Kapitel 33: ṛgvede 6.33 · ya ojiṣṭha indra taṃ su no dā mado vṛṣan svabhiṣṭirdāsvān
Bitte an Indra um kräftigen Beistand im Kampf
Bitte um Stärke und Sieg im Kampf gegen die beiden Arten von Feinden (Dāsa und Ārya); Erinnerung an Indras frühere Taten und Wunsch für die Zukunft. In 3c ist atka unsicher.
ya ojiṣṭha indra taṃ su no dā mado vṛṣan svabhiṣṭirdāsvān / sauvaśvyaṃ yo vanavat svaśvo vṛtrā samatsu sāsahadamitrān
Was das Kräftigste ist, Indra, das gib uns wohl: den Rausch, o Stier, den [mit] gutem Beistand, gebefreudigen; welcher die Rossherrlichkeit gewinnen möge, gutrossig, [und] in den Kämpfen die Widerstände [und] Feinde überwältigen möge.
Denn dich, Indra, rufen die verschieden rufenden Stämme zur Hilfe im Heldenkampf; du hast mit den Sehern die Paṇis niedergeworfen [?]; von dir gefördert gewinnt wahrlich als Rennross den Kraftpreis.
Du, Indra, hast diese beiden Arten von Feinden erschlagen, die Dāsa- und die Ārya-Widerstände, Held, wie Wälder mit wohlgeschärften atkas [?]; in den Kämpfen brichst du ein, Männlichster der Männer. [Anm.: atka unsicher (Axt / Hieb?).]
sa tvaṃ na indrākavābhirūtī sakhā viśvāyuravitā vṛdhe bhūḥ / svarṣātā yad dhvayāmasi tvā yudhyanto nemadhitāpṛtsu śūra
Du also, Indra, sei uns mit nicht kargen Hilfen [?] Freund, allzeit lebendiger Helfer, zum Gedeihen, wenn wir kämpfend dich rufen bei der Gewinnung des Lichts, im Wettstreit [?], in den Kämpfen, Held.
nūnaṃ na indrāparāya ca syā bhavā mṛḷīka uta no abhiṣṭau / itthā gṛṇanto mahinasya śarman divi ṣyāma pārye goṣatamāḥ
Jetzt, Indra, sei uns auch für die Zukunft [da] [?]; sei gnädig, und in unserer Bedrängnis [uns zugetan]. So preisend, wollen wir im Schutz des Gewaltigen im Himmel, im Entscheidenden die am meisten Rinder Gewinnenden sein.