Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Śalyaparva

Kapitel 33: balarāmāgamanam Balarāmas Ankunft beim Kampfplatz und der Beginn des Keulenzweikampfs

Der pilgernde Rāma (Balarāma) trifft im Augenblick des drohenden Keulenkampfs zwischen seinen beiden Schülern Bhīma und Duryodhana ein, wird von allen Königen geehrt und nimmt Platz, um dem Kampf zuzusehen.

saṃjaya uvāca; tasmin yuddhe mahārāja saṃpravṛtte sudāruṇe; upaviṣṭeṣu sarveṣu pāṇḍaveṣu mahātmasu

Saṃjaya sprach: Als jener überaus schreckliche Kampf begonnen hatte, o großer König, und alle hochherzigen Pāṇḍavas sich [zum Zuschauen] niedergesetzt hatten,

Wort für Wort
saṃjaya uvāca
Saṃjaya sprach (Perf.3.Sg.)
tasmin yuddhe mahārāja
in jenem Kampf, o großer König (Lok./Vok.)
saṃpravṛtte sudāruṇe
als er begonnen hatte, überaus schrecklich (Lok.abs. Part.Perf.Pass.)
upaviṣṭeṣu sarveṣu
als sich niedergesetzt hatten, alle (Lok.Pl.)
pāṇḍaveṣu mahātmasu
die Pāṇḍavas, die hochherzigen (Lok.Pl.)

tatas tāladhvajo rāmas tayor yuddha upasthite; śrutvā tac chiṣyayo rājann ājagāma halāyudhaḥ

da kam Rāma, der Palmyrenbanner-Träger, der Pflugbewaffnete, als der Kampf der beiden bevorstand, nachdem er von diesem [Kampf] seiner beiden Schüler gehört hatte, o König.

Wort für Wort
tatas tāladhvajo rāmaḥ
darauf Rāma, der Palmyrenbanner-Träger (Nom.Sg.)
tayor yuddha upasthite
als der Kampf der beiden bevorstand (Lok.abs.)
śrutvā tac chiṣyayoḥ
nachdem er das gehört hatte, von den beiden Schülern (Abs.; Gen.Du.)
rājann ājagāma
o König, kam herbei (Vok.; Perf.3.Sg.)
halāyudhaḥ
der Pflugbewaffnete (Nom.Sg.)

taṃ dṛṣṭvā paramaprītāḥ pūjayitvā narādhipāḥ

Als sie ihn erblickten, waren die Herrscher der Menschen hocherfreut und ehrten ihn,

Wort für Wort
taṃ dṛṣṭvā
ihn erblickt habend (Akk.; Abs.)
paramaprītāḥ
überaus erfreut (Nom.Pl.)
pūjayitvā narādhipāḥ
nachdem sie geehrt hatten, die Herrscher der Menschen (Abs.; Nom.Pl.)

upagamyopasaṃgṛhya vidhivat pratyapūjayan; pūjayitvā tataḥ paścād idaṃ vacanam abruvan

traten zu ihm, umfassten [ihm die Füße] und erwiesen ihm nach der Vorschrift ihrerseits Ehre; und nachdem sie ihn geehrt hatten, sprachen sie danach diese Worte:

Wort für Wort
upagamya upasaṃgṛhya
herangetreten, [die Füße] umfasst habend (Abs.)
vidhivat pratyapūjayan
der Vorschrift gemäß, erwiesen Gegenehre (Adv.; Impf.3.Pl.)
pūjayitvā tataḥ paścāt
nachdem sie geehrt hatten, dann danach (Abs.; Adv.)
idaṃ vacanam abruvan
diese Rede sprachen sie (Akk.Sg.; Impf.3.Pl.)

Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).

śiṣyayoḥ kauśalaṃ yuddhe paśya rāmeti cābruvan

„Sieh, Rāma, das Geschick deiner beiden Schüler im Kampf!“, sagten sie.

