Saṃjaya sprach: Als Arjuna im Kampf von Droṇas Sohn mit vielen eisernen Pfeilen durchbohrt wurde, und auch von dessen heldenhaften Gefolgsleuten, den großen Wagenkämpfern der Trigartas, durchbohrte er im Kampf Droṇas Sohn mit nur drei Pfeilen.
Wort für Wort
saṃjaya uvāca
Saṃjaya sprach (saṃjaya - vac)
arjuno drauṇinā viddho
Arjuna, von Droṇas Sohn durchbohrt (arjuna - drauṇi - viddha)
yuddhe bahubhir āyasaiḥ
im Kampf mit vielen eisernen [Pfeilen] (yuddha - bahu - āyasa)
tasya cānucaraiḥ śūrais
und von dessen heldenhaften Gefolgsleuten (tad - anucara - śūra)
trigartānāṃ mahārathaiḥ
den großen Wagenkämpfern der Trigartas (trigarta - mahāratha)
drauṇiṃ vivyādha samare
durchbohrte im Kampf den Sohn Droṇas (drauṇi - vyadh - samara)
śarakaṇṭakitās te tu tāvakā bharatarṣabha; na jahuḥ samare pārthaṃ vadhyamānāḥ śitaiḥ śaraiḥ
Deine Krieger aber, o Stier der Bharatas, von Pfeilen wie mit Stacheln übersät, verließen im Kampf den Sohn der Pṛthā nicht, obwohl sie von scharfen Pfeilen niedergemetzelt wurden.
Wort für Wort
śarakaṇṭakitās te tu
sie aber, wie mit Pfeil-Stacheln übersät (śara-kaṇṭakita - tad)
tāvakā bharatarṣabha
deine Krieger, o Stier der Bharatas (tāvaka - bharatarṣabha)
na jahuḥ samare pārthaṃ
verließen im Kampf den Sohn der Pṛthā nicht (na - hā - samara - pārtha)
vadhyamānāḥ śitaiḥ śaraiḥ
obwohl von scharfen Pfeilen niedergemetzelt (vadhyamāna - śita - śara)
Sie, angeführt von Droṇas Sohn, mit ihrer Wagenschar, die großen Wagenkämpfer, umringten Arjuna im Kampf und kämpften gegen ihn; freudig vereint, ihn umringend, kämpfend, erstrahlten sie.
Wort für Wort
te 'rjunaṃ rathavaṃśena
sie, Arjuna, mit ihrer Wagenschar (tad - arjuna - ratha-vaṃśa)
droṇaputrapurogamāḥ
angeführt von Droṇas Sohn (droṇaputra-purogama)
ayodhayanta samare
kämpften im Kampf (yudh - samara)
parivārya mahārathāḥ
umringend, die großen Wagenkämpfer (parivārya - mahāratha)
Und ebenso, als man die beiden Kṛṣṇas sah, die großen Bogenschützen, die Stiere unter allen Bogenkundigen, an ihren Gliedern von Pfeilen durchbohrt, waren sie hocherfreut, kampfestrunken.
Wort für Wort
tathā kṛṣṇau maheṣvāsau
und ebenso die beiden Kṛṣṇas, die großen Bogenschützen (tathā - kṛṣṇa - maheṣvāsa)
vṛṣabhau sarvadhanvinām
die Stiere unter allen Bogenkundigen (vṛṣabha - sarva-dhanvin)
śarair vīkṣya vitunnāṅgau
an ihren von Pfeilen durchbohrten Gliedern gesehen (śara - vīkṣ - vitunnāṅga)
Die Deichsel, die Wagenräder, die Stangen und die Riemen, o Herr, das Joch und die Nachspur – all das wurde damals zu einem einzigen [Geflecht] aus Pfeilen.
