Mahābhārata · Virāṭaparva
Kapitel 38: Go-harana-parva (15)
Die Bergung der Waffen am Śamī-Baum
Arjuna weist den widerstrebenden Uttara an, den Śamī-Baum zu erklettern und die dort seit Beginn des Exils versteckten Waffen der fünf Pāṇḍavas herabzuholen. Uttara fürchtet zunächst, eine Leiche zu berühren (die Waffen waren zur Tarnung als solche ausgegeben worden, vgl. Kap.5), wird aber von Bṛhannaḍā beruhigt. Beim Anblick der prächtigen Bögen, Pfeile und Schwerter fragt Uttara neugierig nach jedem einzelnen Stück, und Bṛhannaḍā identifiziert sie der Reihe nach - allen voran den eigenen Bogen Gāṇḍīva mit seiner langen mythischen Besitzgeschichte (Brahmā, Prajāpati, Indra, Soma, Varuṇa, schließlich Arjuna) - und ordnet Bögen, Pfeilköcher und Schwerter den fünf Brüdern zu. Zahlreiche Fachbegriffe der Waffenbeschreibung (Köcher- und Klingenverzierungen) bleiben in ihrer genauen technischen Bedeutung unsicher und werden mit [?] gekennzeichnet.
vaiśaṃpāyana uvāca tāṃ śamīm upasaṃgamya pārtho vairāṭim abravīt sukumāraṃ samājñātaṃ saṃgrāme nātikovidam
Vaiśampāyana sprach: Als sie sich jenem Śamī-Baum genähert hatten, sprach der Pārtha zu dem Sohn Virāṭas, dem Zartbewachsenen, bekanntlich in der Schlacht nicht sonderlich Erfahrenen:
Wort für Wort vaiśaṃpāyana uvāca tāṃ śamīm upasaṃgamya pārtho vairāṭim abravīt sukumāraṃ samājñātaṃ saṃgrāme nātikovidam Vaiśampāyana sprach: Als sie sich jenem Śamī-Baum genähert hatten, sprach der Pārtha zu dem Sohn Virāṭas, dem Zartbewachsenen, bekanntlich in der Schlacht nicht sonderlich Erfahrenen: samādiṣṭo mayā kṣipraṃ dhanūṃṣy avaharottara nemāni hi tvadīyāni soḍhuṃ śakṣyanti me balam
‚Von mir beauftragt, hole rasch die Bögen herab, Uttara; denn diese deinigen werden meiner Kraft nicht standhalten können,
Wort für Wort samādiṣṭo mayā kṣipraṃ dhanūṃṣy avaharottara nemāni hi tvadīyāni soḍhuṃ śakṣyanti me balam ‚Von mir beauftragt, hole rasch die Bögen herab, Uttara; denn diese deinigen werden meiner Kraft nicht standhalten können, bhāraṃ vāpi guruṃ hartuṃ kuñjaraṃ vā pramarditum mama vā bāhuvikṣepaṃ śatrūn iha vijeṣyataḥ
um eine schwere Last zu tragen, oder einen Elefanten niederzuwerfen, oder dem Schwung meiner Arme, wenn ich hier die Feinde besiegen will.
Wort für Wort bhāraṃ vāpi guruṃ hartuṃ kuñjaraṃ vā pramarditum mama vā bāhuvikṣepaṃ śatrūn iha vijeṣyataḥ um eine schwere Last zu tragen, oder einen Elefanten niederzuwerfen, oder dem Schwung meiner Arme, wenn ich hier die Feinde besiegen will. tasmād bhūmiṃjayāroha śamīm etāṃ palāśinīm asyāṃ hi pāṇḍuputrāṇāṃ dhanūṃṣi nihitāny uta
Darum steige, Bhūmiṃjaya, auf diesen belaubten Śamī-Baum; denn in ihm sind die Bögen der Söhne des Pāṇḍu verwahrt,
Wort für Wort tasmād bhūmiṃjayāroha śamīm etāṃ palāśinīm asyāṃ hi pāṇḍuputrāṇāṃ dhanūṃṣi nihitāny uta Darum steige, Bhūmiṃjaya, auf diesen belaubten Śamī-Baum; denn in ihm sind die Bögen der Söhne des Pāṇḍu verwahrt, yudhiṣṭhirasya bhīmasya bībhatsor yamayos tathā dhvajāḥ śarāś ca śūrāṇāṃ divyāni kavacāni ca
die Bögen Yudhiṣṭhiras, Bhīmas, Bībhatsus und der beiden Zwillinge, sowie die Banner, Pfeile und die göttlichen Panzer jener Helden.
