Kapitel 43: ṛgvede 6.43 · yasya tyacchambaraṃ made divodāsāya randhayaḥ
Soma-Kehrvers: Indras Taten im Rausch
Vier Verse mit gleichem Kehrvers; jeweils wird eine Tat oder Gabe genannt, für die Indras Rausch verantwortlich ist (Śambara, Rinder im Fels, Freigebigkeit). In der Vorlage ist der Kehrvers in den Versen 2 bis 4 im Saṃhitā-Text abgekürzt.
yasya tīvrasutaṃ madaṃ madhyamantaṃ ca rakṣase / ayaṃ sa...
Dessen scharf gepressten Rausch, den mittleren und den letzten [?], / du hütest: dies ist jener Soma, Indra, dein gepresster; trink. [Anm.: madhyam antam wohl ‚Mitte und Ende‘ des Rauschs bzw. der Somatage, unsicher.]
yasya gā antaraśmano made dṛḷhā avāsṛjaḥ / ayaṃ sa .. .
In dessen Rausch du die Kühe, die festen, drinnen im Fels losließest: / dies ist jener Soma, Indra, dein gepresster; trink. [Anm.: Bildrede vom Vala-Mythos; ‚Kühe‘ wörtlich, Deutung als Lichtstrahlen/Rede möglich, spekulativ.]