Wort für Wort
śiṣyayoḥ kauśalam
der beiden Schüler Geschick (Gen.Du.; Akk.Sg.)
yuddhe paśya
im Kampf sieh (Lok.; Imp.2.Sg.)
rāma iti ca abruvan
Rāma!, so sagten sie (Vok.; Impf.3.Pl.)

abravīc ca tadā rāmo dṛṣṭvā kṛṣṇaṃ ca pāṇḍavam; duryodhanaṃ ca kauravyaṃ gadāpāṇim avasthitam

Und Rāma sprach da, als er Kṛṣṇa und den Pāṇḍava sowie den Kauravya Duryodhana mit der Keule in der Hand dastehen sah:

Wort für Wort
abravīc ca tadā rāmaḥ
und sprach da Rāma (Impf.3.Sg.; Nom.)
dṛṣṭvā kṛṣṇaṃ ca pāṇḍavam
gesehen habend Kṛṣṇa und den Pāṇḍava (Abs.; Akk.Sg.)
duryodhanaṃ ca kauravyam
und Duryodhana, den Kauravya (Akk.Sg.)
gadāpāṇim avasthitam
die Keule in der Hand, dastehend (Akk.Sg.; Part.Perf.Pass.)

„den Pāṇḍava“ bleibt unbestimmt; gemeint ist wohl Yudhiṣṭhira (oder Arjuna).

catvāriṃśad ahāny adya dve ca me niḥsṛtasya vai; puṣyeṇa saṃprayāto 'smi śravaṇe punarāgataḥ; śiṣyayor vai gadāyuddhaṃ draṣṭukāmo 'smi mādhava

„Zweiundvierzig Tage sind es heute, dass ich ausgezogen bin; unter [dem Mondhaus] Puṣya bin ich aufgebrochen, unter Śravaṇa bin ich zurückgekehrt. Den Keulenkampf meiner beiden Schüler zu sehen, verlange ich, o Mādhava.“

Wort für Wort
catvāriṃśad ahāni adya dve ca
vierzig Tage heute und zwei (Nom.Pl.; Adv.; Nom.Du.)
me niḥsṛtasya vai
seit ich ausgezogen bin (Gen.Sg. Part.Perf.; Partikel)
puṣyeṇa saṃprayātaḥ asmi
unter Puṣya aufgebrochen bin ich (Instr.; Part.+1.Sg.)
śravaṇe punar āgataḥ
unter Śravaṇa wieder zurückgekehrt (Lok.; Adv.; Part.Perf.Pass.)
śiṣyayor vai gadāyuddham
der beiden Schüler Keulenkampf (Gen.Du.; Akk.Sg.)
draṣṭukāmaḥ asmi mādhava
sehen wollend bin ich, o Mādhava (Nom.; 1.Sg.; Vok.)

tatas tadā gadāhastau duryodhanavṛkodarau; yuddhabhūmigatau vīrāv ubhāv eva virejatuḥ

Darauf leuchteten damals beide, Duryodhana und Vṛkodara, die Keule in der Hand, als Helden, die auf den Kampfplatz getreten waren.

Wort für Wort
tatas tadā
darauf damals (Adv.)
gadāhastau
keulenhändig, beide (Nom.Du.)
duryodhanavṛkodarau
Duryodhana und Vṛkodara (Nom.Du.)
yuddhabhūmigatau vīrau
auf den Kampfplatz gelangt, die Helden (Nom.Du.)
ubhau eva virejatuḥ
beide eben strahlten (Nom.Du.; Perf.3.Du.)

Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).

tato yudhiṣṭhiro rājā pariṣvajya halāyudham; svāgataṃ kuśalaṃ cāsmai paryapṛcchad yathātatham

Darauf umarmte König Yudhiṣṭhira den Pflugbewaffneten und fragte ihn der Wahrheit gemäß nach Willkommen und Wohlergehen.

Wort für Wort
tato yudhiṣṭhiro rājā
darauf König Yudhiṣṭhira (Nom.Sg.)
pariṣvajya halāyudham
umarmt habend den Pflugbewaffneten (Abs.; Akk.Sg.)
svāgataṃ kuśalaṃ ca
Willkommen und Wohlergehen (Akk.Sg.)
asmai paryapṛcchat
ihm fragte er (Dat.; Impf.3.Sg.)
yathātatham
der Wahrheit gemäß, wie es sich verhält (Adv.)

kṛṣṇau cāpi maheṣvāsāv abhivādya halāyudham; sasvajāte pariprītau priyamāṇau yaśasvinau

Und die beiden Kṛṣṇas, die großen Bogenschützen, begrüßten den Pflugbewaffneten ehrerbietig und umarmten einander [mit ihm], hocherfreut, die beiden Ruhmreichen, einander Liebes erweisend.

