Kapitel 61: Go-harana-parva (38)
Die Betäubungswaffe und der Rückzug der Kurus
Duryodhana wird von Karṇa, Bhīṣma, Droṇa, Kṛpa, Viviṃśati und Duḥśāsana umringt und beschützt; Arjuna wehrt ihren gemeinsamen Angriff mit der unwiderstehlichen Betäubungswaffe und dem Dröhnen seines Muschelhorns ab, wodurch alle Kurus außer Bhīṣma besinnungslos werden. Auf Arjunas Anweisung sammelt Uttara die Gewänder der betäubten Großen als Zeichen des Sieges, während sie Bhīṣmas Wagenseite meiden. Bhīṣma, bei Bewusstsein geblieben, verwundet sie dennoch, wird aber von Arjuna zurückgeschlagen. Als Duryodhana wieder zu sich kommt und Arjuna frei und allein stehen sieht, will er ihn gefangen nehmen lassen; Bhīṣma weist ihn zurecht und rät zum Rückzug, da Arjuna aus Rechtschaffenheit keinen Wehrlosen töte. Die Kurus ziehen sich zurück; Arjuna erweist den Lehrern Ehre, durchtrennt Duryodhanas Krone mit einem Pfeil und kehrt, nachdem die Rinder zurückgewonnen sind, mit Uttara zur Stadt zurück.
vaiśaṃpāyana uvāca āhūyamānas tu sa tena saṃkhye; mahāmanā dhṛtarāṣṭrasya putraḥ nivartitas tasya girāṅkuśena; gajo yathā matta ivāṅkuśena
Vaiśampāyana sprach: Als der hochgesinnte Sohn Dhṛtarāṣṭras von jenem in der Schlacht herausgefordert wurde, wurde er durch den Haken seiner Worte zurückgewendet, wie ein brünftiger Elefant durch den Stachelstock.
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca āhūyamānas tu sa tena saṃkhye; mahāmanā dhṛtarāṣṭrasya putraḥ nivartitas tasya girāṅkuśena; gajo yathā matta ivāṅkuśena
Vaiśampāyana sprach: Als der hochgesinnte Sohn Dhṛtarāṣṭras von jenem in der Schlacht herausgefordert wurde, wurde er durch den Haken seiner Worte zurückgewendet, wie ein brünftiger Elefant durch den Stachelstock.
Er, es nicht ertragend, von den Worten des großen Wagenkämpfers getroffen, der überragende Wagenkämpfer, der schnellkräftige Held, wandte darauf seinen Wagen um, wie eine Schlange, die von einer Fußsohle berührt wird.
Er, es nicht ertragend, von den Worten des großen Wagenkämpfers getroffen, der überragende Wagenkämpfer, der schnellkräftige Held, wandte darauf seinen Wagen um, wie eine Schlange, die von einer Fußsohle berührt wird.
Als Karṇa jenen sich umwenden sah, kehrte er um, obwohl an den Gliedern verwundet, fasste sich und trat zur Rechten Duryodhanas; der mit goldenem Kranz geschmückte Männerheld wandte sich im Kampf gegen den Pārtha.
Als Karṇa jenen sich umwenden sah, kehrte er um, obwohl an den Gliedern verwundet, fasste sich und trat zur Rechten Duryodhanas; der mit goldenem Kranz geschmückte Männerheld wandte sich im Kampf gegen den Pārtha.
Da wandte sich Bhīṣma, der Sohn Śaṃtanus, um, trieb seine mit goldenen Gurten geschmückten Pferde an und beschützte, den Bogen gespannt haltend, der Großarmige, Duryodhana von hinten vor den Pārthas.
Da wandte sich Bhīṣma, der Sohn Śaṃtanus, um, trieb seine mit goldenen Gurten geschmückten Pferde an und beschützte, den Bogen gespannt haltend, der Großarmige, Duryodhana von hinten vor den Pārthas.
Droṇa, Kṛpa, Viviṃśati und Duḥśāsana kehrten rasch um und kamen alle, mit gespannten Pfeilen und Bögen, eilends von vorne herbei, um Duryodhanas willen.
