Kapitel 36: tīrthayātrā: vinaśana-subhūmika-gargasrota-śaṅkha-nāgadhanvan
Balarāmas Pilgerfahrt an der Sarasvatī: von Vinaśana bis zur Rückkehr des Flusses nach Osten
Balarāma besucht nacheinander Tīrthas an der Sarasvatī (Vinaśana, Subhūmikā, Gargasrota, Śaṅkha, Dvaitavana, Nāgadhanvan) und spendet dort reichlich; das Kapitel dient der Aufzählung heiliger Stätten.
vaiśaṃpāyana uvāca; tato vinaśanaṃ rājann ājagāma halāyudhaḥ; śūdrābhīrān prati dveṣād yatra naṣṭā sarasvatī
Vaiśaṃpāyana sprach: Dann, o König, gelangte der Pflugträger [Balarāma] nach Vinaśana, wo Sarasvatī aus Abneigung gegen die Śūdras und Ābhīras verschwunden ist.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (Perf. 3.Sg.)
tato vinaśanaṃ rājann
dann nach Vinaśana, o König (Akk./Vok.)
ājagāma halāyudhaḥ
kam an, der Pflugträger (Perf. 3.Sg./Nom.)
śūdrābhīrān prati dveṣāt
aus Abneigung gegenüber Śūdras und Ābhīras (Akk. Pl./Abl.)
yatra naṣṭā sarasvatī
wo verschwunden ist Sarasvatī (Part. Perf. Pass. f./Nom.)
Nachdem der überaus starke Bala auch dort in der Sarasvatī die rituelle Berührung [mit Wasser] vollzogen hatte, ging er darauf nach Subhūmika am vorzüglichen Ufer der Sarasvatī.
Wort für Wort
tac cāpy upaspṛśya
und auch dort sich mit Wasser benetzt habend (Abs.)
balaḥ sarasvatyāṃ mahābalaḥ
Bala in der Sarasvatī, der Großstarke (Nom./Lok./Nom.)
chāyāś ca vipulā dṛṣṭvā devagandharvarakṣasām; gandharvāṇāṃ tatas tīrtham āgacchad rohiṇīsutaḥ
Und nachdem er gewaltige Schatten [?] von Göttern, Gandharven und Rākṣasas gesehen hatte, kam der Sohn der Rohiṇī darauf zur Furtstelle der Gandharven.
Wort für Wort
chāyāś ca vipulā dṛṣṭvā
und gewaltige Schatten [?] gesehen habend (Akk. Pl./Abs.)
devagandharvarakṣasām
von Göttern, Gandharven, Rākṣasas (Gen. Pl.)
gandharvāṇāṃ tatas tīrtham
der Gandharven, dann zur Furtstelle (Gen. Pl./Akk.)
āgacchad rohiṇīsutaḥ
kam, Sohn der Rohiṇī (Impf. 3.Sg./Nom.)
„chāyāḥ“ (Schatten, Abbilder, auch Glanz) ist hier unsicher.
bhojayitvā dvijān kāmaiḥ saṃtarpya ca mahādhanaiḥ; prayayau sahito vipraiḥ stūyamānaś ca mādhavaḥ
Nachdem Mādhava die Zweimalgeborenen nach Wunsch gespeist und mit großen Reichtümern zufriedengestellt hatte, zog er, gepriesen, zusammen mit den Brahmanen weiter.
Wort für Wort
bhojayitvā dvijān kāmaiḥ
gespeist habend die Zweimalgeborenen mit Wünschen [nach Wunsch] (Abs./Akk. Pl./Instr. Pl.)
saṃtarpya ca mahādhanaiḥ
und befriedigt habend mit großen Gütern (Abs./Instr. Pl.)
prayayau sahito vipraiḥ
zog weiter, begleitet von Brahmanen (Perf. 3.Sg./Nom./Instr. Pl.)
yatra gargeṇa vṛddhena tapasā bhāvitātmanā; kālajñānagatiś caiva jyotiṣāṃ ca vyatikramaḥ
Dort, wo durch den greisen Garga, dessen Selbst durch Askese geläutert war, die Kenntnis vom Lauf der Zeit und der Gang der Gestirne [festgelegt wurden],
Wort für Wort
yatra gargeṇa vṛddhena
wo von Garga, dem Greis (Lok.-Rel./Instr.)
tapasā bhāvitātmanā
durch Askese, mit geläutertem Selbst (Instr./Instr.)
utpātā dāruṇāś caiva śubhāś ca janamejaya; sarasvatyāḥ śubhe tīrthe vihitā vai mahātmanā; tasya nāmnā ca tat tīrthaṃ gargasrota iti smṛtam
und schreckliche wie glückverheißende Vorzeichen, o Janamejaya, wurden an der schönen Furtstelle der Sarasvatī von dem Hochgesinnten festgelegt; nach seinem Namen heißt jene Furtstelle Gargasrota.