Wort für Wort yudhiṣṭhirasya bhīmasya bībhatsor yamayos tathā dhvajāḥ śarāś ca śūrāṇāṃ divyāni kavacāni ca die Bögen Yudhiṣṭhiras, Bhīmas, Bībhatsus und der beiden Zwillinge, sowie die Banner, Pfeile und die göttlichen Panzer jener Helden. atra caitan mahāvīryaṃ dhanuḥ pārthasya gāṇḍivam ekaṃ śatasahasreṇa saṃmitaṃ rāṣṭravardhanam
Und darin befindet sich auch dieser überaus kraftvolle Bogen des Pārtha, der Gāṇḍīva, der allein hunderttausend andere Bögen aufwiegt, ein Mehrer des Reiches,
Wort für Wort atra caitan mahāvīryaṃ dhanuḥ pārthasya gāṇḍivam ekaṃ śatasahasreṇa saṃmitaṃ rāṣṭravardhanam Und darin befindet sich auch dieser überaus kraftvolle Bogen des Pārtha, der Gāṇḍīva, der allein hunderttausend andere Bögen aufwiegt, ein Mehrer des Reiches, vyāyāmasaham atyarthaṃ tṛṇarājasamaṃ mahat sarvāyudhamahāmātraṃ śatrusaṃbādhakārakam
höchst belastbar, groß wie der Bambus, der König der Gräser, der größte unter allen Waffen, der den Feinden Bedrängnis bereitet,
Wort für Wort vyāyāmasaham atyarthaṃ tṛṇarājasamaṃ mahat sarvāyudhamahāmātraṃ śatrusaṃbādhakārakam höchst belastbar, groß wie der Bambus, der König der Gräser, der größte unter allen Waffen, der den Feinden Bedrängnis bereitet, suvarṇavikṛtaṃ divyaṃ ślakṣṇam āyatam avraṇam alaṃ bhāraṃ guruṃ voḍhuṃ dāruṇaṃ cārudarśanam tādṛśāny eva sarvāṇi balavanti dṛḍhāni ca
goldverziert, göttlich, glatt, lang, makellos, fähig, eine schwere Last zu tragen, furchtbar und doch schön anzusehen - ebenso sind auch alle anderen dort, kraftvoll und fest.‘
Wort für Wort suvarṇavikṛtaṃ divyaṃ ślakṣṇam āyatam avraṇam alaṃ bhāraṃ guruṃ voḍhuṃ dāruṇaṃ cārudarśanam tādṛśāny eva sarvāṇi balavanti dṛḍhāni ca goldverziert, göttlich, glatt, lang, makellos, fähig, eine schwere Last zu tragen, furchtbar und doch schön anzusehen - ebenso sind auch alle anderen dort, kraftvoll und fest.‘ uttara uvāca asmin vṛkṣe kilodbaddhaṃ śarīram iti naḥ śrutam tad ahaṃ rājaputraḥ san spṛśeyaṃ pāṇinā katham
Uttara sprach: ‚An diesem Baum hängt, wie man hört, angeblich eine Leiche gebunden. Wie sollte ich, ein Königssohn, sie mit meiner Hand berühren?
Wort für Wort uttara uvāca asmin vṛkṣe kilodbaddhaṃ śarīram iti naḥ śrutam tad ahaṃ rājaputraḥ san spṛśeyaṃ pāṇinā katham Uttara sprach: ‚An diesem Baum hängt, wie man hört, angeblich eine Leiche gebunden. Wie sollte ich, ein Königssohn, sie mit meiner Hand berühren? naivaṃvidhaṃ mayā yuktam ālabdhuṃ kṣatrayoninā mahatā rājaputreṇa mantrayajñavidā satā
Es geziemt sich nicht für mich, aus kriegerischem Geschlecht, einen so großen Königssohn, der die Opfersprüche kennt, so etwas anzurühren.
Wort für Wort naivaṃvidhaṃ mayā yuktam ālabdhuṃ kṣatrayoninā mahatā rājaputreṇa mantrayajñavidā satā Es geziemt sich nicht für mich, aus kriegerischem Geschlecht, einen so großen Königssohn, der die Opfersprüche kennt, so etwas anzurühren. spṛṣṭavantaṃ śarīraṃ māṃ śavavāham ivāśucim kathaṃ vā vyavahāryaṃ vai kurvīthās tvaṃ bṛhannaḍe
Wie könntest du mich, der ich die Leiche berührt hätte, unrein wie ein Leichenträger, wieder gesellschaftsfähig machen, o Bṛhannaḍā?‘
Wort für Wort spṛṣṭavantaṃ śarīraṃ māṃ śavavāham ivāśucim kathaṃ vā vyavahāryaṃ vai kurvīthās tvaṃ bṛhannaḍe Wie könntest du mich, der ich die Leiche berührt hätte, unrein wie ein Leichenträger, wieder gesellschaftsfähig machen, o Bṛhannaḍā?‘ bṛhannaḍovāca vyavahāryaś ca rājendra śuciś caiva bhaviṣyasi dhanūṃṣy etāni mā bhais tvaṃ śarīraṃ nātra vidyate
Bṛhannaḍā sprach: ‚Du wirst gesellschaftsfähig und rein bleiben, o Herrscherfürst; dies sind Bögen, fürchte dich nicht - eine Leiche gibt es hier nicht.
Wort für Wort bṛhannaḍovāca vyavahāryaś ca rājendra śuciś caiva bhaviṣyasi dhanūṃṣy etāni mā bhais tvaṃ śarīraṃ nātra vidyate Bṛhannaḍā sprach: ‚Du wirst gesellschaftsfähig und rein bleiben, o Herrscherfürst; dies sind Bögen, fürchte dich nicht - eine Leiche gibt es hier nicht. dāyādaṃ matsyarājasya kule jātaṃ manasvinam kathaṃ tvā ninditaṃ karma kārayeyaṃ nṛpātmaja
Wie sollte ich dich, den Erben des Matsya-Königs, im edlen Geschlecht geboren, Hochgesinnten, zu einer verwerflichen Tat veranlassen, Königssohn?‘
Wort für Wort dāyādaṃ matsyarājasya kule jātaṃ manasvinam kathaṃ tvā ninditaṃ karma kārayeyaṃ nṛpātmaja Wie sollte ich dich, den Erben des Matsya-Königs, im edlen Geschlecht geboren, Hochgesinnten, zu einer verwerflichen Tat veranlassen, Königssohn?‘ vaiśaṃpāyana uvāca evam uktaḥ sa pārthena rathāt praskandya kuṇḍalī āruroha śamīvṛkṣaṃ vairāṭir avaśas tadā
Vaiśampāyana sprach: So von dem Pārtha angesprochen, sprang der mit Ohrringen Geschmückte, der Sohn Virāṭas, vom Wagen und erkletterte, wenn auch widerwillig, den Śamī-Baum.
