Vaiśaṃpāyana sprach: Als dann die Frauen fortgeschickt worden waren, klagte Dhṛtarāṣṭra, der Sohn der Ambikā, o Großkönig, von Kummer zu noch größerem Kummer übergegangen.
Wort für Wort
visṛṣṭāsu nārīṣu
als die Frauen fortgeschickt waren (visṛṣṭāsu nārīṣu)
vilalāpa
klagte (vilalāpa)
duḥkhād duḥkhataraṃ gataḥ
von Kummer zu noch größerem Kummer übergegangen (duḥkhād duḥkhataraṃ gataḥ)
sadhūmam iva niḥśvasya karau dhunvan punaḥ punaḥ; vicintya ca mahārāja tato vacanam abravīt; yac chrutvā suhṛdāṃ cātikaruṇā samajāyata
Wie rauchend seufzend, die Hände immer wieder schüttelnd, und nachdem er nachgedacht hatte, o Großkönig, sprach er dann ein Wort - bei dessen Anhören unter seinen Freunden überaus tiefes Mitleid entstand.
Wort für Wort
sadhūmam iva niḥśvasya
wie rauchend seufzend (sadhūmam iva niḥśvasya)
karau dhunvan
die Hände schüttelnd (karau dhunvan)
vicintya
nachgedacht habend (vicintya)
atikaruṇā samajāyata
überaus tiefes Mitleid entstand (atikaruṇā samajāyata)
„Gewiss ist mein Herz aus dem Wesen des Diamanten, überaus fest - da es, obwohl ich höre, dass meine Söhne erschlagen sind, nicht in tausend Stücke zerspringt.“
Wort für Wort
vajrasāramayaṃ hṛdayam
das Herz aus dem Wesen des Diamanten (vajrasāramayaṃ hṛdayam)
nihatān putrān
die erschlagenen Söhne (nihatān putrān)
na dīryate sahasradhā
es zerspringt nicht in tausend Stücke (na dīryate sahasradhā)
andhatvād yadi teṣāṃ tu na me rūpanidarśanam; putrasnehakṛtā prītir nityam eteṣu dhāritā
„Wenn ich auch wegen meiner Blindheit nie ihre Gestalt erblickt habe, so wurde die aus Vaterliebe entstandene Zuneigung doch stets ihnen gegenüber gehegt.“
Wort für Wort
andhatvāt
wegen der Blindheit (andhatvāt)
rūpanidarśanam
das Erblicken der Gestalt (rūpanidarśanam)
putrasnehakṛtā prītiḥ
die aus Vaterliebe entstandene Zuneigung (putrasnehakṛtā prītiḥ)
„Als ich hörte, dass sie die Kindheit überschritten hatten und in der Jugend standen, und ebenso, dass sie die Lebensmitte erreicht hatten, war ich froh, du Makelloser.“
Wort für Wort
bālabhāvam atikrāntān
die Kindheit überschritten habend (bālabhāvam atikrāntān)
tān adya nihatāñ śrutvā hṛtaiśvaryān hṛtaujasaḥ; na labhe vai kva cic chāntiṃ putrādhibhir abhiplutaḥ
„Da ich sie heute als erschlagen höre, ihrer Herrschaft beraubt, ihrer Kraft beraubt, finde ich nirgends Frieden, von Sorge um meine Söhne überflutet.“
Wort für Wort
nihatān śrutvā
als erschlagen gehört (nihatān śrutvā)
hṛtaiśvaryān hṛtaujasaḥ
der Herrschaft beraubt, der Kraft beraubt (hṛtaiśvaryān hṛtaujasaḥ)
na labhe śāntim
ich finde keinen Frieden (na labhe śāntim)
putrādhibhir abhiplutaḥ
von Sorge um die Söhne überflutet (putrādhibhir abhiplutaḥ)
ehy ehi putra rājendra mamānāthasya sāṃpratam; tvayā hīno mahābāho kāṃ nu yāsyāmy ahaṃ gatim
„Komm, komm, mein Sohn, Herrscher der Könige, jetzt zu mir, der ich ohne Beschützer bin; von dir getrennt, du Starkarmiger, zu welcher Zuflucht soll ich nun gehen?“