Wort für Wort
kṛṣṇau ca api maheṣvāsau
und die beiden Kṛṣṇas, die großen Bogenschützen (Nom.Du.)
abhivādya halāyudham
begrüßt habend den Pflugbewaffneten (Abs.; Akk.Sg.)
sasvajāte pariprītau
umarmten [ihn] (Perf.3.Du.Med.); hocherfreut (Nom.Du.)
priyamāṇau yaśasvinau
Liebes tuend, die Ruhmreichen (Nom.Du.)

„sasvajāte“ (Perf.3.Du.Med.) ohne ausgedrucktes Objekt; „[ihn]“ ergänzt.

mādrīputrau tathā śūrau draupadyāḥ pañca cātmajāḥ; abhivādya sthitā rājan rauhiṇeyaṃ mahābalam

Ebenso die beiden Söhne der Mādrī, die Helden, und die fünf Söhne der Draupadī: Sie standen da, o König, nachdem sie den Rauhiṇeya, den Gewaltigen, begrüßt hatten.

Wort für Wort
mādrīputrau tathā śūrau
die beiden Söhne der Mādrī ebenso, die Helden (Nom.Du.)
draupadyāḥ pañca ca ātmajāḥ
und der Draupadī fünf Söhne (Gen.Sg.; Nom.Pl.)
abhivādya sthitā rājan
nachdem sie begrüßt hatten, standen da, o König (Abs.; Part.; Vok.)
rauhiṇeyaṃ mahābalam
den Rauhiṇeya, den Großmächtigen (Akk.Sg.)

bhīmaseno 'tha balavān putras tava janādhipa; tathaiva codyatagadau pūjayām āsatur balam

Und Bhīmasena, der Kraftvolle, sowie dein Sohn, o Herrscher der Menschen, ehrten ebenso mit erhobener Keule den Bala[rāma].

Wort für Wort
bhīmaseno 'tha balavān
Bhīmasena sodann, der Kraftvolle (Nom.Sg.)
putras tava janādhipa
dein Sohn, o Menschenherrscher (Nom.Sg.; Gen.; Vok.)
tathā eva udyatagadau
ebenso, die Keule erhoben habend (Adv.; Nom.Du.)
pūjayām āsatuḥ balam
ehrten sie beide den Bala (Perf.periphr.3.Du.; Akk.Sg.)

abhivādya tatas tau tu sasvajāte halāyudham

Nachdem die beiden ihn dann begrüßt hatten, umarmten sie den Pflugbewaffneten.

Wort für Wort
abhivādya tataḥ tau tu
begrüßt habend, dann die beiden (Abs.; Adv.; Nom.Du.)
sasvajāte halāyudham
umarmten [ihn] den Pflugbewaffneten (Perf.3.Du.Med.; Akk.Sg.)

Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).

svāgatena ca te tatra pratipūjya punaḥ punaḥ; paśya yuddhaṃ mahābāho iti te rāmam abruvan; evam ūcur mahātmānaṃ rauhiṇeyaṃ narādhipāḥ

Und nachdem sie ihn dort mit Willkommensgruß immer wieder geehrt hatten, sprachen sie zu Rāma: „Sieh den Kampf, du Starkarmiger!“ So sagten die Herrscher der Menschen zu dem hochherzigen Rauhiṇeya.