Droṇa, Kṛpa, Viviṃśati und Duḥśāsana kehrten rasch um und kamen alle, mit gespannten Pfeilen und Bögen, eilends von vorne herbei, um Duryodhanas willen.
Als der Pārtha jene zurückkehrenden Heeresteile erblickte, die einer vollen Flut glichen, stürmte Dhanaṃjaya, der Schnellkräftige, ihnen entgegen, wie ein Schwan der heranziehenden Wolke entgegenfliegt.
Als der Pārtha jene zurückkehrenden Heeresteile erblickte, die einer vollen Flut glichen, stürmte Dhanaṃjaya, der Schnellkräftige, ihnen entgegen, wie ein Schwan der heranziehenden Wolke entgegenfliegt.
Sie umringten den Pārtha von allen Seiten, ergriffen göttliche Waffen, näherten sich und überschütteten ihn von allen Seiten mit Pfeilen, wie Wolken einen Berg mit Wasserfluten überschütten.
Sie umringten den Pārtha von allen Seiten, ergriffen göttliche Waffen, näherten sich und überschütteten ihn von allen Seiten mit Pfeilen, wie Wolken einen Berg mit Wasserfluten überschütten.
Da wehrte der Gāṇḍīva-Bogenträger die Waffe jener Kuru-Stiere mit einer Gegenwaffe ab, und der Sohn Indras, der Feindebezwinger, brachte eine andere, unwiderstehliche Waffe zum Erscheinen: die Betäubungswaffe.
Da wehrte der Gāṇḍīva-Bogenträger die Waffe jener Kuru-Stiere mit einer Gegenwaffe ab, und der Sohn Indras, der Feindebezwinger, brachte eine andere, unwiderstehliche Waffe zum Erscheinen: die Betäubungswaffe.
'Saṃmohana-astra': eine Waffe, die den Gegner in Bewusstlosigkeit/Betäubung versetzt, ohne ihn zu töten.
Dann, nach allen Haupt- und Zwischenhimmelsrichtungen ausgreifend, versetzte er, der Starkgewaltige, mit scharfen, gutbefiederten, wohlgeschärften Pfeilen und dem Dröhnen des Gāṇḍīva ihre Herzen in Erschütterung.
Dann, nach allen Haupt- und Zwischenhimmelsrichtungen ausgreifend, versetzte er, der Starkgewaltige, mit scharfen, gutbefiederten, wohlgeschärften Pfeilen und dem Dröhnen des Gāṇḍīva ihre Herzen in Erschütterung.
tataḥ punar bhīmaravaṃ pragṛhya; dorbhyāṃ mahāśaṅkham udāraghoṣam vyanādayat sa pradiśo diśaḥ khaṃ; bhuvaṃ ca pārtho dviṣatāṃ nihantā
Dann ergriff der Pārtha, der Vertilger der Feinde, erneut mit beiden Armen das große, laut tönende Muschelhorn von furchtbarem Klang und ließ die Haupt- und Zwischenrichtungen, den Himmel und die Erde erdröhnen.
Wort für Wort
tataḥ punar bhīmaravaṃ pragṛhya; dorbhyāṃ mahāśaṅkham udāraghoṣam vyanādayat sa pradiśo diśaḥ khaṃ; bhuvaṃ ca pārtho dviṣatāṃ nihantā
Dann ergriff der Pārtha, der Vertilger der Feinde, erneut mit beiden Armen das große, laut tönende Muschelhorn von furchtbarem Klang und ließ die Haupt- und Zwischenrichtungen, den Himmel und die Erde erdröhnen.
Durch jenen Muschelhornklang, vom Pārtha entfacht, betäubt, ließen jene hervorragenden Kurus ihre unnahbaren Bögen fallen und wurden alle da besinnungslos und friedfertig.
Durch jenen Muschelhornklang, vom Pārtha entfacht, betäubt, ließen jene hervorragenden Kurus ihre unnahbaren Bögen fallen und wurden alle da besinnungslos und friedfertig.
