Wolken gleich, brüllend auf den Höhen von Laṅkās Malaya-Berg.“'

Wort für Wort
śaila ambudan nikāśānām
der Bergen und Wolken gleichenden
lankā malaya sānuṣu
auf den Höhen des Malaya bei Laṅkā
nardatām kapi mukhyānām
der brüllenden vorzüglichen Affen
acirāt śoṣyase svanam
bald wirst du den Klang vernehmen

nivṛtta vana vāsam ca tvayā sārdham arim damam | abhiṣiktam ayodhyāyām kṣipram drakṣyasi rāghavam ||

'„Bald wirst du den Nachkommen Raghus erblicken, den Bezwinger der Feinde, von seinem Waldaufenthalt zurückgekehrt, zusammen mit dir, in Ayodhyā gesalbt.“'

Wort für Wort
nivṛtta vana vāsam ca
von seinem Waldaufenthalt zurückgekehrt
tvayā sārdham arim damam
zusammen mit dir, den Bezwinger der Feinde
abhiṣiktam ayodhyāyām
in Ayodhyā gesalbt
kṣipram drakṣyasi rāghavam
bald wirst du den Nachkommen Raghus erblicken

tato mayā vāgbhiḥ adīna bhāṣiṇī | śivābhiḥ iṣṭābhiḥ abhiprasāditā | jagāma śāntim mama maithila ātmajā | tava api śokena tathā abhipīḍitā ||

Da wurde, von mir mit heilsamen, willkommenen Worten besänftigt, sie, die nicht kläglich Redende, die Tochter des Königs von Mithilā, zur Ruhe geführt, obgleich auch sie von deinem Kummer so bedrängt war.

Wort für Wort
tato mayā vāgbhiḥ
da von mir mit Worten
adīna bhāṣiṇī
sie, die nicht kläglich Redende
śivābhiḥ iṣṭābhiḥ abhiprasāditā
mit heilsamen, willkommenen besänftigt
jagāma śāntim mama maithila ātmajā
gelangte zur Ruhe, die Tochter des Königs von Mithilā
tava api śokena tathā abhipīḍitā
obgleich auch von deinem Kummer so bedrängt

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