Wort für Wort
svāgatena ca te tatra
und mit Willkommen, sie dort (Instr.; Nom.Pl.; Adv.)
pratipūjya punaḥ punaḥ
geehrt habend, immer wieder (Abs.; Adv.)
paśya yuddhaṃ mahābāho
sieh den Kampf, o Starkarmiger (Imp.2.Sg.; Akk.; Vok.)
iti te rāmam abruvan
so sie zu Rāma sagten (Nom.Pl.; Akk.; Impf.3.Pl.)
evam ūcur mahātmānam
so sprachen sie zu dem Hochherzigen (Perf.3.Pl.; Akk.Sg.)
rauhiṇeyaṃ narādhipāḥ
dem Rauhiṇeya die Menschenherrscher (Akk.Sg.; Nom.Pl.)

pariṣvajya tadā rāmaḥ pāṇḍavān sṛñjayān api; apṛcchat kuśalaṃ sarvān pāṇḍavāṃś cāmitaujasaḥ; tathaiva te samāsādya papracchus tam anāmayam

Da umarmte Rāma die Pāṇḍavas und auch die Sṛñjayas und fragte alle nach ihrem Wohlergehen, auch die Pāṇḍavas von unermesslicher Kraft; ebenso traten sie an ihn heran und fragten ihn nach seiner Unversehrtheit.

Wort für Wort
pariṣvajya tadā rāmaḥ
umarmt habend, da Rāma (Abs.; Nom.Sg.)
pāṇḍavān sṛñjayān api
die Pāṇḍavas, auch die Sṛñjayas (Akk.Pl.)
apṛcchat kuśalaṃ sarvān
fragte nach Wohlergehen alle (Impf.3.Sg.; Akk.Pl.)
pāṇḍavān ca amitaujasaḥ
und die Pāṇḍavas von unermesslicher Kraft (Akk.Pl.)
tathā eva te samāsādya
ebenso sie, herangetreten (Adv.; Nom.Pl.; Abs.)
papracchus tam anāmayam
fragten ihn nach Gesundheit (Perf.3.Pl.; Akk.)

pratyabhyarcya halī sarvān kṣatriyāṃś ca mahāmanāḥ; kṛtvā kuśalasaṃyuktāṃ saṃvidaṃ ca yathāvayaḥ

Der Pflugträger, hochgesinnt, erwiderte die Ehrung gegenüber allen, auch den Kṣatriyas, und tauschte, dem Alter gemäß, Gespräche voll Wohlwollen aus.

Wort für Wort
pratyabhyarcya halī sarvān
erwidernd geehrt habend, der Pflugträger, alle (Abs.; Nom.Sg.; Akk.Pl.)
kṣatriyān ca mahāmanāḥ
und die Kṣatriyas, der Hochgesinnte (Akk.Pl.; Nom.Sg.)
kṛtvā kuśalasaṃyuktāṃ
gemacht habend, mit Wohlergehen verbunden (Abs.; Akk.Sg.f.)
saṃvidaṃ ca yathāvayaḥ
und Verständigung/Gespräch, nach dem Alter (Akk.Sg.; Adv.)

„saṃvidam“ als „Gespräch, Übereinkunft“ gefasst. [?]

janārdanaṃ sātyakiṃ ca premṇā sa pariṣasvaje; mūrdhni caitāv upāghrāya kuśalaṃ paryapṛcchata

Janārdana und Sātyaki umarmte er liebevoll; und nachdem er diesen beiden den Scheitel beschnuppert hatte, fragte er nach ihrem Wohlergehen.

Wort für Wort
janārdanaṃ sātyakiṃ ca
Janārdana und Sātyaki (Akk.Sg.)
premṇā sa pariṣasvaje
mit Liebe er umarmte (Instr.; Nom.; Perf.3.Sg.Med.)
mūrdhni ca etau upāghrāya
und am Scheitel, diese beiden beschnuppert habend (Lok.; Akk.Du.; Abs.)
kuśalaṃ paryapṛcchata
nach Wohlergehen fragte er (Akk.; Impf.3.Sg.Med.)

tau cainaṃ vidhivad rājan pūjayām āsatur gurum; brahmāṇam iva deveśam indropendrau mudā yutau

Und die beiden ehrten ihn, den Lehrer, o König, nach der Vorschrift, wie Indra und Upendra, freudig verbunden, Brahmā, den Herrn der Götter, [ehren].