Wort für Wort
kūbaraṃ rathacakrāṇi
die Deichsel, die Wagenräder (kūbara - ratha-cakra)
īṣā yoktrāṇi cābhibho
die Stangen und die Riemen, o Herr (īṣā - yoktra - abhibhu)
yugaṃ caivānukarṣaṃ ca
das Joch und die Nachspur (yuga - anukarṣa)
śarabhūtam abhūt tadā
wurde da zu einem Pfeil-Geflecht (śarabhūta - bhū - tadā)
te vadhyamānāḥ samare pārthanāmāṅkitaiḥ śaraiḥ; pārthabhūtam amanyanta prekṣamāṇās tathāvidham
Sie, im Kampf von den mit Pārthas Namen gekennzeichneten Pfeilen niedergemetzelt, hielten, als sie dies so mit ansahen, alles für zu Pārtha geworden.
Wort für Wort
te vadhyamānāḥ samare
sie, im Kampf niedergemetzelt (tad - vadhyamāna - samara)
pārthanāmāṅkitaiḥ śaraiḥ
von den mit Pārthas Namen gekennzeichneten Pfeilen (pārtha-nāma-aṅkita - śara)
pārthabhūtam amanyanta
hielten es für zu Pārtha geworden (pārthabhūta - man)
prekṣamāṇās tathāvidham
als sie es so mit ansahen (prekṣamāṇa - tathāvidha)
'pārthabhūtam amanyanta' meint sinngemäß: Sie hatten den Eindruck, alles um sie herum habe sich in Pārtha (Arjuna) bzw. dessen Pfeile verwandelt - ein Ausdruck der völligen Überwältigung durch Arjunas Pfeilhagel.
tato 'dbhutaśarajvālo dhanuḥśabdānilo mahān; senendhanaṃ dadāhāśu tāvakaṃ pārthapāvakaḥ
Da verzehrte der wunderbare, aus Pfeilflammen bestehende, mächtige, vom Klang der Bogensehne angefachte Feuerwind eilends dein Heer als Brennholz - das Feuer des Pārtha.
Wort für Wort
tato 'dbhutaśarajvālo
da der wunderbare, aus Pfeilflammen bestehende (tatas - adbhuta-śara-jvāla)
dhanuḥśabdānilo mahān
der mächtige, vom Bogensehnenklang [angefachte] Wind (dhanuḥśabda-anila - mahant)
senendhanaṃ dadāhāśu
verzehrte eilends dein Heer als Brennholz (senā-indhana - dah - āśu)
tāvakaṃ pārthapāvakaḥ
dein [Heer], das Feuer des Pārtha (tāvaka - pārtha-pāvaka)
cakrāṇāṃ patatāṃ caiva yugānāṃ ca dharātale; tūṇīrāṇāṃ patākānāṃ dhvajānāṃ ca rathaiḥ saha; īṣāṇāṃ cāpi yoktrāṇāṃ veṇūnāṃ cāpi sarvaśaḥ; bhujānāṃ śirasāṃ caiva chattrāṇāṃ vyajanaiḥ saha; tatra kruddhasya pārthasya agamyā samabhūd dharā
Von den fallenden Rädern und Jochen auf dem Erdboden, den Köchern, Standarten und Bannern samt den Wagen, den Deichseln und Riemen, den Bambusstangen überall, den Armen und Köpfen, den Schirmen samt den Fächern - dort wurde der Boden für den zornigen Sohn der Pṛthā unbegehbar.
