Kapitel 31: Go-harana-parva (8)
Die Schlacht zwischen Matsyas und Trigartas
Eine ausführliche Schilderung der erbitterten Schlacht zwischen den Heeren Virāṭas und Suśarmans: Staubwolken verdunkeln die Sonne, abgeschlagene Häupter und Glieder bedecken das Schlachtfeld. Śatānīka und Viśālākṣa dringen tief in die feindlichen Reihen ein, Virāṭa selbst erschlägt zahlreiche Wagen, Pferde und Krieger, bis er schließlich auf Suśarman selbst trifft; die beiden liefern sich ein erbittertes Duell, bis die Dunkelheit und der aufgewirbelte Staub beide Heere ineinander verschwimmen lassen.
Vaiśampāyana sprach: Aus der Stadt ausgezogen, ihr Heer in Schlachtordnung aufgestellt, griffen die heldenhaften, kampfbereiten Matsyas die Trigartas an, als die Sonne sich schon geneigt hatte.
Vaiśampāyana sprach: Aus der Stadt ausgezogen, ihr Heer in Schlachtordnung aufgestellt, griffen die heldenhaften, kampfbereiten Matsyas die Trigartas an, als die Sonne sich schon geneigt hatte.
Obwohl sie einander in der Schlacht niederschlugen, die Helden mit Armen wie eiserne Keulen, vermochten sie, so erzürnt sie waren, die feindlichen Helden nicht zur Flucht zu zwingen.
Obwohl sie einander in der Schlacht niederschlugen, die Helden mit Armen wie eiserne Keulen, vermochten sie, so erzürnt sie waren, die feindlichen Helden nicht zur Flucht zu zwingen.
Man sah ein abgeschlagenes Haupt mit wohlgeformter Oberlippe, feiner Nase und gepflegtem, geschmücktem Haar, nun vom Staub bedeckt, noch mit seinen Ohrringen.
Man sah ein abgeschlagenes Haupt mit wohlgeformter Oberlippe, feiner Nase und gepflegtem, geschmücktem Haar, nun vom Staub bedeckt, noch mit seinen Ohrringen.
Der Staub der Erde legte sich, während das Blut sich ausbreitete; eine schreckliche Verwirrung machte sich breit, und alles geriet ohne Maß und Ordnung durcheinander.
Der Staub der Erde legte sich, während das Blut sich ausbreitete; eine schreckliche Verwirrung machte sich breit, und alles geriet ohne Maß und Ordnung durcheinander.
Śatānīka, nachdem er hundert erschlagen hatte, und Viśālākṣa, nachdem er vierhundert erschlagen hatte, die beiden großen Wagenkämpfer, in das gewaltige Heer der Trigartas eingedrungen, gerieten, aufs Äußerste erzürnt, in ein Handgemenge, Haar an Haar, Nagel an Nagel.
Śatānīka, nachdem er hundert erschlagen hatte, und Viśālākṣa, nachdem er vierhundert erschlagen hatte, die beiden großen Wagenkämpfer, in das gewaltige Heer der Trigartas eingedrungen, gerieten, aufs Äußerste erzürnt, in ein Handgemenge, Haar an Haar, Nagel an Nagel.
caran sa vividhān mārgān ratheṣu rathayūthapaḥ trigartānāṃ suśarmāṇam ārcchad rukmarathaṃ raṇe
Er, der Anführer der Wagenscharen, auf mancherlei Wegen zwischen den Wagen umherziehend, traf in der Schlacht auf Suśarman von den Trigartas, den mit dem goldenen Wagen.
Wort für Wort
caran sa vividhān mārgān ratheṣu rathayūthapaḥ trigartānāṃ suśarmāṇam ārcchad rukmarathaṃ raṇe
Er, der Anführer der Wagenscharen, auf mancherlei Wegen zwischen den Wagen umherziehend, traf in der Schlacht auf Suśarman von den Trigartas, den mit dem goldenen Wagen.
Dann, mit ihren Wagen aneinander vorbeifahrend, schossen die beiden Wagenkämpfer von allen Seiten rasch Pfeile ab, wie zwei Wolken, die Wasserströme herabsenden.
Dann, mit ihren Wagen aneinander vorbeifahrend, schossen die beiden Wagenkämpfer von allen Seiten rasch Pfeile ab, wie zwei Wolken, die Wasserströme herabsenden.
Aufs Äußerste erzürnt und einander unversöhnlich, zogen die beiden waffenkundigen Männer umher, mit scharfen Pfeilen, Schwertern, Speeren und Keulen bewaffnet.
Aufs Äußerste erzürnt und einander unversöhnlich, zogen die beiden waffenkundigen Männer umher, mit scharfen Pfeilen, Schwertern, Speeren und Keulen bewaffnet.
Dann, als die Heere Virāṭas und Suśarmans sich umringt hatten, erkannten sie einander nicht mehr, da der Abend hereinbrach und alles vom Staub verhüllt war.
Dann, als die Heere Virāṭas und Suśarmans sich umringt hatten, erkannten sie einander nicht mehr, da der Abend hereinbrach und alles vom Staub verhüllt war.