Als so die Feinde besinnungslos waren, gedachte der Pārtha der Worte Uttarās und sprach zum Sohn des Matsya-Königs: ‚Fahre hinaus aus ihrer Mitte, solange die Kurus besinnungslos sind.
Als so die Feinde besinnungslos waren, gedachte der Pārtha der Worte Uttarās und sprach zum Sohn des Matsya-Königs: ‚Fahre hinaus aus ihrer Mitte, solange die Kurus besinnungslos sind.
ācārya śāradvatayoḥ suśukle; karṇasya pītaṃ ruciraṃ ca vastram drauṇeś ca rājñaś ca tathaiva nīle; vastre samādatsva narapravīra
Nimm die beiden reinweißen Gewänder des Lehrers und des Śāradvata-Sohnes, das gelbe, prächtige Gewand Karṇas, und ebenso die beiden blauen Gewänder des Drauṇi und des Königs an dich, o Männerheld.
Wort für Wort
ācārya śāradvatayoḥ suśukle; karṇasya pītaṃ ruciraṃ ca vastram drauṇeś ca rājñaś ca tathaiva nīle; vastre samādatsva narapravīra
Nimm die beiden reinweißen Gewänder des Lehrers und des Śāradvata-Sohnes, das gelbe, prächtige Gewand Karṇas, und ebenso die beiden blauen Gewänder des Drauṇi und des Königs an dich, o Männerheld.
bhīṣmasya saṃjñāṃ tu tathaiva manye; jānāti me 'strapratighātam eṣaḥ etasya vāhān kuru savyatas tvam; evaṃ hi yātavyam amūḍhasaṃjñaiḥ
Doch Bhīṣmas Bewusstsein, so glaube ich, ist ungetrübt - dieser kennt die Abwehr meiner Waffe; halte du dessen Pferde zur linken Seite; so nämlich muss gefahren werden von denen, deren Bewusstsein nicht getrübt ist.‘
Wort für Wort
bhīṣmasya saṃjñāṃ tu tathaiva manye; jānāti me 'strapratighātam eṣaḥ etasya vāhān kuru savyatas tvam; evaṃ hi yātavyam amūḍhasaṃjñaiḥ
Doch Bhīṣmas Bewusstsein, so glaube ich, ist ungetrübt - dieser kennt die Abwehr meiner Waffe; halte du dessen Pferde zur linken Seite; so nämlich muss gefahren werden von denen, deren Bewusstsein nicht getrübt ist.‘
Da ließ der hochherzige Sohn Virāṭas die Zügel los, sprang vom Wagen, nahm die Gewänder der großen Wagenkämpfer an sich und bestieg rasch wieder seinen eigenen Wagen.
Da ließ der hochherzige Sohn Virāṭas die Zügel los, sprang vom Wagen, nahm die Gewänder der großen Wagenkämpfer an sich und bestieg rasch wieder seinen eigenen Wagen.
tato 'nvaśāsac caturaḥ sadaśvān; putro virāṭasya hiraṇyakakṣyān te tad vyatīyur dhvajinām anīkaṃ; śvetā vahanto 'rjunam ājimadhyāt
Dann lenkte der Sohn Virāṭas die vier edlen, mit goldenen Gurten geschmückten Pferde; sie, weiß, durchquerten, Arjuna tragend, die Heeresreihe mitten aus dem Schlachtgetümmel.
Wort für Wort
tato 'nvaśāsac caturaḥ sadaśvān; putro virāṭasya hiraṇyakakṣyān te tad vyatīyur dhvajinām anīkaṃ; śvetā vahanto 'rjunam ājimadhyāt
Dann lenkte der Sohn Virāṭas die vier edlen, mit goldenen Gurten geschmückten Pferde; sie, weiß, durchquerten, Arjuna tragend, die Heeresreihe mitten aus dem Schlachtgetümmel.
tathā tu yāntaṃ puruṣapravīraṃ; bhīṣmaḥ śarair abhyahanat tarasvī sa cāpi bhīṣmasya hayān nihatya; vivyādha pārśve daśabhiḥ pṛṣatkaiḥ
Doch während jener Männerheld so dahinfuhr, traf ihn Bhīṣma, der Schnellkräftige, mit Pfeilen; er aber tötete Bhīṣmas Pferde und durchbohrte dessen Seite mit zehn gefleckten Pfeilen.