Wort für Wort vaiśaṃpāyana uvāca evam uktaḥ sa pārthena rathāt praskandya kuṇḍalī āruroha śamīvṛkṣaṃ vairāṭir avaśas tadā Vaiśampāyana sprach: So von dem Pārtha angesprochen, sprang der mit Ohrringen Geschmückte, der Sohn Virāṭas, vom Wagen und erkletterte, wenn auch widerwillig, den Śamī-Baum. tam anvaśāsac chatrughno rathe tiṣṭhan dhanaṃjayaḥ pariveṣṭanam eteṣāṃ kṣipraṃ caiva vyapānuda
Dhanaṃjaya, der Feindevernichter, der auf dem Wagen stehen blieb, wies ihn an, und rasch entfernte jener die Umhüllung von ihnen.
Wort für Wort tam anvaśāsac chatrughno rathe tiṣṭhan dhanaṃjayaḥ pariveṣṭanam eteṣāṃ kṣipraṃ caiva vyapānuda Dhanaṃjaya, der Feindevernichter, der auf dem Wagen stehen blieb, wies ihn an, und rasch entfernte jener die Umhüllung von ihnen. tathā saṃnahanāny eṣāṃ parimucya samantataḥ apaśyad gāṇḍivaṃ tatra caturbhir aparaiḥ saha
Nachdem er ebenso die Bindungen an ihnen von allen Seiten gelöst hatte, erblickte er dort den Gāṇḍīva samt vier weiteren Bögen.
Wort für Wort tathā saṃnahanāny eṣāṃ parimucya samantataḥ apaśyad gāṇḍivaṃ tatra caturbhir aparaiḥ saha Nachdem er ebenso die Bindungen an ihnen von allen Seiten gelöst hatte, erblickte er dort den Gāṇḍīva samt vier weiteren Bögen. teṣāṃ vimucyamānānāṃ dhanuṣām arkavarcasām viniśceruḥ prabhā divyā grahāṇām udayeṣv iva
Von jenen Bögen, die da gelöst wurden, mit dem Glanz der Sonne, strahlte ein göttliches Licht aus, wie beim Aufgang der Planeten.
Wort für Wort teṣāṃ vimucyamānānāṃ dhanuṣām arkavarcasām viniśceruḥ prabhā divyā grahāṇām udayeṣv iva Von jenen Bögen, die da gelöst wurden, mit dem Glanz der Sonne, strahlte ein göttliches Licht aus, wie beim Aufgang der Planeten. sa teṣāṃ rūpam ālokya bhoginām iva jṛmbhatām hṛṣṭaromā bhayodvignaḥ kṣaṇena samapadyata
Als er ihre Gestalt erblickte, wie die sich reckender Schlangen, wurden ihm binnen eines Augenblicks die Haare gesträubt, von Furcht erregt.
Wort für Wort sa teṣāṃ rūpam ālokya bhoginām iva jṛmbhatām hṛṣṭaromā bhayodvignaḥ kṣaṇena samapadyata Als er ihre Gestalt erblickte, wie die sich reckender Schlangen, wurden ihm binnen eines Augenblicks die Haare gesträubt, von Furcht erregt. saṃspṛśya tāni cāpāni bhānumanti bṛhanti ca vairāṭir arjunaṃ rājann idaṃ vacanam abravīt
Nachdem er jene glänzenden, großen Bögen berührt hatte, sprach der Sohn Virāṭas zu Arjuna, o König, diese Worte:
Wort für Wort saṃspṛśya tāni cāpāni bhānumanti bṛhanti ca vairāṭir arjunaṃ rājann idaṃ vacanam abravīt Nachdem er jene glänzenden, großen Bögen berührt hatte, sprach der Sohn Virāṭas zu Arjuna, o König, diese Worte: uttara uvāca bindavo jātarūpasya śataṃ yasmin nipātitāḥ sahasrakoṭi sauvarṇāḥ kasyaitad dhanur uttamam
Uttara sprach: ‚Auf dem hundert Tropfen aus Feingold, myriadenfach, golden, angebracht sind - wessen ist dieser vortreffliche Bogen? [?]
Wort für Wort uttara uvāca bindavo jātarūpasya śataṃ yasmin nipātitāḥ sahasrakoṭi sauvarṇāḥ kasyaitad dhanur uttamam Uttara sprach: ‚Auf dem hundert Tropfen aus Feingold, myriadenfach, golden, angebracht sind - wessen ist dieser vortreffliche Bogen? [?] Die Zahlenangabe 'sahasrakoṭi' (wörtl. 'tausend Koṭi', also astronomisch groß) neben 'śatam' (hundert) ist vermutlich dichterische Übertreibung und nicht als exakte Zahl gemeint.
vāraṇā yasya sauvarṇāḥ pṛṣṭhe bhāsanti daṃśitāḥ supārśvaṃ sugrahaṃ caiva kasyaitad dhanuruttamam
Auf dessen Rücken goldene, gepanzerte Elefanten erglänzen, mit schönen Seiten und gutem Griff - wessen ist dieser vortreffliche Bogen?