Wort für Wort
ehi ehi putra
komm, komm, mein Sohn (ehi ehi putra)
mamānāthasya sāṃpratam
jetzt zu mir, der ohne Beschützer ist (mamānāthasya sāṃpratam)
tvayā hīnaḥ
von dir getrennt (tvayā hīnaḥ)
kāṃ gatim yāsyāmi
zu welcher Zuflucht soll ich gehen (kāṃ gatim yāsyāmi)
sā kṛpā sā ca te prītiḥ sā ca rājan sumānitā; kathaṃ vinihataḥ pārthaiḥ saṃyugeṣv aparājitaḥ
„Wo ist jenes Mitgefühl, jene Zuneigung von dir, und jene wohlgeachtete Rücksicht, o König? Wie wurdest du, in den Schlachten unbesiegt, von den Söhnen der Pṛthā niedergestreckt?“
„Wie kommt es, dass du, mein Kind, nachdem du die versammelten Beschützer der Erde genossen hast, nun erschlagen auf dem Boden liegst, wie ein gewöhnlicher, niedrig geborener König?“
Wort für Wort
pṛthivīpālān samāgatān bhuktvā
die versammelten Beschützer der Erde genossen habend (pṛthivīpālān samāgatān bhuktvā)
śeṣe vinihataḥ bhūmau
liegst niedergestreckt auf dem Boden (śeṣe vinihataḥ bhūmau)
prākṛtaḥ kunṛpaḥ yathā
wie ein gewöhnlicher, niedrig geborener König (prākṛtaḥ kunṛpaḥ yathā)
eko 'py eṣāṃ mahārāja samarthaḥ saṃnivāraṇe; samare pāṇḍaveyānāṃ saṃkruddho hy abhidhāvatām; kiṃ punaḥ sahitā vīrāḥ kṛtavairāś ca pāṇḍavaiḥ
„‚selbst einer von diesen ist fähig, im Kampf die zornentbrannten, angreifenden Söhne des Pāṇḍu abzuwehren - wie viel mehr, wenn die Helden vereint sind und mit den Pāṇḍavas Feindschaft geschworen haben!‘“
Wort für Wort
eko 'pi samarthaḥ saṃnivāraṇe
selbst einer ist fähig zur Abwehr (eko 'pi samarthaḥ saṃnivāraṇe)
saṃkruddhaḥ abhidhāvatām
der zornentbrannten Angreifenden (saṃkruddhaḥ abhidhāvatām)
sahitāḥ vīrāḥ kṛtavairāḥ
die vereinten Helden, die Feindschaft geschworen haben (sahitāḥ vīrāḥ kṛtavairāḥ)
tasyāhaṃ vadataḥ sūta bahuśo mama saṃnidhau; yuktito hy anupaśyāmi nihatān pāṇḍavān mṛdhe
„Als ich ihn dies oft in meiner Gegenwart sagen hörte, o Sūta, da konnte ich mir wohlbegründet vorstellen, dass die Pāṇḍavas im Kampf erschlagen würden.“
Wort für Wort
tasya vadataḥ bahuśo saṃnidhau
als er dies oft in meiner Gegenwart sagte (tasya vadataḥ bahuśo saṃnidhau)
yuktitaḥ anupaśyāmi
wohlbegründet stellte ich mir vor (yuktitaḥ anupaśyāmi)
nihatān pāṇḍavān mṛdhe
die im Kampf erschlagenen Pāṇḍavas (nihatān pāṇḍavān mṛdhe)
droṇaś ca brāhmaṇo yatra sarvaśastrāstrapāragaḥ; nihataḥ pāṇḍavaiḥ saṃkhye kim anyad bhāgadheyataḥ; karṇaś ca nihataḥ saṃkhye divyāstrajño mahābalaḥ
„und wo Droṇa, der Brahmane, der Meister aller Waffen und Geschosse, von den Pāṇḍavas im Kampf erschlagen wurde - was ist das anderes als Schicksalsfügung? Und wo Karṇa im Kampf erschlagen wurde, der starke Kenner der göttlichen Waffen -“
Wort für Wort
droṇaḥ brāhmaṇaḥ sarvaśastrāstrapāragaḥ
Droṇa, der Brahmane, Meister aller Waffen (droṇaḥ brāhmaṇaḥ sarvaśastrāstrapāragaḥ)
pāṇḍavaiḥ nihataḥ saṃkhye
von den Pāṇḍavas im Kampf erschlagen (pāṇḍavaiḥ nihataḥ saṃkhye)