Wort für Wort
tathā tu yāntaṃ puruṣapravīraṃ; bhīṣmaḥ śarair abhyahanat tarasvī sa cāpi bhīṣmasya hayān nihatya; vivyādha pārśve daśabhiḥ pṛṣatkaiḥ
Doch während jener Männerheld so dahinfuhr, traf ihn Bhīṣma, der Schnellkräftige, mit Pfeilen; er aber tötete Bhīṣmas Pferde und durchbohrte dessen Seite mit zehn gefleckten Pfeilen.
Da, nachdem Arjuna, dessen Bogen unversehrt war, Bhīṣma im Kampf abgewehrt und dessen Wagenlenker durchbohrt hatte, stand er, aus der Mitte der Wagenschar befreit, wie die tausendstrahlige Sonne, die Rāhu durchbricht.
Da, nachdem Arjuna, dessen Bogen unversehrt war, Bhīṣma im Kampf abgewehrt und dessen Wagenlenker durchbohrt hatte, stand er, aus der Mitte der Wagenschar befreit, wie die tausendstrahlige Sonne, die Rāhu durchbricht.
labdhvā tu saṃjñāṃ ca kurupravīraḥ; pārthaṃ samīkṣyātha mahendrakalpam raṇād vimuktaṃ sthitam ekam ājau; sa dhārtarāṣṭras tvarito babhāṣe
Als der hervorragende Kuru sein Bewusstsein wiedererlangt hatte und den Pārtha, dem großen Indra gleich, aus der Schlacht befreit und allein im Kampf stehend erblickte, sprach jener Sohn Dhṛtarāṣṭras eilends:
Wort für Wort
labdhvā tu saṃjñāṃ ca kurupravīraḥ; pārthaṃ samīkṣyātha mahendrakalpam raṇād vimuktaṃ sthitam ekam ājau; sa dhārtarāṣṭras tvarito babhāṣe
Als der hervorragende Kuru sein Bewusstsein wiedererlangt hatte und den Pārtha, dem großen Indra gleich, aus der Schlacht befreit und allein im Kampf stehend erblickte, sprach jener Sohn Dhṛtarāṣṭras eilends:
ayaṃ kathaṃ svid bhavatāṃ vimuktas; taṃ vai prabadhnīta yathā na mucyet tam abravīc chāṃtanavaḥ prahasya; kva te gatā buddhir abhūt kva vīryam
‚Wie nur konnte dieser euch entkommen? Fesselt ihn doch, damit er nicht entkommt!‘ Da sprach der Sohn Śaṃtanus lachend zu ihm: ‚Wohin ist dein Verstand entschwunden, wohin deine Tapferkeit?
Wort für Wort
ayaṃ kathaṃ svid bhavatāṃ vimuktas; taṃ vai prabadhnīta yathā na mucyet tam abravīc chāṃtanavaḥ prahasya; kva te gatā buddhir abhūt kva vīryam
‚Wie nur konnte dieser euch entkommen? Fesselt ihn doch, damit er nicht entkommt!‘ Da sprach der Sohn Śaṃtanus lachend zu ihm: ‚Wohin ist dein Verstand entschwunden, wohin deine Tapferkeit?
śāntiṃ parāśvasya yathā sthito 'bhūr; utsṛjya bāṇāṃś ca dhanuś ca citram na tv eva bībhatsur alaṃ nṛśaṃsaṃ; kartuṃ na pāpe 'sya mano niviṣṭam
Nachdem du in Ohnmacht gefallen warst, standest du friedfertig da, Pfeile und den prächtigen Bogen fallen lassend; doch Bībhatsu ist keineswegs grausam genug, dich zu töten; sein Sinn ist nicht auf Böses gerichtet.
