Nach dem Übergriff kehrt Draupadī, von Zorn erfüllt, in ihre Unterkunft zurück, reinigt sich und überlegt weinend, was zu tun sei; ihre Gedanken wenden sich Bhīma zu. Sie schleicht sich nachts in die Küche, weckt ihn zärtlich und mit dringlichen Worten und fordert ihn auf, den lüsternen Heerführer Kīcaka zu töten. Bhīma erwacht, erkennt ihre Erschütterung und bittet sie, ihm alles genau zu berichten, damit er das Rechte tun könne - noch in derselben Nacht, ehe jemand ihre heimliche Zusammenkunft bemerkt.
Vaiśampāyana sprach: Sie, von dem Wagenlenkersohn geschlagen, die Königstochter, entbrannte vor Zorn; Kṛṣṇā, die Strahlende, den Tod des Heerführers ersehnend, ging darauf zu ihrer eigenen Unterkunft, die Tochter Drupadas.
Vaiśampāyana sprach: Sie, von dem Wagenlenkersohn geschlagen, die Königstochter, entbrannte vor Zorn; Kṛṣṇā, die Strahlende, den Tod des Heerführers ersehnend, ging darauf zu ihrer eigenen Unterkunft, die Tochter Drupadas.
Nachdem sie sich, wie es sich geziemt, gereinigt hatte, Kṛṣṇā, die Schlankhüftige, nachdem sie ihre Glieder und ihre Gewänder mit Wasser gewaschen hatte,
Nachdem sie sich, wie es sich geziemt, gereinigt hatte, Kṛṣṇā, die Schlankhüftige, nachdem sie ihre Glieder und ihre Gewänder mit Wasser gewaschen hatte,
Nachdem sie so überlegt hatte, wandte sie sich in Gedanken Bhīma zu: ‚Es gibt heute keinen anderen, der ausführen könnte, was meinem Herzen lieb ist, außer Bhīma.‘
Nachdem sie so überlegt hatte, wandte sie sich in Gedanken Bhīma zu: ‚Es gibt heute keinen anderen, der ausführen könnte, was meinem Herzen lieb ist, außer Bhīma.‘
Dann, in der Nacht aufstehend, ihr eigenes Lager verlassend, eilte Kṛṣṇā fort, einen Beschützer suchend, obwohl sie in Wahrheit Beschützer hatte, von großem seelischem Leid erfüllt, die Hochgesinnte.
Dann, in der Nacht aufstehend, ihr eigenes Lager verlassend, eilte Kṛṣṇā fort, einen Beschützer suchend, obwohl sie in Wahrheit Beschützer hatte, von großem seelischem Leid erfüllt, die Hochgesinnte.
Sie, in der Küche zu Bhīmasena gelangt, die Lieblich-Lächelnde, wie eine gänzlich weiße, im Wald geborene, dreijährige Büffelkuh, näherte sich ihm, die Pāñcālī, wie eine brünftige Elefantenkuh einem großen Elefantenbullen.
Sie, in der Küche zu Bhīmasena gelangt, die Lieblich-Lächelnde, wie eine gänzlich weiße, im Wald geborene, dreijährige Büffelkuh, näherte sich ihm, die Pāñcālī, wie eine brünftige Elefantenkuh einem großen Elefantenbullen.
Sie, wie eine Ranke einen großen, blühenden Śāla-Baum, der am Ufer der Gomatī gewachsen ist, umschlang ihn mit beiden Armen und weckte ihn, die Makellose, wie die Gattin des Löwenkönigs den schlafenden Löwen im unwegsamen Wald weckt.
Sie, wie eine Ranke einen großen, blühenden Śāla-Baum, der am Ufer der Gomatī gewachsen ist, umschlang ihn mit beiden Armen und weckte ihn, die Makellose, wie die Gattin des Löwenkönigs den schlafenden Löwen im unwegsamen Wald weckt.
‚Steh auf, steh auf! Warum liegst du da, Bhīmasena, wie ein Toter? Denn kein Bösewicht, der die Gattin eines anderen berührt hat, bleibt am Leben wie ein Unsterblicher.
‚Steh auf, steh auf! Warum liegst du da, Bhīmasena, wie ein Toter? Denn kein Bösewicht, der die Gattin eines anderen berührt hat, bleibt am Leben wie ein Unsterblicher.
Sei es Freude oder Leid, sei es Verhasstes oder Liebes - erzähle mir alles genau, wie es sich verhält; wenn ich es gehört habe, werde ich wissen, was das Beste ist.
Sei es Freude oder Leid, sei es Verhasstes oder Liebes - erzähle mir alles genau, wie es sich verhält; wenn ich es gehört habe, werde ich wissen, was das Beste ist.