Wort für Wort
cakrāṇāṃ patatāṃ caiva
von den fallenden Rädern (cakra - patat)
yugānāṃ ca dharātale
und Jochen, auf dem Erdboden (yuga - dharātala)
tūṇīrāṇāṃ patākānāṃ
den Köchern, den Standarten (tūṇīra - patākā)
dhvajānāṃ ca rathaiḥ saha
und den Bannern samt den Wagen (dhvaja - ratha - saha)
īṣāṇāṃ cāpi yoktrāṇāṃ
und auch den Deichseln und Riemen (īṣā - yoktra)
veṇūnāṃ cāpi sarvaśaḥ
und auch den Bambusstangen überall (veṇu - sarvaśas)
bhujānāṃ śirasāṃ caiva
den Armen und den Köpfen (bhuja - śiras)
chattrāṇāṃ vyajanaiḥ saha
den Schirmen samt den Fächern (chattra - vyajana - saha)
tatra kruddhasya pārthasya
dort, des zornigen Sohnes der Pṛthā (tatra - kruddha - pārtha)
agamyā samabhūd dharā
wurde der Boden unbegehbar (agamyā - saṃbhū - dharā)
śirasāṃ patatāṃ caiva kuṇḍaloṣṇīṣadhāriṇām; bhujānāṃ ca mahārāja skandhānāṃ ca samantataḥ; sarveṣāṃ patatāṃ caiva chattrāṇāṃ ca samantataḥ
den fallenden Köpfen der Träger von Ohrringen und Turbanen, den Armen und Schultern, o Großkönig, von allen Seiten, und all den von allen Seiten fallenden Schirmen -
Wort für Wort
śirasāṃ patatāṃ caiva
von den fallenden Köpfen (śiras - patat)
kuṇḍaloṣṇīṣadhāriṇām
der Träger von Ohrringen und Turbanen (kuṇḍala-uṣṇīṣa-dhārin)
bhujānāṃ ca mahārāja
den Armen, o Großkönig (bhuja - mahārāja)
skandhānāṃ ca samantataḥ
und den Schultern, von allen Seiten (skandha - samantatas)
der Schirme samt Fächern und Haufen von Kronen wurden auf den Wagenspuren des Sohnes der Pṛthā gesehen, o Bhārata; auf dem Wagenweg des zornigen Sohnes der Pṛthā, o Herr der Völker,
Wort für Wort
chatrāṇāṃ vyajanaiḥ sārdhaṃ
der Schirme samt Fächern (chattra - vyajana - sārdham)
mukuṭānāṃ ca rāśayaḥ
und Haufen von Kronen (mukuṭa - rāśi)
samadṛśyanta pārthasya
wurden gesehen, des Sohnes der Pṛthā (samadṛśyanta - pārtha)
rathamārgeṣu bhārata
auf den Wagenspuren, o Bhārata (ratha-mārga - bhārata)
tataḥ kruddhasya pārthasya
da, des zornigen Sohnes der Pṛthā (tatas - kruddha - pārtha)
rathamārge viśāṃ pate
auf dem Wagenweg, o Herr der Völker (ratha-mārga - viśāṃpati)
wurde die Erde, mit Fleisch und Blut vermengt, unbegehbar, o Bester der Bharatas, wie ein Spielplatz Rudras - Schrecken erzeugend für die Furchtsamen, Mut mehrend für die Helden.
Wort für Wort
agamyarūpā pṛthivī
die unbegehbar gestaltige Erde (agamyarūpā - pṛthivī)
māṃsaśoṇitakardamā
mit Fleisch und Blut vermengt (māṃsa-śoṇita-kardama)
babhūva bharataśreṣṭha
wurde, o Bester der Bharatas (bhū - bharataśreṣṭha)
rudrasyākrīḍanaṃ yathā
wie ein Spielplatz Rudras (rudra - ākrīḍana - yathā)
bhīrūṇāṃ trāsajananī
Schrecken erzeugend für die Furchtsamen (bhīru - trāsajananī)
hatvā tu samare pārthaḥ sahasre dve paraṃtapa; rathānāṃ savarūthānāṃ vidhūmo 'gnir iva jvalan
Nachdem der Sohn der Pṛthā im Kampf zweitausend Wagen samt ihren Schutzhüllen erschlagen hatte, o Bezwinger der Feinde, war er wie ein rauchloses, loderndes Feuer.
Wort für Wort
hatvā tu samare pārthaḥ
nachdem im Kampf der Sohn der Pṛthā erschlagen hatte (hatvā - samara - pārtha)
sahasre dve paraṃtapa
zweitausend, o Bezwinger der Feinde (sahasra - dvi - paraṃtapa)
rathānāṃ savarūthānāṃ
Wagen samt ihren Schutzhüllen (ratha - savarūtha)
vidhūmo 'gnir iva jvalan
wie ein rauchloses, loderndes Feuer (vidhūma - agni - iva - jvalat)
Denn wie der erhabene Feuergott, nachdem er die bewegliche und unbewegliche Welt verbrannt hat, rauchlos erscheint, o König, so erschien der Sohn der Pṛthā, der große Wagenkämpfer.