Wort für Wort
utpātā dāruṇāś caiva
und Vorzeichen, schreckliche (Nom. Pl.)
śubhāś ca janamejaya
und glückliche, o Janamejaya (Nom. Pl./Vok.)
sarasvatyāḥ śubhe tīrthe
an Sarasvatīs schöner Furtstelle (Gen./Lok.)
vihitā vai mahātmanā
festgesetzt fürwahr vom Hochgesinnten (Part. Pass./Instr.)
tasya nāmnā ca tat tīrtham
und nach seinem Namen jene Furtstelle (Gen./Instr./Nom.)
Dort sah der starke Tāladhvaja den großen Śaṅkha-Baum, der wie der große Meru aufragte, einem weißen Berg gleich, von Scharen von Sehern besucht, am Ufer der Sarasvatī entstanden.
Wort für Wort
tatrāpaśyan mahāśaṅkhaṃ
dort sah den großen Śaṅkha (Impf. 3.Sg. [?]/Akk.)
mahāmerum ivocchritam
wie den großen Meru aufragend (Akk./Part.)
śvetaparvatasaṃkāśam
einem weißen Berg gleichend (Akk.)
ṛṣisaṃghair niṣevitam
von Seherscharen besucht (Instr. Pl./Part.)
sarasvatyās taṭe jātaṃ
am Ufer der Sarasvatī gewachsen (Gen./Lok./Part.)
nagaṃ tāladhvajo balī
den Baum, Tāladhvaja, der Starke (Akk./Nom./Nom.)
Die Form „apaśyan“ ist als „apaśyat“ (3.Sg.) gedeutet; „naga“ hier als Baum; „mahāśaṅkha“ wohl Name eines Baumes (vgl. Vers 24 vanaspati).
Nachdem er die Zweimalgeborenen geehrt hatte und selbst von den an Askese Reichen geehrt worden war, kam der Pflugträger, o König, zum heiligen Dvaitavana.
Wort für Wort
pūjayitvā dvijāṃś caiva
geehrt habend die Zweimalgeborenen (Abs./Akk. Pl.)
pūjitaś ca tapodhanaiḥ
und geehrt von den Askesereichen (Part. Pass./Instr. Pl.)
Wo die Wohnstätte des Schlangenkönigs Vāsuki liegt, des hochglänzenden, o Großkönig, umgeben von vielen Schlangen; wo vierzehntausend Seher und Siddhas weilten.
Wort für Wort
yatra pannagarājasya vāsukeḥ
wo des Schlangenkönigs Vāsuki (Gen.)
saṃniveśanam mahādyuter
Wohnstätte, des Hochglänzenden (Nom./Gen.)
mahārāja bahubhiḥ pannagair vṛtam
o Großkönig, von vielen Schlangen umgeben (Vok./Instr. Pl./Part.)
yatra devāḥ samāgamya vāsukiṃ pannagottamam; sarvapannagarājānam abhyaṣiñcan yathāvidhi; pannagebhyo bhayaṃ tatra vidyate na sma kaurava
Wo die Götter zusammenkamen und Vāsuki, den Besten der Schlangen, den König aller Schlangen, ordnungsgemäß weihten; und dort besteht vor Schlangen keine Furcht, o Kaurava.
In jener Himmelsrichtung [liegen] mannigfache und vortreffliche Furtstellen.
Wort für Wort
tasyāṃ diśi
in dieser Himmelsrichtung (Lok.)
vicitrāṇi tīrthāni
mannigfache Furtstellen (Nom. Pl.)
paramāṇi ca
und vortreffliche (Nom. Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzvers (nur in einem Teil der Handschriften); Prädikat [„sind“] zu ergänzen.