Wort für Wort vāraṇā yasya sauvarṇāḥ pṛṣṭhe bhāsanti daṃśitāḥ supārśvaṃ sugrahaṃ caiva kasyaitad dhanuruttamam Auf dessen Rücken goldene, gepanzerte Elefanten erglänzen, mit schönen Seiten und gutem Griff - wessen ist dieser vortreffliche Bogen? tapanīyasya śuddhasya ṣaṣṭir yasyendragopakāḥ pṛṣṭhe vibhaktāḥ śobhante kasyaitad dhanur uttamam
Auf dessen Rücken sechzig Indragopaka-Käfer aus reinem, geglühtem Gold verteilt schön erstrahlen - wessen ist dieser vortreffliche Bogen?
Wort für Wort tapanīyasya śuddhasya ṣaṣṭir yasyendragopakāḥ pṛṣṭhe vibhaktāḥ śobhante kasyaitad dhanur uttamam Auf dessen Rücken sechzig Indragopaka-Käfer aus reinem, geglühtem Gold verteilt schön erstrahlen - wessen ist dieser vortreffliche Bogen? Indragopaka: eine leuchtend rote Käferart, häufig als Schmuckmotiv erwähnt.
sūryā yatra ca sauvarṇāḥ trayo bhāsanti daṃśitāḥ tejasā prajvalanto hi kasyaitad dhanur uttamam
An dem drei goldene, gepanzerte Sonnen erglänzen, vor Glut auflodernd - wessen ist dieser vortreffliche Bogen?
Wort für Wort sūryā yatra ca sauvarṇāḥ trayo bhāsanti daṃśitāḥ tejasā prajvalanto hi kasyaitad dhanur uttamam An dem drei goldene, gepanzerte Sonnen erglänzen, vor Glut auflodernd - wessen ist dieser vortreffliche Bogen? śālabhā yatra sauvarṇāḥ tapanīyavicitritāḥ suvarṇamaṇicitraṃ ca kasyaitad dhanur uttamam
An dem goldene Heuschrecken, mit geglühtem Gold verziert, und mit Goldedelsteinen bunt geschmückt sind - wessen ist dieser vortreffliche Bogen?
Wort für Wort śālabhā yatra sauvarṇāḥ tapanīyavicitritāḥ suvarṇamaṇicitraṃ ca kasyaitad dhanur uttamam An dem goldene Heuschrecken, mit geglühtem Gold verziert, und mit Goldedelsteinen bunt geschmückt sind - wessen ist dieser vortreffliche Bogen? ime ca kasya nārācāḥ sahasrā lomavāhinaḥ samantāt kaladhautāgrā upāsaṅge hiraṇmaye
Und wessen sind diese tausend eisernen Pfeile, feinwiderhakig [?], allseits mit Silberspitzen, im goldenen Köcher?
Wort für Wort ime ca kasya nārācāḥ sahasrā lomavāhinaḥ samantāt kaladhautāgrā upāsaṅge hiraṇmaye Und wessen sind diese tausend eisernen Pfeile, feinwiderhakig [?], allseits mit Silberspitzen, im goldenen Köcher? 'lomavāhinaḥ' (wörtl. 'haartragend') bleibt in seiner genauen technischen Bedeutung unsicher - vermutlich feine Widerhaken oder eine Befiederungsart.
vipāṭhāḥ pṛthavaḥ kasya gārdhrapatrāḥ śilāśitāḥ hāridravarṇāḥ sunasāḥ pītāḥ sarvāyasāḥ śarāḥ
Wessen sind diese breiten Vipāṭha-Pfeile, mit Geierfedern befiedert, an Stein geschärft, safrangelb, mit schöner Spitze, gelb, ganz aus Eisen?
Wort für Wort vipāṭhāḥ pṛthavaḥ kasya gārdhrapatrāḥ śilāśitāḥ hāridravarṇāḥ sunasāḥ pītāḥ sarvāyasāḥ śarāḥ Wessen sind diese breiten Vipāṭha-Pfeile, mit Geierfedern befiedert, an Stein geschärft, safrangelb, mit schöner Spitze, gelb, ganz aus Eisen? kasyāyam asitāvāpaḥ pañcaśārdūlalakṣaṇaḥ varāhakarṇavyāmiśraḥ śarān dhārayate daśa
Wessen ist dieser schwarze Köcher, mit dem Zeichen von fünf Tigern, mit Eberohr-Pfeilspitzen vermischt, der zehn Pfeile fasst?
Wort für Wort kasyāyam asitāvāpaḥ pañcaśārdūlalakṣaṇaḥ varāhakarṇavyāmiśraḥ śarān dhārayate daśa Wessen ist dieser schwarze Köcher, mit dem Zeichen von fünf Tigern, mit Eberohr-Pfeilspitzen vermischt, der zehn Pfeile fasst? kasyeme pṛthavo dīrghāḥ sarvapāraśavāḥ śarāḥ śatāni sapta tiṣṭhanti nārācā rudhirāśanāḥ
Wessen sind diese breiten, langen, ganz aus Eisen gefertigten Pfeile, siebenhundert an der Zahl, blutfressende Nārāca-Pfeile?