Wort für Wort
yathā hi bhagavān agnir
denn wie der erhabene Feuergott (yathā - hi - bhagavant - agni)
jagad dagdhvā carācaram
nachdem er die bewegliche und unbewegliche Welt verbrannt hat (jagat - dagdhvā - carācara)
vidhūmo dṛśyate rājaṃs
rauchlos erscheint, o König (vidhūma - dṛś - rājan)
tathā pārtho mahārathaḥ
so der Sohn der Pṛthā, der große Wagenkämpfer (tathā - pārtha - mahāratha)
anyonyaspardhinau tau tu śaraiḥ saṃnataparvabhiḥ; tatakṣatur mṛdhe 'nyonyaṃ śṛṅgābhyāṃ vṛṣabhāv iva
Die beiden einander Herausfordernden zerkratzten einander im Kampf mit Pfeilen mit geglätteten Knoten, wie zwei Stiere einander mit den Hörnern stoßen.
Wort für Wort
anyonyaspardhinau tau tu
die beiden einander Herausfordernden aber (anyonyaspardhin - tad)
śaraiḥ saṃnataparvabhiḥ
mit Pfeilen mit geglätteten Knoten (śara - saṃnataparvan)
tatakṣatur mṛdhe 'nyonyaṃ
zerkratzten einander im Kampf (takṣ - mṛdh - anyonyam)
śṛṅgābhyāṃ vṛṣabhāv iva
wie zwei Stiere mit den Hörnern (śṛṅga - vṛṣabha - iva)
Da lächelte der Bībhatsu und schwang den Gāṇḍīva-Bogen, nachdem er den Sohn des Lehrers im gewaltigen Kampf einen Augenblick lang geehrt hatte; nachdem er dann den Sohn des Lehrers außer Atem gebracht hatte, der hochgesinnte Arjuna, der Beste der Sieger, entsandte er Pfeile im Kampf und traf mit vier Pfeilen dessen Pferde.
Wort für Wort
tataḥ prahasya bībhatsur
da lächelte der Bībhatsu [Arjuna] (tatas - prahasya - bībhatsu)
vyākṣipad gāṇḍivaṃ dhanuḥ
und schwang den Gāṇḍīva-Bogen (vyākṣip - gāṇḍiva - dhanus)
mānayitvā muhūrtaṃ ca
nachdem er einen Augenblick lang geehrt hatte (mānayitvā - muhūrtam)
guruputraṃ mahāhave
den Sohn des Lehrers im gewaltigen Kampf (guruputra - mahāhava)
nirucchvāsaṃ tataḥ kṛtvā
nachdem er ihn außer Atem gebracht hatte (nirucchvāsa - tatas - kṛ)
guruputraṃ mahāmanāḥ
den Sohn des Lehrers, der Hochgesinnte (guruputra - mahāmanas)
so 'sṛjat sāyakān saṃkhye
entsandte er Pfeile im Kampf (tad - sṛj - sāyaka - saṃkhya)
arjuno jayatāṃ varaḥ
Arjuna, der Beste der Sieger (arjuna - jayat - vara)
Der Savyasācin, der große Wagenkämpfer, machte dessen Wagen zu einem ohne Pferde und Wagenlenker; dann durchbohrte er ihn erst sanft, dann mit drei Pfeilen.
Wort für Wort
vyaśvasūtarathaṃ cakre
machte den Wagen ohne Pferde und Wagenlenker (vi-aśva-sūta-ratha - kṛ)
savyasācī mahārathaḥ
der Savyasācin, der große Wagenkämpfer (savyasācin - mahāratha)
mṛdupūrvaṃ tataś cainaṃ
dann erst sanft, ihn (mṛdupūrvam - tatas - enam)
tribhir vivyādha sāyakaiḥ
durchbohrte mit drei Pfeilen (tri - vyadh - sāyaka)
hatāśve tu rathe tiṣṭhan droṇaputras tv ayasmayam; yamadaṇḍanibhaṃ ghoraṃ śatrusainyabhayaṃkaram; musalaṃ pāṇḍuputrāya cikṣepa parighopamam
Als der Sohn Droṇas auf seinem Wagen mit getöteten Pferden stand, schleuderte er, dem eisernen Stab des Todesgottes gleich, furchtbar, den feindlichen Heeren Schrecken einflößend, eine Keule, einem Eisenbalken gleich, gegen den Sohn Pāṇḍus.