An diesen Furtstellen tauchte der Pflugträger froh vielfach ein, gab den Zweimalgeborenen Reichtum und ging zu den überaus asketischen [Weisen] weiter.
Wort für Wort
āplutya bahuśo hṛṣṭas
eingetaucht vielfach, froh (Abs./Adv./Nom.)
teṣu tīrtheṣu lāṅgalī
an jenen Furtstellen, der Pflüger (Lok. Pl./Nom.)
dattvā vasu dvijātibhyo
Reichtum gegeben habend den Zweimalgeborenen (Abs./Akk./Dat. Pl.)
jagāmāti tapasvinaḥ
ging [zu] überaus Asketischen [?] (Perf. 3.Sg./Akk. Pl.)
„jagāmāti tapasvinaḥ“ ist unsicher; Lesung „ging über die Asketen hinaus / zu den Asketen“ möglich.
**** **** tathā tīrthāny anekaśaḥ; sahasraśatasaṃkhyāni prathitāni pade pade; āplutya teṣu tīrtheṣu yathoktaṃ tatra carṣibhiḥ; kṛtvopavāsaniyamaṃ dattvā dānāni bhūriśaḥ; abhivādya munīṃs tāṃs tu tatra tīrthanivāsinaḥ; uddiṣṭamārgaḥ prayayau yatra bhūyaḥ sarasvatī; prāṅmukhaṃ vai nivavṛte vṛṣṭir vātahatā yathā
[…] und ebenso zahllose Furtstellen, hunderttausendfach an Zahl, bekannt auf Schritt und Tritt; nachdem er in diesen Furtstellen, wie es dort von den Sehern gesagt war, eingetaucht war, Fasten und Regeln vollzogen und reichlich Gaben gespendet hatte, die dort an den Furtstellen wohnenden Weisen gegrüßt hatte, ging er den gewiesenen Weg, [dorthin,] wo Sarasvatī wieder ist; nach Osten wandte er sich fürwahr, wie ein vom Wind getroffener Regen.
Wort für Wort
**** **** tathā tīrthāny anekaśaḥ
[Lücke] ebenso Furtstellen, viele (Nom./Akk. Pl./Adv.)
sahasraśatasaṃkhyāni prathitāni pade pade
hunderttausend an Zahl, berühmt, auf Schritt und Tritt (Nom. Pl. n./Lok.)
āplutya teṣu tīrtheṣu yathoktaṃ tatra carṣibhiḥ
eingetaucht in jenen Furtstellen, wie von den Sehern dort gesagt (Abs./Lok. Pl./Instr. Pl.)
kṛtvopavāsaniyamaṃ dattvā dānāni bhūriśaḥ
Fasten und Regel vollzogen, Gaben reichlich gegeben (Abs./Akk./Abs./Akk. Pl.)
abhivādya munīṃs tāṃs tu tatra tīrthanivāsinaḥ
gegrüßt die Weisen, die dort an den Furtstellen wohnen (Abs./Akk. Pl.)
uddiṣṭamārgaḥ prayayau yatra bhūyaḥ sarasvatī
den gewiesenen Weg, zog, wo wieder Sarasvatī (Nom./Perf. 3.Sg./Adv.)
prāṅmukhaṃ vai nivavṛte vṛṣṭir vātahatā yathā
nach Osten fürwahr wandte er sich, wie vom Wind getroffener Regen (Adv./Perf. 3.Sg./Nom./Part.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzpassage; der Anfang ist lückenhaft überliefert (****), der Bezug daher unsicher.
nivṛttāṃ tāṃ saricchreṣṭhāṃ tatra dṛṣṭvā tu lāṅgalī; babhūva vismito rājan balaḥ śvetānulepanaḥ
Als der Löwenpflüger [Balarāma] dort den vortrefflichsten der Ströme zurückgekehrt sah, o König, wurde Bala, mit weißer Salbung gesalbt, von Staunen erfüllt.
Wort für Wort
nivṛttāṃ tāṃ saricchreṣṭhāṃ
die zurückgekehrte, jene beste der Flüsse (Akk.Sg.f.)
Janamejaya sprach: Warum, o Brahmane, ist die Sarasvatī damals ostwärts gewandt zurückgekehrt? Das möchte ich alles erklärt haben, du Bester unter den Adhvaryu-Priestern.
