Kapitel 39: ṛgvede 6.39 · mandrasya kaverdivyasya vahnervipramanmano vacanasya madhvaḥ
Der Soma-Tropfen und Indra: Öffnung des Felsens, Licht der Tage
Indra als Öffner des Vala-Felsens und Ordner von Tag und Nacht, verbunden mit dem Somatropfen (indu); am Schluss Bitte um Nahrung und Güter. Verse 3 und 4 sind in der Zuordnung von ayam (Indra/Soma) offen.
Von dem erfreuenden Seher, dem himmlischen Fahrer, dem Gedanken der Weisen [?], dem süßen, redegeleiteten [?] [Trank]: trinke von uns, Gott, von jenem Begleiter [?]; verschaffe dem Preisenden Nahrungen, [an deren Spitze] Rinder [stehen].
Dieser, verlangend, [trieb] um den Fels die Rötlichen, mit den Gedanken der Ordnung, der Ordnung verbunden, sich anschirrend [?]; er brach das Unzerbrochene, den Gipfel des Vala, auf; die Paṇis hat Indra mit Worten bekämpft.
Dieser ließ die Lichtlosen erleuchten und legte die Nächte auseinander [?], abends [und] morgens, [durch] die Herbste: der Tropfen, Indra. Dieses Zeichen haben sie jetzt sogar der Tage gesetzt [?]; [er] hat die Morgenröten von reiner Geburt gemacht. [Anm.: sehr dicht; Subjekt der Sätze (Soma oder Indra) und adadhuḥ unsicher.]
Dieser, leuchtend, ließ die Lichtlosen leuchten; dieser ließ durch die Ordnung viele hell werden [?]; dieser fährt mit den ordnungsverbundenen Rossen, [mit] dem Lichtfinder, mit der Nabe [?], die Menschenvölker erfüllend.