Wort für Wort kasyeme pṛthavo dīrghāḥ sarvapāraśavāḥ śarāḥ śatāni sapta tiṣṭhanti nārācā rudhirāśanāḥ Wessen sind diese breiten, langen, ganz aus Eisen gefertigten Pfeile, siebenhundert an der Zahl, blutfressende Nārāca-Pfeile? kasyeme śukapatrābhaiḥ pūrvair ardhaiḥ suvāsasaḥ uttarair āyasaiḥ pītair hemapuṅkhaiḥ śilāśitaiḥ
Wessen sind diese, in ihrer vorderen Hälfte papageienfedergleich schön gekleidet, in ihrer hinteren aus gelbem Eisen, mit goldenen Federn, an Stein geschärft?
Wort für Wort kasyeme śukapatrābhaiḥ pūrvair ardhaiḥ suvāsasaḥ uttarair āyasaiḥ pītair hemapuṅkhaiḥ śilāśitaiḥ Wessen sind diese, in ihrer vorderen Hälfte papageienfedergleich schön gekleidet, in ihrer hinteren aus gelbem Eisen, mit goldenen Federn, an Stein geschärft? kasyāyaṃ sāyako dīrghaḥ śilīpṛṣṭhaḥ śilīmukhaḥ vaiyāghrakośe nihito hemacitratsarur mahān
Wessen ist dieses lange Schwert, mit stachelschweinartig gemustertem Rücken und ebensolcher Spitze [?], verwahrt in einer Tigerfellscheide, mit goldverziertem großen Griff?
Wort für Wort kasyāyaṃ sāyako dīrghaḥ śilīpṛṣṭhaḥ śilīmukhaḥ vaiyāghrakośe nihito hemacitratsarur mahān Wessen ist dieses lange Schwert, mit stachelschweinartig gemustertem Rücken und ebensolcher Spitze [?], verwahrt in einer Tigerfellscheide, mit goldverziertem großen Griff? 'śilīpṛṣṭhaḥ śilīmukhaḥ' - wörtl. 'stachelschweinrückig, stachelschweinmündig' - bezieht sich vermutlich auf eine gemusterte (damaszenerartige) Klinge; die genaue technische Bedeutung bleibt unsicher.
suphalaś citrakośaś ca kiṅkiṇīsāyako mahān kasya hematsarur divyaḥ khaḍgaḥ paramanirvraṇaḥ
mit guter Klinge, mit buntem Scheidenwerk, ein großes Schwert mit Glöckchen - wessen ist dieses göttliche Schwert mit goldenem Griff, makellos?
Wort für Wort suphalaś citrakośaś ca kiṅkiṇīsāyako mahān kasya hematsarur divyaḥ khaḍgaḥ paramanirvraṇaḥ mit guter Klinge, mit buntem Scheidenwerk, ein großes Schwert mit Glöckchen - wessen ist dieses göttliche Schwert mit goldenem Griff, makellos? kasyāyaṃ vimalaḥ khaḍgo gavye kośe samarpitaḥ hematsarur anādhṛṣyo naiṣadhyo bhārasādhanaḥ
Wessen ist dieses makellose Schwert, in einer Scheide aus Rindsleder verwahrt, mit goldenem Griff, unangreifbar, aus Niṣadha-Stahl [?], lasttauglich?
Wort für Wort kasyāyaṃ vimalaḥ khaḍgo gavye kośe samarpitaḥ hematsarur anādhṛṣyo naiṣadhyo bhārasādhanaḥ Wessen ist dieses makellose Schwert, in einer Scheide aus Rindsleder verwahrt, mit goldenem Griff, unangreifbar, aus Niṣadha-Stahl [?], lasttauglich? 'naiṣadhyaḥ' ('aus Niṣadha stammend') bezieht sich vermutlich auf eine für ihren Stahl bekannte Region; die genaue Zuordnung bleibt unsicher.
kasya pāñcanakhe kośe sāyako hemavigrahaḥ pramāṇarūpasaṃpannaḥ pīta ākāśasaṃnibhaḥ
Wessen ist das Schwert in der Pāñcanakha-Scheide [?], mit goldenem Griff, von vollkommenem Maß und Gestalt, gelb, dem Himmel gleich?
Wort für Wort kasya pāñcanakhe kośe sāyako hemavigrahaḥ pramāṇarūpasaṃpannaḥ pīta ākāśasaṃnibhaḥ Wessen ist das Schwert in der Pāñcanakha-Scheide [?], mit goldenem Griff, von vollkommenem Maß und Gestalt, gelb, dem Himmel gleich? 'pāñcanakhe kośe' (wörtl. 'in der fünfklauigen Scheide') bezeichnet vermutlich ein Material oder Verzierungsmotiv aus Tierkrallen; die genaue Bedeutung bleibt unsicher.
kasya hemamaye kośe sutapte pāvakaprabhe nistriṃśo 'yaṃ guruḥ pītaḥ saikyaḥ paramanirvraṇaḥ
Wessen ist dieses Schwert in der goldenen, gut geglühten, feuerglänzenden Scheide, schwer, gelb, sandgemustert [?], gänzlich makellos?