Wort für Wort
janamejaya uvāca
Janamejaya sprach (Perf.3.Sg.)
kasmāt sarasvatī brahman
warum die Sarasvatī, o Brahmane (Abl./Nom./Vok.)
nivṛttā prāṅmukhī tataḥ
zurückgekehrt, ostwärts gewandt, damals (Part.Pass.f./Adj./Adv.)
kasmiṃś ca kāraṇe tatra vismito yadunandanaḥ; vinivṛttā saricchreṣṭhā katham etad dvijottama
Und aus welchem Grunde ist der Yadu-Sprössling dort erstaunt gewesen? Wie ist der vortrefflichste der Ströme zurückgekehrt, o bester der Zweimalgeborenen?
Wort für Wort
kasmiṃś ca kāraṇe tatra
und aus welchem Grunde dort (Lok.Sg./Adv.)
vismito yadunandanaḥ
erstaunt der Freudenbringer der Yadu (Nom.Sg.)
vinivṛttā saricchreṣṭhā
zurückgekehrt, beste der Flüsse (Part.Pass.f./Nom.Sg.)
Sie hielten ein zwölfjähriges Sattra-Opfer ab, mit gezügelten Gelübden.
Wort für Wort
dvādaśaṃ vārṣikaṃ satraṃ
zwölfjähriges Sattra-Opfer (Akk.Sg.n.)
samupāsan
übten aus, hielten ab (3.Pl.Impf.)
yatavratāḥ
mit gezügelten Gelübden (Nom.Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). samupāsan yatavratāḥ: samupāsan (3.Pl.Impf.) + yatavratāḥ, „mit gezügelten Gelübden“.
Die einen waren auf die Gelübde am Abend und am Morgen bedacht, andere nahmen nur nachts Nahrung zu sich; im Sommer übten sie die Askese der fünf Feuer, in der Regenzeit schliefen sie unter freiem Himmel; wieder andere aßen [nur] Gras, andere schliefen auf dem Weg; und in dem schrecklichen, dornenreichsten [Gelände] lagen sie schlafend auf dem bloßen Boden.
Wort für Wort
sāyaṃprātarvratāparā naktasaṃbhojanāḥ pare
auf Abend- und Morgengelübde bedacht; nachts Speisende, andere (Nom.Pl.)
pañcāgnitapaso grīṣme
Askese der fünf Feuer im Sommer (Nom.Pl./Lok.)
varṣāsv ākāśaśāyinaḥ
in der Regenzeit unter freiem Himmel Schlafende (Lok.Pl./Nom.Pl.)
tṛṇāśinas tathā cānye
Grasesser und andere ebenso (Nom.Pl.)
mārgaśāyina eva ca
und auf dem Weg Schlafende (Nom.Pl.)
kaṇṭakapravare ghore svaptāro bhūmiśāyinaḥ
im dornenreichsten, schrecklichen [Gelände] Schlafende, auf der Erde Liegende (Lok.Sg./Nom.Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).
uṣitvā ca mahābhāgās tasmin satre yathāvidhi; nivṛtte naimiṣeye vai satre dvādaśavārṣike; ājagmur ṛṣayas tatra bahavas tīrthakāraṇāt
Und nachdem die Hochgesegneten in jenem Opfer nach der Vorschrift geweilt hatten und das zwölfjährige Naimiṣa-Opfer beendet war, kamen dort viele Ṛṣis um der heiligen Badeplätze willen [zur Sarasvatī].
Wort für Wort
uṣitvā ca mahābhāgās
und geweilt habend, die Hochgesegneten (Abs./Nom.Pl.)
tasmin satre yathāvidhi
in jenem Sattra, der Vorschrift gemäß (Lok./Adv.)
nivṛtte naimiṣeye vai satre dvādaśavārṣike
als das Naimiṣa-Sattra, das zwölfjährige, beendet war (Lok.abs.)
samantapañcakaṃ yāvat tāvat te dvijasattamāḥ; tīrthalobhān naravyāghra nadyās tīraṃ samāśritāḥ
Bis nach Samantapañcaka hin, o Tiger unter den Männern, ließen sich jene besten der Zweimalgeborenen aus Gier nach heiligen Badeplätzen am Ufer des Flusses nieder.