Wort für Wort
hatāśve tu rathe tiṣṭhan
als er auf seinem Wagen mit getöteten Pferden stand (hataśva - ratha - sthā)
droṇaputras tv ayasmayam
der Sohn Droṇas, eine eiserne [Keule] (droṇaputra - ayasmaya)
yamadaṇḍanibhaṃ ghoraṃ
dem Stab des Todesgottes gleich, furchtbar (yama-daṇḍa-nibha - ghora)
śatrusainyabhayaṃkaram
den feindlichen Heeren Schrecken einflößend (śatru-sainya-bhayaṃkara)
musalaṃ pāṇḍuputrāya
eine Keule gegen den Sohn Pāṇḍus (musala - pāṇḍuputra)
cikṣepa parighopamam
schleuderte, einem Eisenbalken gleich (kṣip - parigha-upama)
Als der Sohn Droṇas, von höchstem Zorn erfüllt, die zerschlagene Keule sah, ergriff er einen furchtbaren Eisenbalken, dem Gipfel des Herrn der Berge gleich, und schleuderte ihn, kampferprobt, gegen den Sohn der Pṛthā.
Wort für Wort
sa cchinnaṃ musalaṃ dṛṣṭvā
als er die zerschlagene Keule sah (tad - chinna - musala - dṛś)
drauṇiḥ paramakopanaḥ
der Sohn Droṇas, von höchstem Zorn erfüllt (drauṇi - paramakopana)
ādade parighaṃ ghoraṃ
ergriff einen furchtbaren Eisenbalken (ādade - parigha - ghora)
nagendraśikharopamam
dem Gipfel des Herrn der Berge gleich (nagendra-śikhara-upama)
cikṣepa caiva pārthāya
und schleuderte ihn gegen den Sohn der Pṛthā (kṣip - pārtha)
drauṇir yuddhaviśāradaḥ
der Sohn Droṇas, kampferprobt (drauṇi - yuddhaviśārada)
Er, zerschlagen, fiel zu Boden im gewaltigen Kampf durch die Pfeile des Sohnes der Pṛthā, indem er mit seinem Getöse die Herzen der Erdenherrscher zerriss, o Bhārata.
Wort für Wort
sa cchinnaḥ patito bhūmau
er, zerschlagen, fiel zu Boden (tad - chinna - patita - bhūmi)
pārthabāṇair mahāhave
durch die Pfeile des Sohnes der Pṛthā im gewaltigen Kampf (pārtha-bāṇa - mahāhava)
dārayan pṛthivīndrāṇāṃ
die Herzen der Erdenherrscher zerreißend (dāray - pṛthivī-indra)
manaḥ śabdena bhārata
mit seinem Getöse, o Bhārata (manas - śabda - bhārata)
tato 'parais tribhir bāṇair drauṇiṃ vivyādha pāṇḍavaḥ; so 'tividdho balavatā pārthena sumahābalaḥ; na saṃbhrāntas tadā drauṇiḥ pauruṣe sve vyavasthitaḥ
Da durchbohrte der Pāṇḍava mit drei weiteren Pfeilen den Sohn Droṇas; dieser, vom mächtigen Sohn der Pṛthā heftig durchbohrt, der überaus Starke, geriet dennoch nicht in Bestürzung, sondern blieb standhaft in seiner Mannhaftigkeit.