karṇaḥ divyāstrajño mahābalaḥ
Karṇa, der starke Kenner der göttlichen Waffen (karṇaḥ divyāstrajño mahābalaḥ)
bhūriśravā hato yatra somadattaś ca saṃyuge; bāhlīkaś ca mahārāja kim anyad bhāgadheyataḥ; bhagadatto hato yatra gajayuddhaviśāradaḥ; jayadrathaś ca nihataḥ kim anyad bhāgadheyataḥ
„wo Bhūriśravas erschlagen wurde, und Somadatta, im Kampf, und Bāhlika, o Großkönig - was ist das anderes als Schicksalsfügung? Wo Bhagadatta erschlagen wurde, der im Elefantenkampf Erfahrene, und Jayadratha erschlagen wurde - was ist das anderes als Schicksalsfügung?“
sudakṣiṇo hato yatra jalasaṃdhaś ca kauravaḥ; śrutāyuś cācyutāyuś ca kim anyad bhāgadheyataḥ; mahābalas tathā pāṇḍyaḥ sarvaśastrāstrapāragaḥ; nihataḥ pāṇḍavaiḥ saṃkhye kim anyad bhāgadheyataḥ
„wo Sudakṣiṇa erschlagen wurde, und Jalasaṃdha, der Kaurava, und Śrutāyu und Acyutāyu - was ist das anderes als Schicksalsfügung? Und der starke Pāṇḍya, Meister aller Waffen und Geschosse, von den Pāṇḍavas im Kampf erschlagen - was ist das anderes als Schicksalsfügung?“
Wort für Wort
sudakṣiṇo hataḥ jalasaṃdhaḥ kauravaḥ
Sudakṣiṇa erschlagen, Jalasaṃdha der Kaurava (sudakṣiṇo hataḥ jalasaṃdhaḥ kauravaḥ)
śrutāyuḥ acyutāyuḥ
Śrutāyu und Acyutāyu (śrutāyuḥ acyutāyuḥ)
pāṇḍyaḥ sarvaśastrāstrapāragaḥ
der Pāṇḍya, Meister aller Waffen (pāṇḍyaḥ sarvaśastrāstrapāragaḥ)
bṛhadbalo hato yatra māgadhaś ca mahābalaḥ; ugrāyudhaś ca vikrāntaḥ pratimānaṃ dhanuṣmatām; śatāyuś caiva vikrāntaḥ kim anyad bhāgadheyataḥ
„wo Bṛhadbala erschlagen wurde, und der starke Māgadha, und Ugrāyudha, der Tapfere, das Vorbild der Bogenschützen, und der tapfere Śatāyu - was ist das anderes als Schicksalsfügung?“
Wort für Wort
bṛhadbalo hataḥ māgadhaḥ mahābalaḥ
Bṛhadbala erschlagen, der starke Māgadha (bṛhadbalo hataḥ māgadhaḥ mahābalaḥ)
ugrāyudhaḥ vikrāntaḥ pratimānaṃ dhanuṣmatām
Ugrāyudha, der Tapfere, das Vorbild der Bogenschützen (ugrāyudhaḥ vikrāntaḥ pratimānaṃ dhanuṣmatām)
**** **** śakuniś cāpi saubalaḥ; trigartaś ca mahābāhuḥ saṃśaptāś ca mahābalāḥ; yatra śūrā maheṣvāsā madarthe tyaktajīvitāḥ; nihatā bhīmasenena kim anyad bhāgadheyataḥ
„[Textlücke] - Śakuni auch, der Sohn des Subala, und der starkarmige Fürst von Trigarta, und die mächtigen Saṃśaptakas, wo heldenhafte große Bogenschützen, die für mich ihr Leben hingegeben hatten, von Bhīmasena erschlagen wurden - was ist das anderes als Schicksalsfügung?“
Wort für Wort
śakuniḥ saubalaḥ
Śakuni, der Sohn des Subala (śakuniḥ saubalaḥ)
trigartaḥ mahābāhuḥ
der starkarmige Fürst von Trigarta (trigartaḥ mahābāhuḥ)
madarthe tyaktajīvitāḥ
die für mich ihr Leben hingegeben hatten (madarthe tyaktajīvitāḥ)
bhīmasenena nihatāḥ
von Bhīmasena erschlagen (bhīmasenena nihatāḥ)
An dieser Stelle weist der Quelltext selbst eine Textlücke auf (im Original mit '**** ****' markiert, Apparatvers *0019_01); wörtlich wiedergegeben, ohne die Lücke stillschweigend zu schließen.