Wort für Wort kasya hemamaye kośe sutapte pāvakaprabhe nistriṃśo 'yaṃ guruḥ pītaḥ saikyaḥ paramanirvraṇaḥ Wessen ist dieses Schwert in der goldenen, gut geglühten, feuerglänzenden Scheide, schwer, gelb, sandgemustert [?], gänzlich makellos? 'saikyaḥ' ('sandig/sandgemustert') bezieht sich wohl auf eine Damaszener-artige Musterung der Klinge.
nirdiśasva yathātattvaṃ mayā pṛṣṭā bṛhannaḍe vismayo me paro jāto dṛṣṭvā sarvam idaṃ mahat
Erkläre mir wahrheitsgemäß, was ich dich gefragt habe, o Bṛhannaḍā; große Verwunderung ist in mir entstanden, als ich all dies Gewaltige sah.‘
Wort für Wort nirdiśasva yathātattvaṃ mayā pṛṣṭā bṛhannaḍe vismayo me paro jāto dṛṣṭvā sarvam idaṃ mahat Erkläre mir wahrheitsgemäß, was ich dich gefragt habe, o Bṛhannaḍā; große Verwunderung ist in mir entstanden, als ich all dies Gewaltige sah.‘ bṛhannaḍovāca yan māṃ pūrvam ihāpṛcchaḥ śatrusenānibarhaṇam gāṇḍīvam etat pārthasya lokeṣu viditaṃ dhanuḥ
Bṛhannaḍā sprach: ‚Wonach du mich zuerst gefragt hast, das die Feindesheere vernichtet - das ist der Gāṇḍīva, der in den Welten bekannte Bogen des Pārtha.
Wort für Wort bṛhannaḍovāca yan māṃ pūrvam ihāpṛcchaḥ śatrusenānibarhaṇam gāṇḍīvam etat pārthasya lokeṣu viditaṃ dhanuḥ Bṛhannaḍā sprach: ‚Wonach du mich zuerst gefragt hast, das die Feindesheere vernichtet - das ist der Gāṇḍīva, der in den Welten bekannte Bogen des Pārtha. sarvāyudhamahāmātraṃ śātakumbhapariṣkṛtam etat tad arjunasyāsīd gāṇḍīvaṃ paramāyudham
Der größte unter allen Waffen, mit reinem Gold geschmückt - das ist jener Gāṇḍīva, Arjunas höchste Waffe.
Wort für Wort sarvāyudhamahāmātraṃ śātakumbhapariṣkṛtam etat tad arjunasyāsīd gāṇḍīvaṃ paramāyudham Der größte unter allen Waffen, mit reinem Gold geschmückt - das ist jener Gāṇḍīva, Arjunas höchste Waffe. yat tac chatasahasreṇa saṃmitaṃ rāṣṭravardhanam yena devān manuṣyāṃś ca pārtho viṣahate mṛdhe
Jener, der hunderttausend andere aufwiegt, ein Mehrer des Reiches, mit dem der Pārtha Götter und Menschen im Kampf bezwingt.
Wort für Wort yat tac chatasahasreṇa saṃmitaṃ rāṣṭravardhanam yena devān manuṣyāṃś ca pārtho viṣahate mṛdhe Jener, der hunderttausend andere aufwiegt, ein Mehrer des Reiches, mit dem der Pārtha Götter und Menschen im Kampf bezwingt. devadānavagandharvaiḥ pūjitaṃ śāśvatīḥ samāḥ etad varṣasahasraṃ tu brahmā pūrvam adhārayat
Von Göttern, Dānavas und Gandharvas durch ewige Zeiten hindurch verehrt - diesen Bogen trug zuerst, tausend Jahre lang, Brahmā.
Wort für Wort devadānavagandharvaiḥ pūjitaṃ śāśvatīḥ samāḥ etad varṣasahasraṃ tu brahmā pūrvam adhārayat Von Göttern, Dānavas und Gandharvas durch ewige Zeiten hindurch verehrt - diesen Bogen trug zuerst, tausend Jahre lang, Brahmā. tato 'nantaram evātha prajāpatir adhārayat trīṇi pañcaśataṃ caiva śakro 'śīti ca pañca ca
Danach unmittelbar trug ihn Prajāpati, dreihundertfünfzig Jahre; und Śakra fünfundachtzig Jahre.
Wort für Wort tato 'nantaram evātha prajāpatir adhārayat trīṇi pañcaśataṃ caiva śakro 'śīti ca pañca ca Danach unmittelbar trug ihn Prajāpati, dreihundertfünfzig Jahre; und Śakra fünfundachtzig Jahre. somaḥ pañcaśataṃ rājā tathaiva varuṇaḥ śatam pārthaḥ pañca ca ṣaṣṭiṃ ca varṣāṇi śvetavāhanaḥ
König Soma trug ihn fünfhundert Jahre, ebenso Varuṇa hundert Jahre; der Pārtha, der Weißrossige, trägt ihn fünfundsechzig Jahre.
Wort für Wort somaḥ pañcaśataṃ rājā tathaiva varuṇaḥ śatam pārthaḥ pañca ca ṣaṣṭiṃ ca varṣāṇi śvetavāhanaḥ König Soma trug ihn fünfhundert Jahre, ebenso Varuṇa hundert Jahre; der Pārtha, der Weißrossige, trägt ihn fünfundsechzig Jahre. mahāvīryaṃ mahad divyam etat tad dhanur uttamam pūjitaṃ suramartyeṣu bibharti paramaṃ vapuḥ
Dieser überaus kraftvolle, große, göttliche, vortreffliche Bogen, unter Göttern und Sterblichen verehrt, trägt eine höchste Gestalt.
Wort für Wort mahāvīryaṃ mahad divyam etat tad dhanur uttamam pūjitaṃ suramartyeṣu bibharti paramaṃ vapuḥ Dieser überaus kraftvolle, große, göttliche, vortreffliche Bogen, unter Göttern und Sterblichen verehrt, trägt eine höchste Gestalt. supārśvaṃ bhīmasenasya jātarūpagrahaṃ dhanuḥ yena pārtho 'jayat kṛtsnāṃ diśaṃ prācīṃ paraṃtapaḥ
Der Bogen mit schönen Seiten und goldenem Griff ist Bhīmasenas Bogen, mit dem der Pārtha, der Feindebezwinger, die ganze östliche Himmelsrichtung eroberte.
