Kapitel 31: ṛgvede 6.31 · abhūreko rayipate rayīṇāmā hastayoradhithā indra kṛṣṭīḥ
Indra als einziger Herr; Kämpfe für Kutsa und Divodāsa
Preis Indras als einzigen Herrn der Reichtümer, vor dem die Welt bebt; Rückblick auf Taten für Kutsa und Divodāsa Bharadvāja; am Ende Aufforderung, zum großen Kampf auszufahren.
abhūreko rayipate rayīṇāmā hastayoradhithā indra kṛṣṭīḥ / vi toke apsu tanaye ca sūre 'vocanta carṣaṇayo vivācaḥ
Du bist der Einzige geworden, Herr der Reichtümer; in beide Hände hast du die Stämme genommen [?], Indra. Um Nachwuchs [und] um Nachkommen im Wasser [?] und um die Sonne haben [dich] die verschieden redenden Stämme angerufen [?].
Aus Furcht vor dir, Indra, lassen alle irdischen Räume selbst das Unerschütterte wanken. Himmel und Erde, die Berge, die Wälder: Alles Feste fürchtet sich bei deinem Ansturm.
Du kämpftest mit Kutsa gegen Śuṣṇa, Indra, gegen Aśuṣa, gegen Kuyava um Rinder. Zehn [?] beim Ansturm; da raubtest du das Rad der Sonne, [und] du hast die Gebrechen [?] weggeschafft. [Anm.: Zeile c-d dunkel; Bedeutung von prapitva und aviveḥ unsicher.]
Du hast die hundert Burgen des Śambara niedergeschlagen, des Dasyu, die unwiderstehlichen, wo du, Machtvoller, mit Macht dem Divodāsa, der presst, dem Somabereiter, dem Bharadvāja, dem Preisenden, Güter gabst.
sa satyasatvan mahate raṇāya rathamā tiṣṭha tuvinṛmṇa bhīmam / yāhi prapathinnavasopa madrik pra ca śruta śrāvaya carṣaṇibhyaḥ
Du also, wahrhaft Mächtiger, besteige für den großen Kampf den furchtbaren Wagen, Kraftvoller. Fahre, Vorwärtsgänger, mit Hilfe zu uns her, uns zugewandt, und werde weithin gehört, lass [uns] bei den Stämmen hören [?].