śakuniḥ saubalo yatra kaitavyaś ca mahābalaḥ; nihataḥ sabalo vīraḥ kim anyad bhāgadheyataḥ; ete cānye ca bahavaḥ kṛtāstrā yuddhadurmadāḥ
„wo Śakuni, der Sohn des Subala, und der starke Sohn des Kaitavya [Ulūka], zusammen mit ihren Truppen erschlagen wurden, der Held - was ist das anderes als Schicksalsfügung? Diese und viele andere, waffenkundig, im Kampf verwegen -“
Wort für Wort
śakuniḥ saubalaḥ
Śakuni, der Sohn des Subala (śakuniḥ saubalaḥ)
kaitavyaḥ mahābalaḥ
der starke Sohn des Kaitavya (kaitavyaḥ mahābalaḥ)
nihataḥ sabalo vīraḥ
erschlagen zusammen mit den Truppen, der Held (nihataḥ sabalo vīraḥ)
kṛtāstrā yuddhadurmadāḥ
waffenkundig, im Kampf verwegen (kṛtāstrā yuddhadurmadāḥ)
„Könige und Königssöhne, Helden mit keulengleichen Armen, wo viele erschlagen wurden - was ist das anderes als Schicksalsfügung? Wo heldenhafte große Bogenschützen, waffenkundig, im Kampf verwegen, wo heldenhafte Großherzige, Meister aller Waffen und Geschosse, viele erschlagen wurden, o Sūta, an Kraft dem großen Indra gleich -“
Wort für Wort
rājānaḥ rājaputrāḥ
Könige und Königssöhne (rājānaḥ rājaputrāḥ)
śūrāḥ parighabāhavaḥ
Helden mit keulengleichen Armen (śūrāḥ parighabāhavaḥ)
maheṣvāsāḥ kṛtāstrā yuddhadurmadāḥ
große Bogenschützen, waffenkundig, im Kampf verwegen (maheṣvāsāḥ kṛtāstrā yuddhadurmadāḥ)
mahendrasamavikramāḥ
an Kraft dem großen Indra gleich (mahendrasamavikramāḥ)
putrāś ca me vinihatāḥ pautrāś caiva mahābalāḥ; duryodhano hato yatra putraś cāsya mahātmanaḥ; vayasyā bhrātaraś caiva kim anyad bhāgadheyataḥ; pārthena saṃyuge ghore kim anyad bhāgadheyataḥ
„und meine Söhne sind niedergestreckt, und ebenso meine starken Enkel; wo Duryodhana erschlagen wurde, und der Sohn jenes Großherzigen, meine Gefährten und Brüder - was ist das anderes als Schicksalsfügung? Durch den Sohn der Pṛthā, im schrecklichen Kampf - was ist das anderes als Schicksalsfügung?“
Wort für Wort
putrāḥ vinihatāḥ pautrāḥ mahābalāḥ
die Söhne niedergestreckt, die starken Enkel (putrāḥ vinihatāḥ pautrāḥ mahābalāḥ)
duryodhano hataḥ putraḥ asya mahātmanaḥ
Duryodhana erschlagen, der Sohn jenes Großherzigen (duryodhano hataḥ putraḥ asya mahātmanaḥ)
pārthena saṃyuge ghore
durch den Sohn der Pṛthā im schrecklichen Kampf (pārthena saṃyuge ghore)
„Ich aber, von meinem eigenen Glück getrennt, und ebenso von meinen Söhnen, hier, Saṃjaya - wie werde ich heute sein, alt, in die Gewalt des Feindes geraten?“