Wort für Wort supārśvaṃ bhīmasenasya jātarūpagrahaṃ dhanuḥ yena pārtho 'jayat kṛtsnāṃ diśaṃ prācīṃ paraṃtapaḥ Der Bogen mit schönen Seiten und goldenem Griff ist Bhīmasenas Bogen, mit dem der Pārtha, der Feindebezwinger, die ganze östliche Himmelsrichtung eroberte. 'Pārtha' bezeichnet hier Bhīma selbst, der als Sohn der Pṛthā/Kuntī ebenfalls diesen Beinamen trägt.
indragopakacitraṃ ca yad etac cāruvigraham rājño yudhiṣṭhirasyaitad vairāṭe dhanur uttamam
Und dieser mit Indragopaka-Käfern geschmückte, schöngestaltete Bogen - das ist, o Sohn Virāṭas, König Yudhiṣṭhiras vortrefflicher Bogen.
Wort für Wort indragopakacitraṃ ca yad etac cāruvigraham rājño yudhiṣṭhirasyaitad vairāṭe dhanur uttamam Und dieser mit Indragopaka-Käfern geschmückte, schöngestaltete Bogen - das ist, o Sohn Virāṭas, König Yudhiṣṭhiras vortrefflicher Bogen. sūryā yasmiṃs tu sauvarṇāḥ prabhāsante prabhāsinaḥ tejasā prajvalanto vai nakulasyaitad āyudham
Und der, auf dem goldene, leuchtende Sonnen erstrahlen, vor Glut auflodernd - das ist Nakulas Waffe.
Wort für Wort sūryā yasmiṃs tu sauvarṇāḥ prabhāsante prabhāsinaḥ tejasā prajvalanto vai nakulasyaitad āyudham Und der, auf dem goldene, leuchtende Sonnen erstrahlen, vor Glut auflodernd - das ist Nakulas Waffe. śalabhā yatra sauvarṇās tapanīyavicitritāḥ etan mādrīsutasyāpi sahadevasya kārmukam
Und der, auf dem goldene, mit geglühtem Gold verzierte Heuschrecken sind - das ist auch der Bogen Sahadevas, des Sohnes der Mādrī.
Wort für Wort śalabhā yatra sauvarṇās tapanīyavicitritāḥ etan mādrīsutasyāpi sahadevasya kārmukam Und der, auf dem goldene, mit geglühtem Gold verzierte Heuschrecken sind - das ist auch der Bogen Sahadevas, des Sohnes der Mādrī. ye tv ime kṣurasaṃkāśāḥ sahasrā lomavāhinaḥ ete 'rjunasya vairāṭe śarāḥ sarpaviṣopamāḥ
Und diese rasiermessergleichen, tausend, feinwiderhakigen Pfeile - das sind, Sohn Virāṭas, Arjunas Pfeile, dem Schlangengift gleich.
Wort für Wort ye tv ime kṣurasaṃkāśāḥ sahasrā lomavāhinaḥ ete 'rjunasya vairāṭe śarāḥ sarpaviṣopamāḥ Und diese rasiermessergleichen, tausend, feinwiderhakigen Pfeile - das sind, Sohn Virāṭas, Arjunas Pfeile, dem Schlangengift gleich. ete jvalantaḥ saṃgrāme tejasā śīghragāminaḥ bhavanti vīrasyākṣayyā vyūhataḥ samare ripūn
Diese, in der Schlacht vor Glut lodernd, schnell fliegend, sind für den Helden unerschöpflich, wenn er die Feinde in der Schlacht durchbricht.
Wort für Wort ete jvalantaḥ saṃgrāme tejasā śīghragāminaḥ bhavanti vīrasyākṣayyā vyūhataḥ samare ripūn Diese, in der Schlacht vor Glut lodernd, schnell fliegend, sind für den Helden unerschöpflich, wenn er die Feinde in der Schlacht durchbricht. ye ceme pṛthavo dīrghāś candrabimbārdhadarśanāḥ ete bhīmasya niśitā ripukṣayakarāḥ śarāḥ
Und diese breiten, langen, wie eine Mondsichelhälfte aussehenden Pfeile - das sind Bhīmas scharfe, die Feinde vernichtende Pfeile.
Wort für Wort ye ceme pṛthavo dīrghāś candrabimbārdhadarśanāḥ ete bhīmasya niśitā ripukṣayakarāḥ śarāḥ Und diese breiten, langen, wie eine Mondsichelhälfte aussehenden Pfeile - das sind Bhīmas scharfe, die Feinde vernichtende Pfeile. hāridravarṇā ye tv ete hemapuṅkhāḥ śilāśitāḥ nakulasya kalāpo 'yaṃ pañcaśārdūlalakṣaṇaḥ
Und diese safrangelben, goldgefiederten, an Stein geschärften Pfeile - dieser Köcher mit dem Zeichen von fünf Tigern gehört Nakula.