Wort für Wort
śāntiṃ parāśvasya yathā sthito 'bhūr; utsṛjya bāṇāṃś ca dhanuś ca citram na tv eva bībhatsur alaṃ nṛśaṃsaṃ; kartuṃ na pāpe 'sya mano niviṣṭam
Nachdem du in Ohnmacht gefallen warst, standest du friedfertig da, Pfeile und den prächtigen Bogen fallen lassend; doch Bībhatsu ist keineswegs grausam genug, dich zu töten; sein Sinn ist nicht auf Böses gerichtet.
trailokyahetor na jahet svadharmaṃ; tasmān na sarve nihatā raṇe 'smin kṣipraṃ kurūn yāhi kurupravīra; vijitya gāś ca pratiyātu pārthaḥ
Selbst um der drei Welten willen würde er sein eigenes Dharma nicht aufgeben; deshalb wurden nicht alle in dieser Schlacht getötet. Geh rasch mit den Kurus, o hervorragender Kuru; der Pārtha soll, die Rinder gewonnen habend, zurückkehren.‘
Wort für Wort
trailokyahetor na jahet svadharmaṃ; tasmān na sarve nihatā raṇe 'smin kṣipraṃ kurūn yāhi kurupravīra; vijitya gāś ca pratiyātu pārthaḥ
Selbst um der drei Welten willen würde er sein eigenes Dharma nicht aufgeben; deshalb wurden nicht alle in dieser Schlacht getötet. Geh rasch mit den Kurus, o hervorragender Kuru; der Pārtha soll, die Rinder gewonnen habend, zurückkehren.‘
duryodhanas tasya tu tan niśamya; pitāmahasyātmahitaṃ vaco 'tha atītakāmo yudhi so 'tyamarṣī; rājā viniḥśvasya babhūva tūṣṇīm
Als Duryodhana jene für ihn selbst heilsamen Worte des Großvaters vernommen hatte, seiner Kampfeslust beraubt, sehr zornerfüllt, seufzte der König tief und verstummte.
Wort für Wort
duryodhanas tasya tu tan niśamya; pitāmahasyātmahitaṃ vaco 'tha atītakāmo yudhi so 'tyamarṣī; rājā viniḥśvasya babhūva tūṣṇīm
Als Duryodhana jene für ihn selbst heilsamen Worte des Großvaters vernommen hatte, seiner Kampfeslust beraubt, sehr zornerfüllt, seufzte der König tief und verstummte.
tad bhīṣmavākyaṃ hitam īkṣya sarve; dhanaṃjayāgniṃ ca vivardhamānam nivartanāyaiva mano nidadhyur; duryodhanaṃ te parirakṣamāṇāḥ
Als sie alle Bhīṣmas heilsames Wort bedachten und Dhanaṃjayas wachsendes Feuer sahen, richteten sie ihren Sinn nur noch auf den Rückzug, Duryodhana beschützend.
Wort für Wort
tad bhīṣmavākyaṃ hitam īkṣya sarve; dhanaṃjayāgniṃ ca vivardhamānam nivartanāyaiva mano nidadhyur; duryodhanaṃ te parirakṣamāṇāḥ
Als sie alle Bhīṣmas heilsames Wort bedachten und Dhanaṃjayas wachsendes Feuer sahen, richteten sie ihren Sinn nur noch auf den Rückzug, Duryodhana beschützend.
tān prasthitān prītamanāḥ sa pārtho; dhanaṃjayaḥ prekṣya kurupravīrān ābhāṣamāṇo 'nuyayau muhūrtaṃ; saṃpūjayaṃs tatra gurūn mahātmā
Als der Pārtha Dhanaṃjaya, frohen Sinnes, jene aufbrechenden Kuru-Helden erblickte, folgte er ihnen einen Augenblick, sie ansprechend, und der Hochherzige erwies dort den Lehrern Ehre.