Wort für Wort
viyuktaḥ svair bhāgyaiḥ putraiḥ
getrennt von eigenem Glück und den Söhnen (viyuktaḥ svair bhāgyaiḥ putraiḥ)
vṛddhaḥ śatruvaśaṃ gataḥ
alt, in die Gewalt des Feindes geraten (vṛddhaḥ śatruvaśaṃ gataḥ)
„Ich denke, es gibt hier nichts anderes Besseres als das Waldleben, mein Herr; so werde ich in den Wald gehen, ohne Verwandte, inmitten des Untergangs meiner Sippe.“
Wort für Wort
nānyat param manye vanavāsād ṛte
ich denke, es gibt nichts Besseres außer dem Waldleben (nānyat param manye vanavāsād ṛte)
vanaṃ gamiṣyāmi
ich werde in den Wald gehen (vanaṃ gamiṣyāmi)
nirbandhur jñātisaṃkṣaye
ohne Verwandte, inmitten des Untergangs der Sippe (nirbandhur jñātisaṃkṣaye)
na hi me 'nyad bhavec chreyo vanābhyupagamād ṛte; imām avasthāṃ prāptasya lūnapakṣasya saṃjaya
„Denn es könnte für mich nichts Besseres geben außer dem Eintritt in den Wald, nachdem ich diesen Zustand erreicht habe, Saṃjaya, mit gestutzten Flügeln.“
Wort für Wort
nānyad bhavec chreyaḥ
es könnte nichts Besseres geben (nānyad bhavec chreyaḥ)
vanābhyupagamād ṛte
außer dem Eintritt in den Wald (vanābhyupagamād ṛte)
asakṛd vadatas tasya duryodhanavadhena ca; duḥkhaśokābhisaṃtapto na śroṣye paruṣā giraḥ
„Wenn er wieder und wieder von Duryodhanas Erschlagung spricht, von Schmerz und Kummer versengt, werde ich seine schroffen Worte nicht ertragen können zu hören.“
Wort für Wort
asakṛd vadataḥ tasya
während er wieder und wieder spricht (asakṛd vadataḥ tasya)
duryodhanavadhena
von Duryodhanas Erschlagung (duryodhanavadhena)
duḥkhaśokābhisaṃtaptaḥ
von Schmerz und Kummer versengt (duḥkhaśokābhisaṃtaptaḥ)
na śroṣye paruṣā giraḥ
ich werde die schroffen Worte nicht hören können (na śroṣye paruṣā giraḥ)
bhīṣmadroṇau hatau śrutvā sūtaputraṃ ca pātitam; senāpatiṃ praṇetāraṃ kim akurvata māmakāḥ; tathā śalyaṃ maheṣvāsaṃ madrāṇām īśvaraṃ vibhum
„Als sie hörten, dass Bhīṣma und Droṇa erschlagen waren und der Sohn des Sūta niedergestreckt, was taten die Meinigen für einen Heerführer, einen Anführer? Ebenso für Śalya, den großen Bogenschützen, den Herrn und Gebieter der Madras?“
Wort für Wort
bhīṣmadroṇau hatau śrutvā
gehört habend, dass Bhīṣma und Droṇa erschlagen waren (bhīṣmadroṇau hatau śrutvā)
sūtaputraṃ pātitam
der Sohn des Sūta niedergestreckt (sūtaputraṃ pātitam)
senāpatiṃ praṇetāram
einen Heerführer, einen Anführer (senāpatiṃ praṇetāram)
śalyaṃ maheṣvāsam
Śalya, den großen Bogenschützen (śalyaṃ maheṣvāsam)