Wort für Wort hāridravarṇā ye tv ete hemapuṅkhāḥ śilāśitāḥ nakulasya kalāpo 'yaṃ pañcaśārdūlalakṣaṇaḥ Und diese safrangelben, goldgefiederten, an Stein geschärften Pfeile - dieser Köcher mit dem Zeichen von fünf Tigern gehört Nakula. yenāsau vyajayat kṛtsnāṃ pratīcīṃ diśam āhave kalāpo hy eṣa tasyāsīn mādrīputrasya dhīmataḥ
Mit dem er die ganze westliche Himmelsrichtung im Kampf eroberte - dieser Köcher gehörte jenem weisen Sohn der Mādrī.
Wort für Wort yenāsau vyajayat kṛtsnāṃ pratīcīṃ diśam āhave kalāpo hy eṣa tasyāsīn mādrīputrasya dhīmataḥ Mit dem er die ganze westliche Himmelsrichtung im Kampf eroberte - dieser Köcher gehörte jenem weisen Sohn der Mādrī. ye tv ime bhāskarākārāḥ sarvapāraśavāḥ śarāḥ ete citrāḥ kriyopetāḥ sahadevasya dhīmataḥ
Und diese sonnengleich gestalteten, ganz aus Eisen gefertigten Pfeile - diese bunten, wirkungsvollen gehören dem weisen Sahadeva.
Wort für Wort ye tv ime bhāskarākārāḥ sarvapāraśavāḥ śarāḥ ete citrāḥ kriyopetāḥ sahadevasya dhīmataḥ Und diese sonnengleich gestalteten, ganz aus Eisen gefertigten Pfeile - diese bunten, wirkungsvollen gehören dem weisen Sahadeva. ye tv ime niśitāḥ pītāḥ pṛthavo dīrghavāsasaḥ hemapuṅkhās triparvāṇo rājña ete mahāśarāḥ
Und diese scharfen, gelben, breiten, mit langen Federgewändern versehenen, goldgefiederten, dreigliedrigen großen Pfeile gehören dem König.
Wort für Wort ye tv ime niśitāḥ pītāḥ pṛthavo dīrghavāsasaḥ hemapuṅkhās triparvāṇo rājña ete mahāśarāḥ Und diese scharfen, gelben, breiten, mit langen Federgewändern versehenen, goldgefiederten, dreigliedrigen großen Pfeile gehören dem König. yas tv ayaṃ sāyako dīrghaḥ śilīpṛṣṭhaḥ śilīmukhaḥ arjunasyaiṣa saṃgrāme gurubhārasaho dṛḍhaḥ
Und dieses lange Schwert mit dem stachelschweinartig gemusterten Rücken und ebensolcher Spitze - dieses feste, schwerlasttaugliche gehört Arjuna in der Schlacht.
Wort für Wort yas tv ayaṃ sāyako dīrghaḥ śilīpṛṣṭhaḥ śilīmukhaḥ arjunasyaiṣa saṃgrāme gurubhārasaho dṛḍhaḥ Und dieses lange Schwert mit dem stachelschweinartig gemusterten Rücken und ebensolcher Spitze - dieses feste, schwerlasttaugliche gehört Arjuna in der Schlacht. vaiyāghrakośas tu mahān bhīmasenasya sāyakaḥ gurubhārasaho divyaḥ śātravāṇāṃ bhayaṃkaraḥ
Und das große Schwert in der Tigerfellscheide gehört Bhīmasena, schwerlasttauglich, göttlich, den Feinden Furcht einflößend.
Wort für Wort vaiyāghrakośas tu mahān bhīmasenasya sāyakaḥ gurubhārasaho divyaḥ śātravāṇāṃ bhayaṃkaraḥ Und das große Schwert in der Tigerfellscheide gehört Bhīmasena, schwerlasttauglich, göttlich, den Feinden Furcht einflößend. suphalaś citrakośaś ca hematsarur anuttamaḥ nistriṃśaḥ kauravasyaiṣa dharmarājasya dhīmataḥ
Und das Schwert mit guter Klinge, buntem Scheidenwerk, unübertrefflichem goldenem Heft gehört dem Kaurava, dem weisen Dharmarāja.
Wort für Wort suphalaś citrakośaś ca hematsarur anuttamaḥ nistriṃśaḥ kauravasyaiṣa dharmarājasya dhīmataḥ Und das Schwert mit guter Klinge, buntem Scheidenwerk, unübertrefflichem goldenem Heft gehört dem Kaurava, dem weisen Dharmarāja. yas tu pāñcanakhe kośe nihitaś citrasevane nakulasyaiṣa nistriṃśo gurubhārasaho dṛḍhaḥ
Und das Schwert, das in der bunten Pāñcanakha-Scheide verwahrt ist, dieses feste, schwerlasttaugliche gehört Nakula.
Wort für Wort yas tu pāñcanakhe kośe nihitaś citrasevane nakulasyaiṣa nistriṃśo gurubhārasaho dṛḍhaḥ Und das Schwert, das in der bunten Pāñcanakha-Scheide verwahrt ist, dieses feste, schwerlasttaugliche gehört Nakula. yas tv ayaṃ vimalaḥ khaḍgo gavye kośe samarpitaḥ sahadevasya viddhy enaṃ sarvabhārasahaṃ dṛḍham
Und dieses makellose Schwert, in der Scheide aus Rindsleder verwahrt - wisse, dieses feste, jede Last ertragende gehört Sahadeva.‘
Wort für Wort yas tv ayaṃ vimalaḥ khaḍgo gavye kośe samarpitaḥ sahadevasya viddhy enaṃ sarvabhārasahaṃ dṛḍham Und dieses makellose Schwert, in der Scheide aus Rindsleder verwahrt - wisse, dieses feste, jede Last ertragende gehört Sahadeva.‘
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