Wort für Wort
tān prasthitān prītamanāḥ sa pārtho; dhanaṃjayaḥ prekṣya kurupravīrān ābhāṣamāṇo 'nuyayau muhūrtaṃ; saṃpūjayaṃs tatra gurūn mahātmā
Als der Pārtha Dhanaṃjaya, frohen Sinnes, jene aufbrechenden Kuru-Helden erblickte, folgte er ihnen einen Augenblick, sie ansprechend, und der Hochherzige erwies dort den Lehrern Ehre.
pitāmahaṃ śāṃtanavaṃ sa vṛddhaṃ; droṇaṃ guruṃ ca pratipūjya mūrdhnā drauṇiṃ kṛpaṃ caiva gurūṃś ca sarvāñ; śarair vicitrair abhivādya caiva
Den greisen Großvater, den Sohn Śaṃtanus, und den Lehrer Droṇa ehrte er mit gesenktem Haupt; den Drauṇi und Kṛpa und alle Lehrer begrüßte er mit kunstvollen Pfeilen.
Wort für Wort
pitāmahaṃ śāṃtanavaṃ sa vṛddhaṃ; droṇaṃ guruṃ ca pratipūjya mūrdhnā drauṇiṃ kṛpaṃ caiva gurūṃś ca sarvāñ; śarair vicitrair abhivādya caiva
Den greisen Großvater, den Sohn Śaṃtanus, und den Lehrer Droṇa ehrte er mit gesenktem Haupt; den Drauṇi und Kṛpa und alle Lehrer begrüßte er mit kunstvollen Pfeilen.
Duryodhanas mit erlesenen Edelsteinen geschmückte Krone durchtrennte der Pārtha mit einem Pfeil; und nachdem er die Helden und ebenso die Verehrungswürdigen angesprochen hatte, ließ er mit dem Dröhnen des Gāṇḍīva die Welten erschallen.
Duryodhanas mit erlesenen Edelsteinen geschmückte Krone durchtrennte der Pārtha mit einem Pfeil; und nachdem er die Helden und ebenso die Verehrungswürdigen angesprochen hatte, ließ er mit dem Dröhnen des Gāṇḍīva die Welten erschallen.
sa devadattaṃ sahasā vinādya; vidārya vīro dviṣatāṃ manāṃsi dhvajena sarvān abhibhūya śatrūn; sa hemajālena virājamānaḥ
Er, der Held, ließ plötzlich das Devadatta erschallen, zerriss damit die Herzen der Feinde, überwältigte mit seinem Banner alle Feinde und erstrahlte mit seinem goldenen Zierrat.
Wort für Wort
sa devadattaṃ sahasā vinādya; vidārya vīro dviṣatāṃ manāṃsi dhvajena sarvān abhibhūya śatrūn; sa hemajālena virājamānaḥ
Er, der Held, ließ plötzlich das Devadatta erschallen, zerriss damit die Herzen der Feinde, überwältigte mit seinem Banner alle Feinde und erstrahlte mit seinem goldenen Zierrat.
dṛṣṭvā prayātāṃs tu kurūn kirīṭī; hṛṣṭo 'bravīt tatra sa matsyaputram āvartayāśvān paśavo jitās te; yātāḥ pare yāhi puraṃ prahṛṣṭaḥ
Als der Diademträger die abziehenden Kurus sah, sprach er dort erfreut zum Sohn des Matsya-Königs: ‚Wende die Pferde um; die Rinder sind gewonnen; die Feinde sind fortgezogen; fahre freudig zur Stadt.‘
Wort für Wort
dṛṣṭvā prayātāṃs tu kurūn kirīṭī; hṛṣṭo 'bravīt tatra sa matsyaputram āvartayāśvān paśavo jitās te; yātāḥ pare yāhi puraṃ prahṛṣṭaḥ
Als der Diademträger die abziehenden Kurus sah, sprach er dort erfreut zum Sohn des Matsya-Königs: ‚Wende die Pferde um; die Rinder sind gewonnen; die Feinde sind fortgezogen; fahre freudig zur Stadt.‘