Wort für Wort
tau ca enaṃ vidhivat
und die beiden ihn der Vorschrift gemäß (Nom.Du.; Akk.; Adv.)
rājan pūjayām āsatuḥ gurum
o König, ehrten den Lehrer (Vok.; Perf.periphr.3.Du.; Akk.)
brahmāṇam iva deveśam
wie Brahmā, den Götterherrn (Akk.Sg.)
indropendrau mudā yutau
Indra und Upendra, mit Freude verbunden (Nom.Du.; Instr.; Part.)

tato 'bravīd dharmasuto rauhiṇeyam ariṃdamam; idaṃ bhrātror mahāyuddhaṃ paśya rāmeti bhārata

Darauf sprach der Sohn des Dharma zu Rauhiṇeya, dem Feindebezwinger: „Sieh diesen großen Kampf der [beiden] Brüder, o Rāma!“, o Bhārata.

Wort für Wort
tato 'bravīd dharmasutaḥ
darauf sprach der Sohn des Dharma (Impf.3.Sg.; Nom.)
rauhiṇeyam ariṃdamam
zu Rauhiṇeya, dem Feindebezwinger (Akk.Sg.)
idaṃ bhrātror mahāyuddham
diesen der beiden Brüder großen Kampf (Gen.Du.; Akk.Sg.)
paśya rāma iti bhārata
sieh, o Rāma, so, o Bhārata (Imp.2.Sg.; Vok.; Vok.)

teṣāṃ madhye mahābāhuḥ śrīmān keśavapūrvajaḥ; nyaviśat paramaprītaḥ pūjyamāno mahārathaiḥ

In ihrer Mitte ließ sich der starkarmige, glanzvolle ältere Bruder Keśavas überaus erfreut nieder, geehrt von den großen Wagenkämpfern.

Wort für Wort
teṣāṃ madhye mahābāhuḥ
in ihrer Mitte der Starkarmige (Gen.Pl.; Nom.Sg.)
śrīmān keśavapūrvajaḥ
der Glanzvolle, Keśavas Erstgeborener (Nom.Sg.)
nyaviśat paramaprītaḥ
ließ sich nieder, überaus erfreut (Impf.3.Sg.; Nom.)
pūjyamāno mahārathaiḥ
geehrt werdend von den großen Wagenkämpfern (Part.Pass.; Instr.Pl.)

sa babhau rājamadhyastho nīlavāsāḥ sitaprabhaḥ; divīva nakṣatragaṇaiḥ parikīrṇo niśākaraḥ

Er glänzte, mitten unter den Königen sitzend, in blauem Gewand, von weißem Glanz, wie am Himmel der Mond, der Nachtmacher, umgeben von Sternenscharen.

Wort für Wort
sa babhau rājamadhyasthaḥ
er glänzte, mitten unter den Königen stehend (Perf.3.Sg.; Nom.)
nīlavāsāḥ sitaprabhaḥ
blaugewandet, weißstrahlend (Nom.Sg.)
divi iva nakṣatragaṇaiḥ
wie am Himmel von Sternenscharen (Lok.; Instr.Pl.)
parikīrṇo niśākaraḥ
umgeben der Mond (Part.; Nom.Sg.)

tatas tayoḥ saṃnipātas tumulo romaharṣaṇaḥ; āsīd antakaro rājan vairasya tava putrayoḥ

Darauf kam es zwischen den beiden zu einem Zusammenprall, tosend, haarsträubend, der, o König, der Feindschaft deiner [beiden] Söhne ein Ende machte.

Wort für Wort
tatas tayoḥ saṃnipātaḥ
darauf der beiden Zusammenprall (Gen.Du.; Nom.Sg.)
tumulo romaharṣaṇaḥ
tosend, haarsträubend (Nom.Sg.)
āsīd antakaro rājan
war, ein Ende bewirkend, o König (Impf.3.Sg.; Nom.; Vok.)
vairasya tava putrayoḥ
der Feindschaft deiner beiden Söhne (Gen.Sg.; Gen.Du.)

„tava putrayoḥ“ (wörtlich „deiner beiden Söhne“) steht so im Text, obwohl Bhīma nicht Dhṛtarāṣṭras Sohn ist; vermutlich lockere Ausdrucksweise. [?]

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