Wort für Wort
samantapañcakaṃ yāvat
bis nach Samantapañcaka (Akk./Präp.)
tāvat te dvijasattamāḥ
so weit, jene besten Zweimalgeborenen (Adv./Nom.Pl.)
tīrthalobhān naravyāghra
aus Gier nach Tīrthas, o Tiger der Männer (Abl./Vok.)
nadyās tīraṃ samāśritāḥ
das Ufer des Flusses aufgesucht habend (Gen./Akk./Part.Pass.)
vālakhilyā mahārāja aśmakuṭṭāś ca tāpasāḥ; dantolūkhalinaś cānye saṃprakṣālās tathāpare
Vālakhilyas, o Großkönig, und Aśmakuṭṭas [Steinklopfer-Asketen], und andere, Dantolūkhalins [die die Zähne als Mörser benutzen], und wieder andere, Saṃprakṣālas [die alles abwaschen].
Andere lebten von Rauchkörnern [?], ebenso solche, die monatelang fasteten; und tausende andere hielten an allen Mondtagen Fasten; wieder andere aßen aus Gefäßen der Erde und ebenso [direkt] von der Erde; [manche] waren den Hausfeuern ergeben, ebenso den drei Feuern; [andere] streng, Speiseresteesser, wieder andere nur mäßig essend.
Wort für Wort
kaṇadhūmabhujaś cānye
und andere Körner-/Rauch-Essende [?] (Nom.Pl.)
tathā māsopavāsinaḥ
ebenso Monatsfaster (Nom.Pl.)
sarvatithyupavāsāś ca
und die an allen Mondtagen Fastenden (Nom.Pl.)
tathā hy anye sahasraśaḥ
ebenso ja andere zu Tausenden (Adv.)
bhūmipātrabhujaś cānye tathā bhūmibhujo 'pi hi
und andere aus Erdgefäßen Essende, ebenso Erdesser (Nom.Pl.)
āvasathyāgniniratās tretāgniniratās tathā
dem Hausfeuer ergeben, ebenso den drei Feuern ergeben (Nom.Pl.)
vighasābhyāśinas tīvrās tathānye mitabhojanāḥ
Speiseresteesser, streng, ebenso andere Maßvollessende (Nom.Pl.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). kaṇadhūmabhuj: unsicher, etwa „Rauch- und Körner-Essende“ oder „Rauch von Körnern Essende“.
upaspṛśya tu tatrāpi vidhivad yadunandanaḥ; dattvā dāyān dvijātibhyo bhāṇḍāni vividhāni ca; bhakṣyaṃ peyaṃ ca vividhaṃ brāhmaṇān pratyapādayat
Der Yadu-Sprössling nahm auch dort die rituelle Waschung vorschriftsgemäß vor, gab den Zweimalgeborenen Gaben und mancherlei Gefäße und beschenkte die Brahmanen mit mannigfacher Speise und Trank.
Wort für Wort
upaspṛśya tu tatrāpi
die Waschung vollzogen habend, auch dort (Abs./Adv.)
vidhivad yadunandanaḥ
vorschriftsgemäß der Yadu-Sprössling (Adv./Nom.)
dattvā dāyān dvijātibhyo
gegeben habend Gaben den Zweimalgeborenen (Abs./Akk.Pl./Dat.Pl.)
bhāṇḍāni vividhāni ca
und mannigfache Gefäße (Akk.Pl.)
bhakṣyaṃ peyaṃ ca vividhaṃ
Essbares und Trinkbares, mannigfach (Akk.Sg.n.)
brāhmaṇān pratyapādayat
die Brahmanen beschenkte er (Akk.Pl./3.Sg.Impf.Kaus.)
Von dem Klang der Vedarezitation widerhallend, von hunderten Wildherden erfüllt, von gewaltlosen, dem Dharma ganz ergebenen Menschen überaus häufig besucht.
Wort für Wort
svādhyāyaghoṣasaṃghuṣṭaṃ
vom Klang der Rezitation erfüllt (Akk.Sg.n.)
mṛgayūthaśatākulam
von hunderten Wildherden wimmelnd (Akk.Sg.n.)
ahiṃsrair dharmaparamair
von gewaltlosen, dem Dharma höchst Ergebenen (Instr.Pl.)
nṛbhir atyantasevitam
von Menschen überaus besucht (Instr.Pl./Part.Pass.)