Wort für Wort
tato 'parais tribhir bāṇair
da mit drei weiteren Pfeilen (tatas - apara - tri - bāṇa)
drauṇiṃ vivyādha pāṇḍavaḥ
durchbohrte der Pāṇḍava den Sohn Droṇas (drauṇi - vyadh - pāṇḍava)
so 'tividdho balavatā
dieser, heftig durchbohrt vom mächtigen (tad - atividdha - balavant)
pārthena sumahābalaḥ
Sohn der Pṛthā, der überaus Starke (pārtha - sumahābala)
na saṃbhrāntas tadā drauṇiḥ
geriet dennoch nicht in Bestürzung, der Sohn Droṇas (na - saṃbhrānta - tadā - drauṇi)
pauruṣe sve vyavasthitaḥ
blieb standhaft in seiner Mannhaftigkeit (pauruṣa - sva - vyavasthita)
sudharmā tu tato rājan bhāradvājaṃ mahāratham; avākirac charavrātaiḥ sarvakṣatrasya paśyataḥ
Sudharman aber überschüttete darauf, o König, den Bhāradvāja, den großen Wagenkämpfer, mit Pfeilfluten, vor den Augen der gesamten Kṣatriya-Schar.
Wort für Wort
sudharmā tu tato rājan
Sudharman aber darauf, o König (sudharman - tatas - rājan)
bhāradvājaṃ mahāratham
den Bhāradvāja, den großen Wagenkämpfer (bhāradvāja - mahāratha)
avākirac charavrātaiḥ
überschüttete mit Pfeilfluten (avākiraḥ - śara-vrāta)
sarvakṣatrasya paśyataḥ
vor den Augen der gesamten Kṣatriya-Schar (sarva-kṣatra - paś)
'Bhāradvāja' ('Nachfahre des Bharadvāja') bezieht sich hier, dem Erzählzusammenhang entsprechend, auf Aśvatthāman (Droṇas Sohn), nicht auf Droṇa selbst.
Dann aber näherte sich im Kampf auch Suratha, der große Wagenkämpfer der Pāñcālas, mit seinem donnerwolkengleich tönenden Wagen, gerade gegen den Sohn Droṇas.
Wort für Wort
tatas tu suratho 'py ājau
dann aber auch Suratha im Kampf (tatas - suratha - api - ājau)
pāñcālānāṃ mahārathaḥ
der große Wagenkämpfer der Pāñcālas (pāñcāla - mahāratha)
rathena meghaghoṣeṇa
mit seinem donnerwolkengleich tönenden Wagen (ratha - megha-ghoṣa)
drauṇim evābhyadhāvata
näherte sich gerade dem Sohn Droṇas (drauṇi - eva - abhi-dhāv)
Auf jenen zornigen, heranstürmenden großen Wagenkämpfer Suratha aber geriet der Sohn Droṇas im Kampf in Zorn, wie eine mit einem Stock geschlagene Schlange.
Wort für Wort
surathaṃ tu tataḥ kruddham
auf Suratha aber, da zornig (suratha - tatas - kruddha)
āpatantaṃ mahāratham
den heranstürmenden großen Wagenkämpfer (āpatat - mahāratha)
cukopa samare drauṇir
geriet im Kampf in Zorn, der Sohn Droṇas (kup - samara - drauṇi)
daṇḍāhata ivoragaḥ
wie eine mit einem Stock geschlagene Schlange (daṇḍāhata - iva - uraga)
Die Augenbrauen zu einer dreifachen Falte gezogen, die Mundwinkel leckend, blickte er zornig auf Suratha, wischte sich die Bogensehne ab und entsandte einen scharfen Eisenpfeil, dem Stab des Todesgottes gleich glänzend.
Wort für Wort
triśikhāṃ bhrukuṭīṃ kṛtvā
die Augenbrauen zu einer dreifachen Falte gezogen (triśikha - bhrukuṭī - kṛ)
sṛkkiṇī parilelihan
die Mundwinkel leckend (sṛkkiṇī - parileh)
udvīkṣya surathaṃ roṣād
zornig auf Suratha blickend (udvīkṣya - suratha - roṣāt)
dhanurjyām avamṛjya ca
und die Bogensehne abwischend (dhanurjyā - avamṛjya)
mumoca tīkṣṇaṃ nārācaṃ
entsandte einen scharfen Eisenpfeil (muc - tīkṣṇa - nārāca)
yamadaṇḍasamadyutim
dem Stab des Todesgottes gleich glänzend (yama-daṇḍa-samadyuti)